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   YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101  (Gelesen: 2586 mal)
 Boemby
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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #105 Datum: Februar 17th, 2019 um 7:20:53pm)
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Vielen Dank Renate für die Übersetzung, du hast die Dynamik im Text festgehalten.

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In Liebe zu den Hunden verbunden.
Thomas
 Habicht
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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #106 Datum: Februar 17th, 2019 um 7:32:00pm)
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Und hier noch die glorreichen Sieben auch genannt....

....The Central Seven

Chase Tingle war einer der sieben Musher, die am 12. Februar am Central Checkpoint warteten. Er war von Anfang an vorsichtig, da er Eagle Summit bereits während eines YQ300, das ein Qualifikationsrennen für das längere ist, besiegt hatte.
"Es ist kein Spaßland da draußen", sagte Chase. "Es sind große Berge und in großen Bergen kann bei schlechtem Wetter viel passieren. Wir wollen unsere Hunde oder uns selbst nicht in diese Gefahr bringen."

Jim Lanier war der erste der Sieben, der in Central ankam, gefolgt von Chase. Nachdem sie das Wetter beobachtet hatten, beschlossen sie, bis zum Abklingen der Windböen zu warten und dann gemeinsam zu fahren.  
Jim sagte, es sei eine gute Idee, als Team zu fahren, unabhängig vom Wetter.
"An der Spitze des Eagle Summit müssen deine Hunde deinen Schlitten auf diesen sehr steilen Kamm ziehen", sagte er. "Es gab Musher, die in der Vergangenheit aufhören mussten. Sie waren einfach nicht in der Lage, da hochzukommen."

Als Jim und Chase darauf warteten, dass sich die Bedingungen verbessern, kamen die letzten vier Musher des Rennens - Remy Leduc, Laura Allaway, Isabelle Travadon und Hendrik Stachnau - in Central an und beschlossen, sich den beiden Mushers anzuschließen. Alle Musher waren Neulinge.

Die erfahrene Musherin Misha Wiljes, die kurz nach Deke aufbrach, blieb vor dem Eagle Summit stecken. Chase und Jim hofften, sie auf dem Weg zum Gipfel zu erreichen, aber sie kehrte zurück, bevor sie aufbrachen.
"Der Wind fing an, sich ziemlich schlecht zu entwickeln", sagte sie. "Ich blieb dort hinter dem Overflow und wartete darauf, dass sich der Wind etwas beruhigte. Als es soweit war, ging ich weiter nach oben und dann gab es einen weiteren Schneesturm. Ich kehrte sofort um."

Der Plan, Eagle Summit als Team anzugehen, entwickelte sich in lockeren Gesprächen, Gelächter und Mahlzeiten im Checkpoint-Lokal. Die Handler waren dabei und fragten sich, ob die Musher sie zum nächsten Kontrollpunkt bringen könnten, da die Straße, die die beiden Kontrollpunkte verband, stillgelegt wurde.

Nach etwas Schlaf für die Musher und die Hunde hielt der Alaska-Trail-Koordinator Mike Reitz am frühen Morgen des 13. Februar ein Treffen mit den Mushern ab, bei dem sie über das Wetter und die Bedingungen auf dem Trail informiert wurden.

Die Windböen waren abgeklungen, aber der Weg war immer noch nicht ideal, da viel Schnee ihn ausgefüllt hatte. Es gab auch etwas Wasser, das man passieren musste.
Die Musher beschlossen, kein Risiko einzugehen, die Sieben wollten sich noch immer als Team an Eagle Summit heranwagen.
"Die beruhigendste Sache ist zu wissen, dass es da draußen einen anderen Musher wie dich gibt, der das gleiche Problem durchläuft", sagte Remy. "Sie wissen, was du durchmachst, und sie werden dir helfen."
Hendrik und Isabelle gingen zuerst, da ihre Teams langsamer liefen. Misha Wiljes schloss sich ihnen bald an. Dann gingen die letzten vier Musher gegen 8:30 Uhr zusammen und reisten paarweise, als sich der Horizont aufhellte.
Remy fuhr mit Laura und Jim fuhr mit Chase. Remy und Jim fuhren etwas schneller als ihre Partner, was bedeutete, dass sie ihre Pausen machen mussten, um langsamer zu werden.
So wechselten die vier Teams, wobei Remy und Jim zusammen fuhren und Laura und Chase dann das Schlusslicht bildeten.

Als die Sieben die Baumgrenze erreichten, gingen alle in ihrem eigenen Tempo den Eagle Summit hinauf, bis sie den steilsten Teil erreichten.
Isabelle begann mit dem Anstieg, aber ihre Hunde waren ängstlich. Remy überholte sie, parkte seine Hunde oben und ging dann hinunter, um ihr zu helfen. Remy schob ihren Schlitten bergauf und entlastete damit das Gewicht, das die Hunde zu ziehen hätten. Dies veranlasste ihr Team dann doch, den Gipfel zu besteigen.
Die Musher wechselten sich ab, halfen sich gegenseitig beim Schlittenschieben und führten ihre Teams bergauf, bis alle sieben Musher auf dem Gipfel waren.
Die Sieben setzten dann ihre Fahrt nach Mile 101 fort, wobei jedes Team kurz nach dem anderen gegen 14.00 Uhr eintraf. Ihre Handler hatten es auch geschafft, obwohl sie ein paar grausame Geschichten über das Fahren auf dem Steese Highway zu erzählen hatten.

