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   Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten  (Gelesen: 10754 mal)
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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #45 Datum: April 29th, 2018 um 3:12:34pm)
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am April 29th, 2018 um 12:43:53pm schrieb admin :
er und andere in Clinton Creek sechs Stunden um das Leben des Hundes "gekämpft" hätten. (Niemand vom Quest hätte das erfragt) Ich hingegen frage mich aber wenn es so eng war, warum hat er nicht den Notknopf(SOS-Button) am Schlitten betätigt
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Interessante Frage. Hätte das denn was gebracht?
Ok, Clinton Creek ist ja nur ein Dog Drop und somit sind da keine Vets? Mit dem Knopf hätte man relativ schnell einen Arzt zur Stelle bringen können? Oder hätte das dann trotzdem noch ewig gedauert? Wenn nicht, wäre es wohl wirklich sinnvoller gewesen. Zumal Boppy ja schon in einem sehr üblen Zustand gewesen sein muss.
Andererseits ist es auch schwer, das aus der Ferne zu beurteilen. Also wie die Stimmung war, was sie genau gemacht und versucht haben, und wieviel Hoffnung vielleicht doch noch bestand, Boppy doch selbst helfen zu können, ohne auf fremde Hilfe warten zu müssen. Und dann eben auch nicht das ganze Rennen aufgeben zu müssen. In welchem Moment wird einem Musher klar, dass der entsprechende Punkt erreicht ist? Ich stelle mir so eine Entscheidung sehr schwer vor.
Problematischer ist wohl doch eher die Tatsache, dass es mit Boppy überhaupt so weit gekommen war.
Und da haben halt mehrere Leute versagt und die sollten ihren jeweiligen Anteil eben auch zugeben, um dann gemeinsam nach einer besseren Lösung zu suchen. Und nicht die Schuld in der Gegend rumschieben.
Und mit seinem Credo "it's all about putting on a good show" wird Hugh hier nicht weiterkommen.

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Letzte Änderung: North - April 29th, 2018 um 3:12:56pm
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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #46 Datum: April 29th, 2018 um 4:06:41pm)
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am April 29th, 2018 um 2:37:41pm schrieb Snowdog :
Wenn dem so ist, daran besteht ja kein Zweifel, dann ist der Schritt der Chef-TÄ um so mehr zu honorieren und sollte wirklich Veränderungen anstoßen.

Alles andere wie z. B. "business as usual" wäre sicher mittel- und langfristig eher kontraproduktiv.

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Das sehe ich auch so.
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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #47 Datum: April 29th, 2018 um 5:45:45pm)
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Ganz ehrlich für mich ergeben sich immer mehr Fragen. Damit wird es für mich immer schwieriger mir  eine Meinung zu bilden.  Ich bin auf fachliche Einschätzungen von Fachleuten angewiesen.

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #48 Datum: April 30th, 2018 um 12:56:01am)
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Zu einigen der vorhergehenden Posts:
Ein Musher der kein Rookie ist, darf seine am Rennen teilnehmenden Hunde von einem vom YQI zertifiziertem Tierarzt untersuchen lassen.
Der Tierarzt, der Hugh's Hund zum Rennen zugelassen hat, sollte also auch mal ernsthaft angepfiffen werden.
Ich wuerde gerne dessen Notizen ueber den Hund sehen.
Ich will fuer Hugh keine Entschuldigungen machen, aber er ist wahrscheinlich zu solch einem vom YQI offiziell den Regeln nach anerkanntem Tierarzt in Tok gefahren, weil ihm der Weg zum offiziellem Vetcheck in Fairbanks von Tok aus (ca. 325 km entfernt ) zu lang war. Das kann man ihm nicht uebel nehmen.
----
Die Idee, dass ein Musher das Rennen nicht beenden darf wenn ein Hund stirbt, ist nicht neu.
Eigendlich geben alle Musher (wie auch Hugh in diesem Fall) von selbst auf, wenn einer ihrer Hunde verstirbt.
Dies gehoert zum gutem Ton der Rennen.
Dies dann nochmals rechtlich nieder zu schreiben ist also eigendlich keine schlechte Idee.
Wie sollte die Regel aber gelesen werden, wenn ein Motorschlittenfahrer einen Hund ueberfaehrt ? Siehe Aily Zirkel im Iditarod ??
-----
Im Uebrigen ist es mir neu, dass Autopsien so gruendlich duchgefuehrt oder zumindest veroeffentlicht werden.
Die Idee finde ich hervorragend. Allerdings sollte/ muss sich das Quest nun in Hinsicht auf jeden verstorbenem Hund zu diesem Standard halten.
Ansonsten wuerde man zu Recht denken, dass Hugh (wie er selbst behauptet) zum Opfer eines Doppelstandards wurde.
Wie gesagt hoffe ich allerdings, dass alle anderen Rennen im kommendem Jahr dem Beispiel des YQ folgen werden und YQ die sich nun selbst auferlegte Regel beibehaelt.

