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   eventueller Wissenstest Nr. 5
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   Autor  Beitrag: eventueller Wissenstest Nr. 5  (Gelesen: 1239 mal)
 alaskadeutscher93
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eventueller Wissenstest Nr. 5
( Datum: Oktober 22nd, 2021 um 3:17:52pm)
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Moin zusammen,
Moin Milaq/Elke,

ich hoffe nicht dass ich hier und jetzt Ärger kriege, aber vielleicht kannst Du Elke mir durch Dein Wissen
helfen. Ich kenne seit dem Yukonquestrennen 1998 die Angel Creek Lodge an der China Hotsprings Road.
Ich war dort, weil dort das 8-Hours-Layower beim YQ
war. Dort habe ich einige Videoaufnahmen gemacht.
In der Lodge habe ich gut gegesen und getrunken und ein Schwätzchen mit der damaligen Wirtin Anette und ihrem Mann gehalten. Später im Sommer 1998 war ich dort mit meinem jüngsten Sohn und habe in einer der Hütten übernachtet. Das Letzte Mal war ich im Sommer 2013 mit 2 Söhnen dort. Wir haben dort gerastet und ne Kleinigkeit gegessen. Auf meine Frage was denn die Anette macht sagte mir ihr Mann, dass sie im Dec. 2012 verstorben sei. Man merkte der Lodge an, dass eine "Frau" die für Ordnung sorgt, fehlte. Bis heute war ich bei Alaskabesuchen nicht mehr dort. Heute hab ich mal Die Lodge gegoogelt und siehe da ich fand etwas, was mich freut. Sie muss den Besitzer gewechselt haben, denn sie ist wieder bewirtschaftet. Und jetzt meine Wissensfrage  an Euch alle und die Elke : Seit wann ist die Angel Creek Lodge wieder in Betrieb und wer betreibt sie?

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alaskadeutscher93

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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #1 Datum: Oktober 22nd, 2021 um 11:51:06pm)
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Moin retour,

leider kann ich nicht zur Lösung beitragen.

Das letzte mal, dass ich dort war, war März 2014 auf unserer Tour auf dem YQ-Trail.

Es war unser 1. Overnight-Stop nach dem Start in Two Rivers.

Ob es da schon einen neuen Betreiber gab, kann ich nicht sagen.
Aber es war bitter feucht-kalt und beim Anschirren habe ich mir 3 Fingerkuppen erfroren. Sowas bleibt in Erinnerung.  

Aber alle 3 funktionieren heute noch problemlos.

Beste Grüße
Swabian Snowdog,  z. Zt. Südheide

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 Peter_Kamper
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #2 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 12:48:25am)
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Ich habe dort mal kurz oertlich angerufen. Es kostet ja nichts.
Die Lodge ist seit 1975 immer noch in den selben Haenden und war mal kurzzeitig geschlossen, aber ansonsten ist wohl alles beim Alten. Als ich den Besitzer auf's Yukon Quest ansprach meinte er nur: "No. No more Yukon Quest here !"
Auf die Frage wann die Lodge wieder eroeffnet wurde, antwortete er abweichend, aber sie ist auf jeden Fall offen und bietet auch zwei Mietcabins an.
Hoffe, das hilft.
Peter

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 Milaq
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #3 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 1:18:11am)
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hallo Alaskadeutscher93

Peter hat es ja schon geschrieben.
Zwischenzeitlich war sie [officell kurze Zeit geschlossen]

Da die Lodge auch ab und zu Gaeste von den Hot Springs aufnimmt, gleichzeitig auch die "Lieblingsbude" von CHSP People ist, Viele von uns  ihn immer wieder fragten : " wann machst Du weiter"....
hat es nicht lange gedauert., bis das er wieder aufmachte.

Hilfe hat er genuegend, und ja Peter, er will mit dem YQ nicht mehr zusammen arbeiten.
Ich hab auch mal vor ein paar Jahren bei ihm nachgefragt.
Tja, das kommt nicht mehr in Frage.


