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   Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016  (Gelesen: 3853 mal)
 BeateR
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #45 Datum: April 25th, 2018 um 3:10:28pm)
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am April 25th, 2018 um 2:16:05pm schrieb North :
Dann doch lieber Herbst im Norden.
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Das ist auch unsere Meinung. Wir lieben es auch mehr wenn es etwas kühler ist.


am April 25th, 2018 um 2:16:05pm schrieb North :
Nach AK seid Ihr dann danach noch nicht mehr gekommen? Oder doch?
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Stimmt. Auf dieser Tour sind wir nur ein paar Kilometer in Alaska gefahren: von Hyder bis zum Salmon Gletscher, oneway 30 km  


LG
Beate

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #46 Datum: April 25th, 2018 um 7:32:21pm)
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Freitag, 23.9.

Es ist etwas bewölkt, das stört uns aber nicht. In McBride machen wir einen ausgiebigen Besuch im Visitorcenter, das in einem alten Bahnhof untergebracht ist. Kurz danach sehen wir ein Hinweisschild auf einen trail zum "Beaver Falls". Den müssen wir natürlich gehen:




In Tete Jaune Cache müssten wir eigentlich links auf dem Hwy 16 Richtung Mt. Robson weiterfahren. Aber wir beschliessen, einen kleinen Umweg zu machen und fahren noch 10 km auf dem Hwy 5 südlich. Dort machen wir eine schöne Wanderung durch den Jackman Flats PP. Das sind Sanddünen, mitten in British Columbia. Hier gibts auch eine völlig andere Vegetation als rundum:








Zurück am Hwy 16 gehts entlang des Fraser River in die Berge:









Am frühen Nachmittag kommen wir in Jasper an. Nach einer Runde durch die Stadt suchen wir uns am Whistler Campingplatz einen schönen ruhigen Platz:




In dieser Nacht hat es geregnet, gehagelt und geschneit. Aber jetzt morgens kommt die Sonne durch.

Wir fahren mit Stop und kurzer Wanderung am Maligne Canyon:






weiter zum Medicine Lake, der am Austrocknen ist:








zum Maligne Lake, wo wir etwas laufen:






Auf der Fahrt zurück sehen wir dann die sonst so scheuen Bergschafe direkt neben der Strasse:




Wir wollen noch etwas "relaxen" und fahren weiter nach Miettte Hot Springs. Nachdem Wochenende ist, ist dort der Teufel los. Trotzdem geniessen wir das Bad im warmen Wasser:




Die Überraschung kommt dann, als wir vom Bad rauskommen: die sonst so scheuen Bergschafe laufen auf dem Parkplatz rum und verfolgen die Touristen:




Auf dem Rückweg sehen wir dann noch Wapities direkt neben der Strasse:







LG
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #47 Datum: April 26th, 2018 um 3:21:28pm)
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Sonntag, 25.9.

Ausgerechnet heute, wo wir den Icefield Parkway fahren wollen, ist der Himmel dick bewölkt, man kann die Bergspitzen nicht sehen.
Nun ja, wir können es nicht ändern.

Das erste Ziel auf unserem Weg nach Süden sind die Athabasca Falls, wo wir gleich mal 1 Stunden wandern:






Dann gings weiter entlang des Athabasca River zu den Sunwapta Falls:








Auf halber Strecke und am höchsten Punkt der Strasse ist das Columbus Icefield.




Man kann mit Bussen hochfahren und auf dem Gletscher spazierengehen. Nachdem wir das vor vielen Jahren schon gemacht haben, sparen wir uns diesesmal die Zeit (und vor allem das Geld, denn diese Touren sind unterdessen sehr teuer geworden).

Das Bild hier ist sehr weit hergezoomt, aber man kann die Busse auf dem Eis sehen:




Wir fahren den Pass südlich wieder hinunter ins Tal:




Als nächstes steht der Abstecher mit kurzer Wanderung zum Peyto Lake auf dem Plan. Dieser Gletschersee ist wegen seiner intensiven türkisen Farbe berühmt:




Weiter gehts zum Lake Louise. Dort gehts zu wie am Königssee (Bayer. Alpen) in der Hochsaison. Es war schwierig, ein Bild ohne Menschen zu machen:




Sowohl hier, als auch am Columbus Icefield und am Peyto Lake waren 95 % der Touristen Asiaten. Dieser Tag hat mich fast dazu gebracht, eine Allergie gegen Asiaten zu entwickeln. So viel Rücksichtslosigkeit habe ich noch in keinem Land erlebt.