Peter

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #49 Datum: April 30th, 2018 um 8:37:14am)
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Die Worte von Peter würde ich komplett unterschreiben !!  Gruss Ansgar

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #50 Datum: April 30th, 2018 um 10:06:55am)
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am April 30th, 2018 um 12:56:01am schrieb Peter_Kamper :
er ist wahrscheinlich zu solch einem vom YQI offiziell den Regeln nach anerkanntem Tierarzt in Tok gefahren,
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Ok, also dann gibt es schon solche vom YQ anerkannten Ärzte, das ist ja schon mal gut. Wobei dieser hier eben doch anscheinend mangelhaft gearbeitet hat.



Wie sollte die Regel aber gelesen werden, wenn ein Motorschlittenfahrer einen Hund ueberfaehrt ? Siehe Aily Zirkel im Iditarod ??


Ja, da wird's schwierig. Denn dann geht es ja schon wieder in die Richtung: Musher Schuld oder nicht? Ich denke wirklich, dass es genügend Fälle gibt, in denen sich diese Frage nicht so klar beantworten lässt.



Im Uebrigen ist es mir neu, dass Autopsien so gruendlich duchgefuehrt oder zumindest veroeffentlicht werden.


Genau das ist eben die Frage: Werden sie erst jetzt so gründlich durchgeführt oder werden sie nur in besonderen Fällen so detailliert veröffentlicht?

Ich denke, das wird die Zukunft zeigen (wenn auch hoffentlich nicht so bald und nicht so oft).



Die Idee finde ich hervorragend. Allerdings sollte/ muss sich das Quest nun in Hinsicht auf jeden verstorbenem Hund zu diesem Standard halten.


Bezweifelst Du das?

Ich bin mir eigentlich immer noch nicht sicher, was sich mit diesem Fall klar geändert hat.
Spricht irgendetwas gegen die Möglichkeit, dass Todesfälleschon immer genau untersucht worden sind?
Um nochmal bei Hughs Hunden zu bleiben: Zu Geronimo wurde damals ausgesagt, Hugh hätte das nicht verhindern können. Auch G. ist auf ähnliche Weise erstickt (wie ich jetzt gelesen habe, scheint das öfter mal zu passieren? Gruslig). Aber er hatte eben ganz offensichtlich nicht die anderen Symptome, die man jetzt bei Boppy gefunden hat.

Oder hat es früher schon mal Fälle gegeben, wo ein Musher wegen eines Hundestodes in irgendeiner Form bestraft wurde, ohne dass die genauen Ergebnisse bekannt wurden?

