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   Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtungen
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtungen  (Gelesen: 2136 mal)
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #45 Datum: April 6th, 2022 um 2:42:51am)
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Übertrag aus dem ID-Thread


am April 1st, 2022 um 12:20:43pm schrieb Husky_Heinz :
Hallo Milaq,
ich bin immer wieder begeistert über Deine Berichte. Immer wieder etwas neues aus deinen Jahrelangen Erfahrungen die Du erlebt hast. Man merkt das Du durch und durch eine Musherin mit Herzblut bist.
Danke Dir für die super schönen Berichte und ich freue mich auf die nächsten.

Was die Hunde betrifft die beim IDITAROD teilnehmen verstehe ich nicht ganz was die Züchter der Hunde bezwecken. Normalerweise würde ich wert darauf legen das meine Hunde sich dem Wetter in Natürlicher Form stellen müssen. Also keine Boodis und Mäntelchen tragen müssen. Sondern dichtes Fell ausgeprägte feste Fußballen und eine super Kondition also ausdauernd. Das währen meine Zuchtziele...................
Gruß Husky_Heinz
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #46 Datum: April 6th, 2022 um 2:45:06am)
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Übertrag aus ID-Thread


am 01.04.22 um 12:20:43 schrieb Husky_Heinz :
Was die Hunde betrifft die beim IDITAROD teilnehmen verstehe ich nicht ganz was die Züchter der Hunde bezwecken. Normalerweise würde ich wert darauf legen das meine Hunde sich dem Wetter in Natürlicher Form stellen müssen. Also keine Boodis und Mäntelchen tragen müssen. Sondern dichtes Fell ausgeprägte feste Fußballen und eine super Kondition also ausdauernd. Das währen meine Zuchtziele...................
Gruß Husky_Heinz
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am April 4th, 2022 um 10:16:12pm schrieb Milaq :
Die Races sind laengst der ueblichen Sportwelt gleich zu setzen.
Schneller um jeden Preis, dafuer wird gezuechtet, denn es ist  moeglich, schnellere Dogs zu zuechten.
Der Sport ist teuer, es sollten gute Plaetze...vielleicht auch ganz vorne sein, denn Sponsoren zahlen nicht fuer letzte Plaetze, auch nicht fuer langsame Race.
Sponsoren wollen damit ihre eigenen Produkte verkaufen.
Ich will Letzteres  nicht gross kritisieren, es gibt genuegend Gegenbeispiele, man muss es ja nicht so machen...........aber.......Training[monatelang] Dogfood, die gesamte Haltung,Tieraerzte,Material, Riesentruck,Sled+Zubehoer, all das kostet sehr viel Geld.
Dafuer muss man einen guten Verdienst haben , und Zeit.
Dann muss man aber auch gute Doghandler einstellen....woher soll das Geld kommen ?
Also geht man in das "Karussel" des Geldverdienen, um seine Vorstellungen/vielleicht auch Traeume mit den dogs zu verwirklichen.

Und da geht es eben in erster linie um die Schnelligkeit, vorne zu fahren, Sponsoren zu bekommen.
Dafuer muss man Sponsoren , die gut bezahlen bekommen.
Denn welcher Sponsor steckt viel Geld dafuer rein,indem z.B. seine schnellen Autos angeboten werden, und es wird ein Dogteam ,dass im letzten Drittel laeuft/weit abgeschlagen  als Werbung eingesetzt.
Es geht um Schnelligkeit, Bekanntwerden, dadurch auch Sponsoren zu bekommen.  so viel Dogs zu halten, dass man auch Auswahl hat/ haben sollte  [speziell fuer bestimmte Positionen im Team ].
Der perfecte Laufkoerper sollte es sein[ wobei da auch Meinungen auseinander gehen, wie Groesse,lange/kurze Beine , langer/kurzer ruecken...etc.
.....................
es waere der Brustkorb anzufuehren.
Bei Einigen, der a"alten Rassen" gibt es einen kraeftigen ,tiefer sitzenden Brustkorb.
Ueber die Jahrzehnte entwickelt, die Dogs brauchten einen kraeftigen Brustkorb, um die Lasten a.d.Sleds zu transportieren.
Zu den duennen Pfoten...ich habe gesehen, dass grad auch aus Scandinavien kommend, die Unterwolle der dogs oft stark mit mehr duenneren Fussballen zusammenhing.