Unterdessen wird das Wetter immer schlechter, was aber für schöne Wolkenstimmungen sorgt:




Abends auf dem Campingplatz finden wir dann diese Bärenwarnung auf allen Picknicktischen. Leider haben wir aber keinen Bären gesehen:



LG
Beate

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #48 Datum: April 26th, 2018 um 4:58:32pm)
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Klasse, danke für die Fortsetzung.
Ja, man wünscht sich meist blauen Himmel, aber es gibt solche Landschaften, vor allem mit Wasser, die auch bei trübem Wetter ihren Charme haben.

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 BeateR
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #49 Datum: April 27th, 2018 um 12:47:04pm)
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Am nächsten Tag ist das Wetter wiedermal bestens. Wir fahren gleich zum Johnston Canyon und geniessen es, dass so früh am morgen noch kaum jemand unterwegs ist. Allerdings ist es s....kalt, aber was solls.
Wir laufen den Canyon hoch und lassen uns Zeit. Aber schon werden wir wieder von den Asiaten eingeholt. Es geht zu wie in eiiner Fussgängerzone:








Weiter gehts durch tolle Berglandschaften zur Abzweigung bei Castle Mountain:






Dann steht noch eine kleine Wanderung am Marble Canyon auf dem Programm. Bis hierher sind die Asiaten noch nicht vorgedrungen, ist vielleicht nicht interessant genug:




Gleich daneben gehts zu den "Paint Pots". Da wurden früher farbige Erden abgebaut, und als Farbstoffe benutzt:




Wir fahren über Radium Hot Springs und beschliessen, heute abend im Flussbett des Kootenay River zu übernachten. Keine schlechte Idee, wir haben wiedermal ein tolles Fleckchen für uns allein. Und abends kommt unser Mini-Grill wieder zur Einsatz, diesesmal mit Bull-Ribbs.






Als wir am nächsten Morgen aufwachen, haben wir Gäste. Eine kleine Gruppe Deer schaut ganz neugierig, was denn da in ihrem Fluss steht:




Ein letzter Blick auf unseren schönen Stellplatz:




Wir fahren nach Süden. Der erste Stop ist in Kimberley. Diese Stadt ist auf "bayrisch" gedrillt, zumindest was Kanadier sich unter "bayrisch" vorstellen:








20 km weiter besichtigen wir Fort Steele. Eigentlich ist das ein Living Museum, aber da die Saison vorbei ist, hat auch kein Bäcker, Polizei, Schmied, Zahnarzt, Schneiderei usw. mehr offen. Aber wir können herumlaufen und in alle Häuser schauen:














Danach fahren wir durch Kootenay Valley und entlang des Kootenay Lake nach Norden:




Wir kommen an diesem Haus vorbei, das vollständig aus Glasflaschen gebaut ist. Leider ist das auch schon "closed for saison".




Nachdem wir am ganzen See keine Stelle finden, auf der wir wild übernachten könnten, gehen wir mal wieder auf einen Campingplatz.




So direkt am See schmeckt sogar ein Nudeleintopf köstlich:




LG
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #50 Datum: April 28th, 2018 um 6:22:00pm)
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Am nächsten Morgen gehts erst mal mit der Fähre über den Kootenay Lake. Hier werden sogar lange Holzlaster verladen:






Dann fahren wir den Hwy 3a nach Südosten bis Nelson. Diese Stadt macht immer Werbung für ihre tolle Laubfärbung im Herbst. Aber da waren wir wohl etwas zu früh dran, denn so ganz kommen die Farben noch nicht raus:




Auf der weiteren Fahrt über Castlegar, Grand Forks und Midway, immer entlang der Grenze zu den USA, finden wir dann allerdings wieder die schönen gelb-und rot-Töne:






In Rock Creek entscheiden wir uns für einen Abstecher auf den Highwy 33, weil wir von einem schönen Campingplatz ca. 50 km entfernt gelesen haben. Aber schon nach 3 km sehen wir eine sehr schönen Platz, direkt am Fluss und entscheiden spontan, hier zu bleiben. Der Campingplatz ist total leer. Der Besitzer weiss erst gar nicht, was er berechnen soll und entscheidet dann, dass es 30 Dollar kostet. Nun ja, ist total überteuert, da keinerlei Duschen etc. zur Verfügung stehen. Aber der Platz ist so schön und ruhig, dass wir bleiben.







