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(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Etwas zum Träumen  (Gelesen: 2828 mal)
 BeateR
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #30 Datum: Juli 14th, 2020 um 6:07:32pm)
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Hallo Anja,
ich hoffe ja auch sehnlichst, dass wir 2021 wieder reisen können. Ich plane den Hohen Norden für den Herbst, also wieder September, weil mir dort die Farben so gut gefallen haben.
Allerdings ins mainland USA werde ich 2021 bestimmt nicht fahren. Da wir immer mit dem Wohnmobil unterwegs sind und auch mal wild campen, ist mir das jetzt zu gefährlich geworden. Bei den vielen Arbeitslosen dort kann man ja davon ausgehen, dass die Kriminalität steigt. Und mit dem Womo ist man halt ein sicheres Ziel, da weiss jeder, dass da was drin ist.

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 Husky_Heinz
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #31 Datum: Juli 14th, 2020 um 6:14:59pm)
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Es sind super Bilder und ich bin davon überzeugt das wir 2021 wieder nach Alaska und Canada können. Wenn ich die Bilder sehe bin ich schon mit meinen Gedanken dort. Für mich steht fest das ich 2021 drei Wochen nach Alaska fliegen werde und wenn es sein muss auch vier Wochen. Bin überzeugt das es geht. Es währe sonnst eine Katastrophe für alle Alaskaner und Canadier die keine Einkünfte hätte. Allein deswegen wird das schon........
Gruß Husky_Heinz

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Husky_Heinz
 anja
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #32 Datum: Juli 14th, 2020 um 6:52:51pm)
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Leider fehlt mir dieser Optimismus. Du meinst, so nach dem Motto:"Geld regiert die Welt"? Ja, schon. Aber wenn Mutti und Heiko uns nicht raus lassen, oder besser gesagt die anderen uns ohne Quarantäne nicht rein lassen, dann machste nix. Die ganze Situation ist für mich schlichtweg DER Alptraum. Ich gehöre zu einer Generation, die nie Mangel an irgendetwas hatte. Es gab immer alles zu jeder Zeit und alles war möglich. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, ohnmächtig zuzuschauen und auf Besserung hoffen...Damit komme ich nicht klar.

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 Milaq
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #33 Datum: Juli 14th, 2020 um 8:35:22pm)
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hallo
Ich bewundere ja Eure Faehigkeiten , so gute Photos zu machen.
Es sieht oft so aus, als ob Ihr die Komposition im richtigen  Moment secundenschnell erfasst , und etwas sehr Schoenes daraus machen koennt.
Toll !
Bitte weitermachen
[bei mir fehlt meistens ein Kopf , oder ein geplantes Baumbild wird ein Teil Gravelroad..oder ich habe einfach alles falsch eingestellt.}

Danke

Milaq

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 BeateR
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #34 Datum: Juli 14th, 2020 um 8:57:30pm)
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am Juli 14th, 2020 um 8:35:22pm schrieb Milaq :
[bei mir fehlt meistens ein Kopf , oder ein geplantes Baumbild wird ein Teil Gravelroad..oder ich habe einfach alles falsch eingestellt.}
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Hahaha, gegen eine falsche Einstellung hilft es, eine kleine Digitalkamera zu verwenden, die alles selbständig macht. Mit sowas fotografiere ich derzeit. Die hier gezeigten Bilder waren allerding mit Spiegelreflex-Kamera gemacht. Aber da sind dann wirklich nur 20 % der Fotos zum Veröffentlichen geeignet

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 Bootie
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #35 Datum: Juli 15th, 2020 um 1:46:45pm)
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am Juli 14th, 2020 um 4:48:06pm schrieb BeateR :
Nein, das geht auch mit PKW. Auf halbem Weg in Eagle Plains gibts ein einfaches Hotel. Und dann halt wieder in Inuvik.

Beate
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Ja, aber sind da die Abstände von Ort zu Ort nicht zu groß. Ich meine, eine Pipi-Pause muss ja auch mal irgendwo sein...  
Im WoMo bist du da auf der "sicheren" Seite im "Notfall"... ähm...