Macht ja alles nichts, sagt sich der Musher, es gibt ja Maentelchen,und Leggins fuer die Beine,und Mutzchen auch schon...die Booties.
Die Fleecedecken am CP, Stroh ist besser]
Die Booties sind verflixt teuer, wenn man die wasserfesten nimmt]
Aber bei Kaelte,Naess,Overflow werden auch diese nass.
Probiert mal aus mit nassen Socken unter diesen Umweltbedingungen draussen zu laufen.
Viel Spass. So schnell wie moeglich  verlieren , sollte die Devise sein - und das ist so.
Fahrt mal hinter Race Musher Teams ,Man kommt aus dem Aufsammeln der verlorenen Booties nicht mehr raus.
Ein gutes Mittelmass in der Zucht waere vielleicht akzeptable, ich hab bisher aber  meist die Verbindung Fell verduennen,Ballen folgen gesehen.[aber ich lass mich gern belehren.............................

es geht weiter, vielleicht erst Morgen, ich muss wahrscheinlich gleich arbeiten fahren....
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Letzte Änderung: Snowdog - April 6th, 2022 um 2:49:14am
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #47 Datum: April 6th, 2022 um 2:50:54am)
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Übertrag aus ID-Thread

am April 4th, 2022 um 10:29:33pm schrieb Milaq :
Bootie,Husky_Heinz
Vielen Dank fuer eure kommentare.

Zur zucht fuer einen sehr schnellen Sleddog wird dann der perfecte Body [ es gibt Unterschiede im Sprint und Distance , wie perfect der Body sein muss]
Wenn man dann die Beschriebenen Dogteams fuer MD und LD genauer sieht,nachfragt.
Mehr und mehr Pointer werden reingezuechtet.

Das sind schoen aussehende und wahrscheinlich[ich kenne sie nur von Bildern] tolle Dogs mit einem super Body
Aber leider sind sie fuer bestimmte Musher dann "nur ein Zuchtobjekt". es sei denn sie werden bei Sprint eingesetzt, aber Rotlicht zuhause waere bei den hiesigen Wetterbedingungen  hier angesagt.
Zumindest machen es hier verantwortlich bewussten Musher so.
Gut, man koennte ja durchaus einen Kompromiss aufstellen.
In Europa wird  in 2 Kategorien  die Sprint und MD `s durchgezogen.
Klappt auch.

Hier hatte es vor ein paar Jahren eine SH Musherin bei Iditarod angeregt, ja sogar dafuer gekaempft.
Sie fuhr mehrere Male vorher mit ihrem SH Team [natuerlich] oft weit hinten.
Viele waren offen fuer die Idee, nun : es wurde abgelehnt.



es geht weiter mit der Unterwolle . der wohl wichtigste Punkt des Fell wegzuechten, Verbindung laengeres oder kuerzeres Deckhaar.
Ich bitte um etwas Geduld.
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #48 Datum: April 6th, 2022 um 2:52:36am)
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am April 4th, 2022 um 10:29:33pm schrieb Milaq :
....es geht weiter mit der Unterwolle . der wohl wichtigste Punkt des Fell wegzuechten, Verbindung laengeres oder kuerzeres Deckhaar.ö
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Oh ja, die Unterwolle !

Ich kann bei der Pflege von Spice und Snow ein Lied davon singen.
Du konntest sie täglich bürsten, striegeln und doch hattest du das Gefühl, daß die U-wolle schneller wächst als als du striegeln kannst. Immer war dem Gefühl nach mehr als genug davon da.

Da ganze abgedeckt von einer dick geschichteten Lage längerer, graniger, fester Deckhaare. Diese schützten den Hund so gut, daß ich ihn, bei egal welchem Wetter, selten komplett durchnässt sah.

Mit diesem natürlichen Mantel geschützt, habe ich sie auch an ungünstigen, stürmischen Stellen bei tiefer Kälte in der typischen "Huskyrolle" ( Schwanz über Schnauze) entspannt ruhen sehen.

Spice hat bis zu seinen letzten Tagen (16 J.) am liebsten draussen geschlafen, wenn auch im Alter auf der überdachten Terrasse.

Noch ein paar Anmerkungen zu Größe, Körperbau & Pfotenballen.

Auch wenn die Zugleistung kleinerer Hundetypen oft verblüffend ist, rein von der Biomechanik (u.a. Hebelwirkung der Beine) dürften mittelgroße Hunde im Vorteil sein.

