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(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Das Mile 101 Blog  (Gelesen: 13824 mal)
 Urknall
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #30 Datum: Januar 8th, 2008 um 9:02:06pm)
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Ha, erwischt !  

Da ist ja noch jemand, der uns live von der Piste berichten kann !

Hallo William, schön dich hier zu treffen !

Gruß

der Knalli  

Ich hoffe, wir dürfen auch mit deinen Erlebnissen hier rechnen?

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 Peter_Kamper
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #31 Datum: Januar 9th, 2008 um 7:55:15am)
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Vielen Dank fuer die guten Worte von euch allen und insbesondere natuerlich an William, der ja wie er sagt dieses Jahr den Iditarod laeuft, aber naechstes Jahr zum Quest zurueckkehrt.

Habicht, .... nein, die Hunde pruegeln sich selten. Ein Rastabstand von 3 Metern zwischen Teams die grade 60-100 km gelaufen sind ist normaler Weise voellig genug. Meines Glaubens nach liegt dies auch daran, dass diese Hunde nicht Einzelhunde sind sondern eine gewisse soziale Umgangsweise haben, was man von den meisten in Wohnungen gehaltenen Einzelhunden nicht sagen kann.
Das einzige worum man sich nach einem langem Tag auf dem Trail als guter Ruede vielleicht noch pruegeln will sind laeufige Huendinnen. Ankommende Musher warnen uns falls sie eine solche aus reinem Pech im Team haben und wir machen mehr Platz fuer solche Teams.

Urknall, .... wenn jemand ERNSTHAFTE Langstreckenmusher wie William dazu bewegen koennte waehrend eines Rennens zu schreiben waere ich uebergluecklich. Ich glaube allerdings nicht, dass diese Art von professionellen Mushern fuer unsere persoenliche Unterhaltung mehr von ihren kurzen Schlafpausen aufgeben werden als sie es schon fuer die Reporter vor Ort tuen.
-------------
Letztlich an William:
Quote von William in Hinsicht auf Eagle Summit:
"Manche Musher (wie Ich z. B.) machen sich Gedanken um das Wohl der Hunde...."
Abgesehen davon, dass du Eagle Summit 100x genauer kennst als ich, wissen wir beide welche Szenarios sich auf diesem Berg wiederhohlen werden. Natuerlich hast du Recht.

Von Rosebud gradeaus entlang des Birch Creek in Richtung Westen zu fahren und sich durch den Overflow zu kaempfen ist allerdings auch keine Antwort auf das Problem.
Joe May hat als Race Marshal gesagt, dass er Hund und Musher in 2008 einfach mit dem Truck ueber den Eagle Pass fahren laesst falls ihm der Trail nicht gefaellt.
Wahrscheinlich eine weise Entscheidung, aber auch nicht unbedingt worum sich das Rennen dreht.
Ich bin sicher, dass sich der Trail ueber die naechsten Jahren aendern wird.

Viel Glueck beim Iditarod.
Viele Leute einschliesslich mir werden dich beim diesjaehrigem YQ vermissen. Danke fuer deinen Beitrag.
Ich druecke deinem Team und dir die Daumen und werde sicherlich mitverfolgen wie es euch da draussen beim ID ergehen wird.

Peter

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 Habicht
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #32 Datum: Januar 9th, 2008 um 10:56:26am)
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Hallo William
freue mich hier einen der erfahrendsten Musher zu treffen und wünsche dir viel Glück beim Iditarod.
Vielleicht kannst du ja beim laufenden YQ ab und zu mal mit berichten. Aus deiner Sicht und Erfahrung wäre es sicher sehr interessant für uns Fans.

Aber ich denke du wirst sicherlich auch genug mit den Vorbereitungen für das Iditarod ausgelastet sein und verstehe auch wenn dir die Zeit fehlt am PC zu sitzen.

Nochmal viel Glück beim großen Rennen


@Peter, danke für deine Antwort, hab ich mir schon fast gedacht, das sie nicht mehr viel Blödsinn im Kopf haben nach einem anstrengenden Rennabschnitt.
Eine läufige Hündin im Team stell ich mir aber schon als hinderlich vor

LG Renate

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Liebe Grüße
Renate


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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #33 Datum: Januar 9th, 2008 um 11:09:17am)
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@Urknall
Hallo Knalli, ich bin über die Bücher von Nicolas Vanier eigentlich erst beim Dogmushing und damit hier im Forum gelandet.
Du schreibst, das du schon eine Menge Bücher darüber verschlungen hast. Welche kannst du mir denn noch empfehlen?
Ich habe: Kalte Schnauzen - kalte Hände
Lied der Wildnis
Huskygesang
Expedition Polarlicht (fange ich gerade an)
und natürlich alle Vanier- Bücher, die auf deutsch erschienen sind.

