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   Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey  (Gelesen: 6038 mal)
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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #60 Datum: Oktober 29th, 2017 um 2:50:28am)
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am Oktober 28th, 2017 um 7:56:40pm schrieb Snowdog :
Das von Zoa hört sich ja auch sehr authentisch an.

Es sind wohl Informationen von Personen, die dicht an den Seavys dran waren und in ihren Aussagen sogar von Mitch's Buch unterstrichen werden.

Wo liegt jetzt die Wahrheit ?

Ich muss gerade bei dem Artikel von Zoa an den so oft gescholtenen Sab S. denken. Seine Hundeerziehung und -prägung scheint sich doch eher in Richtung von Zoa's Vorstellungen abgespielt zu haben.

Siehe auch die Videos, wenn seine "Monsters" das Wohnzimmer stürmen und sich dort breitmachen.
Mich würde schon interessieren, ob so etwas bei den Seavys auch passiert / passieren könnte.

Mush on
Swabian Snowdog
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Zoya hatte schon immer einen sehr ausgeprägten Geltungsdrang.  

Ihr Mann, John Schandelmeier, hat ja jetzt auf ADN auch einen Artikel geschrieben - er bezweifelt Dallas Unschuld beim Doping-Fall. Der dog lot in Nome ist nicht so gut bewacht und sobald die Hunde versorgt sind, hängen da auch keine Handler vom Musher mehr rum! Wozu? Als Security? Bisher gab es ja noch keinen Grund dafür die Hunde zu bewachen.
Es muss halt immer erst was passieren, bevor die Sicherheitsvorschriften verschärft werden.
Seit in Unalakleet mal ein Hund bei den dropped dogs in einer Schneeverwehung um kam, haben sie dort eine Nachtschicht eingeführt, die in regelmäßigen Abständen alle Hunde kontrolliert und bei Bedarf Schnee räumt... In Zukunft wird der dog lot in Nome nachts sicherlich auch gut bewacht.

Wegen der Verwirrung mit den Tests: Iditarod macht einen Dopingtest, mit Urin. Dallas hat einen Bluttest gemacht, um die Regenerierung der Hunde zu untersuchen (machen mehrere Musher, DeeDee Jonrowe z. B.).

Was hat es denn mit Sab S. auf sich? Und wie bei den Seaveys passiert? Steh grad auf der Leitung! Hab ich was verpasst?  

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #61 Datum: Oktober 29th, 2017 um 7:55:40am)
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am Oktober 29th, 2017 um 2:50:28am schrieb MushingMom :
Was hat es denn mit Sab S. auf sich? Und wie bei den Seaveys passiert? Steh grad auf der Leitung! Hab ich was verpasst?  
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@ MushingMom

Sorry, wenn da etwas nicht so klar rüberkam.

Wenn ich Zoa's Artikel richtig verstehe, plädiert sie ja für einen anderen/besseren Umgang mit den Hunden, als es im Seavy-Kennel der Fall ist.

Da Sab. S. hier im Forum (wie auch DS) durchaus nicht nur "Freunde" hat, fiel mir aber seine Art, seine Bindung zu den Hunden zu verbessern, ein.
Nämlich den abendlichen Einzug von wechselnden Gruppen seiner Kennel-Hunde ins Wohnzimmer zur "sozialen Stunde".
Ich war selber mehrmals persönlich dabei und habe gesehen, was es bewirkt.

Und ich habe mich gefragt, ob es diese Art von Kontaktpflege bei den Seavys auch gibt (.....es passiert, dass die Hunde regelmäßig im Wohnhaus auftauchen) ?

Ich wollte damit weder anklagen noch bewerten, sondern nur einen persönlichen Gedankengang wiedergeben.

Mush on
Swabian Snowdog

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Letzte Änderung: Snowdog - Oktober 29th, 2017 um 8:02:00am
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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #62 Datum: Oktober 29th, 2017 um 9:50:28am)
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am Oktober 28th, 2017 um 6:13:02pm schrieb admin :
Hier der ganze Beitrag von Zoya deNure (Peta bezieht sich nun darauf und Verlangt Aufklärung vom State of Alaska Department of Public Safety)