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #51 Datum: April 30th, 2018 um 11:40:28am)
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Hallo North,

am April 30th, 2018 um 10:06:55am schrieb North :
N) Spricht irgendetwas gegen die Möglichkeit, dass Todesfälleschon immer genau untersucht worden sind?
--------------------------------
S) Wie ich schon schrieb: du misst nur, wonach du suchst !
Wenn es schnell gehen muss, um den Sponsoren, der Öffentlichkeit ein Ergebnis zu präsentieren, kann es durchaus sein, dass man erst gar nicht weiter nach etwas Anderem gesucht hat und schnell die bereits beschriebene Argumentationskette:

Aspiration > Pneumonie > Hund tot  > konnte man nichts dran ändern > Akte zu > Musher   u n d   Organisation aussen vor
gegriffen hat.
Ist ja auch praktisch so.
----------------------------------
N) Um nochmal bei Hughs Hunden zu bleiben: Zu Geronimo wurde damals ausgesagt, Hugh hätte das nicht verhindern können. Auch G. ist auf ähnliche Weise erstickt (wie ich jetzt gelesen habe, scheint das öfter mal zu passieren? Gruslig). Aber er hatte eben ganz offensichtlich nicht die anderen Symptome, die man jetzt bei Boppy gefunden hat.
------------------------------------
S) In der Tat ist Aspiration bei Hunden nicht so selten. Sie wird aber hauptsächlich wohl bei den Hunden gesehen, die permanent (Training/Rennen) bis an ihre Grenzen belastet werden.
Ich selbst habe es auf 14 Touren bei unseren Tourenhunden  nicht  einmal beobachtet. Und auch die mussten immer hart arbeiten, aber eben nicht unter Rennstress.
Ich fand eine der Aussagen unter den Kommentaren zu Hugh's Artikel interessant (R. Smyth ?), nämlich dass Hunde, die permanenter Höchstleistung unterworfen werden, zu gastrointestinalen Problemen bis hin zu Magengeschwüren neigen.
Daher wird zu Vorbeugung den Hunden oft bereits dauerhaft ein Magenschutzpräparat gegeben. Eine med. Studie dazu sagt zum Beispiel, daß Omeprazol einer anderen Substanz überlegen ist.

Ist das schon Doping ?

Ist es hundgerecht    ?

War die Aspiration auch schon zu Zeiten eines Trappermushers wie Ch. Boulding ein so großes Thema ?

Und wieso häuft sich diese bei einigen Mushern so in letzter Zeit ?

Da ist Nachdenken angesagt.
-----------------------------------------------
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Gruß
Swabian Snowdog

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #52 Datum: April 30th, 2018 um 12:12:55pm)
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am April 30th, 2018 um 12:56:01am schrieb Peter_Kamper :
Der Tierarzt, der Hugh's Hund zum Rennen zugelassen hat, sollte also auch mal ernsthaft angepfiffen werden.
Ich wuerde gerne dessen Notizen ueber den Hund sehen.
----
Die Idee, dass ein Musher das Rennen nicht beenden darf wenn ein Hund stirbt, ist nicht neu.
Eigendlich geben alle Musher (wie auch Hugh in diesem Fall) von selbst auf, wenn einer ihrer Hunde verstirbt.
Dies gehoert zum gutem Ton der Rennen.
Dies dann nochmals rechtlich nieder zu schreiben ist also eigendlich keine schlechte Idee.
Wie sollte die Regel aber gelesen werden, wenn ein Motorschlittenfahrer einen Hund ueberfaehrt ? Siehe Aily Zirkel im Iditarod ??
-----

Peter
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Ja, diese Notizen sollten sich zumindest die Offiziellen sehr genau durchsehen und auch dem Tierarzt sollte eine Strafe auferlegt werden, dass er z.B. keine Vet checks bei Rennen mehr durchführen darf - mindestens für eine gewissen Zeit.