LG Renate

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Liebe Grüße
Renate


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 Peter_Kamper
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Der Werdegang eines Dogdrop Mangers: Teil 1
(Antworten #34 Datum: Januar 9th, 2008 um 11:38:48am)
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Da unser Crewmitglied Brad Brooks heute abend nicht erreichbar war und mir immer noch kein gutes Photo von sich geschickt hat werde ich auf Wunsch der Leser meine eigene Geschichte erzaehlen. Es sind nur noch 30 Tage bis zum Start des Rennens und damit hoechste Zeit Nebensaechlichkeiten aus dem Weg zu raeumen:
--------------------
Hiermit also meine eigene Geschichte:

Es ist sicherlich nicht leicht, ein Dogdropmanager zu werden.
Neben einem guten Ruf in der Gemeinde bedarf dieser Job normaler Weise nicht nur ueberragende Intelligenz und eine ausgepraegte Fuehrernatur sondern auch gute Uberlebenskenntnisse in Hinsicht auf die nordische Wildnis.
Es bedarf ebenso Erfahrung mit Mushing, Hundeteams, eine gute Kommunikation mit den Mushern, Rennrichtern, dem Manager des Rennens und ein gutes Verstaendnis des Trails, den man als Dogdropmanger ueberschauen sollte.
Leider hatte ich im Januar 1996 in keiner der oben erwaehnten Kategorien auch nur die geringste Erfahrung.

Die eigendliche Geschichte meines Werdegangs begann eines Nachts im Januar 1996 in einer Kneipe. Diese Kneipe, deren Namen auch heute noch 'Ivory Jacks' ist, war zu jener Zeit keine gewoehnliche Bar sondern eher ein Treffpunkt fuer viele gute Leute im Goldstream Valley ausserhalb von Fairbanks. Fast jeder kannte jeden im Tal.
Es war die Art von Kneipe, in der der Bartender jeden energisch um 1 Uhr morgens rausschmiss und wir alle unsere Jacken anzogen, bezahlten und uns gegenseitig aufwiedersehen sagten ..... bis der letzte Fremde die Kneipe verlassen hatte. Danach ging ein Seufzer der Erleichterung durch die Runde, der Bartender schluss die Tuer ab und irgendjemand bezahlte die erste Runde. Endlich Ruhe.
Wir stritten uns darum wer dem Bartender das erste Bier bezahlte.
Unsere Hunde, die eigendlich nicht in Kneipen erlaubt waren wurden aus den Autos und Trucks hereingehohlt, spielten miteinander und wir genossen den Frieden der freien Menschen zu oft verwaehrt wird.
Es waren gute Zeiten und gute, gestandene Maenner mit denen ich damals zusammen sass.
Der Arm des Gesetzes reichte noch nicht bis ins Goldstream Valley. Oder vielleicht sollte ich besser sagen, dass der Arm des Gesetzes jede Nacht zwischen 2:00 und 2:15 Uhr bis ins Tal reichte. Wer sich in der Kneipe einschliessen liess blieb bis 3 Uhr. Dies war ein eher ungeschriebenes Gesetz. Heute, 11 Jahre spaeter, gibt es dies natuerlich nicht mehr und das Tal ist fuer meinen Geschmack eher ueberbevoelkert.
In einer dieser Naechte sass ich allerdings neben einem baertigem Musher namens Barry und hoehrte gespannt seinen Mushing-Geschichten zu, als er ploetzlich sagte: ".... und jetzt habe ich den Job als Race Manager des Yukon Quest angenommen." Er trank einen Schluck Bier und schuettelte den Kopf: "Du hast keine Ahnung wie schwierig es ist vernuenftige Leute fuer Checkpoints zu finden. Du hast 1000 Leute die beim Start des Rennens helfen wollen, aber draussen im Busch kennt sich fast keiner der Leute aus. "
Ich guckte ihn an und setzte mein Dank des hervorragenden Bartenders gut gemixten Gin&Coke zurueck auf den Tresen: " Du bist der Race Manager des Yukon Quest ?"
Er zuckte mit den Schultern als waere dies ein unumgaengliches Todesurteil: "Ja, ... und glaub mir... ich bereuhe es jeden Tag mehr. Wo zum Teufel soll ich all die Leute herkriegen um das Rennen auf die Beine zu stellen ?"
Ich erstarrte fuer mehrere Sekunden in Ehrfurcht. Das Yukon Quest.... haertestes Schlittenhunderennen der Welt und ich sitze neben dem Race Manager.
"Weisst du," fuhr er fort, "finde mal jemanden, der einen verdammten Holzofen fuer 24 Stunden in der Wildnis in Gang halten kann. Die meisten Leute, die ich gesehen habe koennen das nicht. Da ist zum Beispiel Mile 101. Ich habe keine Ahnung, wen ich da hoch schicken soll. Keine Elektrizitaet, wahrscheinlich verweht und muss wahrscheinlich ausgeschaufelt werden. Wo kriegst du jemanden, dem du mit sowas vertrauen kannst ? "
Mein unschuldiges Gehirn arbeit immer noch an der Tatsache, dass ich neben dem Mann sitze, der das haerteste Schlittenhunderennen der Welt organisiert.
"Aehm, .... mit Holzoefen kenne ich mich aus," meine ich und versuche nicht nervoes zu klingen. "Was muss denn da gemacht werden ?" Er guckt mich an und wiederhohlt: " Du kannst ein Feuer in einem Holzofen machen und damit eine Blockhuette warm halten ? " - "Natuerlich kann ich das. Ich lebe hier seit 10 Jahren mit einem Holzofen." Ich gucke ihm in die Augen und lasse ihn wissen, dass ich die Frage eher als eine Beleidigung ansehe.
Barry runzelt die Stirn: "Ja, das sagt jeder. Am Anfang sind alle bereit sowas zu machen, aber wenn es nachher bei -40C drauf ankommt hat jeder irgendwelche Ausreden wieso sie es nicht hingekriegt haben."
Er schien mehr zu sich selbst als zu mir zu reden. Die Sorge ums Rennen und seine Aufgabe dem Rennen gegenuber sind ihm allerdings deutlich auf die Stirn geschrieben.