Morgen oder uebermorgen sind wir a.d.Angel Creek  Hiking Trail mit den Dogs[Packtaschen]
Anschliessend geht es zum Kakao zur Lodge, ich frag mal genauer nach.


tschoe  



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 Peter_Kamper
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #4 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 8:46:45am)
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In Hinsicht auf’s Quest erinnere ich mich daran, dass der Besitzer der Angel Creek Lodge damals eher unhöflich war. Von Fairbanks nach Mile 101 kommende Musher erzählten uns damals, dass der Besitzer mit der Faust auf den Tisch haute wenn ein Musher dort einschlief oder auch nur den Kopf auf den Tisch senkte: “Hier wird nicht geschlafen!”, rief er Aussagen gemäß.
Klar will man zahlende Gäste am Tisch sitzen haben, aber ‘the Code of the North’ müssen bei einem 1000-Meilen-Rennen in Hinsicht auf Musher nicht unbedingt vernachlässigt werden…
Soweit ich damals in Mile 101 hörte, gab es viel Streit an der Lodge und man konnte sich wohl nicht einigen.
Nach diesen Streitereien mit dem Yukon Quest übernahm Chena Hotsprings Lodge den Checkpoint fuer ein Jahr, bis sie im Frühjahr all den Kot und das im Schnee vergrabene Stroh der Hunde entdeckten. Obwohl Handler gut aufräumten (ansonsten erhält der Musher eine Strafe) kam unter dem schmelzendem Schnee natürlich einiges hervor. Chena Hotsprings weigerte sich, das YQ nochmals wieder aufzunehmen. All dies ist verständlich….
Schlussendlich wurde der Checkpoint nach dem Beginn/ vor dem Ende des Rennes in Fairbanks nach 'Twin Bears’ verlegt.
http://dnr.alaska.gov/parks/aspunits/northern/twinbrcamp.htm
Es war ein wunderschönes Gebiet mit mehren Cabins und einem Haupthaus sowie einem kleinem See. In alten Zeiten hatte ich den Checkpoint fuer das jetzt nicht mehr existierende 'Junior Yukon Quest' organisiert. Es war nicht unbedingt ich, sondern fast das gesamte aufeinander eingespielte ‘Mile 101’ Team, das dort nach dem eigentlichem 1000 Meilen Rennen fur das eher kurze 220 km Musher-Rennen der Jugendlichen dort eintraf. Spass fuer uns, Spass fuer die Kinder. 'Twin Bears' war der Umkehrpunkt und damit auch der Ort der 'Zwangsrast' des damaligen Rennens.
Bei diesem Rennen versammelten sich allerdings auch einige der besten lokalen YQ1000 Rennrichter, Trailbreaker und Freiwillige. Es wurden nachts während der Zwangsrast der Jugendlichen auf dem Weg zurueck nach Fairbanks kaum Strafen ausgegeben, aber es wurden viele Lehren erteilt.
Tierärzte zeigten im Licht von Kopflampen im Schnee wie man Hunde massiert, Gelenke und Pfoten schont und pflegt, Unterwässerung der Hunde entdeckt, missgelaunte Hunde zur Fütterung anregt und....  "Hey, die Laune des Mushers übertragt sich auf’s Team. Jetzt reiss dich mal zusammen. Du bist der Leithund....  “
Als ich später einige der Kinder Jahre später in Mile 101 als 1000 Meilen Musher begrüßte, wusste ich, dass sich der damalige Einsatz gelohnt hatte!
Leider fand das letzte Junior Quest allerdings in 2012 statt und ist nie wieder belebt worden.
-
Das 1000-YQ durfte dann Twin Bears ebenfalls übernehmen, bis Biologen des Staates feststellten, dass der nicht von Bächen gespeiste See auf Grund von zu viel Hundeurin/Kot und Stroh auf seinem Wintereis im kommendem Sommer biologisch zu kippten begann.
Danach wurde der YQ-Checkpoint auf eine alte 10 km entfernte Kiesgrube weiter in Richtung Fairbanks verlegt. Dies verlängerte den Weg über Rosebud Summit nach Mile 101, aber man regte sich darüber nicht all zusehr auf.
Vor einigen Jahren wurde die Kiesgrube dann allerdings von einem neuem Besitzer gekauft. Obwohl ich und andere vermittelt haben und der neue Besitzer willig war den Checkpoint dort zu erhalten, entschloss sich das YQ den Checkpoint nochmals weiter in Richtung Fairbanks zu verlegen. Nun ist der offizielle Checkpoint ‘Two Rivers’. Ein kleines Dorf an der Chena Hotsprings Road.
https://en.wikipedia.org/wiki/Two_Rivers,_Alaska
Man muss bedenken, dass dieser letztlich gewählte Checkpoint einen Einfluss auf die Rennstrategie eines Mushers haben wird. Der Checkpoint liegt fast 30 km näher an Fairbanks und damit 30 km (ca. 3 Stunden Mushing) weiter entfernt von Mile 101. Dazwischen liegen Rosebud und Boulder Summit von denen nie geredet wird aber auf denen sich viele Teams verstauchte Pfoten eingehandelt haben. Der obere Birch Creek  (ich meine nicht den Teil zwischen Central und Circle, sondern den Teil zwischen Chena Hotsprings und Mile 101) ist je nach Temperatur auch keine Schlittenhundetour die man selbst fuer gutes Geld und mit erfahrenem Fuehrer buchen sollte.
-
Ich habe sicherlich zu weit ausgeholt, aber dies ist die sich immer wandelnde Geschichte der Checkpoints zwischen Fairbanks und Mile 101. Irgendwann musste sie ja mal geschrieben werden...
Angle Creek Lodge ist sicherlich zumindest ein Bier wert !
Happy Trails,
Peter

