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   Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Unsere 4. Husky-Tour 2002  (Gelesen: 285 mal)
 Snowdog
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Unsere 4. Husky-Tour 2002
( Datum: Februar 18th, 2021 um 2:16:11pm)
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2002   Zum Kebnekaise
Teil I

“Kebnekaise wir kommen”, so hieß es am Ende der 2000er Jukkasjärvi-Tour, und drei der damaligen Teilnehmer ließ dieser Traum auch nicht mehr los. Und so machten sich dann Anfang März 2002 fünf Männer, eine Frau und 52 Huskies auf den Weg.

13. März: Gerade noch in flotter Fahrt über den Torneträsk unterwegs, stoppt Johnny plötzlich nach den ersten Hügeln beim Aufstieg zur Lappjord-Hütte und zieht Jacke, Mütze und Handschuhe aus. Das kann nur ein schlechtes Zeichen sein! Denn auf drei Touren haben wir so etwas noch nie von unserem Guide zu sehen bekommen und sind daher gespannt, was jetzt folgen wird. Jeder kennt den Spruch: “Lächle, denn es könnte schlimmer kommen”. Auch wir Teilnehmer lächeln anfangs noch, aber es kommt viel, viel schlimmer.

Waren schon die letzten 2-3 km durch die Vorberge wegen vieler enger Passagen für die langen Gespanne eine Herausforderung gewesen, so folgt jetzt entlang des norwegisch-schwedischen Grenzzaunes ein Aufstieg der Klasse XXL. Bisher haben wir schon vier Pässe in der Reiseliste abgehakt, aber jetzt geht es über mehrere Geländestufen nahezu in der Falllinie nach oben. Tiefer Schnee verlangt Hunden und Menschen das Äußerste ab, zumal er mit jedem Gespann mehr und mehr die Konsistenz von grundlosem Morast annimmt. Einer passt auf die wartenden Gespanne am Fuße der Stufen auf, ein anderer auf die oben Angekommenen. Dazwischen mühen sich vier Menschen, zum teil bis an den Bauch in den Schnee einbrechend, zusammen mit den Hunden einen Schlitten nach dem anderen nach oben zu wuchten.

Irgendwann ist die Aktion geschafft und moderater weitersteigend erreichen wir kurz nach 17 Uhr die Lappjord-Hütte. Außergewöhnlich hübsch eingerichtet, erfreut sie uns mit einer fantastischen Aussicht über den Torneträsk, die Lappenpforte und das dahinterliegende Gebirge. In der klaren Nacht wirken Abisko und Björkliden in der Tiefe wie funkelnde Diamanten-Kolliers, und selbst Kiruna ist anhand seiner “Lichtkuppel” gut auszumachen. Darüber spannt sich noch das schönste Nordlicht der Tour – einfach traumhaft und eine schöne Entschädigung für die Plagerei des Tages. Gerade in solchen Augenblicken schweifen meine Gedanken zurück, und ich rekapituliere wie wir eigentlich hierhin gekommen sind.

Das Team

Begonnen hatte alles mal wieder in Bardufoss am Airport:
Jutta und ich treffen etwas früher ein und warten mit Johnny auf Wulf, unseren 3-Sterne-Outdoorkoch (davon später mehr), der mit uns schon die 2000er Tour verbracht hatte. Dabei lernen wir auch gleich Wolfgang, unseren vierten Mitfahrer kennen. Auch er ist, wie alle Tourenteilnehmer, ein “Wiederholungstäter”. Auf Jonnys Farm wird dann auch schnell klar, wer unsere Runde komplett macht. Wir treffen auf Uwe mit Familie. Uwe hatte früher mal Johnnys Huskies für eine Saison trainiert und ist nun mit einem gemischten Gespann aus sechs “Sibiriern” und sechs “Grönies” von den Gestaden des Mains in den hohen Norden gekommen, um die Kebnkaise-Tour auf eigenen Kufen mitzufahren.

Bechern mit Jägern

Am 1. März starten wir wie üblich in Innset am Altevatn. Zügig gelangen wir zum Lavvu und Tags darauf zur Politiodden-Hütte. Hier zelten drei norwegische Jäger auf Schneehuhnjagd. Als sie sich im Gegenzug zur Verkostung unserer Rumvorräte mit irgendwelchen obskuren Bränden revanchieren, räumen einige von uns schnell das Feld. Aber nicht alle. Das führt dann am anderen Morgen bei diesen zu ernsten Ausfallerscheinungen, die aber in Teamarbeit gut kompensiert werden.

