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   Alaska im Juli 2017
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Alaska im Juli 2017  (Gelesen: 4515 mal)
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Alaska im Juli 2017
( Datum: Dezember 18th, 2016 um 3:05:39pm)
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier und wir fangen gerade an, unseren Alaska-Urlaub zu planen. Ich werde mich später sicherlich noch mit konkreteren Fragen melden, aber vorab hab ich ein paar grundsätzliche Dinge zu klären damit ich weiß, in welche Richtung wir gehen müssen.
Wir (2 Mädels, 2 Jungs, 30, 42, 46 und 49 Jahre alt) fliegen am 01.07.2017 nach Anchorage und am 20.07. wieder von ANC aus zurück. That's all so far  
Jetzt ist das ja die Mega-Hauptsaison. Hätten wir grdztl gerne vermieden, aber naja, bei 4 Leuten muss man halt schauen, auf welchen Zeitraum man sich einigen kann. Ich hab nun schon beim Studieren von Reiseführern und gewissen Internetseiten herauslesen können, dass es dann gar nicht so ohne ist, was das Ausgebuchtsein anbelangt. Ist das tatsächlich so? Ohne dass es in Stein gemeißelt ist wäre der "Plan" bisher gewesen, einen Mietwagen zu nehmen. Die ersten und die letzten Nächte vorbuchen und mit nem Plan, was man alles machen wollen würde losziehen, aber eben mit der Freiheit, durch das nicht-Vorbuchen gleich weiterzukönnen, wenns einem mal nicht gefällt oder länger zu bleiben, wenns gefällt. Ist das zu dem Zeitpunkt denn überhaupt ratsam? Klingt irgendwie nicht so... Müsste ich denn auch sämtliche Ausflüge, die ich machen wollen würde, von D aus vorbuchen? Und nächste Frage: auf eigene Faust leichte bis mittelschwere Wanderungen machen (wenn möglich auf markierten Wegen) gut oder schlecht? (Stichwort Bären/Elche)
Aufgrund der Zimmerpreise hab ich auch schon mal über ein WoMo nachgedacht. Wobei ich gar nicht weiß, ob ich mit meinem einfachen PKW-Führerschein das Ding überhaupt fahren dürfte... Verhält es sich bei den Campingplätzen auch so, dass man die besser vorbucht?

Zum Interessensgebiet:
wir wollen vmtl. alles ein bisschen: Kultur (Ureinwohner), Geschichte (Öl, Goldrausch, Minen), Natur (inkl. Gletscher). Ich will nach Möglichkeit ein paar Meeressäuger sehen und Puffins (nach 5 Schottlandurlauben noch nicht zu den Viechern geschafft, dann muss eben Alaska her)
Das tut jetzt aber vmtl. erst mal nichts zur Sache, denn wenn wir eine konkreter Vorstellung der Reiseroute haben, würde ich mich ohnehin gern nochmal melden. Aber damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt

Über die ein oder andere Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Grüße,
Nadine

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 Bootie
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #1 Datum: Dezember 18th, 2016 um 3:58:49pm)
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Hallo Nadine,

dann willkommen!  
Hier "werden Sie geholfen".  

Ich selbst war nur einmal im Juni in Alaska und da war noch nicht die Hochsaison und man kam gut unter. Wir selbst hatten alle Hotels vorgebucht, aber wir hörten von anderen Touristen, dass noch einiges frei war in den Hotels. Juli ist schon Hauptsaison und ich denke, Richtung Denali wirst du schon vorbuchen müssen.
Hier sind aber einige im Forum, die im Juli in AK waren und die werden euch sicher bald gute Tipps geben.
Ausflüge wirst du vor Ort buchen können, denke ich. Du weißt ja vielleicht jetzt noch nicht, was genau du dir anschauen willst.
Wir hatten letztes Jahr einige Ausflüge bereits in Anchorage vorgebucht, als wir dort die ersten Tage verbrachten und sind dann runter Richtung Kenai bzw. Seward gefahren. Das hat gut geklappt.

In Sachen Wanderungen und Elche und Bären: Ihr seid ja zu viert und wenn ihr euch laut unterhaltet oder mal auch singt ( ), werden die Bären vor euch gewarnt und gehen euch freiwillig aus dem Weg. Die suchen keine Konfrontation, es sei denn, ihr geratet zwischen eine Mutter und deren Kind/er.
Man sollte Bären und Elche nicht erschrecken und ihnen den Freiraum geben, den sie brauchen.
Generell suchen die Tiere das Weite, wenn sie euch hören.
Ich glaube, in AK st Pfefferspray erlaubt. Bin aber nicht sicher, habe da auch gar keine Erfahrung mit.
Manchmal sind auch Gebiete gesperrt, wenn besonders agressive Tiere sich dort rumtreiben, da würde ich mich auch immer an das Verbot, dort nicht zu wandern, halten.