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 Peter_Kamper
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Der Werdegang eines Dogdrop Mangers: Teil 2
(Antworten #35 Datum: Januar 9th, 2008 um 2:55:44pm)
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"German, hm ? " Er guckt mich mit einem freundlichen Grinsen an: "Kannst du wirklich ein Feuer machen ?"
Ich versuche trotz Gin&Coke um 1:30 morgens so serioes wie moeglich zu klingen: " Es waere eine Ehre fuer mich diesen Job zu uebernehmen."
Barry schlaegt mir auf die Schulter: " Well, ok..., dann bist du der Mile 101 Dogdrop Manger fuer 1996. Lass das Feuer nicht ausgehen." Er winkte unserem Bartender zu: "Hey..., Rattail..., give my new Dogdrop Manager a drink...."
Gegen 3 Uhr morgens verliessen wir alle die Kneipe. Ich fragte Barry nochmals ob er sein Angebot ernst meinte.
"Klar,.... eine Sorge weniger fuer mich."
Was fuer mich eine Sensation ohne gleichen erschien war fuer ihn anscheinend eher ein Strich auf der langen Liste des Rennens die er als Race Manager zu bewaeltigen hatte.
Als ich nach Hause fuhr fuehlte ich mich allerdings jenseits von reich:
Es war meine Aufgabe, die Huette in Mile 101 fuer das haerteste Schlittenhunderennen der Welt aufzuwaermen.
Das Yukon Quest!!
Wer haette je gedacht, dass ich bei solch einem Rennen als Freiwilliger helfen wuerde.... duerfte ?
Selbst als ich am naechsten Morgen mit einem Kater erwachte war ich vor Stolz immer noch fast am platzen. Oh ja, .... ich werde den Holzofen warm halten ! Nichts wird mich davon abhalten. Barry, ich werde dich nicht entaeuschen !
Nach dem ersten Morgenkaffee fiel mir allerdings auf, dass ich keinerlei Ahnung hatte wo Mile 101 lag.
Nachdem ich 300 mg an Aspirin mit billigem Kaffee schlucke, rufe ich das Quest Buero an.
"Der Race Manager ist heute nicht erreichbar", wird mir mitgeteilt.
Ich musste leicht grinsen waehrend ich an 'Ivory Jacks' denke und neblige Erinnerungen des Augenblicks hochkommen an dem wir zm letzten Mal auf den neuen Dogdropmanager anstiessen. Ja, ... es muss wohl 3 Uhr morgens gewesen sein.
" Koennen sie mir sagen wo der Dogdrop Mile 101 liegt ?"
Die Antwort kam hoeflich und gelassen: "Der Dogdrop liegt auf der rechten Seite des Steese Highway nahe der Highway-Meilennummer 101."
Aha, zumindest habe ich herausgefunden wo der Dogdrop liegt.
Einen Tag spaeter erreichte ich Race Manager Barry: "Barry, habe ich den Job ?" - "Kann ich mich auf dich verlassen?" -
"Absolut ! Ich werde den Ofen anfeuern, die Huette warm halten und mich um alles..." Er unterbricht mich: "Halt den Ofen warm. Die ersten Musher werden aus Fairbanks am Sonntag morgen gegen 7 Uhr auftauchen. Du musst die Huette wahrscheinlich frei schaufeln und solltest spaetestens Samstags dort auftauchen."
Ich bekomme keine weiteren Instruktionen. Allerdings - so denke ich- wieviel Instruktionen braucht man um einen Holzofen warm zu halten ?
Ich bin ein offizieller Dogdrop Manager des Yukon Quest...., des haertesten Schlittenhunderennens der Welt.
Ein einziges Wort beschreibt dieses Gefuehl: "WOW !!!"
Es gibt nichts was mich davon aufhalten koennte in dem Holzofen rechts neben dem Steese Highway am Milemarker 101 - wo immer das sein mag - ein Feuer zu entzuenden und auf Musher zu warten.

