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Iditarod 2003 News
Von Jlona-Maria Richey und Ragnar Rademacher
© Copyright Jlona-Maria Richey und Ragnar Rademacher

I D I T A R O D   N E W S

13 Maerz: Sorlie gewinnt das Id 2003

Iditarod 2003 Gewinner Robert Sorlie
Der 45jaehrige Norweger Robert Sorlie hat mit einem sehr konditionsstarken Team und einer aggressiven-schnellen Fahrweise das Iditarod 2003 gewonnen. Zwei Stunden und zehn Minuten spaeter kam Ramy Brooks in Nome ins Ziel, der zweitplazierte vom letzten Jahr, hattte zwischenzeitlich die Fuerung uebernommen, war dann aber doch wieder zurueckgefallen. Jeff King und Martin Buser keampfen noch um den dritten Platz, wobei King einen Vorsprung von fast fuenf Stunden hat.

08 Maerz: Wieder Streckenaenderung

Die schlechten Trailbedingungen haben zur Haelfte des Rennens wieder Streckenaenderungen notwendig gemacht; nachdem Berichte besagten, dass die Strecke zwischen Anvik und Shageluk fast nur aus Eis und ohne Schnee bestehe, entschieden die Rennorganisatoren, diesen Teil aus dem Trail zu nehmen. Die Musher muessen jetzt vor Anvik nach Grayling zurueckkehren. Somit ist die Gesamtstrecke um 50 Meilen gekuerzt worden.

05 Maerz: Erste Aufgaben

Peter Bartlett und Lance Barve sind die ersten Hundeschlittenfuehrer, die beim diesjaehrigen Iditarod aufgeben mussten. Bartlett stieg in Tanana und Barve bereits in Manley aus dem Rennen. Unterdessen fuehrt weiterhin der Norweger Robert Sorlie, der bereits in Galena ist und mit nur noch 13 Hunden aber mit der schnellsten Durchschnittsgeschwindigkeit unterwegs ist. Sorlie erhielt auch den "PenAir Spirit of Alaska"-Award, da er als erster im Checkponit Ruby ankam. Ruby ist auch der erste Ort der Original-Route des Iditarod.

27. Februar: Iditarod-Banquet

Am Donnerstagabend hat wieder das Pre-Race-Banquet, im Millennium Alaska Hotel in Anchorage, stattgefunden, hier wurden auch die Startnummern der Musher, fuer das am Samstag startende 31. Iditarod Rennen, gezogen:
John Baker aus Kotzebue wird mit der Startnummer #2 das Feld der Musher anfuehren, die Startnummer #1 wird traditionell, einem Ehrenhundeschlittenfuehrer zu geordnet, diese Jahr sind es; Howard & Julie Farley aus Nome.


Februar: Junior Iditarod

Ellie Claus, die schon zweimal das Junior Yukon Quest gewonnen hat, war auch beim diesjaehrigen Junior Iditarod erfolgreich. Die 17jaehrige moechte naechstes Jahr am Iditarod teilnehmen und wird damit die juengste Teilnehmerin in der Geschichte des 'Last Great Race on Earth' sein, da sie 12 Tage vor dem Start erst 18 Jahre alt werden wird. Von den 19 Teilnehmern, die zwischen 14 und 18 Jahre alt sein muessen, kamen 18 ins Ziel bei Lake Louise. Hier der Endstand:

  1. Ellie Clause
  2. Dallas Seavey
  3. Nicholai Buser
  4. Tessa King
  5. Max Kornmuller
  6. Alex Westlake
  7. Nichole Osmar
  8. Kathleen Blevins
  9. Heather Hardy
  10. Adam Beebe
  11. Stacey Tarpy
  12. Lynzie Bacchus
  13. Mari Troshynski
  14. Elizabeth Jayne
  15. Elisabeth Habermann
  16. Jacob P. Gauthier
  17. Jeremy Hoover
  18. Katrina Rix
    XX Jeremy Hoover

I D I T A R O D   N E W S

10.Maerz: Viele kranke Hunde

Viele Musher die am Ende des Feldes fahren berichten von kranken Hunden. Nach Aussagen von den Tieraerzten ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion sehr hoch, da sehr viele Teams auf denselben Plaetzten rasten und gefuettert wuerden. Die Hundeteams in der Fuehrung haben natuerlich weniger Kontankt untereinander und treffen auf noch unbenutzte Rastplaetze.