Mit 61 und 63 cm Schulterhöhe waren Snow und Spice eher außergewöhnlich groß, athletisch und hatten einen mächtigen, gepfeilten,  tief herunter reichenden Brustkorb. Fast wie der Bug eines Schiffes. Im Winter liefen sie mit einem Gewicht von  Ø  +/- 27 kg.

Damit waren sie die Idealbesetzung für zwei Positionen. Wheeldogs & Leaddogs. In ersterer konnten sie gut ihre Größe ausspielen und im Lead kam ihnen im Tiefschnee die Länge ihrer Beine und die Brustform beim Spuren zugute.
Ich habe sie beide Positionen perfekt ausfüllen sehen.

Am Anfang dachte ich, ihre Pfotenballen seien spröde und rissig und wollte sie schon mit "Dogsalv" pflegen. Gerade rechtzeitig erkannte ich, daß die Pfoten von Natur aus so rauh waren. Sie hatten einfach so was wie einen natürlichen "Lamellenreifen", der ihnen auch bei glatten Bedingungen besten Halt gab.
Hätte man natürlich auch mit Booties zunichte machen können (Ironie off).

Und noch eine Besonderheit der Pfoten bei den urprünglichen Rassen.
Zuerst dachten wir, unser Spice habe Durchblutungsstörungen an den Pfoten, waren sie doch im Winter oft für uns "unnatürlich" kalt.
Bis wir irdgendwie erfuhren, daß diese Hunde in den Pfoten einen Shunt für das warme, anströmende Blut öffnen können und die unteren Pfotenbereiche nur noch mir der absolut notwendigen Blutmenge versorgt werden. Das schützt sie vor übermäßigen Energieverlust über die Fußballen. Schon clever, oder ?
Ob man diese Selbstregulation (sofern noch vorhanden) mit Booties fördert ?
Darüber darf nachgedacht werden !

Tagesläufe von 80-90 km mit 150-200 kg Sleds waren mit ihnen durchaus möglich.

Tja, gerne hätte ich mich nochmal mit Hunden dieser Tromsøer Zucht versorgt, aber leider haben sie irgendwann Mitte der 2010er Jahre wohl damit aufgehört zu züchten. Wirklich schade !


Mush on
Swabian Snowdog


P.S.
Was Booties betrifft muss ich Milaq leider voll Recht geben :

"So schnell wie moeglich  verlieren , sollte die Devise sein - und das ist so.
Fahrt mal hinter Race Musher Teams ,Man kommt aus dem Aufsammeln der verlorenen Booties nicht mehr raus."

Das ist wirklich so. Ich habe noch nie so viele verlorene Booties wie auf den 2 Touren auf dem YQ-Trail gesehen.
Leider wird das Aufsammeln oft von den Doggies selbst erledigt; d.h. sie fressen die herumliegenden Booties einfach auf.
Nicht gerade zum Besten ihrer Gesundheit !  

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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #49 Datum: April 6th, 2022 um 2:59:09am)
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Übertrag aus ID-Thread


am April 5th, 2022 um 8:32:08pm schrieb Milaq :
hi...das ist ein abendfuellendes-ach quatsch -wochenfuellendes Thema.
Ich will grad auf diese Punkte spaeter nochmals in unseren Beitrag - alte Sleddograssen eingehen.....tiefer eingehen.
...zu den Booties.
Ich halte sie fuer "saugefaehrlich, und verstehe nicht, dass Officielle...Vets , darauf bestehen.
[muss ich ja auch nicht ]
Denkt mal daran, wie oft ein Team durch Overflow, durch nassen Schnee muss.
Die Pfoten sind nass, und darauf laufen ?ja himmel nochmal...wo sind nur all die kleinen Brainzellen hin ?