Vielleicht ist es ja gerade das, was Johnny veranlasst, der nächsten Nacht auf unserem Weg nach Jukkasjærvi eine besondere Note zu geben. Etwa eine Tagesetappe von Jukkasjærvi entfernt biegt er plötzlich rechts ab, führt uns über einige verschneite Felsbrocken rumpelnd auf eine Lichtung in einem Wäldchen und macht unter einer mächtigen Kiefer halt. Voila! Euer Open-outdoor-Camp! Auf die Frage, wo denn das Zelt stehen soll, erklärt er kurzerhand, bei solch einem “milden” Abend (-18° C) brauche man kein Zelt, sondern nur ein großes Lagerfeuer.

Heute um eine tolle Erfahrung reicher, war ich an diesem Abend jedoch überzeugt, dass ich fürs “Indianerspielen” langsam etwas zu alt werde. Auch Wulf beklagt sich am anderen Morgen, dass er nicht gut geschlafen habe; sein Schlafsack sei so eng gewesen. Das führt gleich zu schallendem Gelächter aller Anwesenden, da Uwe ihm attestiert, er habe ja auch zu zweit mit “Captain Morgan” darin geschlafen. (“Captain Morgan” ist unsere Rumsorte.) Nach einem schnellen Frühstück und wunderschönem Trail erreichen wir dann Kenth Fjellborgs Sleddog-Kennel nahe Jukkasjärvi.
Kenth Fjellborg selbst ist ein Iditarod Veteran.
Bei ihm genießen wir wieder zwei Tage die Sauna und ergänzen unsere Vorräte durch eine Nachlieferung von Johnnys Frau. Janne ist an diesem Tag eigens ca. 240 km (eine Richtung) von Bardu über vereiste Straßen herübergekommen und muss auch wieder zurück.

Weiter Teil II

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Letzte Änderung: Snowdog - Februar 24th, 2021 um 12:55:16am
 Husky_Heinz
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #1 Datum: Februar 18th, 2021 um 2:21:21pm)
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Hallo Snowdog,
Danke Dir für das einstellen des Berichts von Deiner Tour.
Hast ja jede Menge erlebt auf der Tour.
Kannst Du nicht auch ein paar Bilder dazu einstellen.
Freue mich auf die Teil II
Gruß Husky_Heinz

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Husky_Heinz
 Snowdog
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #2 Datum: Februar 18th, 2021 um 2:27:34pm)
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Teil II

Wildes Wasser & tückisches Eis

Schwer beladen starten wir dann am 6. März, um über den zugefrorenen Rautasälven den Rautasjaure und damit den Einstieg ins Hochgebirge zu erreichen. Sagte ich “zugefrorener” Rautasälven? Ja – solange er relativ gerade verläuft. Aber schon an den ersten Biegungen zeigt sich das Eis zur Mitte des Flusses hin geneigt. Der Wasserstand ist jetzt bedeutend niedriger als im Herbst und Hochwinter, und somit zeigt das ansonsten komfortabel dicke Eis an manchen Bruchstellen das offen vorbeischießende Wasser.

Am Prallhang einer scharfen Flusskurve ist es dann soweit: Der weitere Weg besteht nur noch aus drei riesigen, zur Fluss-Seite und offenem Wasser hin geneigten Eisschollen, auf denen uns eine maximal drei Meter breite, leicht schräge Durchfahrtmöglichkeit bleibt. Die Schlitten sind mit bis zu 120 kg beladen, kein Platz zum Wenden, und es besteht die Gefahr, bei -20° C ins Wasser zu fallen: Solch eine Situation mag man sich in kühnen Abenteuerträumen nicht vorstellen, geschweige denn sie in natura meistern müssen.
Nach einigen Diskussionen über das beste Vorgehen verkeilen sich drei der Männer hinter der oberen Eiskante; an den Schlitten werden seitlich Seile befestigt und dienen – von Mann zu Mann weitergereicht – der Absturzsicherung der Schlitten. Johnny und Uwe sind es dann, die die Gespanne Zug um Zug an dieser gefährlichen Stelle vorbeiführen müssen. Nach 1½ Std. schweißtreibender Arbeit ist es dann geschafft, und bis auf ein paar gerissene oder vor Aufregung durchgebissene Leinen sind auch keine Schäden zu verzeichnen.

