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   Diskussionsrunde zum Tippspiel
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   Autor  Beitrag: Diskussionsrunde zum Tippspiel  (Gelesen: 9347 mal)
 Snowdog
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #15 Datum: Februar 22nd, 2016 um 7:08:41pm)
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@Boemby

Was letztes Jahr war, weiss ich nicht. Aber ich weiss, als Hugh am Amundsen Race und/oder Finmarkslopet teilgenommen hat, hatte er nur zwei/drei eigene Hunde dabei, der Rest war ein norwegisches Leasing-Team. Damit unter die Top 5 zu fahren, sagt aber ja auch etwas über die Klasse der Hunde und des Mushers aus  

Grüße
Swabian Snowdog

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #16 Datum: Februar 23rd, 2016 um 3:11:06pm)
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@Boemby schrieb:
Fragen dürfen gestellt werden und sind sogar erwünscht ...

Nun klinke ich mich auch mal ein. Ich habe immer mal wieder versucht einiges über das ID Rennen heraus zu finden. Nicht wirklich auf viel bin ich da gestoßen, im Gegensatz zum YQ. Die ganze Sache wirkt auf mich sehr kommerziell und für vieles (auch als Zuschauer dabei am PC) muss bezahlt werden.
So beispielsweise (@Kanock) habe ich zu den Trackerbedingen folgendes gefunden:

Getting Started with GPS Tracking:
1)  Logging in: One must login and have a paid subscription to view GPS Tracking for the current  Iditarod Sled Dog Race.  Upon first visit, if you are not logged into your Iditarod.com account (with a current GPS Tracking Subscription) you will be redirected for login.


Auch die hohe Anzahl der Musher, die an dem Rennen teilnehmen macht es mir schwer, eine Zuordnung oder gar einen Tipp abzugeben. Das Rayn Olsen an dem Rennen teilnimmt hat mich sehr gefreut, letztes Jahr ist sie als dreizehnte in Fairbanks beim YQ abgeschnitten - ich habe sehr auf den letzten Metern mit ihr gefiebert ...

Eine Frage habe ich allerdings an die Erfahrenen unter Euch.
Gibt es einen Hintergrund zu dem Rennen, z.B. wie beim YQ oder ist es ein reines Sportereignis mit kommerziellen Hintergrund?

Ist der RE. Start schon immer Bestandteil des Rennens gewesen, oder nur deshalb entstanden weil in Anchorage sich die Wetterbindungen bzgl. ausreichend und gutem Schnee verschlechtert haben?

Wie verlief wenn (bedingt durch Wetterveränderung), der Urspungsstreckenverlauf?

Ich freue mich als Neuling des ID sehr auf Eure Antworten und sage schon mal Danke im Voraus ...
Tom

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #17 Datum: Februar 23rd, 2016 um 4:56:33pm)
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Der Iditarod ist in Alaska/Kanada das bei weitem größere und bekanntere Rennen. Es gibt bei weitem höhere Preisgelder als beim YQ . Es ist das bei weitem bekanntere Rennen und hat eine viel höhere Medien Aufmerksamkeit. (Das war und ist immer noch das größte Problem des YQ). Durch diese höhere Aufmerksamkeit kam auch die größere Kommerzialisierung. Aber das ist halt immer so in allen Bereichen umso bekannter es wird. Diese Punkte führen halt dazu dass die meisten Musher nur am ID teil nehmen. Sieht man ja auch an den Teilnehmerzahlen: YQ: 23 Musher ID: 86 Musher. Und die Top musher des ID sind bei weitem besser als die des YQ. (In den letzten Jahren, gab natürlich auch außnahmen: Lance Mackey, Hans Gatt) Liegt wohl aber auch daran dass diese sich nur für das ID vorbereiten und die meisten YQ Musher beide Rennen fahren. Das sit bei weitem anstrengender

Das Rennen selbst ist eg enau wie der YQ. Nur en bisschen leichter. Aber nich viel. Die Kommerzialisierung ist eg nur um das Rennen herum. Das Rennen selbst ist eg wie der YQ

Der ID ist auch bei weitem älter. Wird seit 1973 ausgetragen. Der YQ erst seit erst 1984

Das heute rein sportliche Hundeschlittenrennen sollte in seiner ursprünglichen Ausrichtung ein ehrendes Gedenken an den historischen Iditarod Trail und die Männer und Hundeschlittengespanne, die ihn befuhren, sein.