Da diese dinger auch ziemlich teuer sind,Unmengen per Vorschrift mitgenommen werden muessen, werden auch oft "Fleecelatschenbooties " genommen.
Nach 10m sind die nass, die Pfoten Oberflaeche leidet, schon versucht man sie loszuwerden,neue drauf...usw...im naechsten CP kommt dann die  Pfotensalbe .
Und spaeter gibt es dann den "Award fuer gute Hundepflege auf den Trail".
Es ist wirklich nichts zu bloede, um es weiter auszuprobieren.
Aber egal,
Was ich eigentlich sagen will ist, um all diesen Unsinn zu finanzieren, muss es sich finanziell auch lohnen.
D.h. Sponsoren....d.h. nur ein kleiner Teil der Musher kann an diesen Race staendig teilnehmen....ansonsten brechen sie unter der Schuldenlast womoeglich ein.
D.h. widerum, die Dogs muessen schneller werden,
Das Eine bedingt das andere.
Anderes Beispiel.
Etliche Musher hoerten interessiert zu, als das 1.Mal das Dawson City Race nach der Saison angekuendigt wurde.
Ohne Druck, mehr Fun, auch kleine Teams, nicht den Sieg nur in den augen, sondern das , was es einmal war. Ein Race fuer die Dogs,fuer die Musher....deren Prioritaet nicht die unbedingte Schnelligkeit ist.
Ist im eimer, faehrt Niemand hin, denn als Erstes tauchten die sieger der letzten Race auf, um noch schnell ein Ende der Saison/ Gewinnergeld einzunehmen.
Alles verstaendlich, aber  , damit wurde dies Angebot auch zerstoert.
Es sind nur Wenige uebrig geblieben.
Ebenso das Alaska Range Race.usw.
die MD werden "duenner."

Es muss entschieden einige Schritte neu angesetzt werden. Und ? man wird sehen.

....................
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #50 Datum: April 6th, 2022 um 3:00:36am)
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am April 5th, 2022 um 8:32:08pm schrieb Milaq :
..........
Etliche Musher hoerten interessiert zu, als das 1.Mal das Dawson City Race nach der Saison angekuendigt wurde.
Ohne Druck, mehr Fun, auch kleine Teams, nicht den Sieg nur in den augen, sondern das , was es einmal war. Ein Race fuer die Dogs,fuer die Musher....deren Prioritaet nicht die unbedingte Schnelligkeit ist.
Ist im eimer, faehrt Niemand hin, denn als Erstes tauchten die sieger der letzten Race auf, um noch schnell ein Ende der Saison/ Gewinnergeld einzunehmen.
Alles verstaendlich, aber  , damit wurde dies Angebot auch zerstoert.
Es sind nur Wenige uebrig geblieben.
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Armes PercyDeWolfe-Race !

Es war nicht nur ein "cosy" Race, sie hatten auch immer die schönsten, besten Rennposter von allen.

Schade drum !


Sw. Snowdog

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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #51 Datum: April 6th, 2022 um 3:02:57am)
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Übertrag aus dem ID-Thread



am April 5th, 2022 um 9:23:18pm schrieb Milaq :
Die enorme Unterwolle, sie macht es moeglich oder unmoeglich , dass die Trennung der schnellen Dogteams da sind.
Von ihrem Ursprung her....diese Unterwolle[ wenn man davor steht , und erst die "kleine" Dogbuerste ansieht, und gleichzeitig weiss, die bricht eher zusammen, als das man die Wolle wegbekommt......dann sollte man aufgeben, die Dogs koennen es besser.
Das zeigen Tausende  Jahre History.
Sie ziehen  sich ganze Fladen selber raus, oder buddeln sich Erdloecher[ ist schoen kuehl] oder - das ist und bleibt mein groesses Raetsel.... sie behalten einen grossen Teil einfach fuer den naechsten Winter.
Wie finden die das raus ? Wieso,warum....sind staendig meine Fragen , wenn ich sie ansehe.
Verrueckterweise haben sie meist recht gehabt.
{ so geht es natuerlich auch nur, wenn sie draussen leben, solch Unterwolle "Berge" im Haus...ach nee.

Man sieht die Haut nicht, so dicht ist sie.
Dabei wird es unerheblich, ob der Hund langes oder kurze Oberfell hat.Das ist ueberhaupt kein Hinweis auf echter oder unechter Sleddog.
Bei sehr langen Oberfell sind die Roots oft in groesseren Abstaenden, so dass Feuchtigkeit[Schnee,Regen ] bis auf die Haut gehen kann [ kann...muss nicht unbedingt, das ist unterschiedlich] aber allein diese "kann" Moeglichkeit hat sich ueber  so vielen Jahren selbstaendig im Wachstum an die tatsaechlichen Lebenbedingungen der arctischen Dogs reguliert.
Ist das Unterfell in Ordnung, ist das Oberfell[kurz oder lang ] nicht ausschlaggebend fuer die Widerstandsfaehigkeit der arct. Dogs.
Das haengt dann wieder mit anderen Dingen zusammen.
Fuer was Dogs eingesetzt werden [ tage-wochenlanges Traveln...Gewichte ziehen oder Packtaschen..uvm ]

