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   Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni  (Gelesen: 1431 mal)
 fcmfanswr
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Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
( Datum: November 29th, 2016 um 8:36:35am)
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Hallo,

wir sind das erste Mal in Alaska und haben ab 1.Juni 2017 für 16 Tage ein Wohnmobil(4WD) gemietet.
Nun sind wir noch auf der Suche nach ein paar Tipps.
Wir wollten etwa folgende Route fahren:
Anchorage->Homer->Seward->Valdez->Wrangell St Elias NP->Tok->(Chicken->Dawson)->Fairbanks->Denali NP->Talkeetna->Anchorage.

Was denkt ihr über die Route? Zeitlich gut machbar?

Habt ihr Tipps für tolle NaturCampgrounds entlang der Strecke?
Habt ihr Tipps wo man im Juni gut Bären sehen kann (geführte Tour, aber auch einfach so)?
Habt ihr Tipps welche Bootstour sich lohnt um Delphine oder Wale zu sehen?
Habt ihr sonstige Tipps für Sehenswürdigkeiten(vernab der üblichen im Reiseführer)?

Vielen Dank schonmal!

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Letzte Änderung: fcmfanswr - November 29th, 2016 um 8:37:02am
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #1 Datum: November 30th, 2016 um 10:12:25pm)
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Hallo

Kurz zu deinem Vorhaben:
Netto hast du 14 Tage; Uebernahme-Abgabetag fallen weg, resp. nur ein kleiner Zeitanteil ist anrechenbar.

Deine vorgestellte Route misst ca. 3000km.
Da hast du den ToW welchen du doppelt fahren musst; gehen tut das selbstverständlich ist aber sicher suboptional; auch den Strassenzustand ist ein Problem welches man im Auge behalten muss.
Das geht aber nur, wenn du jeden Tag ca. 220 km fahren willst, also keine Doppelübernachtung auf der Route. (z.B. Denali NP/Homer/Seward/ Valdez/Dawson)
Bären: siehst du, bei Glück auf der Route, sonst bei einem Besuch auf Katmai; ist aber teuer!
Glacier Touren hast du in Seward/Valdez.
Sehenswürdigkeiten gibt es dutzende; musst nur hie und da aus dem WoMo austeigen!

Gruss
TC

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 fcmfanswr
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #2 Datum: Dezember 1st, 2016 um 11:11:25am)
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Vielen Dank schon mal für deine ersten Infos.
Du schreibst z.B. vom Strassenzustand des ToW, wie kann man den beobachten, gibt es eine offizielle Seite oder sowas?

Du sagst es nicht konkret, aber du findest meine Route in der Zeit etwas sportlich oder? Habe ich mir zuviel vorgenommen? Ich habe keine Erfahrungen mit Alaska. Ich war zuletzt mehrfach in Australien, wo ich im Schnitt 600km am Tag gefahren bin, da gabs aber auch auf so einer Strecke nur 1, 2 kurze sehenswerte Stopps...
Ist das in Alaska anders?
Mindestens in Denali und in Homer/Seward würde ich gerne 2 Nächte bleiben.

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 North
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #3 Datum: Dezember 1st, 2016 um 11:27:25am)
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Hallo,

schließe mich Truck_Camper an, dass die Strecke für die kurze Zeit ungemütlich lang erscheint.

Ich weiß jetzt nicht, nach welchen Kriterien Ihr die verschiedenen Orte ausgesucht habt, also was Euch speziell reizt, aber auf den ersten Blick liest es sich wirklich so, als wolltet Ihr die allermeiste Zeit auf der Straße fahrend verbringen. Da bleibt nicht viel Zeit, wirklich was zu sehen.
Vielleicht wenigstens den Abstecher Chicken/Dawson weglassen?
Die restliche Strecke ist ja immer noch lang genug.
Seward-Valdez, wollt Ihr da die Fähre nehmen oder erst zurück nach Anchorage und dann über den Glenn Highway nach Osten? Der Glenn Highway ist (bei schönem Wetter) jedenfalls eine sehr schöne Strecke.
Und Wrangell St Elias NP: Der ist ja groß, aber nur über 2 Straßen zugänglich, wobei ich nicht weiß, welche für Euer Womo zugelassen ist (normale Miet-PKWs dürfen auf beiden nicht fahren). Also McCarthy (bin mal mit einem Shuttle dorthin gefahren; die Straße ist bekannt für ihre hohe Anzahl an Reifenschäden, wegen der diversen Reste der früheren Eisenbahn unter dem Schotter) oder nach Nabesna?