Hunde auf dem Rueckflug
So musste der bekannte Veteran Charlie Boulding das Rennen beenden, da er zu viele Hunde durch Krankheit 'verloren' hatte GB Jones und Keith Aili ereilte das gleiche Schicksal. Insgesamt sind jetzt 12 Teams ausgeschieden, darunter auch so bekannte Namen wie Dean Osmar und Ted English.

Unterdessen ist der Rookie des Jahres 2002, Robert Sorlie, weiterhin in Fuehrung, obwohl der zweitplazierte Ramy Brooks die Zeiten auf ihn verkuerzt hat. Der Vorsprung des Norwegers, der auch den Coast Award (2.500$ Gold) gewonnen hat, schmolz von sieben Stunden auf zwischenzeitlich 82 Minuten. Es wurde zwar berichtet, dass die Hunde von Sorlie in wesentlich besserer Verfassung seien als die von Brooks, aber der Musher aus Norwegen, musste einen seiner besten Hunde 'Tip' wegen einer Schulterverletzung aus dem Rennen nehmen ausserdem hat Brooks unter arktischen Bedingungen trainiert und dies koennte ihm jetzt auf dem Trail entlang der Beringsee zu Gute kommen.
Dem drittplazierten Jeff King werden noch Chancen eingeraeumt an die Spitze zu fahren, Martin Buser hingegen der zur Zeit vierter ist wird seinen Titel vom letzten Jahr wohl nicht mehr verteidigen koennen.

06.Maerz: Sorlie in Eagle Island

Robert Sorlie ist der erste Musher, der den Halbzeit-Ort Eagle Island erreicht hat. Am Freitag um 3:29 Uhr verdiente sich der Norweger auch damit 3,000$ in Goldnuggets.
Sein naechster Verfolger, der dreifache Champion Jeff King hat den Checkpoint Kaltag verlassen, dahinter liegt Rick Swenson.
Iditarod 2003
Im Gegensatz zu Sorlie, haben King und Swenson schon die vorgeschriebene 8-Stunden Rast absolviert. Swenson ist ausserdem der einzigste Musher in der Fuehrungsgruppe, der noch mit 16 Hunden unterwegs ist.
Sorlies Zeiten sind weiterhin sehr schnell; auf der 50-Meilen Strecke nach Kaltag fuhr der Norweger Zeiten, die viele Musher nur auf dem Weg aus Fairbanks geschafft haben.

Ein Mitorganisator des Finnmarkslopet und Musher aus Norwegen Arne Oddvar Nilsen meinte, dass Sorlies Strategie waere, dass Iditarod von 'vorne' zu fahren; u.a. weil er auf jeden Fall eine Ansteckung mit einem Gastritis-Virus durch andere Teams vermeiden wolle. Sein Team haette nur kurze Vorbereitungs- und Eingewoehnungszeit in Alaska gehabt.

Die Strategie des Norwegers erinnert an die von Doug Swingley, bei seinen Iditarod Siegen.
Als Sorlie in Eagle angekommen ist, sei er sehr muede gewesen, konnte aber nach eigenen Angaben nicht richtig schlafen. So begruesste er Jeff King, als dieser in den Checkpoint einfuhr. Kink jedoch hielt nur kurz an, um seine Hunde zu versorgen, Sorlie hingegen verbringt seine 24-Stundernrast in Eagle Island.

Waehrendessen haben drei weitere Musher aufgegeben. Somit sind nur noch 58 Teams auf dem Trail nach Nome. GB Jones, aus Wasilla, liegt zur Zeit auf dem letzten Platz; den Tanana Checkpoint hat er am Donnerstag verlassen, vor ihm liegt nun die 115 Meilenstrecke nach Ruby.