Bootie

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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #36 Datum: Juli 15th, 2020 um 1:51:02pm)
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am Juli 14th, 2020 um 6:52:51pm schrieb anja :
Leider fehlt mir dieser Optimismus. Du meinst, so nach dem Motto:"Geld regiert die Welt"? Ja, schon. Aber wenn Mutti und Heiko uns nicht raus lassen, oder besser gesagt die anderen uns ohne Quarantäne nicht rein lassen, dann machste nix. Die ganze Situation ist für mich schlichtweg DER Alptraum. Ich gehöre zu einer Generation, die nie Mangel an irgendetwas hatte. Es gab immer alles zu jeder Zeit und alles war möglich. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, ohnmächtig zuzuschauen und auf Besserung hoffen...Damit komme ich nicht klar.
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Da ist schon was Wahres dran...
Auch wenn wir gerne für 2021 planen würden - wenn wir nicht "raus" dürfen oder nicht "rein", was dann?
Das Gefühl der Hilflosigkeit kommt vielleicht daher, weil man halt die ganze Sache aussitzen muss. Das ist ja eine Situation, die man einfach nicht (selbst) kontrollieren kann.
Kopf hoch, das wird schon!

Bootie

PS: Aber wie hast du das schon angedeutet:  Was Beate jetzt mit den tollen Bildern mit uns macht, ist ja schon hoch infektiös!!  

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Letzte Änderung: Bootie - Juli 15th, 2020 um 1:52:33pm
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #37 Datum: Juli 15th, 2020 um 1:53:54pm)
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am Juli 14th, 2020 um 8:35:22pm schrieb Milaq :
hallo
Ich bewundere ja Eure Faehigkeiten , so gute Photos zu machen.
Es sieht oft so aus, als ob Ihr die Komposition im richtigen  Moment secundenschnell erfasst , und etwas sehr Schoenes daraus machen koennt.
Toll !
Bitte weitermachen
[bei mir fehlt meistens ein Kopf , oder ein geplantes Baumbild wird ein Teil Gravelroad..oder ich habe einfach alles falsch eingestellt.}

Danke

Milaq
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Bist du sicher, dass du eine Kamera in der Hand hattest...?


Bootie  

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 BeateR
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #38 Datum: Juli 15th, 2020 um 2:10:21pm)
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am Juli 15th, 2020 um 1:46:45pm schrieb Bootie :
Ja, aber sind da die Abstände von Ort zu Ort nicht zu groß. Ich meine, eine Pipi-Pause muss ja auch mal irgendwo sein...  
Im WoMo bist du da auf der "sicheren" Seite im "Notfall"... ähm...

Bootie
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Also, DAS ist doch kein Problem: es gibt doch rundum genügend Büsche!!!

Von Dawson City, wo es das letzte Hotel gibt, bis Eagle Plains sind 400 km. Klar, ist eine lange Strecke, aber wenn man früh startet an einem Tag zu machen. Und von Eagle Plains nach Inuvik sind es auch nochmal 370 km. Das heisst also, jeweils ca. 7 Stunden reine Fahrzeit.



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 Milaq
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #39 Datum: Juli 15th, 2020 um 7:40:34pm)
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.....bist Du sicher , dass Du eine Kamera in der Hand hattest ?

Bootie
............................................

Ja , schon.
Aber , ob ich sie auf - on - hatte ?    

Milaq

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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #40 Datum: Juli 15th, 2020 um 10:01:15pm)
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am Juli 15th, 2020 um 2:10:21pm schrieb BeateR :
Also, DAS ist doch kein Problem: es gibt doch rundum genügend Büsche!!!