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Letzte Änderung: Peter_Kamper - Oktober 23rd, 2021 um 9:17:45am
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #5 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 12:08:40pm)
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am Oktober 23rd, 2021 um 8:46:45am schrieb Peter_Kamper :
Ich habe sicherlich zu weit ausgeholt, aber dies ist die sich immer wandelnde Geschichte der Checkpoints zwischen Fairbanks und Mile 101. Irgendwann musste sie ja mal geschrieben werden...
Angle Creek Lodge ist sicherlich zumindest ein Bier wert !
Zitierten Beitrag lesen

Nein Peter, garnicht zu weit ausgeholt. Das ist doch alles sehr interessant.

Auch ich empfand den Rosebud-Aufstieg von Norden kommend als eine durchaus herausfordernde Aufgabe.

Wir haben den ersten Nachtstop auf dem 2014er YQ-Trail in Angel Creek verbracht und sind dann nach Mile 101 gemusht.
Haben wir dabei auch das von dir beschriebene obere Stück des Birch Creek befahren ?

Komisch, da tickt keine Erinnerungsuhr bei mir.

Das mit dem Bier in der Angel Creek Lodge unterschreibe ich sofort.


Mush on
Swabian Snowdog

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 alaskadeutscher93
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #6 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 2:32:06pm)
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Moin zusammen,

ich sag schonmal vielen Dank für die vielen Reaktionen auf meine Fragen zur Angel Creek Lodge.
Peter Du müßtest Dich doch erinnern können: wann war das YQ-Rennen über 1000 Miles welches von Fulda-Reifen Hauptgesponsort wurde?  Denn so wie ich damals von der Wirtin Annette gehört hatte, war das der Auslöser, dass man auf das China Resort als Checkpoint zurück gegriffen hat. Da war auch Streit zwischen dem Wirt und YQ-Leuten deswegen.Berichtige mich bitte, wenn ich falsch liege.
Das war das Rennen, wo der damals als Wetterfrosch tätige Herr Kachelmann das Rennen als freier Jounarlist begleitet hat.