Der Rest der Geschichte koennte wirklich ein Buch fuellen.
Ich fuhr damals mit meiner 5 jaehrigen Tochter Zena und meiner damaligen Partnerin Conny mit einem kleinem Datsun durch 40 cm Neuschnee nach Mile 101.
Das Ofenrohr in der Huette war ausgerostet. Wir reparierten es mit Aluminiumfolie und Blechdosen. (Ein bischen Rauch in der Huette ist besser als -30 C)
Dann verwechselte ein vom YQ geschickter Radio-Spezialist + und - an seiner Batterie und zerstoerte damit sein 12 V-Funkgeraet. Wir hatten also keinen Kontakt zur Aussenwelt.

Ebenso lustig ist ist meine erste Begegnung mit einem in 101 einfahrendem YQ Hunde Team an meinem ersten Renntag in 101.
Der Musher faehrt ein, haelt an und fraegt: "Wo soll ich parken ?"
Mein Gehirn ueberschlaegt sich und ich versucht eine vernuenftige Antwort an 14 hechelnde Hunde und eine eisverkrustete Gestalt zu formulieren. Parken ?
Parken hoehrt sich eigendlich logisch an. Parken...., ich gucke mich um. Der Musher verliert die Geduld , steigt selbstbewusst vom Schlitten und leitet seine Hunde in eine Schneewehe, die er vor ihnen breit tritt. Es ist recht offensichtlich, dass es fuer ihn nur 20 Sekunden bedurfte um mich als inkompetent zu klassifizieren. Er enthaelt sich allerdings jeglicher Bemerkung. Seine Hunde sind ihm wichtiger.
Waehrend ich versuche zu erklaeren, dass 'mein' Holzofen am brennen ist (war das nicht meine Aufgabe ? ) tauchte schon der naechste Musher auf. "Wo soll ich parken ?" Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung.
Er erspaeht allerdings den zuerst angekommenen Musher, nimmt den Fuss von der Bremse und faehrt an mir vorbei um seinen eigenen Platz zu suchen. Anscheinend werde ich nicht ernst genommen. Inzwischen faellt mir auf, dass ich keine Ahnung habe wer die zwei Musher sind.
Dogdrop Manager sind anscheinend nicht so sehr angesehen wie ich es mir ausgemalt hatte.....

Teil 3 folgt

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 Urknall
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #36 Datum: Januar 10th, 2008 um 6:35:11am)
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@ Peter:

Nein, es war nicht so gemeint, das William während des Rennens berichten soll.
Ich dachte eher an alte Erlebnisse .....
Während des Rennens.. um gottes Willen, wer hat da einen Kopf fürs Internet.

@ Habicht: ich schick dir ne PN, muß erst in den Keller, nachschauen, wie sie alle heißen. Bitte Gelduld

Gruß

Knalli

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 Nordmann
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #37 Datum: Januar 10th, 2008 um 6:58:26pm)
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An Urknall
Schau mal in deín Postfach.
Gruss Nordmann