Von Dawson City, wo es das letzte Hotel gibt, bis Eagle Plains sind 400 km. Klar, ist eine lange Strecke, aber wenn man früh startet an einem Tag zu machen. Und von Eagle Plains nach Inuvik sind es auch nochmal 370 km. Das heisst also, jeweils ca. 7 Stunden reine Fahrzeit.
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Als ich den Dempster in 1981 getrampt bin habe ich 12 Stunden gewartet bevor mich jemand mitnahm. Es war mitten in der hellen Nacht und ich lag am Strassenrand im Schlafsack. Wenn ich ein Auto oder einen Lastwagen hoerte habe ich einfach den Daumen aus dem Schlafsack gesteckt, denn irgendwie war ich vom Mosquitos totschlagen, einsam rumstehen und/oder im Kreis laufen muede geworden. Es war wahrscheinlich die laengste Wartezeit meiner Tramperkarriere.  Irgendwann hielt dann aber ein grosser Truck an, der nach Inuvik fuhr.
Glaubt mir, ich hatte keine Ahnung was ich da wollte, aber dachte, dass man dies mal probieren koennte. Immerhin war ich an der alaskanischen Grenze am Top of the World Highway damals zurueckgewiesen worden. Dort hatte man mir damals gesagt, dass ich ein Visum braeuchte, welches ich mir 'gerne' in Vancouver an der amerikanischen Botschaft abholen koennte. Na danke....
Der Truckdriver war super nett. Seine Bedingung fuer meine Mitfahrt: "Ich hab dich mitgenommen, damit du mich wach haelst. Ich bin seit 24 Stunden unterwegs."
Wie beruhigend....., wir hatten ja nur noch knappe 800 km vor uns.
Die Schotterstasse war saumaessig schlecht. Aber das ist ja nun schon 39 Jahre her...
1984 war ich wieder in den Eagle Plains um mit Freunden den Eagle River bis zum Porcupine und dann zur Yukon River Bruecke zu paddeln. Dies ist uebrigens die Art und Weise wie ich damals nach Alaska 'eingewandert' bin. Der recht angetrunkene US-Zollbeamte, den wir nach langem Suchen und einem Tipp seiner Ehefrau in der oertlichen Kneipe in Fort Yukon fanden, war begeistert mal was zu tuen zu haben. Er gab uns also gutmuetig ein 3-Monats Visum, obwohl wir nur 100 kanadische $ und ein Rueckflug-Ticket nach hause vom 3000 km entferntem Montreal (Kanada) in der Tasche hatten.
Gute Erinnerungen...
-
Aber um auf den Punkt zu kommen:
Ich fand den Dempster Highway eigendlich weit schoener als spaeter den Dalton Highway. Allerdings musste man damals auf dem Dempster Highway den Churchill River (bin mir nicht sicher, aber irgendein recht grosser Fluss) mit einer Faehre ueberqueren.
Gibt es da jetzt eine Bruecke ? Sind Teile der Strasse jetzt tatsaechlich asphaltiert ? Denn bei schlechtem Wetter und Dauerregen einschliesslich langen Wartezeiten auf die Faehre war diese Fahrt bis Inuvik damals nicht in 14 Stunden zu schaffen.
Abgesehen davon: Du bist sicherlich schon beide Strassen gefahren. Welche wuerdest du lieber nochmal fahren ? Den Dalton oder den Dempster Highway ?
Interessiert mich wirklich. Vielleicht miete ich in meinem Alter auch mal ein RV...

Happy Trails,
Peter

PS: Wer den Dempster Highway faehrt, sollte sich wirklich die Geschichte "The mad Trapper of Rat River" (A true story of Canada's biggest manhunt) durchlesen.
Die Geschichte ist authentisch und passierte in dieser voellig verlassenen Gegend mitten im Winter 1932. Man konnte frueher noch viele authentische Photos der Verfolgung des Trappers an den Waenden im Eagle Plains Hotel sehen.
Die Jagd der Mounties auf den Mann dauerte ueber 48 Tage bei Temperaturen bis zu -40C. Bis heute weiss keiner wieso er damals geflohen ist als die Mounties bei seiner Trapperhuette vorbei kamen....
Nur so als 'Gaensehaut-Tip".