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Letzte Änderung: alaskadeutscher93 - Oktober 23rd, 2021 um 2:34:56pm
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #7 Datum: Oktober 23rd, 2021 um 5:05:24pm)
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Hallo zusammen,
immer wieder so schön solche Geschichten bzw. Erlebnisse hier zu lesen. Dazu kommt noch das Peter es so schön zu schreiben weis.
Vielen Dank dafür.
Ist immer wieder schön solche schönen Zeilen zu lesen.
Was auch Interessant ist was sich am Rande so eines Hundeschlittenrennens sich alles abspielt. Da macht man sich keine Gedanken über Urin und Hundekot und so weiter. War immer der Meinung das ist irgendwie Natürlicher Dünger und schadet nicht der Wildnis. Da kann man aber wieder sehen das man selber nicht mal darüber nachdenkt...............
Weitere Erlebnisse und Geschichten währen sehr schön von Euch zu lesen..............
Gruß Husky_Heinz

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Husky_Heinz
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #8 Datum: Oktober 24th, 2021 um 1:13:37am)
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@ Snowdog:
Ich bin mir nicht sicher, ob du auf oder neben Birch Creek gemusht bist. Auch muss erwähnt werden, dass ich den eigentlichen Trail zwischen Chena Hotsprings Road und Mile 101 nie gefahren bin, den Fluss allerdings mehre Male mit dem Kanu befahren habe und den Trail an einigen Stellen markiert am Ufer gesehen habe.
Da du dich nicht an Birch Creek erinnern kannst, vermute ich das sich der Trail je nach Zustand des Flusseis wahrscheinlich damals zum grossen Teil neben Birch Creek befand. Allerdings bist du mit Sicherheit ueber den Fluss drüber gefahren. Der Trail auf dieser mit Overflow übersäten Strecke am Birch Creek wird jedes Jahr neu von Trailbreakern gelegt und wo er entlangführt, überlässt man denen. Ich weiss nur, dass ich ueber die Jahre Musher aus Richtung Fairbanks empfangen habe die Stunden vorher bis zu den Hüften im Wasser gestanden hatten. Trailbreaker die dort am Fluss einbrachen haben bei uns manchmal lange Zeit verbracht bis sie alles gefrorene Wasser mit Gummi-Hämmern von ihren Maschinen lösen konnten. Alles recht ‘ungemütlich'. Manchmal kam es sogar dazu, dass Musher sich um Haken am Ofen stritten, denn viele Teile ihrer Kleidung einschliesslich Schuhe waren so nass, dass sie anfingen zu tropfen als das gefrorene Flusswasser abfiel. Vollkommene Trockenheit der Kleidung zu erreichen bis sie den Anstieg auf den windgepeitschten Eagle Summit antraten war unmöglich...
In manchen Jahren war der Trail eher gut, in anderen Jahren hat die Strecke am oberem Birch Creek allerdings viel Kraft und Ausdauer gebraucht. Im Gegensatz zu Eagle Summit gibt es meines Wissens nach nicht allzu viele Rennen, die auf dieser Strecke entschieden wurden, aber es ist ein vom Publikum weit unterschätzter Teil des Yukon Quest.
Hier setze ich eine alte Streckenbeschreibung von John Schandelmeier ein. Als alterfahrener Musher schrieb er diese Trailbeschreibung vor langer Zeit fuer Musher, die das Quest angehen wollten. Seine lakonische Art und Weise ist wie gesagt fuer gute Langstreckenmusher und nicht fuer das generelle Publikum gedacht.
Ueber einen Satz musste ich schmunzeln: "Boulder Summit is well-named, Rosebud is not.”
Uebersetzung: “Der sogenannte ‘Felsengipfel’ ist gut benannt worden. Der ‘Rosenknospen- Gipfel’ allerdings nicht.”
Hier nun seine Trailbeschreibung:
Mile 52 Chena Hotsprings Road to Mile 101: (approx. 41 miles):
You are in an area with recreational cabins and numerous driveways for about 3 miles before turning more northerly up the N. Fork of the Chena River. Expect more overflow as you climb gradually up the trail that parallels the N.F. 17 miles out of the checkpoint. You climb steeply up to Boulder Summit. Rosebud Ridge is usually rocky, you are on top, (above timber), for about 3 or 4 miles as you traverse Boulder then Rosebud Summits. Boulder Summit is well-named, Rosebud is not. Expect wind, poor visibility and poor braking conditions. A gradually 5 mile descent thru the trees lands you in the Birch Cr. drainage. The trail follows along the side of Birch Cr. crossing several small drainages—again---expect overflow. The trail gradually improves as you approach the 101 checkpoint.
John Schandelmeier’s alte Beschreibung des gesamtem Trails fuer Musher findest du hier:
https://yukonquest.com/race-central-dashboard/yq1000-the-race/yukon-quest-trail/fairbanks-whitehorse

Happy Trails,
Peter
PS: Elke, du hast den Trail doch sicher mal gemusht. Vielleicht kannst du mehr und besseres dazu sagen ?