Am nächsten Morgen liegt dicker Nebel über dem Fluss:




Aber der löst sich schnell auf und wir fahren wieder durch interessante Landschaften. Allerdings sieht man deutlich, dass hier ein anderes Klima herrscht: es ist wärmer und trockener.




Ein schönes Städtchen am Weg ist Osoyoos. Vor allem der Blick, wenn man vom Osten kommt und die Stadt tief unten am See sieht:




Im ganzen weiteren Tal wird viel Obst, Gemüse und Wein angebaut. Jetzt ist Erntezeit der Kürbisse und mit denen wird jeder Marktstand geschmückt. Sogar in den Bäumen "wachsen" Kürbisse  






Immer entlang des Highway 3 nahe der Grenze zur USA kommen wir zum Manning Provincial Park. Wir wollten eigentlich hier übernachten, aber die Campingplätze haben schon geschlossen. Also machen wir nur eine kurze Wanderung zu einem Biberteich:




Dann fahren wir noch hoch zum Cascade Look Out. Das ist zumindest mit dem Wohnmobil eine abenteuerliche Strecke: eng, kurvig, Gegenverkehr. Da kommt man schon ins Schwitzen. Aber der Ausblick dort oben ist fantastisch:






Nachdem man hier in der Gegend nirgends wild campen kann und darf, fahren wir noch in die nächste Stadt, nach Hope. Zum Glück hat hier das Visitorcenter noch offen und dort wird uns ein schöner Campingplatz an einem Fluss genannt.



LG
Beate

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 North
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #51 Datum: April 29th, 2018 um 10:43:51am)
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Noch ein "Hope". Ich kenne nur das in AK.  

Das Bild mit dem Nebel über dem Fluss gefällt mir besonders gut.

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #52 Datum: April 29th, 2018 um 12:29:37pm)
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Super! Danke fürs Teilen!
Und wieder hast du mir Fernweh beschert...  
Maligne Canyon, Kootenay, Jasper, Sunwapta Falls, Athabasca Falls, Mt. Robson! Oh Mann, die Bilder haben mich doch wieder in unsere Urlaube versetzt...  
Undich LIEBE den Peyto Lake! Herrlich! Auch wenn ich das mit den Asiaten-Bussen nachvollziehen kann.  
Ein amerikanisches Pärchen meinte damals zu uns, als die Asiaten schn hörbar nahe waren: "Macht schnell eure Fotos - gleich kommt ihr nicht mehr dazu!"  
Gottseidank "rushen" die nur durch und müssen immer schnell zum nächsten Ziel fahren und so hatten wir danach richig tolle Ruhe und haben den Peyto Lake und Umgebung genießen können.  

Schönen Sonntag
Bootie

PS: Das ist wohl eine lange Tour! Oder hattet ihr mehrere Wochen vor Ort?

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #53 Datum: April 29th, 2018 um 1:41:05pm)
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am April 29th, 2018 um 10:43:51am schrieb North :
Das Bild mit dem Nebel über dem Fluss gefällt mir besonders gut.
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Danke! Ich freue mich immer, wenn Euch meine Fotos gefallen.

Beate

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #54 Datum: April 29th, 2018 um 1:48:08pm)
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am April 29th, 2018 um 12:29:37pm schrieb Bootie :
Undich LIEBE den Peyto Lake! Herrlich! Auch wenn ich das mit den Asiaten-Bussen nachvollziehen kann.  
Ein amerikanisches Pärchen meinte damals zu uns, als die Asiaten schn hörbar nahe waren: "Macht schnell eure Fotos - gleich kommt ihr nicht mehr dazu!"  
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Ja, dort wars auch ganz schlimm. Ich war bei Fotografieren, da kommen die doch wirklich von hinten und schieben sich ins Bild. Ich bin dann richtig aggressiv geworden, habe die Ellbogen "ausgefahren" und mich genauso wieder vorgedrängelt. Und dann gaaaaaanz lange zum Fotografieren gebraucht.
Ich weiss, das war unanständig, aber manchmal muss man sich einfach mit deren Mitteln wehren.  



am April 29th, 2018 um 12:29:37pm schrieb Bootie :
PS: Das ist wohl eine lange Tour! Oder hattet ihr mehrere Wochen vor Ort?
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Wir hatten für die gesamte Tour 30 Tage. Heute abend werde ich die letzten beiden Tage schreiben.