Und was genau meinst Du mit NaturCampgrounds?
Insgesamt gibt es in AK im Sommer ein relativ dichtes Netz an Campingplätzen, zum einen RV Parks (mit richtigen Sanitäranlagen), zum anderen die (wohl häufigeren) einfachen Campgrounds mit Fee station (Campinggebühr muss passend in einen Umschlag gepackt und eingeworfen werden), Trockentoiletten und meist irgendeinem Campingplatzwart, der selbst in irgendeinem Wohnwagen zu finden ist.
Ich vermute, Du meinst letztere?

Bären sehen: Ist wie mit allen Wildtieren Glückssache, eine Garantie gibt es nicht. Aber im Denali-NP stehen die Chancen sehr gut, von den Parkbussen aus Grizzlies zu sehen.
In McCarthy bzw. am Rand des Dorfs habe ich damals 2mal Schwarzbären gesehen, ebenfalls irgendwo auf der Fahrt dorthin. Und einmal lief ein Grizzly über den Parks Highway. Mehr Bären sind mir bisher noch nicht begegnet (August/September), aber anscheinend haben andere Leute immer mal wieder Bärensichtungen von der Straße aus. Vielleicht eignet sich der Juni sogar besser als der Spätsommer.

Bezügl. der Sehenswürdigkeiten müsstest Du einfach nochmal etwas genauer angeben, was Euch so interessiert.

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 fcmfanswr
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #4 Datum: Dezember 1st, 2016 um 1:07:48pm)
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@ North: auch vielen Dank für deinen Beitrag.

Ich habe ein paar Reiseführer gelesen und daraus ergab sich für mich diese Route. Würdest du etwas anderes empfehlen?
Chicken/Dawson habe ich auch als Optional gesehen, das könnte ich gut weglassen.

Seward-Valdez wollte ich eigentlich die Fähre nehmen, aber wenn ich dich richtig verstehe, dann lohnt sich der andere Weg vielleicht mehr?

Danke für den Hinweis zur Strasse in den Wrangell St Elias NP. Das Womo darf dort überall fahren. Welcher Weg lohnt sich denn deiner Meinung nach mehr?

Ja, ich meine die einfachen CG ohne Schnickschnack. Am liebsten mit wenigen Anderen, direkt in der Natur, mit schönen großen Stellflächen. Hier wäre es cool wenn ihr ein paar Tipps habt...

Was Sehenswürdigkeiten angeht, so interessieren wir uns für Natur (Seen, Gletscher, Berge, kleinere Wanderungen) und Tiere jeglicher Art. Grundsätzlich würden wir halt gern mal die typischen, in Alaska vielleicht auch einmaligen Dinge sehen. Um ein Beispiel zu nennen, wenn man in Australien ist so muss man m.E. mal ein Kangaroo sehen, so würde ich halt in Alaska gern mal einen Bären sehen usw...

Danke,
fcmfanswr

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 Truck_Camper
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #5 Datum: Dezember 1st, 2016 um 5:12:08pm)
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Hallo
Also, wenn du den TOW canceln willst, sieht es natürlich etwas besser aus, aber viel Reserve bleibt dir nicht.
Australien und AK darfst du nicht vergleichen; war auch schon dort, dort heisst es vorallem fahren, fahren, fahren in z.T.  in öder Landschaft!
Bedenke auch, du erreichst einen Schnitt von ca. 6ok km/h.
Wenn du überall fahren darfst, dann hast du vermutlich Go North gemietet resp. im Auge. Noch was zur Mc Carthy Road; diese ist tückisch, Reifenschäden; wenn, dann solltest du dort 2 Nächte bleiben.
Du weisst ja, geh sorgsam mit deinem Zeitguthaben um!
Die Ferry Whittier-Valdez kostet dich mit einem TC ca. $400.--.
Falls du auf dem Glenn Hwy fahren willst, dann hättest du die Strecke Glennallen-Valdez doppelt; dann ist auch TOK nicht mehr zwingend, sondern du fährst dann hoch via Delta jct nach Fairbanks oder ab Paxson den Denali Hwy bis Cantwell/Denal NP.