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 Peter_Kamper
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Werdegang eines Dogdrop Managers Teil 3:
(Antworten #38 Datum: Januar 11th, 2008 um 5:40:16am)
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Es ist recht offensichtlich, dass es fuer die beiden Musher nur 20 Sekunden bedurfte um mich zu Recht als inkompetent zu klassifizieren, enthielten sich allerdings jeglicher Bemerkung.
Waehrend ich versuche zu erklaeren, dass 'mein' Holzofen am brennen ist (war das nicht meine Aufgabe ? ) tauchte schon wieder der naechste Musher auf. "Wo soll ich parken ?" Ich habe keine Ahnung. "Aehm, ....vielleicht im Schnee da drueben ?" Ich deute wage in die Richtung der zuerst angekommen Teams.
Es war damals verdammt kalt und die Musher hatten sich durch teilweise knietiefen Overflow auf Birch Creek geschlagen. Keiner hat sich damals ueber mich geaergert obwohl ich sicherlich den einen oder anderen abschaetzenden Blick erhielt.
Selbst heute, 12 Jahre spaeter muss ich mit Bewunderung sagen, dass die Musher des Rennens mit uns Freiwilligen meist weit hoeflicher umgehen als es Reporter oder die offizielle Garde des Rennens tut.
Der Holzofen in 101 leistete gute Dienste um eisverkrustete Reisverschluesse zu loesen. Es war ein schlimmes Jahr fuer Musher. Der Birch Creek Trail stand unter Wasser und die Teams hatten eindeutig ihren Preis bezahlt.
Musher knieten sorgenvoll neben ihren Hunden um Eis von Pelzen zu reiben und Schneeklumpen aus den Pfoten zu entfernen. Fast 20 Parkas hingen und lagen tropfend um den Ofen und jeder versuchte gleichzeitig seine mitgebrachte, gefrohrene Mahlzeit aufzutauen.
Ich stand vor Mushern wie John Schandelmeier und Rick Mackey, hoehrte Gespraechen zu deren Sinn ich nicht verstand und schob mehr Holz in den Ofen, denn dafuer war ich ja geheuert worden. Richtig ?
Meine 5jaehrige Tochter Zena marschierte damals durch die enge Huette und fragte jeden: "Bist du ein Musher?" Sie sammelte Unterschriften und so erschoepft Musher auch gewesen sein moegen verweigerte ihr keiner seine Aufmerksamkeit.
--------------
Die Crew des Mile 101 entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren. Es war eine logische Folge meines Jahres als 'Ofenheizer' und die Lehre, ich 1996 erhielt:
Mile 101 brauchte eine solide Crew.
In 1997 kehrte Kevin Abnett als Funker nach 101 zurueck und begruesste meine Idee eine ernsthafte Crew fuer den Dogdrop aufzubauen. Heute lang vergessene Leute wie Joe Geist, Andrew Curtis und Monte Barnett machten den Dogdrop dann ab 1998 bekannt. Nachdem ploetzlich ein Musher auf Eagle Summit fuer 8 Stunden auf Eagle Summit verschwand bildeten wir unsere Trail Crew mit erfahrenen Motorschlittenfahrern.
Ich sass im Winter vor dem Rennen oft in der Ivory Jacks Kneipe und suchte nach geeigneten Freiwilligen. Dabei fand ich nicht nur gute Leute die helfen wollten sondern auch hier und da ein paar Leute, die Lachs, etwas Elchfleisch, Karibou oder Reh fuer Steaks, Gulasch oder Suppen an uns weitergeben wollten. Dann erklaerte auch der Besitzer der Bar, dass er uns ebenfalls Speck und aehnliches zur Verfuegung stellen wollte.
Ploetzlich konnten wir in Mile 101 Essen fuer Musher und Handler bieten, hatten eine hervorragende Crew die ich mit meinen neugewonnenen Erfahrungen leitete und das neue Mile 101 war geboren......

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 Peter_Kamper
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Werdegang eines Dogdrop Manager: Teil 4
(Antworten #39 Datum: Januar 11th, 2008 um 11:12:45am)
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Als Mile 101 bekannter wurde, wurde ich 2001 offiziell aufgefordert mich zur Wahl fuer das 'Alaska Board of Directors' des YQ zu stellen und war kurz darauf ein 'Direktor' des Rennens. Nur zwei Monate spaeter wurde ich ins YQ Council gewaehlt (kuendigte damit allerdings meinen Posten als Direktor da ich auch noch heute der Meinung bin, dass kein Mensch beide Posten zur gleichen Zeit wirklich fuellen kann ohne der Integritaet des Rennes zu schaden) und gruendete das Web-Kommittee des Rennens um eine neue, bessere Webseite aufzubauen.
Zu dieser Zeit hatte ich schon seit 1998 fuer Ragnar's deutsche YQ Webseite geschrieben und erklaerte den alaskanischen Direktoren, dass die englische Webseite erneuert werden muss.
Ich gruendete ein Medien-Kommittee, ein Web-Kommittee und war nebenbei im YQ300 Kommittee, im Junior YQ Kommittee und als Checkpoint Manager des Junior Yukon Quest taetig.
Als die neue englische Yukon Quest Webseite in 2002 herauskam folgte ich fast dem gesamten YQ-Trail zum ersten mal und schrieb fast saemtliche Reportagen fuer die Site. Es kam mir ehrlich gesagt ein bischen komisch vor, dass ein Deutscher fuer's Rennen in englisch schreiben muss.
Ich telephonierte die ersten Tage mit den Checkpoints des Rennens und schrieb: "Schickt mir bitte Photos. Die Webseite braucht Photos !!!!" Es gab kaum Rueckmeldungen.
Carsten Thies traf ich 2003 am Start des Rennens und machte ihn kurzer Hand zum 'offiziellem Photographen' des YQ. (Damals hatte ich genuegend Sagen im Rennen um dies zu tuen ohne auf irgendwelche langwierigen Abstimmungen zu warten...) Er hatte die Energie und den Willen sich photographisch des Rennens anzunehmen.
Es war das erste Jahr, dass das Rennen Photos fast 'live' auf's Internet brachte.
Zur selben Zeit entwickelte ich das Eagle Summit Motorschlitten-Team des Checkpoints, ein Teil der Crew kuemmerte sich begeistert um Satteliten-Anschluss ans Internet ("Photos von Mile 101 ? Klar Peter, das kriegen wir hin....")  und 'Mike' uebernahm die Aufgabe Teams in den Dogdrop einzuweisen.
Ich war nur noch der Mann im Hintergrund, aber zur gleichen Zeit wurde die 101-Crew zu einem Beispiel wie ein entlegener Rastplatz ohne Strom auf Notfaelle eingerichtet sein kann, Nachrichten auf's Internet bringen kann und
einen soliden Rastplatz bildet.
Danach gruendete ich 2004 das YQ-Video Projekt. Da sich keiner fand um Video des Rennens kostenlos zu schiessen, tat ich es eben selbst.... waehrend Carsten sich mit seinen Photos vom Trail jedes Jahr erneut selbst uebertraf. http://www.carstenthiess.com

