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Seiten: 1 2 3 Antworten | Über Antworten benachrichtigen | Drucken 
   Autor  Beitrag: Emil Inauen  (Gelesen: 10481 mal)
 Andi Moo
 Gast
 
Emil Inauen
( Datum: November 28th, 2005 um 8:51:04am)
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Hi all
Kennt jemand den Schweizer Musher Emil Inauen etwas besser?
Wir haben uns kurz schlau gemacht und schnell herausgefunden, dass er letztes Jahr sowohl am Le Grande Odyssee Rennen in Frankreich und auch am Finnmarkslopet in Norwegen super stark aufgefahren ist. Und dies als Rookie.
Es scheint als könnte man Hoffnung haben, endlich ein Musher mit seinem eigenen Team aus Europa am Quest gut mitfahren zu sehen. Nach den Europäern in der Vergangenheit die sich irgend ein Team gemietet haben oder alle möglichen fremden Hunde in letzter Minute drüben erschlichen haben, dies zum Bedauern aller dann auch noch bestreiten, ist es höchste Zeit dafür.
Wir drücken ihm jedenfalls die Daumen.
Andi

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 Skagway
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Re: Emil Inauen
(Antworten #1 Datum: November 28th, 2005 um 6:15:04pm)
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Hi

Emil Inauen hat bereits vor 2 Jahren am Yukon Quest teilgenommen. Leider musste er aufgeben - weiss auch nicht mehr genau warum. Wenn du mehr von ihm erfahren willst hier seine Seite
http://www.emilinauen.ch/

Ich drücke ihm natürlich die daumen
Grüsse aus der Schweiz
Corinne

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 SteWi
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #2 Datum: November 28th, 2005 um 7:05:09pm)
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Hallo Corinne
Vielen Dank für den Hinweis.
Coole Seite, der Typ ist ja nicht nur ein begnadeter Musher. Ich bin beeindruckt.
Jetzt ist mir auch klar, warum er so kometenhaft in die Musherwelt der Grossen kommen konnte. Er hat den entsprechenden Background und viel Erfahrung in der Natur.
Ich meine ihm ist wirklich eine Überraschung zuzutrauen.

Andi

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 AlaskaDreamer
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Re: Emil Inauen
(Antworten #3 Datum: November 28th, 2005 um 11:16:18pm)
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am November 28th, 2005 um 8:51:04am schrieb Andi Moo :
Nach den Europäern in der Vergangenheit die sich irgend ein Team gemietet haben oder alle möglichen fremden Hunde in letzter Minute drüben erschlichen haben, dies zum Bedauern aller dann auch noch bestreiten, ist es höchste Zeit dafür.
Zitierten Beitrag lesen

Ich find selbst dann, wenn sie sich ein Team "gemietet" haben, ist es eine erstaunliche Leistung das Quest zu mushen. Ich find das teilweise sogar ziemlich mutig, weil sie ja nicht die Möglichkeit haben, so intensiv und so lang mit ihrem Team zu trainieren wie diejenigen, die sich aus ihrem Kennel in einer bedeutend längeren Trainingsphase von 40 Hunden oder so die Besten "rausfiltern" können.
Liebe Grüße,
AD

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 sil
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Re: Emil Inauen
(Antworten #4 Datum: November 29th, 2005 um 7:16:50am)
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Hallo Andi,
auch Emil hatte in den letzten Jahren so auch bei der letzten Teilnahme (Quest 2004)nachweislich Hunde von Gatt und Tetz im Team. Auch in diesem Jahr hat er Hunde von Gatt im Team. Gerade vor ein paar Wochen hat er wieder einen Hund von Hans Gatt bekommen.
Somit hat er kein reines Europäischen Schlittenhundeteam. Ich denke dies sollte mal geklärt werden. Auch ich hatte zwei fremnde Hunde mit in meinem Team habe dies nie bestritten, sondern habe nur immer erwähnt das sieben Hunde, von neun,  die über die Zielinie gelaufen sind, Schlittenhunde sind die tatsächlich auch in Europa geboren wurden und noch bis heute bei mir sind. Diese sieben Huskys sind defenetiv die ersten Europäischen Schlittenhunde dies es je geschafft haben die Zielinie zu überschreiten.
Im Übrigen könne ich jedem den Erfolg, auch Emil, den es ist doch nun wiklich wurscht von wem die Hunde abstammen. Man sollte doch nur einfach die Leistung von jedem Musher und deren Hunde endlich akzeptieren.
silvia