Zu deiner Bemerkung mit der Regel, dass man aufgibt, wenn ein Hund stirbt:
Ich denke schon, dass man da Ausnahmen festlegen sollte, wie z.B. wenn der Hund durch Fremdeinwirken wie ein Snowmobil oder z.B. durch einen angreifenden Elch stirbt. Vorausgesetzt, der Musher will oder kann dann noch weiterfahren.
Wobei ich mir dann doch immer die Frage stelle, wie man weiterfahren kann, obschon man einen herben Verlust erlitten hat? Aber das ist meine persönliche Meinung und ich will auch niemanden verurteilen.

Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass es schonmal den Fall gab, dass ein Musher das Rennen weiter gefahren ist, obschon sein Hund gestorben war. Ich bin ja erst seit drei Jahren ungefähr "dabei" und ich weiß noch, dass ich da ziemlich geschockt war, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Musher weiterfährt, obschon ein Teil seines Teams gestorben war.
Ich werde mal am WE schauen, ob ich den Fall finde. Vorausgesetzt, ich habe das nicht geträumt...  

Ich glaube, es war jemand, der nicht so bekannt in der Szene war...?
Falls jemand auf Anhieb weiß, wen ich meine, bitte melden!
Ich kann noch nicht mal sagen, ob es YQ oder ID war...  

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #53 Datum: April 30th, 2018 um 12:18:27pm)
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am April 30th, 2018 um 11:40:28am schrieb Snowdog :
N) Spricht irgendetwas gegen die Möglichkeit, dass Todesfälleschon immer genau untersucht worden sind?
--------------------------------
S) Wie ich schon schrieb: du misst nur, wonach du suchst !
Wenn es schnell gehen muss, um den Sponsoren, der Öffentlichkeit ein Ergebnis zu präsentieren, kann es durchaus sein, dass man erst gar nicht weiter nach etwas Anderem gesucht hat und schnell die bereits beschriebene Argumentationskette:
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Das hatte ich schon so verstanden. Und ich kann mir das auch gut vorstellen. Meine Frage ist aber eher, ob es wirklich konkrete Hinweise darauf gibt, also Fakten, dass bisher nicht gründlich genug untersucht wurde? Oder besteht doch irgendwo Hoffnung (das meinte ich mit "Möglichkeit"), dass bei früheren Fällen normalerweise auch nicht geschlampt wurde, sondern eber nur das jeweils relevante Ergebnis veröffentlich wurde?



S) In der Tat ist Aspiration bei Hunden nicht so selten. Sie wird aber hauptsächlich wohl bei den Hunden gesehen, die permanent (Training/Rennen) bis an ihre Grenzen belastet werden.
Ich selbst habe es auf 14 Touren bei unseren Tourenhunden  nicht  einmal beobachtet. Und auch die mussten immer hart arbeiten, aber eben nicht unter Rennstress.
Ich fand eine der Aussagen unter den Kommentaren zu Hugh's Artikel interessant (R. Smyth ?), nämlich dass Hunde, die permanenter Höchstleistung unterworfen werden, zu gastrointestinalen Problemen bis hin zu Magengeschwüren neigen.
Daher wird zu Vorbeugung den Hunden oft bereits dauerhaft ein Magenschutzpräparat gegeben. Eine med. Studie dazu sagt zum Beispiel, daß Omeprazol einer anderen Substanz überlegen ist.


Wow, ja, das klingt nicht gut. Danke für die Info.
Da stellt man sich schon Fragen.



Und wieso häuft sich diese bei einigen Mushern so in letzter Zeit ?


Weiß jetzt nicht genau, ob das nur bei bestimmten Mushern vorkommt, aber natürlich fällt einem bei sich häufenden Gesundheitsproblem bis hin zu Todesfällen zuerst der Verdacht ein, dass die Betroffenen (also die Hunde) zunehmend unter Druck gesetzt werden und immer mehr leisten müssen. Und dieser Trend ist ja auch beim Menschen nicht gerade gesund...

Es bringt einem schon ins Grübeln...