Einen versöhnlichen Abschluß mit der Natur erfährt der Tag, als wir auf dem Rautasfjäll zur “blauen Stunde” unser Team-Zelt aufstellen. Das Licht wird an diesem Abend so ungewöhnlich gebrochen, dass nur die blauen Anteile übrigbleiben, die die Landschaft in eine fantastische Atmosphäre tauchen.

Kälte

Weiter geht es am nächsten Tag über den Rautasjaure, wo wir ein weiteres Naturphänomen kennenlernen: Eben noch fuhren wir bei moderaten -15° C in der Sonne, dann geraten wir in den Schatten eines Berges, und das Eis des Sees wirkt von unten als Kältespeicher. Das Ergebnis ist ein Temperatursturz auf -28° C innerhalb von 10 Minuten und wenigen hundert Metern. Es folgt unsere kälteste Zeltnacht mit mehr als -30° C, und am nächsten Morgen müssen wir dann bei Sturm den ersten Pass in Richtung Alesjaure erklimmen. Ca. 8 km vor den Alesjaure-Hütten erreichen wir den Kungsleden und gelangen in flotter Fahrt mit dem letzten Licht eben dort an.

Große Überraschung bei Johnny. Er trifft mit Michael einen früheren Tourenteilnehmer wieder. Damals verlief wohl alles nicht so harmonisch, aber jetzt freuen sie sich über das Wiedersehen und werden das damalige Erlebnis heute abend sicher “aufarbeiten” . Davor aber haben die Hüttenbauer viel Arbeit gesetzt: Stehen die Hütten doch ca. 120 Meter oben auf einer Anhöhe, die Sauna (muss an diesem Abend unbedingt sein) etwa 40 Höhenmeter darunter, und Wasser gibt’s nur am Eisloch unten am Fluss. Da auch die Hunde heute “gewässert” (=mit Kraftsuppe getränkt) werden sollen, müssen Unmengen Wasser herangeschafft werden. Als alle Behälter aufgefüllt sind, können sich einige von uns vom Eimertragen ohne Bücken die Fersen kratzen.

700 Meter?

Der nächste Tag bringt dann bei Sonnenschein und stahlblauem Himmel einen Husky-Trail vom Feinsten. Dem Kungsleden folgend, bewältigen wir vor atemberaubender Gebirgskulisse den Weg über den Tjäktja-Pass und stoppen schließlich nach Passieren der Sälka-Stugorna bei den Singi-Hütten. Hier machen Wolfgang und ich eine Erfahrung der besonderen Art. Ein Schild sagt: “zur Wasserstelle 700 m”. Dies ist sehr optimistisch ausgedrückt; mit unserer Pulka und zwei 30 Liter-Kanistern laufen wir über 1 km bis dorthin, und auf dem Rückweg wuchten und zerren zwei erwachsene Männer unter viel Mühe den ca. 70 kg wiegenden Schlitten zurück zur Hütte. Mein Gott, was leisten unsere Hunde da jeden Tag – unser Respekt vor ihrer Leistung ist seitdem enorm gestiegen.

"The hell of Climbing"

Weiter geht es über den Sattel in Richtung Kebnekaise-Fjällstation und danach bei Nikkaluokta links ab ins wunderschöne Vistas-Tal. Hier soll es im Sommer Braunbären geben; wir dagegen hoffen, dass sie der Natur gehorchen und ihrem Winterschlaf frönen. Am nächsten Tag, der uns nach Abiskojaure bringen soll, steht uns laut Johnny “a hell of climbing” bevor, die nach meinem heutigen Wissen große Ähnlichkeit mit dem Südaufstieg des Eagle Summit hat.
Somit erreichen wir nach Bezwingen eines weiteren Passes den Kungsleden und befahren ihn nun in Richtung Norden.

Weiter Teil III

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Letzte Änderung: Snowdog - Februar 24th, 2021 um 12:58:47am
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #3 Datum: Februar 18th, 2021 um 2:34:20pm)
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TeiI  III