CGs gibt es zu Hauf auf der Route, die meisten toll gelegen. Wenn du einmal eine prov. tagesgenaue Etappenplanung hast, kann ich dir gerne meine Favoriten durchgeben.

Gruss
TC

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 North
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #6 Datum: Dezember 1st, 2016 um 6:16:47pm)
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am Dezember 1st, 2016 um 1:07:48pm schrieb fcmfanswr :
Ich habe ein paar Reiseführer gelesen und daraus ergab sich für mich diese Route. Würdest du etwas anderes empfehlen?
Zitierten Beitrag lesen


Nein, das ist es nicht. Es ging mir nur darum, was Euch z. B. besonders wichtig ist und was nicht so. Würde auch evtl. die Ecke Tok weglassen. Aber sowas könnt Ihr eigentlich auch offen lassen und spontan vor Ort entscheiden.


Seward-Valdez wollte ich eigentlich die Fähre nehmen, aber wenn ich dich richtig verstehe, dann lohnt sich der andere Weg vielleicht mehr?


Ich kenne die Fähre selbst nicht, nur den Highway, und der kann eben sehr schön sein (außer bei richtigem Mistwetter natürlich). Aber wie TC schon schrieb, gibt's dadurch wieder ein paar doppelte Strecken.


Danke für den Hinweis zur Strasse in den Wrangell St Elias NP. Das Womo darf dort überall fahren. Welcher Weg lohnt sich denn deiner Meinung nach mehr?


Ich kenne nur die McCarthy-Seite, da nach Nabesna gar kein Shuttle fährt/fuhr und ich eben mti dem PKW dort auch nicht fahren durfte. Kommt eben wieder darauf an, was Euch interessiert. McCarthy/Kennicott ist eben schon sehenswert; in Kennicott (heute Geisterstadt außerhalb der Sommersaison) die alte Kupfermine sowie leichter Zugang zum Gletscher; McCarthy ist halt ein uriges Klischee-Pionier-Dorf. Aber wie gesagt, die Straße dorthin hat's eben in sich...


Ja, ich meine die einfachen CG ohne Schnickschnack. Am liebsten mit wenigen Anderen, direkt in der Natur, mit schönen großen Stellflächen.


Naja, "direkt in der Natur" sind die eigentlich schon, meist bewaldet. Wieviele andere Gäste es gibt, hängt natürlich von der Saison ab.


Hier wäre es cool wenn ihr ein paar Tipps habt...


Da können vielleicht andere Womofahrer Tipps geben. Ich campe immer klassisch mit Zelt und da ziehe ich nach Möglichkeit die komfortableren RV Parks vor. Somit kenne ich nur so ein paar von den einfachen Campgrounds, aber die fand ich alle recht idyllisch.


Was Sehenswürdigkeiten angeht, so interessieren wir uns für Natur (Seen, Gletscher, Berge, kleinere Wanderungen) und Tiere jeglicher Art.


Für diverse Tiere eignet sich wie gesagt der Denali-NP sehr gut, daher würde ich für dort auch mindestens 2, lieber 3 Übernachtungen einplanen.
Kleinere Wanderungen gibt's dort auch, vor allem im Eingangsbereich und am Savage River bei Meile 15. Sonst eignet sich das Chugach-Gebiet (im Dunstkreis von Anchorage) gut für Kurzwanderungen. Auf dem Weg Richtung Seward würde ich Euch auch einen Abstecher nach Girdwood empfehlen.
Und bei Palmer lohnt sich die Fahrt auf der Hatcher Pass Road zur Independence Mine, dort kann man auch ganz nett herumstapfen (über der Baumgrenze). Bin mir nur nicht sicher, wie lange dort im Frühjahr noch Schnee liegt, danach richten sich dann die Öffnungszeiten der Passstraße.