https://dogsleddenali.blogspot.de/2017/10/a-message.html?m=1
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Vielen Dank für den interessanten Link. Die Anschuldigungen gegen DS sind hart und passen etwas besser zu meinem ursprünglichen Eindruck von Dallas, also dass es ihm anscheinend weniger um die Hunde als um den Erfolg geht. Wenn das dann mit solchen Mitteln vonstatten geht, ist es natürlich sehr schlimm und müsste geahndet werden.
ABER: In diesem Fall geht es nicht darum, wie DS seine Hunde allgemein behandelt, sondern ob er ihnen gegen Ende des Rennens Tramadol gegeben hat. Und da bleibt eben die Frage, warum er es getan haben soll. Bisher hieß es fast überall, dass sich das Zeug nicht als Doping für Leistungssport eignet, Zoya bringt jetzt wiederum vor, es sei andersrum (den Link von ihr hab ich noch nicht angeguckt). Da müsste es doch mal einen Experten geben, der da eine ganz klare und verlässliche Aussage machen kann!  
Naja und, wie zuvor schon geschrieben, es geht ja bei dem ganzen Wirbel auch nicht mehr nur um die Schuldfrage, sondern auch um die allgemeinen Missstände bei der Organisation des ID. Sebst wenn sich rausstellen sollte, dass Dallas seinen Hunden das Zeug doch gegeben haben sollte, stimme ich ihm bezügl. der anderen Punkte zu.

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #63 Datum: Oktober 29th, 2017 um 9:59:26am)
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@Peter: Danke für Deine Ausführungen, die sich im Großen und Ganzen mit einem Eindruck decken.



am Oktober 28th, 2017 um 9:43:18pm schrieb Snowdog :
Zoa äußert sich da ja auch nicht explezit dazu, dass es Dalles selbst gewesen sei.
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Naja, doch schon irgendwie:

I personally believe it's not beyond dallas to think high enough of himself to give the pain reliever, and think he'd get away with it ..given the information we have and given his arrogant and callous nature.

Here's some info on the known substance: "“Using tramadol can feel as good as getting a blood transfusion for athletes,” says Mullins. “You can pop a pill 18 hours into a 24-hour endurance race and it’s an immediate boost that helps you power through the end.”

Just in case anyone was wondering about performance effects of tramadol, this came up as first in my search results. Clearly, the best dopers in the world, pro-cyclists, have found tramadol to be very beneficial. Often, dogs and humans benefit from drugs in similar ways- in this case both dogs and humans are prescribed tramadol as painkiller. Seems to me, any argument that tramadol would never be used to enhance the performance of endurance K9 athletes, just went out the window... while this is not an indicator of guilt, it certainly is interesting.


https://www.usada.org/tramadol-why-some-athletes-and-anti-doping-experts-want-it-banned/


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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #64 Datum: Oktober 29th, 2017 um 10:01:39am)
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am Oktober 29th, 2017 um 2:50:28am schrieb MushingMom :
Wegen der Verwirrung mit den Tests: Iditarod macht einen Dopingtest, mit Urin. Dallas hat einen Bluttest gemacht, um die Regenerierung der Hunde zu untersuchen (machen mehrere Musher, DeeDee Jonrowe z. B.).
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Danke für die Aufklärung. D.h. also, seine eigenen Tests konnten auch gar nicht über irgendwelche Drogen aussagen, richtig?

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #65 Datum: Oktober 29th, 2017 um 10:54:25am)
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am Oktober 29th, 2017 um 10:01:39am schrieb North :
Danke für die Aufklärung. D.h. also, seine eigenen Tests konnten auch gar nicht über irgendwelche Drogen aussagen, richtig?
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Hallo North,

hätten sie vielleicht schon können, wenn er denn danach gesucht hätte.

Es heißt:
"You get, what you measure".

Wenn bei den Bluttests das Hauptaugenmerk auf Werten liegt, die die Regeneration der Hunde bestimmen, wirst du andere Sachen  nicht oder über- sehen, da du nicht darauf testest.
Sollten aber noch Reste der Blutproben vorhanden sein, könnte man diese schon gezielt auf Tramadol untersuchen, sofern Tramadol überhaupt im Blut und nicht nur im Urin nachweisbar ist.

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #66 Datum: Oktober 29th, 2017 um 11:36:18am)
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Das wird ja immer verwirrender.
Danke euch allen für die diversen Links und Informationen!

Letztendlich denke ich, dass DS nicht so dumm ist, seinen Hunden Drogen zu verabreichen.
Ich sehe ihn so wie North, dass ich immer dachte, er macht alles um zu gewinnen, sucht sich jede Lücke in den ID-Regeln, um irgendwie einen Vorteil herauszuarbeiten (wie z.B. der 2. Schlitten). Aber dass er doch im legalen Bereich liegt. Denn ich denke, wer setzt freiwillig (und wissentlich) seine Karriere aufs Spiel?