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 Emil (Gast)
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #5 Datum: November 29th, 2005 um 3:26:45pm)
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Hallo aus Davos
Ich habe heute Morgen den link zu diesen Einträgen von einem Freund bekommen; Ich weiss nicht ob es üblich ist, dass sich ein Musher, über den gerade spekuliert und geschrieben wird, persönlich meldet. Ich mach das jetzt einfach.

Grundsätzlich freut es mich, dass überhaupt jemand Interesse hat zu wissen, wer was macht und welche Hunde wo laufen. Dies zeigt mir allerdings nur, dass nicht die ganze Szene der Langdistanz hier in Mitteleuropa tot ist, dass noch der Hauch Interesse am Yukon Quest existiert.

Zu den fremden, geliehenen und wer weiss was für Hunden….
Wir haben zurzeit keine 40 Rennhunde (AD) sondern deren 17, die alt genug sind, am Quest teilzunehmen. Die Auswahl, die ich im Übrigen nicht als das Wichtigste anschaue, um auf Leistung zu kommen, ist bei uns wie bei den meisten Europäern also sehr gering. Dennoch werden wir keine Hunde aus Nordamerika noch kurzfristig dazu nehmen, sollten wir zu kurz an Hunden werden bis zum Rennstart hin. Eher werde ich mit 12 Hunden an den Start gehen. Hunde aber, die ich trainiert habe und kenne, Hunde die wir selbst gezüchtet oder gekauft haben. Also mit unsren eigenen Hunden!

Zu den nachweislichen Hunden (Silvia). Wer wem was glaubt ist mir so ziemlich egal. Dies beziehe ich auch auf Dinge, die andere über dich behauptet haben.
Zu uns:
Im Jahr 2004 hatten wir neben unseren Hunden aus der Schweiz noch Hunde von einem Freund aus Deutschland mit in der Vorbereitung (davon nur 2 wirklich im Rennen). Im Herbst (Oktober 03), also ein halbes Jahr vor dem Rennen half mir Thomas Tetz, indem wir von ihm zwei Leithunde kaufen konnten. Dazu hatten wir noch drei alte Hunde von ihm nur für das Rennen ausgeliehen, welche aber auch schon von Anfang an bei uns standen und mit uns trainiert wurden, die aber nach Rennabbruch an ihn zurück gingen
(auch hier eine Randbemerkung dazu:
Einer der geliehenen Hunde war kein geringerer als sein Hauptleithund Nugget. Nugget hatte Quest und Iditarod mehrmals gelaufen, sogar im selben Jahr. Ein knochenharter Hund also, für uns sollte er einer der wenigen Garanten sein, der zu wissen schien, was kommen sollte. Doch nach 80 Meilen Rennen war es aus mit Nugget (Prostata Entzündung).
Damit möchte ich nur aufzeigen, wie komplex und schwierig es ist, ein solches Rennen nur schon zu beenden, auch mit tollen Hunden die geliehen sind.