Denn übermorgend gehts schon wieder in den Norden. Diesmal in der anderen Richtung: wir machen eine Womo-Überführung von Vancouver nach Whitehorse, wieder für 30 Tage. (Als Rentner darf man das )

LG
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #55 Datum: April 29th, 2018 um 3:01:25pm)
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Hallo Beate,

wieder mal ein Dankeschön für deine super lebendigen Berichte.

Sie sind so eine tolle Abwechselung zu den Sh..stories rund um Hugh N.

Übrigens: das Asiatenthema kennen wir mittlerweile auch in unserer Ferienheimat Engadin zur genüge.  

Ich wünsche euch eine schöne Reise von Vanc nach Whitehorse.
Geniesst sie und neue Geschichten sind ja vielleicht auch drinnen.


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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #56 Datum: April 29th, 2018 um 4:03:21pm)
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am April 29th, 2018 um 1:48:08pm schrieb BeateR :
Ja, dort wars auch ganz schlimm. Ich war bei Fotografieren, da kommen die doch wirklich von hinten und schieben sich ins Bild. Ich bin dann richtig aggressiv geworden, habe die Ellbogen "ausgefahren" und mich genauso wieder vorgedrängelt. Und dann gaaaaaanz lange zum Fotografieren gebraucht.
Ich weiss, das war unanständig, aber manchmal muss man sich einfach mit deren Mitteln wehren.  

Wir hatten für die gesamte Tour 30 Tage. Heute abend werde ich die letzten beiden Tage schreiben.

Denn übermorgend gehts schon wieder in den Norden. Diesmal in der anderen Richtung: wir machen eine Womo-Überführung von Vancouver nach Whitehorse, wieder für 30 Tage. (Als Rentner darf man das )

LG
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Tststs... Du Böse!  

Wow! 30 Tage wieder wech!! Grandios! Glückliche Rentner!
Dann viel Spaß vor Ort und gute Reise!!

Und wir erwarten dann einfach wieder einen tollen Bericht mit tollen Fotos!  

Viele Grüße und bald gute Fahrt
Bootie

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #57 Datum: April 29th, 2018 um 4:42:27pm)
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am April 29th, 2018 um 3:01:25pm schrieb Snowdog :
.....und neue Geschichten sind ja vielleicht auch drinnen.

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am April 29th, 2018 um 4:03:21pm schrieb Bootie :
Und wir erwarten dann einfach wieder einen tollen Bericht mit tollen Fotos!  
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Wie war das doch (Frei nach Beckenbauer):

Schau mer mal, dann sehn mer scho.........

Beate

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Letzte Änderung: BeateR - April 29th, 2018 um 4:45:44pm
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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #58 Datum: April 29th, 2018 um 8:08:02pm)
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Freitag, 30.9.

Heute ist unser letzter voller Tag im Camper. Leider!!!

Nahe an unserem Campingplatz sind die Othello Tunnels. Das sind Eisenbahn-Tunnels, (fragt mich bitte nicht nach der Geschichte!!), die aber schon seit langem nicht mehr befahren werden. Anstelle der Bahngleise gibt es einen Wanderweg, der ganz gut zeigt, wie schwierig es damals gewesen sein muss, diese Bahnlinie zu bauen:










Dann fahren wir weiter. Nachdem heute der letzte Tag ist, wollen wir nocheinmal "wässern"! Und Harrison Hot Springs liegt fast auf dem Weg, also fahren wir hin. In der Ortschaft dann suchen wir vergeblich die Hot Springs. Wir fragen in der Visitorinfo und erfahren, nachdem das Hotel die alleinigen Nutzungsrechte hat, kann man das Termalwasser nur im städtischen Hallenbad geniessen!!! Nun ja, besser Hallenbad als gar kein Termalwasser. Deshalb legen wir eine Pause im Hallenbad ein. Zumindest ist das Wasser schön warm:




Aber auch der Ort ist recht schön. Auch hier gibt es wieder das "nachgemachte Deutschland"




Dann fahren wir zum Campingplatz im Golden Ear Provincial Park. Wir haben uns schon vorher diesen CG ausgesucht, da er zwar in der Natur liegt, aber nicht allzu weit vom Autovermieter entfernt. An diesem Bild sieht man recht gut, was hier im Sommer los sein muss:




Jetzt ist Nebensaison und von drei Campingplätzen hat nur noch einer offen. Nachdem Wochenende ist, ist dieser natürlich voll. Wir müssen lange suchen um noch ein freies Plätzchen zu finden. Noch dazu, da wir "genäschig" sind und keinen Platz mitten in den Bäuen wollen. Wir brauche LICHT. Aber wir finden noch einen schönen Stellplatz, wo wir dann in aller Ruhe unser Womo ausräumen und Koffer packen können:





Samstag, 1.10.