Z. DeNure beschuldigt ihn aber nun, seine Hunde nicht gut zu behandeln.
Wieso kommt sie gerade jetzt damit raus?
Wenn sie es wohl schon um die 10 Jahre wusste...
Weil kein Musher den anderen anprangert? Aber jetzt macht sie es doch.
Das gibt mir auch zu denken, wenn ich es andererseits aber auch gut finde, dass sie es sagt - und wenn es denn stimmt und sie Beweise dafür hat.
Und wenn das stimmen würde mit der unmenschlichen Behandlung der Hunde - wer wusste denn noch davon?
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass nur sie allein mit einigen Handlern gesprochen hat und nur wenige davon wussten - wie gesagt, immer vorausgesetzt, an den Vorwürfen ist was dran.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hört man aber nicht viel von anderen Mushern?
Es würde mich interessieren, wie z.B. H. Neff und Co. dazu stehen?
Nicht nur zu den Vorwürfen bzgl. Doping, sondern auch, wie das ITC damit umgegangen ist.
Aily und Allen haben ja ein statement abgegeben und stehen voll hinter Dallas. Und sie sagen, die Hunde wurden gut behandelt.

Fragen über Fragen...

Bootie

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #67 Datum: Oktober 29th, 2017 um 12:17:30pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 10:54:25am schrieb Snowdog :
hätten sie vielleicht schon können, wenn er denn danach gesucht hätte.
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Ja, aber zu dem Zeitpunkt gab es ja wohl keinen Anlass dazu.



Sollten aber noch Reste der Blutproben vorhanden sein, könnte man diese schon gezielt auf Tramadol untersuchen,


Stimmt eigentlich, aber dann hätte er zumindest Anfang April oder gar jetzt im Oktober noch was davon übrig haben müssen. Dann hätte er nochmal alles testen lassen können, um zu sehen, ob die anderen 3 Hunde auch was abgekriegt hatten. Für die Schuldfrage wäre das aber trotzdem nicht sonderlich relevant gewesen, denke ich, oder?

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #68 Datum: Oktober 29th, 2017 um 12:33:22pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 11:36:18am schrieb Bootie :
Z. DeNure beschuldigt ihn aber nun, seine Hunde nicht gut zu behandeln.
Wieso kommt sie gerade jetzt damit raus?
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Naja, gut, das lässt sich ja noch irgendwie nachvollziehen. Ist halt eine Gelegenheit, wo jetzt sowieso schon mal laut über die ganzen Themen kommuniziert wird.


Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hört man aber nicht viel von anderen Mushern?
Es würde mich interessieren, wie z.B. H. Neff und Co. dazu stehen?
Nicht nur zu den Vorwürfen bzgl. Doping, sondern auch, wie das ITC damit umgegangen ist.
Aily und Allen haben ja ein statement abgegeben und stehen voll hinter Dallas. Und sie sagen, die Hunde wurden gut behandelt.


Ja, Statements von noch mehr Mushern fände ich auch noch interessant.
Immerhin haben sich so einige "Große" schon gemeldet.

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #69 Datum: Oktober 29th, 2017 um 1:34:39pm)
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Wieso kommt sie gerade jetzt damit raus?
Wenn sie es wohl schon um die 10 Jahre wusste...
Weil kein Musher den anderen anprangert? Aber jetzt macht sie es doch.


Naja - bei dem Weinstein-Skandal brauchte es auch erst einen Auslöser - bis sich die anderen alle gemeldet haben.

Nestbeschmutzer oder so ähnlich wären wohl die geringsten Beleidigungen gewesen.

DeNure und Schandelmeier sind sowieso einige der wenigen, die sich aus der Deckung trauen und öffentlich Kritik äußern. (Was mich bei DeNure umso mehr wundert, da ihr ja bei jeder Gelegenheit ihre ehemalige Modelkarriere und ihre nicht seltenen Renn-Aufgaben vorgeworfen werden.) Sie schreibt ja auch, dass sie mit persönlichen Angriffen wieder gerechnet hat.


Das Thema was sie anspricht ist wirklich heikel, es würde
vielen Mushern die Existenzgrundlage entziehen, da sich kein Sponsor mehr finden würde. Also kann ich natürlich die Zurückhaltung der Meisten nachvollziehen.