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 Peter_Kamper
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #9 Datum: Oktober 24th, 2021 um 2:36:55am)
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@alaskadeutscher93:
Soweit ich weiss, wurde das Yukon Quest von Fulda in 1997 gesponsert. Damals behütete ich Mile 101 als ‘Dogdrop Manager’ zum zweiten Mal, allerdings ging es bei diesem wunderschönen Titel eigentlich nur darum in einer kleinen zugigen Hütte ein Feuer im Ofen in Gang zu halten. Die Zeiten zu der Mile 101 ein bekannter Punkt des Rennens wurde, kamen (meist auf Grund von schlechtem Wetter) erst später.
Hier ist allerdings die Geschichte wie ich sie kenne:
Das kanadische Yukon Quest war von Fulda angeschrieben worden. "Wir sponsern das Rennen mit 120.000 can $ (? Vielleicht 150.000, aber ich erinnere mich an 120.000) und bekommen dafür alle Film und Vermarktungsrechte. Was sagt ihr dazu ?"
Aus unerfindlichen Gründen war das kanadische Board hoch begeistert und meinte: “Klar, das hört sich toll an.” Fulda:” Danke, dann unterschreiben sie bitte hier… “ Dies wurde auch getan. Die kanadische Begeisterung im Yukon war erst Mal gross, bis endlich jemandem einfiel, dass man diese überaus gute Nachricht auch dem alaskanischem Board of Directors mitteilen sollte.
In Alaska war man fuer die ersten Minuten ruhig: “Könnt ihr mal den Vertrag rüber schicken?” - “Ach ja, haben wir vergessen. Der kommt gleich per Fax.” Und damit ging die Bombe hoch.
Das kanadische Board of Directors hatte das gesamte 1997 Rennen einschliesslich den Namen des Rennens,
Trademarks, Photo/Filmrechten, Reklamerechten etc. fuer einen Betrag verkauft, der grade mal fuer ein paar Mietautos fuer Rennrichter und die Siegergelder reichte. Das alaskanische Board of Directors war allerdings nie gefragt worden.
Ein paar Tage später trat das gesamte alaskanische Board of Directors zurück. Das alaskanische Büro wurde geschlossen und ein Mann (auch ein Direktor des Rennens) namens Leo Oleson bekam die Schlüssel des Büros in die Hand gedrückt.
Leo wollte das Rennen allerdings retten und fand genuegend gute Worte und Leute, die ihm zuhörten. Er baute ein neues Board of Directors auf, sagte dem Yukon/Kanada: “Macht das nie wieder…” und rief das ‘Yukon Quest Council’ is Leben. Es war ein über dem Board of Directors der jeweiligen Länder stehendes Gremium, das aus vier kanadischen und vier alaskanischen Mitgliedern bestand und über sämtliche grenzüberschreitenden Fragen entschied . Ich diente im YQ Council später fuer zwei recht interessante Jahre in denen wir uns alle wunderbar gestritten haben.
Heutzutage ist dieses Gremium wieder aufgelöst worden. Wie Leo Oleson vor seinem Tod so schön sagte: “Ich wollte das Problem zwischen den beiden Ländern lösen. Anstatt dessen habe ich wohl aus einer zweiköpfigen Schlange nur eine dreiköpfige gemacht…. “ Auch wenn es traurig war, musste ich ihm damals leider Recht geben.
Fulda benahm sich allerdings furchtbar. Tieffliegende Hubschrauber über Teams, blendende von lauten Generatoren betriebene Kameralichter an den gefährlichsten Stellen entlang des Trails die Teams komplett blendeten sowie generelle Ignoranz gegenüber der Privatsphäre von Mushern, Freiwilligen, Tierärzten und Rennrichtern war an der Tagesordnung.
Allerdings zeigte Fulda gerne den Vertrag vor: “Ja, … das dürfen wir. Steht hier… Habt ihr unterschrieben... “
Nahe der Goldgräberstadt Dawson City steht ein beachtlicher Berg. Während der 48-stündigen Rast in Dawson City trampelten ein paar Einheimische dann nachts den Namenszug: “What the Fulda” in den Berghang.
Es war eine beachtliche Leistung, die höchstwahrscheinlich mehre Flaschen Whisky bedurfte....
Wer kein englisch versteht, wird die Bedeutung der Worte wahrscheinlich nicht erkennen (What the F**k), aber die Nachricht an Fulda war klar und von dort an wurde das Rennen nur noch ungemütlicher...
Es war wohl eines der härtesten Jahre des Yukon Quest, aber das Rennen hat überlebt.
Und das ist die Fulda-Geschichte so wie ich sie kenne....  