Heute wird häufig eine Parallele zu der Hundeschlittenstaffel im Winter 1925 infolge einer Diphtherieepidemie in Nome gezogen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherieepidemie_in_Nome)

Über den Streckenverlauf kann ich dir nich viel sagen. Der basiert wie oben gesagt auf den historischen Iditarod Trail. Wurde aber bestimmt auf ein Rennen angepasst

Der Re Start ist soweit ich weiß schon immer BEstandteil des Rennens

Les doch einfach mal dieses Buch:
http://www.amazon.de/Iditarod-Gary-Paulsen/dp/3492229107/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1456243317&sr=8-1&keywords=iditarod

Ist wirklich sehr gut

Oder schau dir dies hier an:
http://www.amazon.de/Iditarod-Toughest-Race-On-Earth/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A284266%2Ck%3AIditarod%3A%20Toughest%20Race%20On%20Earth#sthash.BqPk82Z2.dpuf

Is wirklich sehr gut

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Letzte Änderung: Kanock - Februar 23rd, 2016 um 7:27:58pm
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #18 Datum: Februar 23rd, 2016 um 5:13:25pm)
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Der Iditarod Trail war um die Jahundertwende, ursprünglich ein Post- und Versorgungstrail zwischen den Küstenorten Seward und Knik und den Mining Camps im Innern des Landes, Ophir, Iditarod und der Orte an der Westküste Unalkaleet, Elim, Golovin, White Mountain und Nome. Post und Lebensmittel gingen raus und Gold kam zurück, alles mit Schlittenhunden.

1925 wurde ein Teil des Iditarod Trail ein lebensrettender Highway für Nome....


mehr auf:

http://www.fit4gesundheit.de/iditarod/wordpress/?page_id=1001

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #19 Datum: Februar 23rd, 2016 um 5:39:54pm)
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am Februar 23rd, 2016 um 4:56:33pm schrieb Kanock :
Und die Top musher des ID sind bei weitem besser als die des YQ. (In den letzten Jahren, gab natürlich auch außnahmen: Lacey mackey, Hans Gatt)

Das Rennen selbst ist eg enau wie der YQ. Nur en bisschen leichter. Aber nich viel.
Zitierten Beitrag lesen


Hallo in die Runde,

jetzt muss ich mich doch auch mal einklinken. Kanock wie bitte kommst Du denn auf diese Aussagen oder versteht ich sie falsch.

Wie begründest Du, dass die Top Musher beim ID besser sind als die beim YQ Zumal Top Mushr oft beide Rennen fahren. Diese Aussage finde ich abenteuerlich.

Zum Anderen, Das Rennen ist eben nicht wie der YQ. Die Rennen sind grundunterschiedlich was die Ausrichtung der Distanzen zwischen den Checkpoints angeht und das ist eben ein wesentlicher und entscheidender Unterschied für Renntaktik, Hundepflege, Einsamkeit....Was ausser dem Preisgeld sicher ein Grund für die unterschiedliche Zahl der Anmeldungen ist.

Desweitern würde ich nicht sage, dass das ID leichter ist, sondern eben andere Anforderungen stellt, an Musher und Hunde.

Gruß
Andreas

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #20 Datum: Februar 23rd, 2016 um 7:02:12pm)
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Mir ist das halt in den letzten Jahren aufgefallen. Natürlich gab es Hans Gatt, Sebastian Schnuelle, Lance Mackey. Aber Danach waren sie nie besonderst gut. Sass noch nie in der Top 10, Moore (wegen seiner Frau) auch nicht. Der einzige der aktuellen Garde war Neff mit seinem 5 Platz. Aber die Leistung hat danach auch immer stetig nachgelassen im ID. Ich würd mir wirklich wünschen dass es dieses Jahr anders wird

Und der ID ist schon leichter und anders als der YQ. Nich viel aber er gilt bei den Mushern als leichter. Daher ist auch der YQ das härteste Rennen der Welt.

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #21 Datum: Februar 23rd, 2016 um 7:11:13pm)
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@Wolfsblut

Hallo, ich kann deiner Aussage nur beistimmen. Wobei die Aussage Kanocks abenteuerlich zu nennen noch nett beschrieben ist.
Bin auf die Begündung der Aussage gespannt. Außerdem sollte man, wenn man sich soweit aus dem Fenster lehnt, die Namen der Musher (Lance Mackey) schon korrekt wiedergeben können. Auch mit der Ausrichtung der Rennen hat Wolfsblut absolut recht. Es gibt Musher, die nahezu das gesamte ID nur von CP zu CP fahren und für die die langen "Survivalsrecken" beim YQ einfach zu hart wären.
Siehe auch die Slogans der Rennen:
ID = Das letzte große Rennen.
YQ = Das härteteste Schlittenhunderennen der Welt
Durchaus beide treffend und aussagefähig.