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Letzte Änderung: Peter_Kamper - Juli 15th, 2020 um 10:19:21pm
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #41 Datum: Juli 15th, 2020 um 10:35:04pm)
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Hallo Peter,

Deine Geschichte klingt so typisch. Ich glaube, die Truck-Driver dort oben fahren wirklich, bis sie wegen Müdigkeit vom Fahrersitz fallen. Und sie fahren SCHNELL.
Ich finde es unglaublich, dass man damals noch ein Visum brauchte, um nach Alaska einzuwandern. Sowas kennen wir ja schon seit vielen Jahren nicht mehr. Da sieht man erst mal, wieviel sich in den letzten Jahren (Jahrzehnten?) gelockert hat.
Dafür wäre es heute nicht mehr möglich, aus "Gutmütigkeit" ein Visum zu bekommen. Es ist halt alles bürokratischer geworden.

Der Dempster Hwy. ist immer noch sehr schlecht und nicht geteert, bis auf ein paar Kilometer am Anfang. Als wir letztes mal dort waren, 2018, waren zwar Strassenbauarbeiten zugange, aber ich glaube, die haben nur verbreitert und gegradet. Von Teer nichts zu sehen.

Auf der Strecke bis Inuvik muss man zweimal über einen Fluss: zuerst der Peel River bei Fort Mc. Pherson und dann der Mc.Kenzie River. Über beide Flüsse pendelt eine kostenlose Fähre. Wartezeiten gabs da nicht, höchstens mal 10 Minuten, weil die Fähre gerade am anderen Ufer stand.
Aber es stimmt, bei schlechtem Wetter ist der Hwy. schlecht zu fahren, es ist eine Schlammschlacht. Und bei schönem Wetter hinterlässt natürlich jeder entgegenkommende LKW eine Staubwolke.

Eine schöne Geschichte dazu:
Wir wollten ein paar Kilometer vor dem Mc.Kenzie-River übernachten und sind in einen Picknick-Platz eingefahren. Irgendwann tat es einen fürchterlichen Schlag, den wir aber nicht beachteten. Als wir dann umdrehten sahen wir unsere Heck-Stufe mit der gesamten Halterung im Sand liegen!!!!
Was blieb uns übrig: wir versuchten, die gesamte Halterung irgendwie im Womo zu verstauen und wieder auf den Hwy. zu kommen. Dort warteten wir erstmal. Nach einiger Zeit kam ein Einheimischer mit Pick-Up. Der machte kurzen Prozess, lud das Teil auf sein Auto und jagte davon, wir hinterher. Geplant war, bis nach Inuvik zur Reparatur.
Dann kamen wir zur Fähre und unser Helfer erzählte natürlich unser Missgeschick dem Kapitän. Der meinte, das könne man auch gleich hier reparieren. Unser Womo wurde am Ufer abgestellt und bei jedem Stopp sprangen der Kapitän und ein paar Helfer aus der Fähre, machten ein paar Arbeiten, und die dann gings wieder zurück. Bis die Fähre wieder kam, arbeitete mein Mann weiter. Die letzten beiden Stunden fuhren wir mit dem Womo auf der Fähre hin und zurück, ich glaube 10 mal, weil die Arbeiten nur auf der Fähre zu machen waren. Nach ca. 3 Stunden war das Teil befestigt, man sah kaum mehr einen Schaden. Irgendeine Belohnung lehnten die Helfer ab.

Den Dalton Hwy. sind wir leider noch nicht gefahren, der steht noch auf der to-do-liste. Leider ist der mit einem Womo nicht erlaubt, da müssten wir uns extra Genehmigung holen.
Bist Du den Dalton mit dem Auto gefahren oder als Anhalter? Und wie weit? Bis zum Ende in Prudhoe Bay?