Nun gut. Eine andere Wahl hatten wir zu dem Zeitpunkt gar nicht, da durch Training und höher gesetzten Ansprüchen an die eigenen Hunde doch der eine oder andere Hund schnell nicht mehr in Frage kam um am Quest zu starten, wir also zuwenig Hunde gehabt hätten, überhaupt zu starten. Ansonsten waren alles eigene Hunde. Ich hatte keinen Hund von Hans Gatt noch von irgendeinem Anderen ausser von Thomas Tetz.
In allen weiteren Rennen danach, auch im letzten Jahr, waren ausschliesslich Hunde aus Davos im Einsatz. Sowohl an der Odyssee als auch im Finnmarkslopet.
All dies stelle ich hier richtig und zum letzten Mal so fest.

emil 1. teil

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 Emil (Gast)
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #6 Datum: November 29th, 2005 um 3:29:55pm)
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Jetzt aber zum eigentlich leiden Thema an der seit Jahren andauernden Geschichte.

Ich frage mich oft, um was es in der ganzen Sache eigentlich geht, wenn geschrieben wird, von wem welche Hunde wann die Teams gewechselt haben. Wer doch jetzt Hunde noch vom amtierenden Champion geholt hat und wer doch den Triumph gar nicht verdiene.
Geht es um Detailwissen, oder um Fachkundige Neugier?
Meist wohl eher um Neid, Schmälerung der erbrachten Leistung und Eifersuchtsszenarien. Oft sogar von Leuten, die noch nie auf einem Schlitten gestanden haben, keine Hunde haben, schon gar nicht eine Ahnung haben, was Langdistanz Rennen fahren bedeutet. Aber auch von Sprint-mushern, Mitteldistanzlern oder gar Mitkonkurrenten, oder solchen die es gerne werden würden, kommen solche Behauptungen und Anmerkungen zum Hohn.
Über die Unwissenheit und das Gerede jener, die keine Ahnung vom Ganzen haben, kann ich mich nicht mal unterhalten vor lauter Desinteresse. Von Fans der jeweiligen Rennen oder einzelner Teams, verstehe ich es nicht, und von Mitkonkurrenten ist es ganz einfach schändlich.

Soweit ich weiss, hat es noch kein Musher fertig gebracht, seine Hunde selber zu zeugen. Also folge dessen, kommen alle Hunde irgendwann aus einem anderen Zwinger. Ob vor dem Rennen oder ein halbes Jahr vorher oder ob nur geliehen, ist doch ganz egal und ist einzig und alleine die Sache des Mushers. Auch die ganz Grossen in unserem Sport wie Hans Gatt einer ist, kaufen Hunde von anderen. Auch sie verkaufen wieder Hunde, teils weil sie die Leistung nicht erbringen, teils nach einer vollbrachten Leistung um Geld verdienen zu können etc. Ja sogar diese Musher leihen sich Hunde gegenseitig aus. In früheren Jahren Thomas Tetz an Hans Gatt für Iditarod, oder an William Kleeden für Quest etc. Auch Hugh Neff von Vern Halter, dasselbe mit Bill Steyer und Zack Steer, und den meisten anderen aus Alaska. Der grosse Unterschied dabei ist nur, dass dort keiner dem anderen einen Vorwurf macht, die Leute das ganze nicht interessiert und man sich gegenseitig den erlaufenen Erfolg gönnt, zumindest mit Anstand respektiert. Grosses Beispiel dabei sind im Moment die Norweger (Team Norway). Auch dort käme es doch keinem Internetbesucher oder Fan in den Sinn, zB. Bjornar Andersen seine Leistung im letzten Iditarod abzusprechen, nur weil ein grosser Teil seiner Hunde eigentlich dem Robert Sörli gehören.
Ab welchem Zeitpunkt jemand die Hunde als eigen bezeichnen will ist unterschiedlich. Meines Wissens gehört jemandem ein Hund, nachdem er ihn bezahlt hat. Wurde der Hund nicht bezahlt, ist er geliehen, also teamfremd.