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #54 Datum: April 30th, 2018 um 12:22:22pm)
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am April 30th, 2018 um 12:12:55pm schrieb Bootie :
oder z.B. durch einen angreifenden Elch stirbt.
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Ich meine, gerade zu diesem Beispiel hatte R. Smyth in seinem Kommentar auch was geschrieben. Nämlich dass ein Musher auch in der Lage zu sein hat, so etwas zu vermeiden.



Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass es schonmal den Fall gab, dass ein Musher das Rennen weiter gefahren ist, obschon sein Hund gestorben war.


Ich glaube, das war Lance beim ID, wo gleich 2 Hunde gestorben sind. Ich fand das damals auch ziemlich krass und dachte, er gibt auf, aber ich glaube, er hat damals seinem Bruder zuliebe weitergemacht, der ja damals quaisi mit ihm zusammen gefahren ist, obwohl er allein eine bessere Platzierung hätte erlangen können.

Aber vielleicht gab's auch noch einen anderen Fall, der mir jetzt aber auch nicht mehr einfällt.

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #55 Datum: April 30th, 2018 um 12:28:44pm)
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am April 29th, 2018 um 5:45:45pm schrieb Lechtinger :
Ganz ehrlich für mich ergeben sich immer mehr Fragen. Damit wird es für mich immer schwieriger mir  eine Meinung zu bilden.  Ich bin auf fachliche Einschätzungen von Fachleuten angewiesen.
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Mir geht es genau so!
Ist Hugh verantwortlich oder nicht?
Wird/Wurde nicht richtig autopsiert vorher oder doch?
Hat man früher eher Dinge zurückgehalten oder nicht?
Haben die vom Quest anerkannten Ärzte öfter nicht richtig geurteilt oder ist das eine Ausnahme?

Ich will niemandem Schuld zuweisen - weil ich einfach nicht die Fakten kenne und es mir nicht zusteht.
Und Schuldzuweisung hilft niemandem, wenn es nicht das auch das bisherige System ändert, wenn es denn im Argen ist.
Ist das hier die Spitze eines Eisbergs oder ein Einzelfall?

Fragen über Fragen und dann noch mehr Fragen...

Mir fällt auf, dass es in den letzten zwei Jahren massiv Kritik an den Schlittenhunderennen gegeben hat (in welche Richtung auch immer) und es immer mehr wird.

Und nun diese Geschichte.

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #56 Datum: April 30th, 2018 um 1:46:54pm)
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Snowdog schrieb:

In der Tat ist Aspiration bei Hunden nicht so selten. Sie wird aber hauptsächlich wohl bei den Hunden gesehen, die permanent (Training/Rennen) bis an ihre Grenzen belastet werden.
Ich selbst habe es auf 14 Touren bei unseren Tourenhunden  nicht  einmal beobachtet. Und auch die mussten immer hart arbeiten, aber eben nicht unter Rennstress.
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Daher wird zu Vorbeugung den Hunden oft bereits dauerhaft ein Magenschutzpräparat gegeben. Eine med. Studie dazu sagt zum Beispiel, daß Omeprazol einer anderen Substanz überlegen ist.

Ist das schon Doping  ?

Ist es hundgerecht    ?

War die Aspiration auch schon zu Zeiten eines Trappermushers wie Ch. Boulding ein so großes Thema ?

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Da ist Nachdenken angesagt.

---------

Das ist schon heftig...
Auch hier wieder: Fragen über Fragen...

Ehrlich gesagt: Wenn ich meinem Hund schon ein Magenschutzpräparat geben muss... Da hört es aber auf!
Entweder der Hund läuft gut und ist in Form, aber vorbeugend was geben?
Wie schriebst du: Ist das hungerecht?

Ehrlich gesagt: Wenn man das so sieht und diese Fragen stellt... da vergeht mir schon die Lust irgendwie...

Ich will, dass ein Hund läuft und es dabei gut hat und er gesund bleibt.
Wie schrieb Milaq in einem früheren Artikel: Meine Hunde brauchten noch nie Booties oder ein Mäntelchen... Gut, ihre Hunde sind nicht die wie in den Rennen, aber es gibt mir immer mehr zu denken...