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 Bootie
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #7 Datum: Dezember 5th, 2016 um 2:30:39pm)
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am November 29th, 2016 um 8:36:35am schrieb fcmfanswr :
Habt ihr Tipps wo man im Juni gut Bären sehen kann (geführte Tour, aber auch einfach so)?
Habt ihr Tipps welche Bootstour sich lohnt um Delphine oder Wale zu sehen?
Zitierten Beitrag lesen


Hallo,

Bären kannst du eigentlich immer und überall sehen, da müsst ihr einfach die Gegend im Auge behalten und schauen, wo sich was Braunes oder Schwarzes bewegt.
Sie sitzen gerne auch am Straßenrand, dort, wo viele Blumen sind.
Generell sieht man sie eher im Juli und August. Aber ein paar verirren sich gerne schon früher in die Täler.

Bootstouren ab Valdez kann ich persönlich für Walbeobachtungen empfehlen. Nicht zu teuer und mit Garantie, Wale zu sehen.
Bei den Bootstouren (darf ich ohne Werbung zu machen Stan Stephens empfehlen, liegt direkt am BW Hotel am Pier) siehst du dann auch noch andere Wassertiere wie Seelöwen und Otter.
Otter kannst du auch in Valdez direkt am Hafen bzw. Pier sehen. Super niedliche Viecher!  

Da wir immer mit dem PKW fahren, kann ich leider kein WoMo-Plätze empfehlen, eher Hotels.

An anderen Sehenswürdigkeiten fand ich Girdwood schön, in Fairbanks das Sled Dog Museum und die Yukon Quest Cabin besuchen sowie das Ice Museum. Das Ice Museum ist zwar winzig klein, aber ein kleiner Film wird dort gezeigt, wie z.B. die Skulpturen hergestellt werden und es wird über die Eis-Schnitz-Meisterschaft berichtet.
Homer Spit natürlich. Ein süßes kleines Städtchen. Sehr touristisch wenn an reinfährt, aber dennoch urig. Wenn ihr bis ans Ende zu dem Hotel fahrt, könnt ihr dort am Strand entlang spazieren und da haben wir auch vom Strand aus einen Wal gesehen.

Viel Spaß beim weiteren Planen.

Bootie

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 BeateR
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #8 Datum: Dezember 23rd, 2016 um 8:00:06pm)
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Hallo fcmfanswr,

ich komme gerade von einer 6wöchigen Camperreise durch den Norden Chiles (Anden, Atacama) zurück und lese deshalb erst jetzt Deine Fragen.
Eigentlich ist ja schon (fast) alles gesagt, aber ein paar Bemerkungen habe ich trotzdem noch:

Zu den Bären: eigentlich müsstet Ihr im Juni (vor allem am anfang) noch sehr gute Chancen auf Bärensichtungen entlang der Strasse haben. Zu dieser Zeit kommen die Bären aus den Winterquartieren und an der Strasse gibts die ersten und besten Kräuter. Also sind sie dort zu finden. Aber nur, wenn man wirklich langsam fährt und die Augen offen hält. Wie oft haben wir erlebt, dass ander Touristen-Autos im Wahnsinns-Tempo vorbeigerauscht sind und die  Bärenfamilie direkt am Strassenrand gar nicht registriert hat. Wir haben dort im Norden noch nie eine Bärentour gemacht und trotzdem schon jede Menge Bären, Grizzley und Schwarzbären, gesehen.

Camping: Du schreibst, Ihr habt ein Allrad-Auto. Also habt Ihr wahrscheinlich einen Truck-Camper? Mit dem kommt Ihr wirklich überall hin. Und: in Alaska und Yukon ist es erlaubt, sich "wild" hinzustellen. Nur nicht im Nationalpark, auf Privatgrund und sonst wo ein Schild es verbietet. Wir haben deshalb dort oben immer versucht, uns einen schönen Platz im Wilden zu suchen. Vorschläge kann ich Dir gerne machen.

Denali NP: Plane hier lieber mal mindestens 2 Nächte ein. Wenn Du am Teklanika CG übernachten willst (den ich immer bevorzuge) dann auch mal 3 Nächte. Es lohnt sich wirklich. Dementsprechend hast Du natürlich für die übrige Tour weniger Zeit.

McCarthy oder auch Nabesna Road würde ich auf der ersten Tour weglassen. Soooo schön ist es dort auch wieder nicht. Und vor allem auf der McCarthy Road ist die Gefahr eines Reifenschadens doch sehr hoch. Und auf der Nabesna Road sind 2 Flussdurchfahrten, wo wir selbst im September bei der 2. Durchfahrt aufgegeben haben. Da dürfte also das Wasser im Juni noch höher sein und mir persönlich wäre das Risiko dann zu hoch.