Das ganze geht noch viel weiter. Hunde müssen gekauft, getauscht und ausgeliehen werden. Es eröffnet nicht nur dem Sport im Sinne besserer Leistungen Chancen, es nützt den Hunden auch ganz direkt. Oft kommt ein Hund aus diversen Gründen an einem Ort nicht auf Leistung, genügt nicht oder ist ganz einfach unglücklich. Solche Hunde auszuleihen, oder zu verkaufen eröffnet allen Beteiligten neue Chancen, auch den Hunden.
Oder der Zuchtgedanke. Wie dumm wäre es, nicht mit den besten Hunden die man finden kann zu züchten, stattdessen die eigenen ev. schlechteren und für das Zuchtziel weniger geeigneten Hunde zu wählen und dafür das Zuchtziel; gute, gesunde und leistungsstärkere Hunde zu züchten, an denen jeder Besitzer Freude hat und die dann auch gelaufen werden, zu verfehlen.

emil 2. teil

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 Emil (Gast)
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #7 Datum: November 29th, 2005 um 3:31:11pm)
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letzter Teil 3

Man kann, wenn einer unbedingt unterscheiden muss, vielleicht unterscheiden zwischen Mushern mit eigenen Hunden, und solchen Hunde- oder Questnarren wie zB. Crispin Studer oder Thomas Wiget es sind, die keine Hunde besitzen. Dies ist und soll aber auch in keinster Art und Weise eine Abwertung ihrer Leistung ausdrücken. Es sagt lediglich aus, ob jemand selber Hunde hält, sie aufzieht, für sie Jahr ein Jahr aus versorgt und ernährt, für sie eine Art ‚Lebensverantwortung’ hält, oder nicht. Hier könnte man vielleicht unterscheiden mit dem Ausdruck Musher sein, oder nicht. Es ist zu vergleichen mit einem Jockey an Pferderennen.
Jemand, der nur ein Rennen mit gänzlich fremden Hunde bestreitet, ist für mich noch kein Musher, lebt den Mushing Sport, das Leben Mushing nicht, mit all den Nachteilen die so ein Lebensstil besonders in Europa mit sich bringt. Ich denke die meisten wissen von was ich rede. Aber spätestens hier hören diese Unterscheidungen dann aber auf. Ganz bestimmt dürfen sie nicht zur Leistungsabwertung gebraucht werde. Es sind lediglich Rahmenbedingungen, welche jeder Musher selber für sich wählt und welche natürlich im direkten Zusammenhang mit der Ausgangslage und Chance am Rennen stehen. Oft sind aber diese Ausgangslagen nicht für alle gleich beeinflussbar, haben nicht alle die gleichen Möglichkeiten. Viel wichtiger für mich ist allerdings die Freude an einem bestimmten Rennen teilzunehmen.

Wie Silvia sagt, hat kein einziger Musher es verdient, dass all die oben genannten Spezien sich über seine erbrachte Leistung hermachen, nur weil sie das Gefühl haben zu wissen, dass die Hunde geliehen, kurz vorher gekauft oder wie gesagt, vielleicht in der Zukunft, selbst gezeugt worden sind. Geklärt werden muss allerdings meiner Meinung nach nichts, denn keiner von uns allen hatte je ein reines Europäisches Hundeteam. Alle Hunde kommen aus Russland, Alaska, Schweden und Norwegen und hin und zurück. Und auch die sieben guten Hunde von Dir haben den Erfolg wie du mehr als verdient. Euch gebührt Respekt und nicht Diskussionen von Unwissenden im Nacken. Dennoch sind sie nicht die Ersten von irgendetwas, was es nicht gibt. Schon Hans Gatt startete teils mit Hunden am Quest, welche er aus den Wyoming Teams und damit aus Europa nach Nordamerika mitgebracht hatte. Und es gibt noch einige andere Beispiele. Auch das mit den ersten Frauen und Männern ist müssig zu diskutieren, vielleicht hilft es Sponsoren zu finden, und die brauchen wir und der Sport alle dringend.