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #57 Datum: April 30th, 2018 um 1:52:04pm)
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am April 30th, 2018 um 12:22:22pm schrieb North :
(Elch-Attacke)

Ich meine, gerade zu diesem Beispiel hatte R. Smyth in seinem Kommentar auch was geschrieben. Nämlich dass ein Musher auch in der Lage zu sein hat, so etwas zu vermeiden.



Ich glaube, das war Lance beim ID, wo gleich 2 Hunde gestorben sind. Ich fand das damals auch ziemlich krass und dachte, er gibt auf, aber ich glaube, er hat damals seinem Bruder zuliebe weitergemacht, der ja damals quaisi mit ihm zusammen gefahren ist, obwohl er allein eine bessere Platzierung hätte erlangen können.

Aber vielleicht gab's auch noch einen anderen Fall, der mir jetzt aber auch nicht mehr einfällt.
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Das würde mich schon sehr interessieren, wie ein Musher eine Elch-Attacke abwehren kann??
Ich dachte immer, die Elche sind vielleicht aufgeschreckt oder aggressiv oder greifen aus Hunger an?
Kannst du nochmal an dieses Passus vom R. Smyth kommen? Wenn es keine Mühe macht.

Stimmt, bei Lance Mackey war das. Danke, North.
Da war ich nämlich sehr überrascht, dass gerade er weiter machte. Ich dachte, puh, er will sicher das Rennen beenden, weil es vielleicht das letzte werden könnte, aber wenn zwei geliebte Vierbeiner sterben... Das fand ich schon heftig.

So ist wohl jeder Mensch anders...

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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #58 Datum: April 30th, 2018 um 2:00:34pm)
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am April 30th, 2018 um 1:52:04pm schrieb Bootie :
Das würde mich schon sehr interessieren, wie ein Musher eine Elch-Attacke abwehren kann??
Ich dachte immer, die Elche sind vielleicht aufgeschreckt oder aggressiv oder greifen aus Hunger an?
Kannst du nochmal an dieses Passus vom R. Smyth kommen?
Zitierten Beitrag lesen


Das war in einem dieser Kommentare zu diesem Artikel von Craid Medred: https://craigmedred.news/2018/04/24/musher-suspended/

Ziemlich weit unten.
Relevantes Zitat:
"A death by moose or drowning can usually be avoided by reasonable preparation. Correct firearm for moose . ( they can charge into team unannounced and kill dogs but it’s rare . Usually their is some form of stand off or the moose chases the team for miles at times . "

Am besten noch den Rest lesen, wegen dem Kontext.


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Letzte Änderung: North - April 30th, 2018 um 2:00:51pm
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Re: Hugh Neff darf nicht beim YQ 2019 starten
(Antworten #59 Datum: April 30th, 2018 um 3:00:01pm)
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am April 30th, 2018 um 1:46:54pm schrieb Bootie :
Ich  will, dass ein Hund läuft und es dabei gut hat und er gesund bleibt.
Wie schrieb Milaq in einem früheren Artikel: Meine Hunde brauchten noch nie Booties oder ein Mäntelchen... Gut, ihre Hunde sind nicht die wie in den Rennen, aber es gibt mir immer mehr zu denken.
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Ich gebe da Milaq voll Recht.. Da muss man nicht mal seine Grönies heranziehen. Auf all den vielen Mushingkilometern von uns trug kein Hund ein Mäntelchen und Booties gab es nur bei verletzter oder wunder Pfote.

Mein Großer Norweger schläft selbst heute mit 16 J. noch bei -25 C draussen und hat nahezu uverwüstliche Pfoten.
Er wurde aber auch auf Schnelligkeit   u n d   Robustheit gezüchtet.

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Letzte Änderung: Snowdog - April 30th, 2018 um 6:06:02pm
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