Schlittenbruch & Schlitten-Reparatur

Der folgende Tag wird dann speziell für mich einer der härtesten in meiner bisherigen Musher-Laufbahn.
An diesem Tag hatte ich meinen erfahrenen Leaddog "Chicago" in die Wheel-position versetzt, da er anfing etwas (zu) viel selbständig zu denken und umzusetzen. Ich ersetzte ihn für einen Tag durch einen auch als Leader trainierten Dog, allerdings mit deutlich weniger Erfahrung.
Das sollte sich rächen.
Auf einem gänzlich unkompliziert erscheinenden Weg nach Abisko tauchte plötzlich ein gefrorener Overflow auf, der sich schräg abwärts auf ein Birkenwäldchen zuzog.
Alle Gespanne rutschen nach links in die Birken hinab. Aber nur bei mir kracht richtig laut und heftig Holz auf Holz. “Oh Herr, lass es die Birke sein!” Aber nein, der Heckrahmen meines Schlitten ist gebrochen, und vom Handbügel fehlt ein ganzes Seitenstück.
Vieleicht hatte mein Ersatz-Leader nicht die optimale Führung für diese schwierige Stelle gefunden, aber die Reparatur muss noch etwas warten, heißt es doch für uns, am Bahnübergang in Abisko nach Fahrplan die Erzbahn Kiruna-Narvik zu kreuzen, um, ohne die Hunde zu erschrecken, zwischen zwei Zügen durchzuschlüpfen.

Dank einiger Holzschienen, dem Ableben einer jungen Birke und Johnnys Spezialknoten ist die Notreparatur nur noch die Sache von etwa einer Stunde. Zügig queren wir den Torneträsk und nehmen den Aufstieg zur Lappjord-Hütte in der eingangs beschriebenen Weise unter die Kufen.

Lemminge süß-sauer oder gegrillt?

Haben wir schon bisher mehrere “hells of climbing” durchfahren, so erwartet uns am Morgen nach Lappjord “the double hell of climbing”; müssen wir doch, noch ehe sich die Hunde richtig eingelaufen haben, direkt steil bergauf den Kamm der Berge erreichen, die den Torneträsk vom Altevatn trennen. Auf diesem Weg läuft Wulfs Gespann ein einsamer, verschreckter Lemming über den Weg, der vom Leithund sogleich als kleine Mahlzeit zwischendurch verspeist wird. Dies aber hat zur Folge, daß unser Hobby-Koch für den Rest der Tour darüber sinniert, ob erstens Lemminge essbar sind, und zweitens, wie man sie am besten zubereitet: gegrillt ? gebraten ?  gekocht ? süss-sauer?  oder wie sonst ?

Um aber Wulfs Leistung gerecht zu werden, muss ich hier erwähnen, dass er mit seinen unermüdlichen Kochideen, seinem geradezu sprichwörtlichen Improvisationstalent und den daraus folgenden exzellenten Mahlzeiten (bestens vorbereitet von Johnnys Frau) viel zur guten Laune und dem Gelingen der Tour beigetragen hat. Sein Standardspruch: “In zwe Minudde is de Reis ferdisch” ließ bei uns immer schon das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Zurück

Der Restweg übers Lavvu nach Innset ist dann im Handumdrehen erledigt. Die Hunde im Trailer verladen, aber nicht vergessen. Was bleibt, sind die Eindrücke einer fantastischen Landschaft, der immensen Leistungsbereitschaft der Hunde und das Gefühl, neue Freunde gefunden zu haben.

Mit 14 Tagen “on trail”, ca. 560 km Gesamtstrecke, 5 Pässen und etwa einem Drittel Zeltübernachtungen wird die Kebnekaise-Tour ihrer Stellung als “Sondertour” im Angebot von Johnny Gunnberg und Björn Klauer absolut gerecht: nichts für Anfänger im Bereich des Schlittenhund-Tourenfahrens, aber ein großartiges Erlebnis, das keiner, der dabei war, je vergessen wird.


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Swabian Snowdog  & MalamuteLady


P. S.
Zu Johnny, Uwe & Wulf besteht noch heute regelmäßiger Kontakt.

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Letzte Änderung: Snowdog - Februar 24th, 2021 um 2:31:21am
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #4 Datum: Februar 18th, 2021 um 3:09:59pm)
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Die Bilder zur Tour.
Einige leider nur in Kleinformat, da ich sie aus dem Originalbericht auf der verlinkten Seite herauskopieren mußte.

https://huskyfarm.de/mediathek/tourenberichte/zum-kebnekaise/



Open Outdoor Camp



Vor Jukkasjärvi



Wulf kocht !



Auf dem Rautasjaure



Torneträsk mit Lappinporta


Swabian Snowdog  & MalamuteLady



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Letzte Änderung: Snowdog - Februar 18th, 2021 um 3:27:12pm
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #5 Datum: Februar 21st, 2021 um 12:54:47am)
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@ alle Mushing interessierte Damen.

Die ersten 13 Touren bin ich ja alle mit Snowdog zusammen gefahren.

Oft als einzige Frau mit 5 Männern zusammen.