Mush on
Swabian Snowdog

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #22 Datum: Februar 23rd, 2016 um 7:33:34pm)
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Wie man hier für alles gleich zerrissen wird . Nett.
Dann lassen sie sich von den Anderen "Fachmännern " beraten.
Wenn das YQ so viel schwerer wäre dann müssten sich die YQ Musher auch mal wieder in ID durchsetzten.
Aber ich sag dazu lieber nix mehr.

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 Boemby
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #23 Datum: Februar 23rd, 2016 um 7:48:55pm)
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Guten Abend in die Runde
Warum ist es so schwierig für den ID zu Tippen?
Weil sich dort viele große Musher Namen ihr Geld verdienen wollen oder den ID als Werbeplattform nutzen ihre Kennels, Ausbildungszentren oder Urlaubsangebote zu präsentieren, meistens jedoch letzteres.
Ein Unterschied der noch nicht genannt wurde beim ID sind es 16 Hunde beim YQ nur 14 Hunde.
Warum ein Brent Sass noch nie unter die Top 10 gefahren ist? Könnte man mit der Geschichte vom IPod erklären.
Aber die Aussage von Kanok läst sich auch umdrehen, warum haben die Stars des ID noch nie beim YQ sehr gut abgeschnitten?
Als Trainingslauf, hat man ihn  genutzt war oft die Ausrede.
Trotz allem sollten wir uns auf die Musher konzentrieren die es gilt so gut wie Möglich zu analysieren.
Mal ein paar Behauptungen von mir die zur Diskussion anregen sollen.
Lance, King und Buser sind über ihren Leistungshorizont hinweg.
Allen und Aly können durch ihre inkonsistente Hundeteams nicht wirklich gewinnen.
Die Beiden Seaveys können Gewinnen, wenn die Wetterumstände ihnen kein Strich durch die Rechnung macht.

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In Liebe zu den Hunden verbunden.
Thomas


Letzte Änderung: Boemby - Februar 23rd, 2016 um 7:51:03pm
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #24 Datum: Februar 23rd, 2016 um 8:38:00pm)
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Zur Frage der Unterschiede zwischen ID und YQ:

Davon gibt es viele:

Als Rick Mackey vor langer Zeit mal gefragt wurde, welches Rennen (ID oder YQ) denn schwieriger sei, antwortete er:
"Man kann Aepfel schlecht mit Orangen vergleichen...."

Beide Rennen sind voellig unterschiedlich.
So hat das YQ einschliesslich Start und Ziel 9 Checkpoints. Die groesste Distanz zwischen Checkpoints an denen Futter gelagert werden darf (Drop Bags) und es Stroh fuer Hunde gibt,  liegt zwei Mal bei ca. 300 km.
Das Iditarod hat ein Minimum von 24 Checkpoints. Die geringste Distanz zwischen den Checkpoints (Dog Bags und Stroh) liegt bei ca. 12 km, die groesste Distanz (Kaltag bis Unalakleet im Flachland gegen Ende des Rennens) liegt bei ca. 120 km.
Das Resultat ist natuerlich, dass YQ-Teams auf den langen Strecken zwischen Checkpoints weit mehr Proviant und andere Dinge mit schleppen muessen.
-----
Beim YQ darf man nur einen Schlitten benutzen. Man kann ihn reparieren wenn man das schafft. Falls der Schlitten kaputt ist und man sich einen anderen Schlitten leiht oder von Handlern annimmt, erhaelt man eine Zeitstrafe.
Beim Iditarod kann man sich bis zu 3 Schlitten zu Checkpoints einfliegen lassen und diese ohne Probleme wechseln.
Viele Musher beginnen dieses Rennen mit etwas, das sich eher als 'Frachtschlitten' bezeichnen laesst, und wechseln in den letzten Tagen des Rennens mit vielleicht nur noch 8 Hunden im Flachland der Kueste auf 'Sprint-Schlitten' um.
------
Das YQ hat eine 36stuendige Zwangsrast in Dawson.
Das ID hat eine 24stuendige Zwangsrast an einem Checkpoint, den man sich selbst auswaehlt. Egal wo...
Die Diskussion darueber was nun besser ist, haelt an.
Im YQ darf man allerdings in Dawson die Pflege an die Handler uebergeben. Im ID ist dies nicht der Fall.
Beide Rennen haben allerdings weitere kurze Zwangsrasten.
-------
Beim ID starten die meisten Musher mit 16 Hunden.
Beim YQ darf man nur mit bis zu 14 Hunden starten.
In beiden Rennen muessen Musher mit mindestens 6 Hunden die Ziellinie erreichen um eine Disqualifikation zu verhindern.
------
Das YQ fuehrt ueber 4 groessere Berge. Das Iditarod fuehrt ueber 2 Berge. Der gelaufene Hoehenunterschied zwischen dem YQ und ID ist recht gross. Die genaue Zahl weiss ich allerdings leider nicht.
Manche Leute denken, dass die Beringsee-Stuerme schlimmer als der Hoehenunterschied beim YQ sein koennen.
Das kommt natuerlich auf's Wetter an.
------
Das frueher im Jahr und 500km noerdlicher gestartete YQ bietet weit dunklere und kaeltere Naechte als das fast 5 Wochen spaeter startende ID.
Mitte Februar gewinnen wir in Alaska ca. 6 Minuten an Tageslicht pro Tag dazu.
Musher haben gesagt, dass auch die laengere Helligkeit beim ID ihre Wahl des anzugehenden Rennens beeinflusst.
6 Minuten X 30 Tage = 180 Minuten.
3 Stunden mehr Tageslicht pro Tag sind fuer Musher ein die ein Langstreckenrennen angehen ein gewaltiger Unterschied.