Jeder Musher und jeder Hund der ein Rennen wie das Quest zu Ende fahren konnte, hat grosses vollbracht, hat verzichtet, gearbeitet und gelitten, hat schönes Erlebt und vor allem gelebt! Jedem gebührt Respekt für die Leistung, egal mit welchen Hunden er sie vollbracht hat.
Egal ob eigene oder fremde Hunde, egal ob erster oder Nachahmer. Ich hoffe, dass noch mehr Europäer am Quest teilnehmen wollen, ans Quest reisen als Zuschauer oder den Event und die Teams mental unterstützen. Ich hoffe ihr Europäer drückt uns die Daumen, denn wir sind ein wirkliches Schweizer Hundeteam, ein Europäisches Team, denn wir kommen aus Europa. Wir reisen aus Europa ans Rennen, um gegen viele Nordamerikaner zu bestehen, vor allem aber, um gegen Wetter, Kälte und die Müdigkeit und gegen alle zusätzlichen Schwierigkeiten zu bestehen, welche die Reiserei und der Zusatzstress mit sich bringen. Die Chancen für ein angereistes Team aus Europa stehen immer schlechter, dennoch wollen wir es versuchen, und hoffen auf etwas Glück, damit wir es schaffen können.

Für einen tollen Event, ein tolles Rennen und gute Unterhaltung im schönsten Sport der Welt mitfiebern, Fach zu simpeln, oder News zu veröffentlichen welche dem Sport nützen und nicht einzelnen Schaden, dafür ist diese Plattform da, dafür ist sie super.

Ich freue mich auf Reaktionen und werde in Zukunft hier ab zu reinschauen.

Emil

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 Andreas (Gast)
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #8 Datum: November 29th, 2005 um 3:53:34pm)
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Salü Emil
Erstmal finde ich es genial einen richtigen Quest Musher im Vorum zu haben.

Deine Zeilen haben beeindruckt.
Wenn das nicht wirklicher Sportsgeist ist!
Ich kann dir nur zustimmen und wünsche dir und dem Schweizer Hundeteam alles alles gute für das Rennen im Februar.

Forza Europe!!!!!

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Re: Emil Inauen
(Antworten #9 Datum: November 29th, 2005 um 9:16:58pm)
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Hallo Silvia, Hallo Emil!

Ich kann mich euch euren Postings hier doch eigentlich nur anschliessen und hoffe nicht, dass mein Beitrag oben oder ich irgendetwas oder irgendwem auf den Schlips getreten hab  Ist absolut nicht meine Absicht und wenn, würd ichs bitte gern geklärt haben.
Z.B.: Das mit den 40 Huskies war ja nicht speziell jetzt auf dich, Emil, zugedacht. Aber in Alaska oder im Yukon gibt es doch z.B. Teams, die über eine solche Größe verfügen.
Und ich meinte damit nur, daß eben gerade auch Teams aus Europa es sicher nicht einfacher haben wenn sie a) oftmals eben weniger Huskies haben und b) eben auch diesen ganzen Transfer Europa-USA usw. und c) die schwierigen Trainingsbedingungen usw hier in Europa zu meistern haben.
Und im Grunde ist es mir auch egal, wer von wem was und wieiviel kauft oder mietet bzw. glaub ich nicht, daß ich das als Kriterium für die Qualität eines Mushers oder die Bedeutung einer Teilnahme an einem Rennen hier genannt hab bzw. hoff nicht, daß das so rüberkomme. Mich fasziniert der Sport, die Landschaft, die Hunde- einfach alles an dem Sport und ich kann nur auch nochmal sagen, was ich oben gesagt hab, daß ich es als eine wahnsinnige Leistung finde, überhaupt das Quest zu mushen.