Ach, je mehr ich mich mit dieser und unseren anderen Reisen nach Yukon und Alaska beschäftige, desto grösser wir das Fernweh. Wenn ich nur dran denke, dass ich noch über ein Jahr warten muss!!! Fürchterlich  

Beate


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Letzte Änderung: BeateR - Juli 15th, 2020 um 10:36:43pm
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #42 Datum: Juli 16th, 2020 um 2:29:05am)
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am Juli 15th, 2020 um 10:35:04pm schrieb BeateR :
Dann kamen wir zur Fähre und unser Helfer erzählte natürlich unser Missgeschick dem Kapitän. Der meinte, das könne man auch gleich hier reparieren. Unser Womo wurde am Ufer abgestellt und bei jedem Stopp sprangen der Kapitän und ein paar Helfer aus der Fähre, machten ein paar Arbeiten, und die dann gings wieder zurück. Bis die Fähre wieder kam, arbeitete mein Mann weiter. Die letzten beiden Stunden fuhren wir mit dem Womo auf der Fähre hin und zurück, ich glaube 10 mal, weil die Arbeiten nur auf der Fähre zu machen waren. Nach ca. 3 Stunden war das Teil befestigt, man sah kaum mehr einen Schaden. Irgendeine Belohnung lehnten die Helfer ab.
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Hi Beate,

darf ich dich zu obiger Textpassage mit deinen eigenen Worten zu Peters Beitrag zitieren ?
"Deine Geschichte klingt so typisch."  

Diese große Hilfsbereitschaft begeistert immer wieder und wir haben sie auch bei dem ein oder anderen Malheur mit dem Hundeschlitten sowohl in Alaska/Yukon wie auch in Sapmì erfahren.

Apropos Winter und Dempster Hgw. .
Wir hatten im Febr. bei unserer Fahrt dort einen wunderschönen klaren Tag erwischt und es war uns problemlos möglich, so gegen 9:00 Uhr in Dawson los zu fahren, ca. 170-180 km auf dem Dempster Hgw. hin/zurück und dann noch auf dem Klondike Highway wieder nach Dawson zurück zu gelangen. Es waren wohl insgesamt so ca. 470 Tageskilometer.

Unser Abendessen konnten wir dann zu einer kommoden Zeit dort einnehmen. Das ganze bei mehreren Fotostops und einer Vesperpause.

Fazit: Wenn nicht gerade heftiger Schneefall herrscht oder sogar ein Blizzard durchzieht, scheint es für mich deiner Schilderung nach im Winter "einfacher" zu sein, den Dempster zu befahren. Wenn man beachtet, daß bei Gegenverkehr erst mal für kurze Zeit Whiteout herrscht, war es ein sehr angenehmes Fahren.

Wir konnten ja nicht sehen, welcher Belag (fest oder Gravel) sich unter dem Schnee befand. Dieser war aber so eben festgefahren, daß man gut und sicher die erlaubten 90 km/h fahren konnte.

Und das Fernweh fährt auch schon wieder mit.






Travel on
Swabian Snowdog



P. S.



Auch nach einer Winterfahrt sind die Autos von der Strecke gezeichnet.

Nur anders !  

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Das wirkungsvollste Mittel gegen Stress & schlechte Laune hat ein Fell, vier Pfoten und bellt !
“Als ich die Hand eines Menschen brauchte, reichte mir jemand seine Pfote“


Letzte Änderung: Snowdog - Juli 16th, 2020 um 8:19:42am
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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #43 Datum: Juli 16th, 2020 um 9:16:16am)
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Tolle Erlebnisse, super geschrieben.
Auch ich habe Fernweh nach der Stille, der Landschaft von Alaska und Yukon und nach seinen Tieren.
Muss leider auch noch warten.
Was mir jetzt spaß macht ist die Planung für die Tour 2021. Da gibt es immer mehr was ich mir anschauen möchte. Schauen wir mal.

Eines möchte ich noch los werden: immer wenn ich von Peter etwas gelesen habe ist man irgendwie dabei gewesen. Er schreibt einfach super schön...……………………..ich hoffe das ich noch sehr viel lesen werde hier was Du so alles schon erlebt hast und noch erleben wirst...…..
Gruß Husky_Heinz

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Re: Etwas zum Träumen
(Antworten #44 Datum: Juli 16th, 2020 um 9:39:41am)
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Snowdog, WOW !!
Diese Winterbilder sind wunderschön! Aber ehrlich, ich würde mich da nicht wagen, 90 kmh zu fahren. Ich bin da viel zu ängstlich, dass ich im Tiefschnee landen könnte.

Beate

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