Seward-Valdez: OK, wenn das Wetter passt, mag das schon eine schöne Reise sein. Aber bei gutem Wetter ist die Landschaft am Highway noch viel schöner. Also weshalb dann das viele Geld zahlen?

LG
Beate

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 fcmfanswr
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #9 Datum: Dezember 30th, 2016 um 12:00:39pm)
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Hallo Beate,
danke für deinen Betrag zu meinem Artikel!

Ich habe dazu noch ein paar Fragen:
Zum Camping: Ja, wir haben einen Truck Camper. Wenn du Tipps hast, wo du das auf der Route besonders schön fandst, dann würd ich mich sehr freuen!

Denali NP: Gut, dann werde ich wohl lieber 3 Nächte planen. Aber was ich noch nicht verstanden habe: Bis wohin darf man fahren? Dachte immer nur bis zum Parkeingang, der Teklanika CG ist ja dahinter!?

McCarthy Road: Meinst du lohnt sich wirklich nicht so? Ist das wegen einem Reifenschaden wirklich so gefährlich?

Nabesna Road: Das mit den Flussdurchfahrten wusste ich nicht (habe ich zwar in Australien schon öfter geübt) aber lasse ich dann im Juni wohl besser auch denn da wird bestimmt viel Wasser sein. Danke!

Seward-Valdez: Hatte ich mal irgendwo gelesen, aber du bist jetzt auch die zweite, die den Highway empfiehlt, dann denk ich wohl nochmal drüber nach.

Welches sind deine Lieblingsorte in Alaska, vielleicht hast du ja noch einen tollen Tipp?

Vielen Dank schon mal für deine Mühe.

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 BeateR
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #10 Datum: Dezember 30th, 2016 um 12:16:06pm)
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Hallo,

im Denali darfst Du mit dem Camper bis zu Deinem Campinplatz fahren. Auch deshalb haben wir immer den Teklanika gewählt, weil der halt am weitesten "hinten" im NP ist.
Für die Fahrt dorthin kannst Du Dir soviel Zeit lassen, wie Du willst. Aber dann darfst Du das Auto nicht mehr bewegen, bis zur Rückfahrt. Aber dafür ist auch der Teklanika am besten: vom NP-Eingang bis zum Teklanika fährt der Bus 1 Stunde. D.h. wenn Du am Teklanika in den ersten Bus morgens einsteigst, kannst Du schon 1 Stunde länger schlafen als am Riley CG und sparst 1 Stunde auf den unbequemen Sitzen im Bus.
Ein Nachteil hat der Teklanika: man muss 3 Nächte buchen und bezahlen. Aber es stört niemanden, wenn Du nach der 2. Nacht abreist.

Mcarthy Road: wir sind sie gefahren und hatten zum Glück keinen Reifenschaden. Aber letztendlich muss ich sagen: für mich hat es sich nicht gelohnt. Wenn man nicht unbedingt die Mine sehen will würde ich das Risiko nicht mehr eingehen.

Die Nabesna Road wiederum war von der Landschaft auch nicht so überwältigend. Da war z.B. die Strecke zwischen Palmer und Glennallen (die Du ja mit dem Schiff fahren wolltest) wesentlich schöner.

Zu den CG schreibe ich später noch was.

Beate

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 Truck_Camper
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #11 Datum: Dezember 31st, 2016 um 9:23:22am)
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Saluti
Bin zwar nicht Beate, gebe aber dir auch noch meine Einschätzungen.
-bei welchem Vermieter willst du den Camper mieten?
- Denali CG:
Wenn du den Teklanika buchst, darfst du bis zum CG fahren; sonst nur bis zum Savage River; hat dort auch einen CG
- Mc Carthy Road; habe das schon erwähnt; kann tückisch sein. Ob dein Vermieter die Fahrt dorthin erlaubt, musst du abklären, d.h. kein Vers. schutz.
- Nabesna Road:
gehört sicher nicht zu den Must, bei einer ersten Reise
-Fähre Valdez-Whittier oder Strasse, habe ich dir schon im ersten Post meine Meinung kundgetan.
- Lieblingsorte:
meine/unsere , müssen nicht auch deine sein.