In Hinsicht auf Wetter der beiden Rennen ist wohl ein Satz von dem zweifachem YQ-Gewinner John Schnadelmeier angebracht, dessen Frau auch den Iditarod faehrt.
So meinte er in einem Interview:
"Beim YQ schreiben die Reporter ueber warmes Wetter, wenn es mal nicht -40C ist. Beim Iditarod schreiben sie ueber die harten Wetterverhaeltnisse, wenn die Temperaturen mal auf -30C sinken.... "
Der YQ Trail kann mit manchmal nur 20 Mushern auf dem Trail und mehreren hundert Kilometern bis zum naechsten Checkpoint recht einsam und dunkel werden.
Mit 25 Checkpoints und 80 Mushern passiert dies im ID ueber einen Monat spaeter fast nie....
-------
Waehrend der Quest Trail von Motorschlittenfahrern (Trailbreaker) gebrochen werden muss, verlaeuft das ID entlang eines ueber den ganzen Winter von Buschdoerfern als Motorschlittenstasse in Stand gehaltenem Trailsystems.
Fast alle Transporte zwischen diesen Doerfern werden mit Motorschlitten gemacht und ein kurzer Ausflug ins naechste Dorf ist dort draussen Gang und Gebe.
-------
Beim ID anzutreten, kostet Musher fast das Doppelte, als beim YQ anzutreten, da beim ID fast alle Checkpoints nicht vom Strassensystem aus erreichbar sind. Buschfluege sind teuer.
In Hinsicht auf Hunde werden diejenigen, die ein Musher beim YQ zurueck laesst weit schneller mit ihren Handlern vereinigt als beim ID. Dort muessen Hunde ueblicher Weise von Checkpoints entweder nach Nome oder meist nach Anchorage ausgeflogen werden.
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Uebrigens wurde das ID mehrfach von Frauen gewonnen. Unter anderem mehrfach von Susan Butcher.
Das YQ wurde nur ein einziges Mal von einer Frau gewonnen, und diese hiess.... Aily Zirkle.
-------
Dies ist nur eine kurze Aufzaehlung der groessten Unterschiede zwischen den beiden Rennen.
Es gibt viele mehr.
Obwohl ich auch das ID toll finde, denke ich persoenlich, dass das weniger beruehmte YQ die wahre Tradition Mushing weit besser verkoerpert als das ID.

Aber dann, und in Bezug auf das oben erwaehnte Zitat von Rick Mackey:
Vielleicht mag ich Aepfel einfach lieber als Orangen.  

Hoffe, das hier hilft ein bischen.

Viele Gruesse,
Peter

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Letzte Änderung: Peter_Kamper - Februar 23rd, 2016 um 8:43:34pm
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #25 Datum: Februar 23rd, 2016 um 8:45:32pm)
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Hey Leute - erst einmal Danke für Eure Ausführungen ...

Aber sollten wir uns streiten, weil a) dies gesagt und b) eine andere Meinung vertritt, ich finde nein.