Peter
PS: Da ich erst ab 2003 fuer das YQ entlang des Trails zu filmen begann, sind mir die meisten der oben beschriebenen Handlungen und Fälle damals von recht empörten aber verlässlichen Rennrichtern, Mushern und dem damaligem Racemanager in Mile 101 beschrieben worden. Da ich dies allerdings damals auch von vielen anderen Leuten die dem Trail folgten gleichzeitig gehört habe, habe ich keinen Zweifel an dem, was ich hier nieder geschrieb. Es gibt einen guten Grund, wieso Fulda in 1998 nicht zurück zum Quest kam.
Angel Creek ist eine andere Geschichte, aber davon weiss ich nichts ausser all dem was ich schon vorher gesagt habe. Man kam einfach nicht miteinander aus....

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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #10 Datum: Oktober 24th, 2021 um 11:46:35am)
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Hi Peter,

besten Dank für die ausführliche Antwort.

Jetzt wo du es schriebst, erinnere ich mich an einige, allerdings moderate, Overflows auf der Strecke.
Auch bestand Sab an diesem Tag darauf, daß wir alle Bunny-Boots anstatt unserer normalen Sorel etc. trugen.

Wettermäßig hatten wir Glück:
Klarer blauer Himmel, sonnig, saukalt (!) und am Rosebud pretty windy !

Alles in allem ein Tag mit good memories trotz der erfrorenen Fingerspitzen in Angel Creek.

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Letzte Änderung: Snowdog - Oktober 24th, 2021 um 11:47:39am
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #11 Datum: Oktober 25th, 2021 um 1:56:10pm)
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Moin zusammen,

ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Beschreibung und Erklärungen zu diesem Fuldarennen, Peter. Wie gesagt hier in DE hat man in Musherkreisen viel über "den Sponsor" gesprochen.
Aber jetzt ist mir schon klar, warum die Besitzer der AC-Lodge damals so sauer waren. Ich kann auch bestätigen, dass die beiden Besitzer nicht einfach im Umgang waren. Als ich 1998 zu dem 8-hour-layover kam, fragte ich die Annette, ob ich so einfach auf das Gelänge könne um zu filmen. Sie sagte mir, dass dies ihr Mann mir geastatten müßte, ich solle ihn fragen. Dies habe ich getan. Er fragte mich barsch wer ich denn sei. Auf meine Antwort ich sei privat und aus der BRD, sagte er nur "go", i`ts okay so. Gefragt habe ich deshalb, weil bei solchen Veranstaltungen in DE immer irgendwo am Eingang ein Kassenhäuschen steht!!  Das nur zur Erklärung.

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Letzte Änderung: alaskadeutscher93 - Oktober 25th, 2021 um 2:00:25pm
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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #12 Datum: November 3rd, 2021 um 12:19:47am)
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hallo Alaskadeutscher/Peter/Snowdog/Husky-Heinz...und all die anderen.
Grad der Okt. hier bei uns ist busy....Dogs sind kaum zu halten, nach dem Motto....wir haben genug Spaziergaenge  gemacht...jetzt wollen wir endlich was tun......und das war mein Dilemma...ups...ich fang am verkehrten ende an...also nochmals.