Pünktlich zu unserer Abreise hat der Wettergott den Schalter auf "Herbst" gedreht. Es hat die ganze Nacht geregnet und jetzt ist es grau in grau, die richtige Stimmung zur Heimreise.




Da ich immer nervös werde, wenn wir im dichten Verkehr auf Autobahnen fahren, entscheiden wir uns, über Nebenstrassen und Landstrassen nach Vancouver rein zu fahren. Eine gute Entscheidung, sehen wir doch noch etwas von der Landschaft.

Um 11.00 h sind wir bei unserem Vermieter Fraserway. Der zeigt sich wirklich kulant: zu unserem Steinschlag in der Scheibe meint der Angestellte nur: was wollt Ihr denn, Ihr habt doch reparieren lassen (die Windschutzscheibe war nicht versichert und so hatten wir schon damit gerechnet, eine neue Scheibe zahlen zu müssen).
Ein anderer Angestellter, mit dem wir unsere Hotelrechnungen abrechneten, für die Tage als unser Truck in der Werkstatt war, bot uns gleich nochmal 100 Dollar "für die Unannehmlichkeiten" an. Dabei hatte sich für uns ja gezeigt, dass wir in diesen 3 Tagen schon allein mehr als 150 Euro an Benzinkosten gespart hatten. Und ausserdem mit dem Allrad-Mietwagen Strassen fahren konnten, die mit dem Camper nicht möglich gewesen wären.
Die angekündigten Beträge waren schon 3 Tage später auf unserem Konto.




Wir lassen uns mit dem Shuttle zum Airport bringen. Da unser Flug erst am späten Nachmittag geht, haben wir noch viel Zeit und genehmigen uns zum Abschied noch eine Sushi-Platte.





Fazit:
es war wiedermal eine sehr schöne, sehr interessante Reise. Wir hatten so viel Glück mit dem Wetter: in 4 Wochen nur 1 1/2 Tage Regen. Wir haben neue Landschaften gesehen, aber auch Altbekanntes nocheinmal besucht. Und wir wissen, dass das bestimmt nicht unsere letzte Tour dort oben im Norden war. Allerdings werden wir bestimmt nicht mehr die Northwest Territories bereisen, dazu war die Landschaft zu langweilig, nur flach und Wald. Und wir werden wahrscheinlich nicht mehr durch British Columbia fahren, so schön es dort auch ist. Aber es ist dort inzwischen so überlaufen, so viele (asiatische) Touristen und auch so viel Verkehr, dass wir uns wie in den Feriengebieten in Bayern gefühlt haben. Und das müssen wir auf einer solchen Tour nicht haben.

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Re: Herbstreise in den Hohen Norden, Sept. 2016
(Antworten #59 Datum: April 29th, 2018 um 8:09:44pm)
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Hallo,

dieses Fazit habe ich gleich anschliessend an die Tour geschrieben. Unterdessen hat sich allerdings einiges getan:
In die Northwest-Territories kann man kaum mehr fahren, da kein Wohnmobil-Vermieter dort noch eine Station hat. Auch Fraserway hat kurz nach unserem Trip die Filiale in Yellowknife geschlossen.

Und durch British Columbia müssen wir wohl oder übel schon wieder fahren:

Wir haben nämlich wieder eine Womo-Überführung gebucht, von Vancouver nach Whitehorse, damit pünktlich zum Saisonbeginn die Womos dort im Norden zur Verfügung stehen. Und am Dienstag, also übermorgen, gehts schon los. Die Koffers sind gepackt und wir sind wiedermal voller Erwartungen.

Deshalb möchte ich mich gleich mal hier verabschieden. Anfang Juni sind wir wieder zurück und ich bin schon gespannt, was sich bis dahin hier im Forum alles getan hat.

Liebe Grüsse
Beate

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