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Iditarod 2004 News
Von Jlona-Maria Richey und Ragnar Rademacher
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I D I T A R O D   N E W S

Endspurt

Im Iditarod-Wettkampf in Alaska, dem längsten Hundeschlittenrennen der Welt, hat der Endspurt begonnen. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) führte der Amerikaner Mitch Seavey auf der letzten Etappe vor dem Zieleinlauf in der kleinen Ortschaft Nome an der Beringsee.
Nach Angaben der Veranstalter könnte der Schlittenführer in der Nacht zum Mittwoch durchs Ziel gehen. Zwei deutsche Musher, Nils Hahn und Bernhard Schuchert, befanden sich zunächst auf dem 38. und 49. Platz. Neun Schlittenführer sind bereits ausgeschieden. Der 32-jährige Hahn aus Eislingen (Baden-Württemberg) hat seit 2000 bereits drei Mal am Iditarod teilgenommen. In 2001 erreichte er mit dem 22. Rang seine beste Platzierung. Der 45-jährige Schuchert ist zum ersten Mal mit dabei.


Seavey in Fuehrung

Mitch Seavey hat sich auf dem Weg von Koyuk nach Elim von seinen Verfolgern weiter abgesetzt. Der Musher aus Sterling kam als erster in Koyuk an, zwei Stunden spaeter kam der Norweger Backen in den Checkpoint, dort versuchte er Seavey zu ueberreden laenger Rast zu machen. Doch Seavey liess sich natuerlich nicht darauf ein und ging nach fuenf Stunden wieder auf den Trail, der Norweger musste seine eigene Rast verkuerzen und folgte Seavey.
Diese Rastverkuerzung hatte folgen, Backen fiel auf den 4.Platz zurueck. Hinter Seavey und Backen lauerten Boulding und King, die zwar in Interviews sagten, dass sie keine Chance mehr haetten auf den ersten Platz vorzufahren, sich aber beide nun vor Backen befinden.

Der Yukon Quest Veteran Hugh Neff koennte 'Rookie of the year' beim Iditarod werden, er befindet sich im Moment auf dem 17. Platz.


Swingley gibt auf

Swingley
Der vierfache Iditarod-Champion Doug Swingley hat in Takontna das Rennen aufgeben muessen. Der Musher aus Montana hatte sich einer Laseroperation an den Augen unterziehen muessen und war mit Spezialglaesern beim Rennen unterwegs - diese haetten aber keinen optimalen Schutz gegeben und so hat die Kaelte seinen Augen geschadet, was zu seiner Aufgabe fuehrte.

Waehrendessen machen sich viele Musher Gedanken, wo sie ihre vorgeschriebene 24-Stunden Pause, einlegen werden. Vor einigen Jahren war es ueblich in Rohn diese Pause zu machen (Die Musher duerfen sich einen Checkpoint aussuchen), doch in den letzten Jahren gingen viele Musher dazu ueber die Healfte des Rennens abzuwarten und in McGrath, Takotna oder Ophir zu pausieren. Aber viele Dinge beeinflussen die Entscheidung, wie Zustand der Hunde, Tagesform oder Muedigkeit des Mushers.

Fuehrend sind weiterhin Jeff King und Martin Buser, die inzwischen in Ophir angekommen sind.


Re-Start in Willow

Zum wiederholten Mal muss wegen der niedrigen Temperaturen - und dem damit verbundenen Mangel an Schnee - der Re-Start des Iditarod von Wasilla nach Willow verlegt werden. Ausserdem wird die erste Etappe zum Checkpoint Eagle River um sieben Meilen gekuerzt.
I D I T A R O D   N E W S

Seavey gewinnt das ID 2004!

Mitch Seavey
Mitch Seavey aus Seward, Alaska ist am 16. Maerz um 22:20:22 Uhr in Nome mit acht Hunden ins Ziel gekommen und hat damit zum ersten Mal das Iditarod gewonnen. Zwei Stunden nach ihm kam der ID-Veteran und Champion Jeff King ins Ziel - danach folgte der Norwerger Kjetil Backen.


Backen fuehrt Verfolgerfeld an

Backen
Jeff King ist bereits am Checkpoint Ruby, hat jedoch als einzigster Musher unter den Top12 noch nicht seine 24-Stunden Rast eingelegt. Hinter ihm befindet sich der norwegische Musher Kjetil Backen, der vor zwei Jahren beim Iditarod den zehnten Platz belegte, und der Veteran Charlie Boulding. Mit weiterem Abstand folgen Aaron Burmeister, John Baker, Martin Buser und Tim Osmar. Von Backens Hunden wird berichtet, dass sie sich in einem sehr guten und frischen Zustand befinden wuerden. Die Verfolgergruppe hatte Schwierigkeiten mit dem Trail nach Cripple; da sie durch weichen Neuschnee fahren mussten reduzierte sich ihre Geschwindigkeit. Einige von ihnen werden jedoch in der Lage sein Jeff King zu ueberholen, wenn dieser seine 24-Stunden Rast - wahrscheinlich in Ruby - einlegt.

Unterdessen wurde bekannt, dass ein Hund aus Lance Mackeys Team gestorben ist.


Spirit Award an Jeff King

Der dreifache Iditarod-Gewinner Jeff King hat als erster Musher den Checkpoint McGrath erreicht und damit auch den 'Spirit Award' gewonnen. Der Musher aus Denali-Park kam um 3:13PM in den Checkpoint - 16 Minuten danach Martin Buser. In vielen vergangenen Rennen waren die ersten Teams in McGrath auch die ersten die in Nome(Ziel) ankamen. Die beiden fuehrenden haben zur Zeit einen Vorsprung von ein bis zwei Stunden vor den folgenden Teams.


Das 32ste Iditarod hat begonnen.

IDITAROD START
Das 2004 Iditarod ist, mit einem Rekordteilnahmefeld von 87 Mushern, auf der 4th Avenue in Anchorage gestart. Bei dem 'Showakt' geniessen die Teilnehmer und natuerlich die Zuschauer die besondere Atmosphaere, die beim nicht gewerteten ersten Etappenrennen, herrscht. So hatten die Fans die Gelegenheit mit den Mushern ins Gespraech zu kommen; wobei Karen Ramstead, mit ihrem reinrassigen Siberian-Husky-Team, Jeff King mit einem neuartigem Schlitten, Elli Claus mit 18 Jahren die juengste Iditarod-Musherin aller Zeiten oder Aliy Zircle, ehemalige Yukon Quest Gewinnerin, besonders beliebt waren.

Auch viele Touristen aus Japan und Europa hatten den Weg in die groesste Stadt Alaskas gefunden um dem Spektakel beizuwohnen und einen Blick auf Musherlegenden, wie Doug Swingley, Charlie Boulding oder die deutschstaemmige Dee Dee Jonwrowe zu werfen, die mit ihren 'Idita-Riders' - Personen, die fuer eine Hoechstsumme im Schlitten mitfahren duerfen - 11 Meilen unterwegs waren.


Text © Copyright Jlona-Maria Richey und Ragnar Rademacher / Photos Courtesy of adn/ci
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