Was mir beim ID halt nur aufgefallen ist, dass es dort viel kommerzieller zugeht, als beim YQ.

Rangar, Deine Erklärungen bzgl. der Lebensrettung 1925 sind schon sehr beeindruckend.

Ich versuche einfach nur Infos zu sammeln, um und vielleicht mit gleichem Intuisasmus wie beim YQ die Nächte am PC zu rechtfertigen. Den ID habe ich bisher noch nie begleitet, dies Jahr will ich es angehen.

Danke @All, Tom

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Letzte Änderung: noname - Februar 23rd, 2016 um 8:46:42pm
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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #26 Datum: Februar 23rd, 2016 um 9:01:26pm)
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@Peter

Unsere Post haben sich überschnitten. Danke für Deine tollen Ausführungen. Ich weiß nicht ob Du Dich noch an mich erinnerst, wir hatten letztes Jahr mal E-Mail Kontakt und ein Telefonat, als Du Daheim in DE warst.
Gruß Tom

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #27 Datum: Februar 23rd, 2016 um 9:05:13pm)
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Hallo,

es geht nicht um Streit Tom nur um Meinungsaustausch und dabei wird eben die eine oder andere Aussage hinterfragt.

Danke Peter für Deine genauere Ausführung, schlußendlich bringt es Dein genanntes Zitat auf den Punkt, Äpel und Birnen eben.

Mir geht es mit dem ID und dem YQ auch so, dass mein Herz eher für den YQ schlägt, weil für mich dort eher das "traditionelle" Mushen gelebt wird. Aber das ist ist ganz subjektiv.

Ich find in diesem Jahr den ID schwer zu tippen, es sind starker Leute dabei.
Die genannten Favoriten, aber eben auch Campeau, Diehl, Mars, Petit, Rey Redington Jr., Schroeder, Olson, Ekran
und dann noch die für mich nicht gut Einzuschätzenden: King, Buser, Gatt, Sorlie- bei denen kommt es für mich darauf an, aus welchen Beweggründen sie starten. Schwierig.

Bei den Rookies bin auch noch ganz unschlüssig.

NAja aber ich hab auch noch Zeit

Gruß
Andreas

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #28 Datum: Februar 23rd, 2016 um 9:06:51pm)
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am Februar 23rd, 2016 um 8:45:32pm schrieb Dogfox :
Hey Leute - erst einmal Danke für Eure Ausführungen ...

Aber sollten wir uns streiten, weil a) dies gesagt und b) eine andere Meinung vertritt, ich finde nein.
Zitierten Beitrag lesen


Danke Dogfox,
du sprichst mir aus der Seele.
Wollte grade aehnliches schreiben !
Lasst uns beim Thema bleiben, hm ?
Um so mehr Meinungen um so besser.
---------
@ snowdog :
Das YQ heisst offiziell nicht mehr "Haertestes Schlittenhunderennen der Welt".
Dieser Titel wurde, wie man auch auf neueren Postern sehen kann auf einer YQ Sitzung des YQIC (Yukon Quest International Council) in 2004 abgewaehlt. Ich war als einziger von acht Mitgliedern dagegen und wurde dann gebeten mich meiner Stimme zu enthalten. Die generelle Idee war, dass Sponsoren 'das haerteste' mit Tierquaelerei in Verbindung bringen wuerden.

Der toedlich langweilige heutige Slogan, den ihr auch tatsaechlich auf den heutigen YQ Postern seht ist: '1000 Mile International Sleddog Race."
Die Trademark 'Toughest sled dog race on earth' wurde ironischer Weise spaeer von einer Filmgesellschaft aufgekauft, die einen Film ueber den Iditarod machen wollte.

Tja, ich schuettel immer noch den Kopf, aber es ist leider wahr....

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Re: Diskussionsrunde zum Tippspiel
(Antworten #29 Datum: Februar 23rd, 2016 um 9:29:12pm)
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Ich habe 2012 den Weg hier ins Forum gefunden. Habe beim Tippspiel für den ID die "Rote Laterne" ergattert, daher auch die Idee eine für ein Tippspiel einzuführen. Beim Rennen selbst war mir schnell klar das ein Tipp ohne Vorinformationen auch die aus YQ fehlten mir, unmöglich erfolgreich sein könnte.

Husky Race eine Doku über den ID zu finden auf Youtube, gibt einem einen Einblick über Strecke und verschiedene Strecken. Einige der 2016 Musher kann man dort sehen, Lance, DeeDee, Jeff King, Martin Buser und einige andere mehr.

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Thomas
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