Im daraufkommendem Jahr begann ich nebenbei ebenfalls das YQ-Audio Projekt.
Es war, so argumentierte ich, eine logische Weiterfuehrung der Berichterstattung, fand aber wiederum keinen, der diesen Job annehmen wollte. Ich machte mich selbst daran, dies auf die Beine zu stellen und gleichzeitig das Video-Projekt weiterzufuehren, entpuppte mich allerdings zumindest in Englisch meiner Meinung nach als ein recht mieser Interview-Reporter und hielt mich damit mehr an europaeische Musher in deutsch.
In jenem Jahr vertraute ich der Mile 101 Crew den  Dogdrop an ohne wirklich viel zu organisieren. Zwar hatte ich das Sagen, kam allerdings sehr spaet am Dogdrop an und schoss Videos am Start des Rennens.
Dies war das Jahr als die Crew mir zum ersten Mal auf die Schulter klopfte und sagte: "Peter, mach dir keine Sorgen. Wir haben das alles unter Kontrolle. Falls irgendetwas schief laeuft, verweisen wir allerdings auf dich."
Zu einer Zeit in der manche hochstehenden Leute im YQ begannen uns als 'zu organisiert' anzusehen und uns recht mageren Gelder gestrichen wurden, wurde ich zur politischen Front des Dogdrops.
In 101 schoss ich meist Videos und kochte fuer Musher. Die Crew hatte alles unter Kontrolle.

 
(Danke an Nordmann fuer ein 101 Koch-Photo von mir. Viva Colonia..., ihr seit uns Neussern ja schon zu Napoleons Zeiten zur Hilfe gekommen. Wie waer's wenn DU mal in 101 kochst... ?    )

In 2005 stellte ich mich unter Protest aus politischen Gruenden dem YQ Council nicht mehr zur Wiederwahl. Ich war nicht der einzige Council Member, der sich zu dieser bitteren Entscheidung durchrang.

(Teil 5 folgt)

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Werdegang eines Dogdropmanagers Teil 5
(Antworten #40 Datum: Januar 11th, 2008 um 12:31:27pm)
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In 2007 kuendigte ich ebenfalls meine Teilnahme am YQ Web Kommittee, ... auch auf Grund politischer Hintergruende die meiner Meinung nach im Kommittee nichts zu suchen hatten. Mehrere Mitglieder des Kommittees das ich damals gruendete wurden danach ebenfalls nicht mehr angesprochen oder kuendigten nach mir, was heute die geringen Infos auf der englischen Webseite erklaert.
Jetzt bin ich wieder 'nur' ein Dogdrop Manager,.... genau dort wo ich 1996 angefangen hatte, arbeite allerdings zusaetzlich noch als Manager des Junior Yukon Quest seit 2002   http://www.junioryukonquest.com im Twin Bears Checkpoint.
Es macht Freude, junge Musher zwischen 14 und 17 Jahren mit ihren Hunden arbeiten zu sehen und wie sie sich entwickeln, von ihren Fehlern lernten und sich um ihre Hunde bemuehen waehrend sie die Kunst des Langstrecken Mushing in sich aufnahmen.
Ein Teil der Mile 101 Crew versucht in 'Twin Bears' die Konditionen eines YQ Checkpoints aufzubauen um den jungen Mushern eine Idee davon zu geben was sie im 'grossen Rennen' erwartet. Unsere groesste Schwierigkeit?
Eltern sind im Checkpoint nicht erlaubt und oft hochempoert.
Meinung der jungendlichen Musher ? "Wow, bin ich froh, dass meine Eltern hier nicht reinduerfen."
Einige dieser Musher habe ich Jahre spaeter im YQ in Mile 101 wieder getroffen und habe grosse Hochachtung vor ihnen. In kommenden Jahren werde ich hoffentlich weitere der jungen Musher in 101 sehen.
-----------------
Im Rueckblick liegen die Erfolge vieler der hier erwaehnten YQ Projekte natuerlich meiner Starrkoepfigkeit zu Grunde. (Das Motto dem YQ gegenueber war: "Wenn ihr's nicht tut, tue ich es eben selber...").
Auf der anderen Seite war es vor 10 Jahren Ragnar mit seiner privat aufgebauten deutschen YQ-Site, der mich davon ueberzeugte, dass die Welt gerne mehr ueber dieses Rennen hoehren will und mich auf diese Weise dazu brachte, die oben erwaehnten Internet-Projekte anzunehmen.
Es war Carsten, der das YQ Photo-Projekt annahm, verbesserte, und es selbst dieses Jahr verbessern wird.
Es war die jaehrliche Mile 101 Crew und viele ungenannte Leute, die den Dogdrop nach dem ersten Jahr zu einem sicherem und hilfreichem Rastplatz in einem gefaehrlichem Trailabschnitt machten.
Es war spater wiederum Ragnar, der mich fragte ob ich nicht mehr ueber's YQ schreiben wollte.
Ich bin stolz mit sovielen guten Leuten ueber die Jahre zusammen gearbeitet zu haben.... und immer noch mit ihnen zusammen zu arbeiten.
==========
Am Schluss sollte folgendes erwaehnt werden:
Ich bin kein Musher !
Die laengste Strecke auf der ich ein Dogteam gefahren bin waren 200 Meter als ich ein Team ohne Fahrer waehrend des Junior Yukon Quest einfing. Lasst mich hier sagen, dass 10 Hunde sich wie 200 PS mit schlechten Reifen und miserablen Bremsen auf Glatteis anfuehlen. Ich uebertreibe..., aber das veranschaulicht die generelle Idee.
Meine 10jaehrige YQ-Erfahrung kommt von langen Gespraechen mit Mushern, Tieraerzten des Rennens, Trailbreakern, von Mushern und Rennrichtern, langjaehrigen und manchmal recht interessanten Sreitgespraechen mit Race Marshals sowie natuerlich auch durch Diskussionen im YQ Council, dem Ak Board of Directors und als Dogdrop Manger.... wo man das wirkliche Rennen hautnah erlebt aber es nicht selbst bestehen muss.
Sehr oft habe ich gesehen wie Musher nach langem Training und vielen finanziellen Kosten die Gesundheit ihrer Hunde jeglicher Plazierung weit voraus stellten und das Rennen fruehzeitig abbrachen.
Ich habe Musher gesehen, die um kranke Hunde geweint haben.
Ich habe Musher gesehen, die nach dem Tod eines ihrer Hunde hoffnungslos in sich zuzammenbrachen.
Ich habe Musher gesehen, die von ihrem eigenem Team aufgebaut wurden.
Ich habe weit mehr gesehen, als ich schreiben darf.