Tatsächlich gibt es vielleicht Fans, die nicht selbst Mushing betreiben können (auch wenn sie es sehr gerne wollten) und einfach den Sport gern verfolgen und von ihm mindestens genau so fasziniert sind wie ihr auch. Zu einem zähle ich mich beispielsweise. Und vielleicht können diese Fans auch wirklich nur ansatzweise "erahnen", welche Strapazen und Schattenseiten ihr auch erlebt. Und da ist es durchaus wertvoll, wenn ihr euch mal hier im Forum einschaltet.
Ich wünsch euch jedenfalls alles gute für eure Pläne und ich hab Respekt und Ehrfurcht vor der Leistung, die die Hunde (egal ob euch, gemietet, gekauft, ge-was_weiß_ich_was) und ihr bringt.
Gruß,
AD

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Letzte Änderung: AlaskaDreamer - November 29th, 2005 um 9:49:57pm
 Sören
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Re: Emil Inauen
(Antworten #10 Datum: November 30th, 2005 um 9:24:02am)
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Guten Tag Emil Inauen
Auch ich freue mich über ihre Teilnahme am Quest.
Dabei möchte ich sie noch für die beeindruckenden Rennen im letzten Jahr beglückwünschen.
Dies lässt uns wirklich hoffen, ein erstes wirklich starkes Team aus Europa am Quest zu sehen.
Ich verfolge das YQ seit zwei Jahrzehnten und kenne viele Musher und deren Geschichten. Ich kenne z.B. Hans Gatt und seine Hunde gut. 2003 war ich zum 8. Mal selbst am Rennen in Whitehorse und später in Dawson.

Ihren Erläuterungen zu diesen Herkunftsfragen der Hunde möchte ich auch beistimmen.
Sicher ist nur, dass ein Europäischer Musher(in) nicht behaupten sollte mit eigenem Team das Rennen bestanden zu haben, erst recht nicht als Erste(r) wie dies Silvia Furtwängler öffentlich in diversen Zeitungen und Interviews über Wochen hier in Deutschland getan hat. Solange keiner das Gegenteil behauptet hat, kann man es ja versuchen. Nur die Leute sind nicht alle dumm. Wenn die mitgebrachten Hunde, auf der Reise fotografisch festgehalten wurden, wenn andere Musher die geliehenen Hunde kennen... wenn die ganzen Whitehorse Musher wissen und herumerzählen...
und da gibt es noch genügend andere Tatsachen, die aufgerollt werden könnten. Was ich aber hier nicht machen möchte.

Wenn dieser Musher dann Monate nachher uns weismachen will wie viele Hunde die über die Ziellinie gelaufen sind jetzt wirklich aus Europa waren, dann finde ich die ganze Sache nur noch lächerlich. Entschuldigen sie Frau Furtwängler, aber dies ist wirklich peinlich!
Ich schlage ihnen vor, treten sie doch einfach mal etwas leiser und lassen sie die Geschichten etwas vergessen. Das nützt ihnen am meisten.

Sollte es einem Musher in der Zukunft wirklich gelingen, das Rennen mit seinem eigenen Team zu finishen, welches er komplett aus Europa mitgebracht hat, dann freue ich mich sehr darüber.

Sören Trepte

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Re: Emil Inauen
(Antworten #11 Datum: November 30th, 2005 um 11:47:46am)
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am November 30th, 2005 um 9:24:02am schrieb Sören :
Entschuldigen sie Frau Furtwängler, aber dies ist wirklich peinlich!
[...]
Ich schlage ihnen vor, treten sie doch einfach mal etwas leiser und lassen sie die Geschichten etwas vergessen. Das nützt ihnen am meisten.
Zitierten Beitrag lesen

Und wie soll sie das, wenn es wohl regelmäßig immer wieder von anderen aufgewärmt wird??
Ich glaub nicht dass dieses Thema hier überhaupt wieder zur Sprache gekommen wäre, wenn nicht dieser Thread hier in diesem scharfen Ton schon so begonnen worden wäre.
Ich kenne die Situation von damals nicht genau, werd also mich hüten da irgendein Kommentar dazu abzugeben. Mich hat das Dogmushing erst fasziniert, als Frau Furtwängler nach ihrem wohl diesem Quest an einem Huskycamp im Saarland davon berichtet hat. Von daher ist es mir eigentlich relativ egal und ich bewundere so oder so ihre Leistungen.