Die Hunde rollten sich zu flauschigen Bällen zusammen. Die Musher aßen noch eine Runde und dann fuhren sie alle weiter bis zum Ziel.

Laura sagte, sie sei froh, dass sie sich den Central Seven angeschlossen habe, um die Sicherheit ihrer eigenen Gruppe von sieben Hunden zu gewährleisten - ihrem Hundeteam.

"Ich denke, Sportsgeist ist entscheidend für das Quest", sagte sie. "Das ist nicht nur ein Rennen. Es ist so viel mehr als das."

Autor: Meghan Murphy

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Renate


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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #107 Datum: Februar 17th, 2019 um 7:33:54pm)
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Danke Renate, eine sehr gute Übersetzung und ein toller Bericht. Das man einmal mitbekommt was da überhaupt los ist bei so einem Sturm. Das kann man sich gar nicht vorstellen wenn man so etwas noch nicht erlebt hat.
Gruß Husky_Heinz

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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #108 Datum: Februar 17th, 2019 um 8:05:46pm)
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Jep, Heinz und diese Fotos sagen eigentlich auch alles!
Für kein Geld der Welt würden mich auch nicht 20 Hunde da hinauf kriegen

https://www.facebook.com/pg/YukonQuest/photos/?tab=album&album_id=10157037688729490

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Renate


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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #109 Datum: Februar 17th, 2019 um 9:00:56pm)
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Die Übersetzungen von Habicht lassen mein Kopfkino wieder voll anlaufen und es überläuft mich heiß und kalt, wenn ich an die Strapazen denke, denen die Musher*innen ausgesetzt waren.

Wir hatten bei unserer Fahrt von Nord nach Süd sehr viel Glück mit den Wetter. An beiden Tagen (Rosebud und Eagle Summit) schien die Sonne durch leichte Schleierwolken und der Wind war eher moderat.

Dennoch gab es auf beiden Rücken relativ viel Schneedrift, so daß  die Hunde wie in einer weißen Wolke liefen.

Wir mussten am Eagle ja "nur" das Steilstück runter. Aber auch da bist du als Musher ganz schön gefordert. Oben im Flachen hälst du an, machst bis auf deine Leithunde alle Zugleinen los ( die Hunde bleiben nur an ihren Necklines) und fährst dann vorsichtig in dem wehenden Schnee auf die Kante des Steilhangs zu und plötzlich verschwindet vor dir ein Hundepaar nach dem anderen.

Im nächsten Moment befindest du dich hinter deinen Dogs gefühlt im nahezu freien Fall. Du stehst mit aller Kraft auf der Bremse und verstärkst das Ganze noch, indem du dich an der Handelbarr  versuchst nach unten zu drücken.

Gleichzeitig musst du den Schlitten  u n b e d i n g t  im Gleichgewicht halten. Wer hier stürzt hat keine Chance anzuhalten. Der Schlitten wird mitsamt den Hunde bis ans Ende der Steilstrecke hinabrollen.
Die Folgen mag ich mir gar nicht ausmalen.

Fazit:
Allen Musher*innen der zwei Gruppen gehört meine allergrößte Hochachtung. Ich kann es mir nur zu gut vorstellen, was sie in diesem Wetter an diesen Bergen durchgemacht haben.
Ohne zu übertreiben sind sie für mich wirkliche Helden.

Mental (ich komm da rüber !), sozial (zusammen schaffen wir das) und physisch (das schaff' ich mit all meiner Kraft).

Well done folks   

Mush on
Swabian Snowdog

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Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. / aus Sibirien.

Letzte Änderung: Snowdog - Februar 17th, 2019 um 10:13:31pm
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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #110 Datum: Februar 17th, 2019 um 9:14:20pm)
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@Snowdog

hier sollte  ein freundlich laechelnder "Gelbkopp" sein.

Milaq  

Fuer alle , die vorher einen nicht freundlichen Gelbkopp
gesehen haben....mein Finger ist beim Tippen abgerutscht, seitdem versuch ich das zu korrigieren, und hatte ein paar Schwierigkeiten. Sorry !!
Tut mir leid, Snowdogs Beitrag ist  so gut , das haette mir nicht passieren duerfen.

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Letzte Änderung: Milaq - Februar 17th, 2019 um 9:40:46pm
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Re: YQ 2019 Renn-Thread: Central - Mile 101
(Antworten #111 Datum: Februar 18th, 2019 um 9:45:11am)
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Danke, Renate, für die tollen Berichte!
Da kann man sich ein bisschen vorstellen, wie gruselig es da oben gewesen ist.
Meine Hochachtung allen Teams!
Ich finde es schon bemerkenswert auf einem Schlitten zu bleiben bei normaler Geschwindigkeit, bei normalen Wetter und auf geraden Wegen ohne viel Kurven - geschweige denn sowas!

Super dieser Zusammenhalt - es lebe die Quest-Family!  
Das sind diese wunderbaren Geschichten am Rande, die für mich das Rennen ausmachen! Ohne aber die tolle Leistung des Gewinners und der anderen Teams zu schmälern!
Brent und die anderen hatten eben Glück, dass sie vor dem Sturm rüber waren.

Danke auch Snowdog für deinen Bericht - du hast schon viel eher eine Vorstellung von der Leistung der Teams, wo du selbst Mushing-Erfahrung hast.

Bootie

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Solange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt, fühlt das Tier, dass der Mensch nicht denkt! (unbekannt)
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