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 Peter_Kamper
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Werdegang eines Dogdrop Managers Teil 6
(Antworten #41 Datum: Januar 11th, 2008 um 12:38:07pm)
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Mein Respekt vor den Hunden und den Mushern die ihre Teams fuehren, steigt immer noch jedes Jahr und dies ist auch der Grund wieso wir als Mile 101 Crew das tut, was wir tuen.
Es geht nicht um's Rennen, das YQ oder dessen Politik. Es geht uns sicherlich nicht darum in die der Zeitung, im lokalen Fernsehen oder hier auf dem Internet erwaehnt zu werden.
Es geht uns - und wenig Aussenstehende begreifen dies - um die Hunde und den grossen Respekt den wir als freiwillige Mitarbeiter des Rennens ueber die Jahre fuer die Teams, die Musher und deren Gemeindschaft mit ihren Hunden erworben haben.
Es sollte dazu gesagt werden, dass sich Musher und Teams den Respekt der freiwilligen Mitarbeiter schwer verdient haben.
Freiwillige Mitarbeiter waeren nach 101 nie zurueck gekommen, wenn sie nicht gesehen haetten wie Musher sich mehr um ihre Hunde als um sich selbst kuemmerten, wie besorgt sie um ihr Team sind..., wie sie selbst im Halbschalf und nass bei -40 C eher Handschuhe als Futter vergessen.

Letztlich...,
ich fuehle mich geehrt, dass Leute mich als Dogdrop Manager fragen, ein Buch zu schreiben. Ich frage mich allerdings wieso William, Hans oder Gerry, deren Trails weit mehr Geschichten enthalten als ich je erleben werde, nicht zuerst schreiben sollten.
Jeder von den dreien ist den Trail oeffter mit guten Teams gelaufen als ich ihn mit dem Auto gefahren oder mit dem Flugzeug geflogen bin.

Ich schreibe von Herzen aber weiss nach ueber 10 Jahren mit dem YQ sehr wohl, dass meine Geschichten, Vermutungen und Ideen gegenueber den Erfahrungen solcher Musher wenig bedeuten. Es gibt keinen Grund mich mit einem Buch meiner Halb-Erfahrung laecherlich zu machen.
Ich werde dieses Blog weiterfuehren. Lasst uns einfach Spass haben, und nehmt mich als Nicht-Musher mit einer Prise Salz.

Soweit zu meiner Geschichte...,
genug ueber mich.

Peter





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Letzte Änderung: admin - Januar 11th, 2008 um 7:15:32pm
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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #42 Datum: Januar 11th, 2008 um 2:31:51pm)
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Lieber Peter habe wieder mit großem Interesse deine Berichte verfolgt und kann wieder nur sagen: "Hut ab". Du, als Deutscher Nicht- Musher hast wirklich eine Menge bewegt für das YQ.
Ich kann mir bildlich vorstellen wie du 1996 deinen Ofen in 101 geheizt hast , aber es in deinem Kopf wahrscheinlich schon ganz schön gearbeitet (geraucht) hat.