Man könnte jetzt meinen, daß das eine Menge Komplikationen der verschiedensten Art aufwirft.
Aber dem war nicht so !
Wenn alle Rücksicht nehmen, geht das sehr gut.

Die Herren verhielten sich immer sehr rücksichtsvoll und korrekt.
Allerdings, allzu 'gschammig' sollte man auch nicht sein.  

Eine Schlittenhunde begeisterte Single-Frau würde sich sicher auf einer gemischten Tour (am besten 50 : 50) bei einem verantwortungsvollen Tourenabieter am wohlsten fühlen.
Lt. mehreren Guides (w/m) ist es bei fremd zusammengesetzten, reinen Damentouren oft problematischer, als eben bei gemischten Touren.

Auf jeden Fall sollten diese Touren es einem ermöglichen, dieses tolle Hobby auch mal ohne eine persönliche, männliche Begleitung auszuüben. (sobald es die Infektionslage wieder zulässt).

Unsere norwegische Kontaktperson teilte uns dazu mit, daß einige Gäste aus D + CH  in diesem Winter sogar die 10tägige Quarantäne in einem Tromsöer Hotel auf sich genommen haben, um dann eine geführte Mushing-Tour in die norwegischen Fjells zu unternehmen.

Das nenn' ich mal echte Begeisterung für unseren schönen Schlittenhunde-Tourensport !  


Grüßle
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Letzte Änderung: MalamuteLady - März 17th, 2021 um 1:16:02am
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #6 Datum: Februar 22nd, 2021 um 3:48:27pm)
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@Snowdog
Danke für den Bericht und die Fotos. Das ist schon was anderes, wenn man "live" dabei ist.

@MalamuteLady
Das mit dem "gschammig" wäre wohl mein Problem...  

Bootie

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Solange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt, fühlt das Tier, dass der Mensch nicht denkt! (unbekannt)
 Milaq
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #7 Datum: Februar 23rd, 2021 um 10:37:01pm)
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Sehr schoene Berichte.
Ich hab sie gleich mehrmals gelesen, es ist eine grosse Fuelle an Informationen ueber Menschen, Arbeit  mit den dogs,Landschaft...und so viel mehr.
Danke , fuer die Arbeit , diese Berichte von ein paar Jahren oeffentlich zugaenglich zu machen.
Ich denke, fuer People mit und ohne Erfahrungen , mit den Dogs in schoenen Gebieten zu traveln , ist es ein Erlebnis dies zu lesen.

-----------------und ueber Dein nachfolgendes zitat hab ich mich gefreut.
Hab es lange nicht mehr gehoert. Viel zu lange.Es passte gut zu Deinen Berichten.


" Gebt mir Winter
gebt mir Hunde
den Rest koennt Ihr behalten."

ein Zitat von Knud Rasmussen ,gestorben am 21.December 1933,
Knud  Rasmussen  ist noch heute der Nationalheld in Groenland.


Milaq

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 Snowdog
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Re: Unsere 4. Husky-Tour 2002
(Antworten #8 Datum: Februar 24th, 2021 um 10:29:05am)
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Hi Milaq,

danke für deine positive Rezension unserer Berichte.  

Ja, das angeführte Zitat:

"Gebt mir Hunde, gebt mir Schnee, den Rest könnte ihr behalten"

prangt sogar in Form eines schwarzen Hochglanzschildes (2,40 m x 1,00 m) mit silberner Schrift und der silbernen Silhouette eines 6er Schlittenhundegespanns über den Toren unserer Doppelgarage.
(s. Bilder unten)

Das Zitat, das wir auf diesen ersten Touren kennenlernten, war durchaus prägend für uns in unserem darauf folgenden Lebensabschnitt.
Ich glaube, es gibt nicht so viele Paare, die sich 13 gemeinsame Touren plus meine 2 Solos auf den Trails diesseits und jenseits des Atlantiks "angetan" haben.

Es gehörte über viele Jahre einfach zu unserem Lebensstil.

Auch wenn wir nicht mehr ganz so tourenaktiv sind, gehört Winter mit möglichst guter Schneelage zu unserer bevorzugten Jahreszeit.

Für mich persönlich zählen Tage mit Temperaturen über +24°C nicht mehr zu meiner bevorzugten "Betriebstemperatur".  


Mush on
Swabian Snowdog




Garagenschild 1



Garagenschild 2



Auch das steht an unserem Vorplatz  

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Letzte Änderung: Snowdog - Februar 24th, 2021 um 1:13:26pm
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