In allen Fällen gibt es aber leider anscheinend nur Verlierer. Dies ist im Moment wohl das traurigste - egal was alles noch zur Sprache kommt.

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #70 Datum: Oktober 29th, 2017 um 2:03:59pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 1:34:39pm schrieb admin :
(Was mich bei DeNure umso mehr wundert, da ihr ja bei jeder Gelegenheit ihre ehemalige Modelkarriere und ihre nicht seltenen Renn-Aufgaben vorgeworfen werden.) 
==================================
Nun ja, auch hier gibt es ja zwei Betrachtungsmöglichkeiten:

Negativ (viele Renn-Aufgaben):
Unprofessionelle Vorbereitung / schlecht trainierte Hunde etc.

Positiv:
Wenn es eben nicht passt, dann ist ihr das Wohl der Hunde wichtiger, als das sie gewinnt oder eine gute Plazierung erreicht.

So eine Haltung muss man sich bei den entsprechenden Startgeldern aber auch erst mal leisten können.
=====================================


In allen Fällen gibt es aber leider anscheinend nur Verlierer. Dies ist im Moment wohl das traurigste - egal was alles noch zur Sprache kommt.

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #71 Datum: Oktober 29th, 2017 um 2:33:44pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 1:34:39pm schrieb admin :
DeNure und Schandelmeier sind sowieso einige der wenigen, die sich aus der Deckung trauen und öffentlich Kritik äußern.
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Kritik an was? Du meinst, andere Musher müssten sich gegen Dallas' Kritik gegenüber dem ITC stellen?
Verstehe ich das richtig und Du bist der Meinung, dass DS doch das Doping selbst gemacht hat? Wenn ja, worauf begründest Du diese Annahme? Also:
1) Zu welchem Zweck soll er den Hunden kurz vor Schluss eine Art Beruhigungsmittel gegeben haben?
2) Wie soll er sich dann die Sache mit dem bevorstehenden Test vorgestellt haben?
3) Findest Du seine Kritik gegenüber dem ITC (also zum einen "Gag Order" und zum anderen die Abänderung dieser Regel, dass bei Doping ab jetzt "im Zweifel gegen den Angeklagten" gilt) irgendwie falsch?  



am Oktober 29th, 2017 um 1:34:39pm schrieb admin :
In allen Fällen gibt es aber leider anscheinend nur Verlierer.
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Naja, nicht unbedingt. Ich meine: auf lange Sicht hoffentlich nicht. Denn wenn es alle Beteiligten schaffen würden, sich mal in aller Ruhe an den Tisch zu setzen und nach einer sinnvollen Lösung zu suchen, könnte ja für die Zukunft auch was Gutes dabei heraus kommen.

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Letzte Änderung: North - Oktober 29th, 2017 um 2:40:38pm
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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #72 Datum: Oktober 29th, 2017 um 3:04:31pm)
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Kritik im Allgemeinen. Ohne Wertung meinerseits.

Konkret jetzt: die Auslese bei der Zucht - ist halt ein heikles Thema. (Das sie das jetzt bei Dallas als Aufhänger benutzen, darüber kann man streiten - die Vorwürfe sind ja auch diffus)

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich glaube das Dallas nicht so dumm war seinen Hunden "kurz" vor dem Ziel und der folgenden Doping-Kontrolle, eine verbotene Substanz zu geben.

Ich kann nur Frank Turner zustimmen, der gesagt hat, dass die Musher 100%ig für ihre Hunde verantwortlich sind und verantwortlich gemacht werden sollten - sonst sind wir im "Niemandsland". Anders geht es nicht.



Denn wenn es alle Beteiligten schaffen würden, sich mal in aller Ruhe an den Tisch zu setzen und nach einer sinnvollen Lösung zu suchen, könnte ja für die Zukunft auch was Gutes dabei heraus kommen.


Klar das gilt immer. Ich sehe halt nur die grosse Abhängigkeit der Musher und Veranstalter von Sponsoren. Diese werden sich in Zukunft zweimal überlegen in wen oder was sie da investieren. Siehe Radsport...

ragnar

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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #73 Datum: Oktober 29th, 2017 um 5:49:49pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 3:04:31pm schrieb admin :
Kritik im Allgemeinen. Ohne Wertung meinerseits.
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Ach so,  ok. Na, da gibt es ja schon noch ein paar. Zuerst natürlich Dallas selbst, und dann diverse andere, die einigermaßen detaillierte Statements dazu abgegeben haben, wie eben auch Alan und Alyi.