So sieht man bei [noch] arbeitenden Dogs eher Beides, kurzes wie laengeres Unterfell, streckenweise mit einem extra Fellkranz ueber den Schultern[ ich vermute - um den eisigen wind zu bremsen.]
Aber , und da geh ich auf Husky_Heinz Frage ein, egal ,ob kuerzere oder laengere Oberhaare, dies ist nicht entscheidend , ob dies ein "richtiger " Sleddog ist.
Guck zum Unterfell, dann weisst Du es.
Du hast  aber in vielen Faellen auch recht.
Die Unterwolle ist weg...oder nur sehr,sehr gering.
Denn es geht um Schnelligkeit.
Die "alten Dogs" brauchten sie ,um zu ueberleben,um wochenlang a.d.Ice[u.a.] draussen zu leben/arbeiten
Welch Knallbirne kommt schon auf die bloede Idee fuer sein Team Fleecedeckchen zum Ausruhen mitzunehmen. Das hilft beim Wegzuechten auch nicht mehr, die werden nass und keine Unterwolle schuetzt .
Showtime...?mhhh...i
Und es ist diese "laestige Wolle" , die eine -immer schneller werdende Race/Gewinnstrategie bestimmt.
Das kann man sich ja leicht vorstellen,  ganz einfach..
macht mal selber einen Marathonlauf von 50 miles[nur] ueber min. 1 Woche ..ha..im sehr dicken Beaverfell/besser Wolfsfellmantel.
Ueberhitzung !!
Am 2. Tag wird man langsamer ,und immer langsamer.
Nun  haben diese arct.Sleddogs auch noch die unfaire eigenschaft, sich nicht selber zu "verheizen".
Sie stoppen vorher, und gehen lieber.Sie geben nicht auf, sie werden langsam,stehen haeufiger, organisieren ihren eigenen Kreislauf.
Nur, damit gewinnt man weniger die big Races,oder gar einen Sponsor...den man dringend braucht.

So zuechtet man Dogs mit wenig oder geringe Unterwolle rein.

Die Ironie des Ganzen dabei ist :
dass Scandinavien, die ganz vorne weg [nicht beim touri traveln, sondern bei  Races mit Gewinn anspruechen, nach so vielen Jahren wieder z.B. Groenlaender reinzuechtet....um..na wieder eine bessere Unterwolle und bessere Pfoten zu bekommen.
Es gibt Wenige, die  noch mit den alten Rassen mitmachen, eine Chance waere , bei unterschiedlichen Kategorien zu starten....aber ...??tja.
Ein kleines Beispiel noch.
Wenn Ihr seht, wie freudig , in`s Ziel kommende Teams sich hinwerfen und im kalten Schnee hin und her waelzen,den Kopf drin reiben....die haben noch ein gutes Mass an Unterwolle, [ auch wenn es von weitem nicht so aussieht -
sie sind nicht ueberhitzt[aber davor ] sie  benoetigen diese Action ,um sich abzukuehlen, um keinen Hitze Kollaps zu bekommen .
Wobei erwaehneswert ist auch, fuer die Sprintraces  ist null Unterwolle besser, wenn man die "wenigen " miles  in Verhaeltnis zu der inzwischen erreichten Geschwindigkeitsgrenze sieht...besser als mit  dichter Unterwolle
and sorry, fuer diese langen Beitraege }

Milaq
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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #52 Datum: April 6th, 2022 um 10:20:18am)
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Hallo Snowdog,
Danke Dir für die Arbeit die Berichte hier rein zu kopieren.
Auch ist es OK wenn im ID weiterhin die Berichte stehen bleiben. Super gemacht. Danke Dir.
Milaq jetzt kannst Du hier weiter schreiben wenn Du Zeit und Lust hast...................
Gruß Husky_Heinz

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Re: Schlittenhunde / neue vs. traditionelle Züchtu
(Antworten #53 Datum: April 6th, 2022 um 10:56:16am)
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Jeep ich bedanke mich auch ,Snowdog.
Diser Umzug ist eine gute Idee,passt auch besser , und eroeffnet mehr,weitere Moeglichkeiten.
Ich muss mich mehr mit dieser Materie beschaeftigen.


Milaq

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