03.Maerz: Start in Fairbanks

Mit zweitägiger Verspätung hat das berühmte Iditarod-Hundeschlittenrennen in Alaska begonnen. Der für vergangenen Samstag geplante Start in Anchorage musste wegen Schneemangels in die 400 Kilometer nördlich gelegene Stadt Fairbanks verlegt werden. Zum ersten Mal in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbs wurde damit die knapp 1800 Kilometer lange Traditionsstrecke von Anchorage nach Nome an der Beringseeküste geändert.

64 Männer und Frauen sind mit ihren Schlittenhunden an den Start gegangen. Im vergangenen Jahr hatte der gebürtige Schweizer Martin Buser als erster Schlittenführer das Extremsport-Abenteuer in weniger als neun Tagen absolviert. Der seit über 20 Jahren in Alaska lebende Sportler nimmt erneut an dem Rennen teil. Der deutsche Musher Nils Hahn aus Eislingen, der bereits drei Mal in Alaska antrat, ging diesmal nicht an den Start. Neben den USA und Kanada ist Norwegen mit einem Schlitten vertreten. Die Ersatzstrecke durch den Westen Alaskas ist rund 110 Kilometer länger als die normale Wegführung.

Je nach Wetterlage dauert das Rennen bis zu 20 Tage. Der Gewinner bekommt ein Preisgeld von etwa 70 000 Dollar. Das Iditarod-Rennen, verdankt seinen Namen einem alten Pfad, der seit Ende des 19. Jahrhunderts entlegene Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden Alaskas verbindet. Postschlittenfahrer transportieren 1925 in Rekordzeit ein Diphtherieserum von Anchorage nach Nome und retteten damit die Bevölkerung vor einer Epidemie.


01.Maerz: Start in Anchorage

Auf einem 11 Meilen langen Schneeteppich, der extra fuer das Rennen in Anchorage angelegt wurde, fand der Start des 31. Iditarod statt. Die Musher waren begeistert von der Leistung der Rennmitglieder und lobten den Zustand des Trails. Die Musher und ihre Teams starten am 3.Maerz von Fairbanks aus auf die Strecke nach Nome.
Video vom Start


Februar: Re-Start in Fairbanks

Wie schon seit laengerem bekannt findet, der Re-Start des diesjaehrigen Iditarod am 3.Maerz um 10:00 (Ortszeit) in Fairbanks statt. Das Rennen startet wie gewohnt in Anchorage am 1. Maerz um 10:00 Uhr. Die Verschiebung des Austragungsortes ist wegen des Schneemangels notwendig geworden. Der Trailverlauf sieht, nach mehrmaligen Veraenderungen, nun folgendermassen aus:

Fairbanks - Nenana 53 miles
Nenana - Manley 100 miles
Manley - Tanana 60 miles
Tanana - Ruby 115 miles
Ruby - Galena 52 miles
Galena - Nulato 52 miles
Nulato - Kaltag 42 miles
Kaltag - Eagle Island 70 miles
Eagle Island - Anvik 78 miles
Anvik - Shageluk 25 miles
Shagluk - Grayling 43 miles
Grayling - Eagle Island 60 miles
Eagle Island - Kaltag 70 Miles
Kaltag - Unalakleet 90 miles
Unalakleet - Shaktoolik 42 miles
Shaktoolik - Koyuk 48 miles
Koyuk - Elim 48 miles
Elim - Golovin 28 miles
Golovin - White Mountain 18 miles
White Mountain - Safety 55 miles
Safety - Nome 22 miles

Die Strecke ist nun um 90 Meilen laenger als die alte - urspruengliche Route. Der Re-Start findet auf dem Chena River hinter der Pike Waterfront Lodge statt. Der Start in Anchorage ist nach Angaben der Rennleitung gesichert, fuer die Veranstaltung am Samstag sei genuegend Schnee aus dem Umland heranzuschaffen. Der Trail durch die Stadt nach Eagle River sei dieses Jahr gekuerz worden auf 11 Meilen. Dies sei aber exakt die Strecke, die die Iditarider jedes Jahr zuruecklegen. 100.000$ sind durch die Personen, die in den Schlitten mit den Mushern fahren duerfen zusammen gekommen.



Text © Copyright Jlona-Maria Richey und Ragnar Rademacher / Photos Courtesy of adn/ci
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