Dass sich sonst bisher nur wenige andere Musher überhaupt irgendwie, wenn auch nur kurz, zum Thema geäußert haben, könnte halt auch daran liegen, dass die anderen z. T. vielleicht lieber nicht so schnell schießen wollen, sondern lieber mal in Ruhe abwarten wollen, wie es sich weiter entwickelt, bevor sie selbst Stellung beziehen. Also ich hoffe schon, dass da noch was kommen wird.


Konkret jetzt: die Auslese bei der Zucht - ist halt ein heikles Thema.



Ja, ok, das sehe ich auch so.
Aber genau genommen ist das ja ein separates Thema.



dass die Musher 100%ig für ihre Hunde verantwortlich sind und verantwortlich gemacht werden sollten - sonst sind wir im "Niemandsland". Anders geht es nicht.


Hm, ok, und wie sollte das konkret aussehen? Ich fand das, was DS da so angesprochen hat, schon irgendwie schlüssig, also dass da eine bessere Überwachung organisiert werden sollte, da man sich als Musher gar nicht immer zu 100% darum kümmern KANN. Bin ja aber nur Laie und habe daher keinen ausreichenden Einblick, wie es in der Praxis wirklich zugeht.




Ich sehe halt nur die grosse Abhängigkeit der Musher und Veranstalter von Sponsoren. Diese werden sich in Zukunft zweimal überlegen in wen oder was sie da investieren. Siehe Radsport...


Naja, bisher ist da ja keiner abgesprungen, siehe Link in irgendeinem früheren Beitrag von vor ca. 2 Tagen.
Und wäre es nicht für die Sponsoren auch erfreulicher, wenn sich die Leute innerhalb des ID mal richtig einigen könnten?
Aber die Frage ist nun halt, ob und wann und wie das passieren wird...

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 Bootie
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Re: Doping-Vorwurf gegen Dallas Seavey
(Antworten #74 Datum: Oktober 29th, 2017 um 7:08:19pm)
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am Oktober 29th, 2017 um 3:04:31pm schrieb admin :
Ich kann nur Frank Turner zustimmen, der gesagt hat, dass die Musher 100%ig für ihre Hunde verantwortlich sind und verantwortlich gemacht werden sollten - sonst sind wir im "Niemandsland".

Klar das gilt immer. Ich sehe halt nur die grosse Abhängigkeit der Musher und Veranstalter von Sponsoren. Diese werden sich in Zukunft zweimal überlegen in wen oder was sie da investieren. Siehe Radsport...

ragnar
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Natürlich sind die Musher in meinen Augen 100%ig für ihre Hunde verantwortlich was Behandlung, Pflege, Essen, Training usw. angeht.
Aber wie sollen sich das auch machen, wenn sie z.B. bei einer 8-Stunden-Rast schlafen wollen? Da müssen sie wohl oder übel ihre Tiere den Handlern überlassen. Und wenn diese mal eine Pause machen z.B. um was essen zu gehen - da sind die Hunde ev. unbeobachet.

Zur zweiten Bemerkung: Ich als Sponsor würde sehr gerne eine Aufklärung der Umsände erbitten.
Würde das ITC nicht reagieren, würde das doch quasi heißen, dass es keine Aufklärung will: Sei es in Sachen Aufklärung des Doping und auch der Vorwürfe zur Behandlung von Dallas' Hunden.
Und wenn ich als Sponsor Geld investiere, was ja oft nicht wenig ist, dann nur unter der Bedingung, dass alles transparent ist.
Ob ich nun Dallas' Sponsor wäre oder der eines anderen.
Wenn ich diesen Sport unterstütze, soll es ein sauberer Sport sein.

Bootie

Ah noch zu deiner Bemerkung, admin, in Sachen Weinstein und dass auch erst jetzt weitere Opfer sich melden: Da gebe ich dir schon recht.
Andererseits: Ich weiß nicht, wie ich damit leben könnte, zu wissen (sofern Z. DeNure Recht hat), dass Tiere nicht gut behandelt werden und nichts zu sagen.
Anscheinend hat sie ja Beweise.
Aber ok, aus der Ferne kann ich schnell was sagen - die genauen Umstände kennen wir ja nicht.


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