Alaskadeutscher 93  , du hast recht....Peter  , Du nicht...sorry.

Also , nochmal von vorne.

Ich bin  nach einigen Tagen erst wieder fuer 4 Stdn. zuhause;....dachte so, ich guck mal schnell hier rein...und wollte gleich die vorhergehende Story  neu beschreiben.....und muss jetzt leider wieder los.
Dogs ...und..und...


Allerspaetestens zum WE  bin ich endgueltig den stress erstmal los, und werde ausfuehrlich schreiben,die Story richtig stellen....
Mit Steve[Angel Creek Lodge hat man eine sehr falsche Story erzaehlt] Da wollten einige YQ Leute und leider auch Musher sehr schnell von ihrer unfairen Rolle ablenken, und das werde ich dann richtig stellen.
Das Einzige , was an der Geschichte stimmt ist, dass Annette  manchmal etwas unfreundlich wirkte....aber es war von ihr nicht unfreundlich gemeint....wenn man die Leut nicht kennt, dann wundert man sich vielleicht , dass die ueberaus grosse Freundlichkeit der Alaskaner  von ihr nicht so praktiziert wurde....[ aber das ist eine andere Story]

Peter , Du hast das super beschrieben mit Fulda.Genauso mies kamen die hier bei uns an,

Alaskadeutscher93, ich hab damals beim Start mit dem ehemaligen Husky Magazin Typ [ Namen vergessen] im Schnee gelegen, Photos machen.
Er erzaehlte mir grossspurig, dass wir hier ohne Fulda niemals ueberleben wuerden, dass ich ja vorsichrtig mit meinen Aussagen sein sollte, und das ich in Germany frueher ja schon oft "gemeckert" haette...und ueberhaupt.D
Wir bruellten uns dann lauthals irgendwann an ;
[eigentlich bin ich ein freundlicher Mensch

Fulda war ein Alptraum...ich erinnere mich noch ,als Schandelmeier  sich officiell, auch ueber Zeitungsberichte , ueber dessen Verhalten beschwerte.

Auch im Radio kam eine Beschwerde von ihm, dass es beim YQ  fast nur ueber Reifen   gesprochen wurde, waehrend seine Family und Freunde gerne gehoert haetten, wo er mit seinem Team grad ist, wie es ihnen geht....usw.

Na gottseidank ist das vorbei...so kann`s gehen, wenn man sich schnell verkauft, man wird dann schnell "Beiwerk".

muss los....

sorry Peter, aber da hat eine Musherin damals  eine boese Story angezettelt.

Zu steve`s Angel Creek Lodge.
Nach dieser boesen story  waren privat Musher und Dpogs immer willkommen, bis /einschliesslich heute.
Nur das YQ nicht mehr.
und
Ich vermisse die guten Storys .
Z.B. wie bei diesem entsetzlichen Sturm Musher a.d. Eagle festsassen und [ ich glaube von Heli und Mile 101 Snowmobiler versorgt/gerettet wurden..
Aber eben auch  Steve  und Kumpels mitten im schlimmsten Sturm mit ihren SWnowmobils den Rosebud hoch fuhren und Mushern  und Dogteams halfen.[old Man Crews

Keine Frage, wuerde heut wieder so ein Sturm passieren, er wuerde wieder helfen...aber ...Partt des YQ  werden.  Nein !

Bis zum WE
Milaq

Geht`s Dir gut, Alaskadeutscher93

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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #13 Datum: November 3rd, 2021 um 1:31:23pm)
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Moin Milaq/Elke,

ich kann Deine weiteren Zeilen zu diesem Thema kaum erwarten. ZU der Schlittenhundezeitung folgendes. Der Typ war ein K-H Raubuch. Er hatte einige Jahre vorher von Knut Ulbrich dIe "Sled Dog News" übernommen, mancher munkelte damals auch von "abgeluxt". Aber das Schlittenhundemagazing, so hieß das Blatt hat so einiges auch bewegt. Zum Beispiel die sog. Schkittenhundemessen in Schwalbach. Dort hab ich einige Male für die Fa Grönemeyr einen Stand von EUKANUBA betreut und so die US-Musher alle kennen gelernt.
Aber danach war das Ende des Blattes langsam zu sehen. Die Zeitschrift konntest Du an jeden Kiosk kaufen, bis zum Ende.