Und nochmals: geh haushälterisch um mit deinen Netto 14 Tagen!!!

Gruss
TC

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 BeateR
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #12 Datum: Dezember 31st, 2016 um 10:33:22am)
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am Dezember 30th, 2016 um 12:00:39pm schrieb fcmfanswr :
Welches sind deine Lieblingsorte in Alaska, vielleicht hast du ja noch einen tollen Tipp?
Zitierten Beitrag lesen


Ich hätte da schon noch einige schöne Punkte, aber die liegen alle nicht auf Deiner Route und sind auch bei der Dir zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich. Deshalb schreibe ich das jetzt erst gar nicht, damit Du nicht verleidet wirst, Deine Route so auszuweiten, dass es nur Stress wird.

Dort oben im Norden ist die Natur und die Landschaft einfach überall umwerfend. Die uninteressanteste Strecke auf Deiner Tour ist wohl von Fairbanks nach Delta Jkt. Und Talkeetna ist zwar ein nettes kleines Örtchen, aber bei so wenig Zeit wie Du sie hast kannst Du auch drauf verzichten, ist ja doch ein ziemlicher Umweg.

Zum Campen: Du suchst Natur-Campingplätze. Das sind eigentlich alle, bei denen kein "RV" im Namen steht. Diese RV-Campgrounds sind genauso hässlich wie überall in Europa: man steht eng beieinander, schön in Reih und Glied. Bei allen anderen CG hast Du sehr viel Platz rund um Dich, Du wirst vom Nachbarn kaum was sehen.
Aber wir stehen sowieso fast immer wild. Wenn Du das willst, musst Du die Augen offen halten. So sind oft vor oder nach Brücken Wege, die runter zum Wasser führen. Dort stehen tagsüber oft die Einheimischen beim Fischen. Musst halt erst mal runterlaufen um zu sehen, ob Du mit Deinem TC durchkommst (vor allem die Höhe beachten!).
Ein weiterer guter Punkt sind Funkmasten. Zu diesen führt meistens eine gute Strasse, und man kann dort beim Funkmasten auch gut stehen, meistens mit guter Rundumsicht.

Ach ja, nochwas: wenn Du Dich zwischen Palmer und Glennallen für den Highway entscheidest, hast Du die Gelegenheit am Matsu-Gletscher eine kleine Gletscherwanderung zu machen.
http://www.alaskavisit.com/things-to-do/great-outdoors/glaciers/

Beate

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 Truck_Camper
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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #13 Datum: Dezember 31st, 2016 um 11:55:24am)
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Du suchst Natur-Campingplätze. Das sind eigentlich alle, bei denen kein "RV" im Namen steht. Diese RV-Campgrounds sind genauso hässlich wie überall in Europa: man steht eng beieinander, schön in Reih und Glied. B - See more at: http://www.alaska-info.de/cgi-bin/YaBB/YaBB.cgi?board=02&action=display&num=1480404995#sthash.FwrRLZ7u.dpuf

Das darf man nicht pauschal behaupten, kenne ein paar private welche toll angelegt sind, auch mit mehr Platz als bei vielen CGs, vor allem in den Städten.
Und Gov. Plätze wie auch Rec.Sites /SP gibt es zu Hauf, mit toller Ausstattung.

Gruss
TC

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Re: Tipps für Rundreise mit Womo 16 Tage im Juni
(Antworten #14 Datum: Dezember 31st, 2016 um 1:51:41pm)
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am Dezember 31st, 2016 um 11:55:24am schrieb Truck_Camper :
Das darf man nicht pauschal behaupten, kenne ein paar private welche toll angelegt sind, auch mit mehr Platz als bei vielen CGs, vor allem in den Städten.
Zitierten Beitrag lesen


Das mag schon sein. Leider habe ich davon noch keinen gesehen. Allerdings bin ich auch nicht in Städten.


am Dezember 31st, 2016 um 11:55:24am schrieb Truck_Camper :
Und Gov. Plätze wie auch Rec.Sites /SP gibt es zu Hauf, mit toller Ausstattung.
Zitierten Beitrag lesen


Das bezweifelt auch niemand  
Aber Du weisst ja: wir sind begeisterte Wild-Camper.

Beate

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