Schade dass diese Diskussion hier so verlaufen muss, anstatt in Mitfreude für die, die die Rennen mitmachen und in Vorfreude für die, die sich dafür interessieren und über das Internet mitfiebern.  

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Letzte Änderung: AlaskaDreamer - November 30th, 2005 um 11:49:43am
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Re: Emil Inauen
(Antworten #12 Datum: November 30th, 2005 um 12:04:31pm)
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am November 30th, 2005 um 11:47:46am schrieb AlaskaDreamer :
Schade dass diese Diskussion hier so verlaufen muss, anstatt in Mitfreude für die, die die Rennen mitmachen und in Vorfreude für die, die sich dafür interessieren und über das Internet mitfiebern.  

AD
Zitierten Beitrag lesen



Dem kann ich nur voll zustimmen!!!

Bitte nehmt doch die Gelegenheit war, hier mit einem am YQ teilnehmenden Musher zu 'reden' (E.Inauen).

Ich bitte Euch, hier keine sinnlose Diskussion loszutreten, die dann in niveaulosen Postings endet, wie in so vielen anderen Mushing-Foren.
Bisher kam es auch noch nicht dazu und ich werde das auch unterbinden!

Also wie Emil Inauen geschrieben hat:
Für einen tollen Event, ein tolles Rennen und gute Unterhaltung im schönsten Sport der Welt mitfiebern, Fach zu simpeln, oder News zu veröffentlichen welche dem Sport nützen und nicht einzelnen Schaden, dafür ist diese Plattform da, dafür ist sie super.

Ich freue mich auf Reaktionen und werde in Zukunft hier ab zu reinschauen.

Emil


DANKE!

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Re: Emil Inauen
(Antworten #13 Datum: November 30th, 2005 um 12:05:35pm)
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Hallo
Ich freue mich natürlich über die Glückwünsche und werde alles daran setzen ein gutes Rennen zu fahren.

Für mich sind allerdings Gesundheit, Freundschaft und einiges andere in der Beziehung zu meinen Hunden wichtig, also nicht um jeden Preis! Trotzdem, wir versuchen natürlich Gas zu geben.

Den grundscharfen Ton mag ich auch nicht, der nützt uns allen nichts, lässt uns alle in einem schlechten Licht stehen. Wir sind ein Randsport, sind in der Defensive mit unserem Sport. Also lasst uns nicht noch schlechter aussehen als wir es teils durch das Fehlverhalten einzelner oft schon sind.
Auch wenn sie Sören, vielleicht Gründe haben oder verärgert sind, oder auch facts hätten, wir sollten das alles vergessen und vorwerts schauen.

Also ich hoffe auf viele Leute die das Rennen begleiten im Internet oder vor Ort.

PS***
Habe auf dem Forum gelesen, dass du Silvia Iditarod fahren willst.
Falls das stimmt, wünsche ich dir auch dafür viel Glück!

Emil Inauen

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ei

Letzte Änderung: ei - November 30th, 2005 um 12:07:58pm
 Elena Kupfer
 Gast
 
Re: Emil Inauen
(Antworten #14 Datum: Dezember 1st, 2005 um 9:13:16am)
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Hallo Emil Inauen
Es freut mich riesig ein Team aus der Schweiz am diesjährigen Yukon Quest sehen zu können.
Ich arbeite momentan in einer Pferderanch in Mexico und werde ca. in der 1. Woche im Januar in Whitehorse sein um dann dem Quest zu folgen. Natürlich würde es mich extrem freuen bei euch am Rennen mithelfen zu dürfen.
Falls ja schreib mir doch schon früher zurück.
Grüsse aus Tiquena Elena aus der Schweiz.

Diese Nachricht habe ich auf der Quest homepage auch schon geschrieben aber keine Antwort bekommen. Werden die Nachrichten gar nicht weitergeleitet an die Musher?

Grüsse Elena

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