Bis zum WE

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P.S.  Bis auf "Rücken" geht es mir gut, danke der Nachfrage Elke

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Re: eventueller Wissenstest Nr. 5
(Antworten #14 Datum: November 10th, 2021 um 9:03:42pm)
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Hallo !       ==1==

Ach je....diese Empfindlichkeiten.
Ich kann es nicht bestaetigen, dass Annette/Steve nur unfreundlich  und sogar aetzend gewesen sein  sollten.
[ich war  oft waehrend der CP Ankuefte dort]
Benehmen der Musher ist oftmals  unangebracht gewesen.

Ich habe erlebt , dass Musher reinkamen, sofort heisses Wasser verlangten, gefuellten Teller ,eigenen Tisch..damit  man sich gut ausbreiten kann.......
" die Stars kommen...tada...]und grad bei den Rookies.

Verstehen kann ich durchaus, dass Einem manchmal der "Kragen platzt".
Es ist eine enorme Arbeit waehrend dieser Zeit, und sorry....aber die Anspruchshaltung mancher Musher ist in manchen Verhaltensformen angekommen, die man nicht tolerieren sollte , so kennt man es eigentlich nicht.  ich haette auch gern ab und zu mal zynische Bemerkungen losgelassen] Besonders von den
Rookies.

Wenn man nach Start Fairbanks  grad mal schon bevor es richtig losgeht , nach ein paar stdn. am Tisch einschlaeft , und viel und Andere blockiert, ....ich hatte oftmals viel boesere Worte "auf der zunge"
Wofuer zum Teufel machen Manche eigentlich diese "Test 300 miles Races" ?
Und Manche haben anscheinend auch noch nie Ruecksicht auf Andere nehmen , gelernt.
nun gut....

Es wird viel gelabbert, und viel unter`m "Tisch gekehrt " , um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
Auch ich hab damals meinen Mund gehalten, nachdem Varnier  nach Rosebud draussen Kreise fuhr...und nicht zur Lodge kam./Vorfall Dawson..
Nun, es gab Einige  hier, die nach seinen Verhalten niemals ein Buch von ihm kaufen wuerden.
Ich z.B.

Vieles wird nicht erzaehlt, wie Peter einmal sehr treffend schrieb.
Da steh ich hinter ] bisher ]
Es lohnt sich einfach nicht , Schlechtes Benehmen und Getratsche hilft nicht weiter.....dachte ich auch.

Langes Gequatsche bisher von mir, aber ich musste dies auch mal so sagen.
Ich hab einen
Rookie echt angemacht... der sich dann miles weiter  im naechsten CP beschwerte,
Kam rein, und wollte sofort als Nr,1 behandeld/bedient werden.
Waehrend die Voluntaere schon stundenlang rumrasten, um alles moeglich zu machen.

zurueck zum Vorfall.

story

Eine beliebte Musherin [ ich kannte sie pers. recht gut ] arbeitete als Ing  Director in der Chena Hot Springs Lodge.
Ihre Aufgabe :
Aufbau ungewoehnlicher Attracktion fuer Besucher.
Und das hat sie total klasse gemachrt.
Unter ihrer Leitung wurde  ein ICE Palast aufgebaut, eigenes -voellig unabhaengiges  Gewaechshaus  ,dass jederzeit frisches Obst/Gemuese  hatte....uvm.

Wirklich toll,  

Sie, die Musherin hatte schon ein paar mal u.a. das YQ gefahren , hatte/hat  einen ausgezeichneten Namen mit ihrer Dogtruppe .Immer hilfsbereit.....[ nein , ich schreibe nicht von Aly Circle ]


und - geht weiter.............





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Letzte Änderung: Milaq - November 10th, 2021 um 9:14:01pm
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