Vielen Dank auch an Ragnar, ohne dieses Forum und die deutsche YQ- Seite wäre ich kaum in der Lage das Rennen so verfolgen zu können (mein Englisch ist nicht gut genug )

Auf die Fotos von Carsten Thies freue ich mich auch schon sehr und weiß diesmal auch unter welchen Umständen sie oft entstehen.


[/quote]Sehr oft habe ich gesehen wie Musher nach langem Training und vielen finanziellen Kosten die Gesundheit ihrer Hunde jeglicher Plazierung weit voraus stellten und das Rennen fruehzeitig abbrachen.
Ich habe Musher gesehen, die um kranke Hunde geweint haben.
Ich habe Musher gesehen, die nach dem Tod eines ihrer Hunde hoffnungslos in sich zuzammenbrachen.
Ich habe Musher gesehen, die von ihrem eigenem Team aufgebaut wurden.
[quote]

Das ist glaube ich auch der Grund warum mich dieser Sport so fasziniert und in seinen Bann gezogen hat. Das es wirklich in erster Linie um die Hunde und das Mensch- Hunde- Team geht.
Wenn ich manchmal lese, das ein Musher an die 100 Hunde besitzt und zu allen eine Beziehung aufbaut (Sebastian Schnülle teilt sogar mit vielen seiner Hunde Haus und Couch , finde ich toll) kann ich es kaum glauben, aber es scheint wirklich so zu sein.

Freue mich auf viele Berichte und schöne Fotos
Renate

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Liebe Grüße
Renate


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Re: Das Mile 101 Blog
(Antworten #43 Datum: Januar 11th, 2008 um 6:26:33pm)
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Hallo Peter
Alle Achtung Peter!!!! Besser kann man den Dogdrop Mile 101 nicht beschreiben.Ihr seid ja mittlerweile schon Kult und die Verpflegung bei Euch ist bei allen Mushern , Doghandlern, Vets und Medien Vertretern bestens bekannt.Danke für die Einladung bei Euch mal zu kochen aber da gibt es keinen besseren als Rainer Fischer! Den solltest Du wieder nach Mile 101 lotsen. Nicht das es 2007 bei Dir schlecht geschmeckt hat ich erinnere mich noch gut an die Kartoffeln mit Wurst,Gemüse und den Shrimps drin da träume ich heute noch von, aber mit dem Rainer das war halt was besonderes. Wirst Du beim Meet the Musher dabei sein? Freue mich drauf es gibt viel zu erzählen bis dahin,halt die Ohren steiff Aldder.
Viva Colonia Sui

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Geld und Politik:
(Antworten #44 Datum: Januar 13th, 2008 um 5:43:39am)
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Ich will dem Rennen gerne helfen und denke, dass es in 20 Jahren, wenn es seine eigene 'Kleinstadt-Politik' vergisst, ein neuer Masstab fuer Langstreckenrennen werden wird.
---------------
Man sollte nicht vergessen, dass ich rein inoffiziell ueber das YQ-Rennen berichte. Dies ist auch der Grund, wieso meine Artikel in diesem Blog und nicht auf der deuschen Hauptseite des Rennens erscheinen. Es sind meine privaten Beobachtungen ueber das Rennen, ... nicht offizielle Meinungen und Berichte wie ich sie fuer lange Jahre schrieb, die Leser hier finden werden.
Wer dieses Blog aufmerksam gelesen hat wird sich daran erinnern, dass Brad Brooks fuer lange Jahre Internet-Verbindungen fuer Checkpoints aufbaute um Berichterstattung entlang der alaskanischen Seite des Rennens moeglich zu machen nachdem wir 'live' Updates fuer die Site erfanden.
Als ich heute mit ihm sprach hatte er immer noch keine Bezahlung fuer seine 2007 Arbeit in Mile 101 erhalten. Es wurde ihm ebenso mitgeteilt, dass er fuer 2008 keine Bezahlung erwarten sollte. Kevin Abnett wuerde seine Arbeit in Mile 101 fuer 2008 uebernehmen.
Es erscheint mir recht seltsam, dass Kevin in einem Gespraech mit mir 45 Minuten von diesem Kommentar keinerlei Ahnung von solch einer Idee hatte.
Im Gegensatz dazu erwaehnte er, dass er sich auf auf Brad und die Satelittenschuessel, die wir fuer die Aussenwelt brauchen verlassen wuerden.
Ich hasse diese kleinen politischen Spiele.....
========
Spaetestens Montag oder Dienstag werde ich mich mit dem Race Manager treffen muessen.
Brad ist verstaendlicher Weise enttaescht, dass er noch nicht einmal fuer Benzin entschaedigt werden soll.
Ich bin einfach nur sauer.
Mehr spaeter...
Peter

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