WoMo ist auch so eine Sache - ihr bekommt normalerweise eine Einführung, wie ihr alles handhaben müsst (Frischwasser, Abwasser usw.) und das dauert auch seine Zeit. Auch müsst ihr die Zeit vorsehen, euch regelmäßig Verpflegung zuzulegen.
Da müsst ihr schauen, was euch bequemer erscheint.

Es hängt von eurer Tour ab, wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt für Besichtigungen und Co.
Habt ihr z.B. lange Strecken von manchmal bis zu 6 St. pro Tag, sieht es mit längeren Wanderungen nicht so gut aus. Auch mal anhalten, wenn man ev. ein Tier am Straßenrand sieht, sollte drin sein.
Positiv sind die langen, hellen Tage!

Kultur, Öl, Goldrausch, Natur - da werdet ihr auf jeden Fall auf eure Kosten kommen!


Viel Spaß beim Planen!!  

Bootie

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Letzte Änderung: Bootie - Dezember 18th, 2016 um 4:02:07pm
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #2 Datum: Dezember 18th, 2016 um 7:03:15pm)
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Hallo und willkommen!


am Dezember 18th, 2016 um 3:05:39pm schrieb EnDe :
Ohne dass es in Stein gemeißelt ist wäre der "Plan" bisher gewesen, einen Mietwagen zu nehmen.
Zitierten Beitrag lesen


Diesen solltet Ihr am besten nicht allzu spät buchen bzw. bald schon mal nach den Preisen gucken, denn das kann u. U. kurz vor knapp auch teurer werden. Am besten über Dertour oder ADAC buchen.




Die ersten und die letzten Nächte vorbuchen und mit nem Plan, was man alles machen wollen würde losziehen, aber eben mit der Freiheit, durch das nicht-Vorbuchen gleich weiterzukönnen, wenns einem mal nicht gefällt oder länger zu bleiben, wenns gefällt. Ist das zu dem Zeitpunkt denn überhaupt ratsam?


Ich denke, sich nicht allzu starr für die gesamte Strecke festzulegen ist zu jeder Zeit ratsam. Ihr müsst eben sehen, an welchen Orten Ihr unbedingt zu einer bestimmten Zeit übernachten wollt und ggf. für dort schon vorbuchen. Ansonsten müsste sich eigentlich immer was zum Übernachten finden, wobei ich selbst bisher nur Erfahrung im August und September habe und dabei normalerweise das eine oder andere Hostel vorbuche und die Campingplätze dann spontan anfahre, da es da eigentlich immer Plätze gibt, zumindest für Zelte (aber so viel mehr Platz würde ein Womo ja auch nciht wegnehmen, falls Ihr Euch dafür entscheiden solltet); in diversen Motels war ich bisher nur im September, also in der Nachsaison, daher bin ich mir nicht sicher, ob da in der Hauptsaison auch mal was ausgebucht ist. Für 4 Personen ist es natürlich u. U. auch nicht ganz so einfach wie für eine.


Müsste ich denn auch sämtliche Ausflüge, die ich machen wollen würde, von D aus vorbuchen?


Das kommt darauf an, was Du unter Ausflug verstehst. Das meiste macht man ja eigentlich auf eigene Faust, erst recht, wenn man zu mehreren unterwegs ist.
Die einzige Art von buchbarem Ausflug, die mir selbst bekannt ist, sind die Parkbusse im Denali-NP, denn dort darf man ja nicht besonders weit mit dem eigenen Auto reinfahren. Man kann sich da vor Ort kurz vor knapp ein Ticket holen, aber dann kann es natürlich sein, dass man nicht den Bus mit der gewünschten Abfahrtszeit kriegt (ist mir jetzt am 1. September so gegangen, da waren dann auch sämtliche Campingplätze im Park so gut wie voll), also vielleicht lieber schon ein paar Tage vorher buchen (ggf. online oder per Telefon). Oder wenn Ihr sowieso schon das genaue Datum wisst, eben auch schon von zuhause.


Und nächste Frage: auf eigene Faust leichte bis mittelschwere Wanderungen machen (wenn möglich auf markierten Wegen) gut oder schlecht? (Stichwort Bären/Elche)


Auf jeden Fall Bärenspray mitnehmen und in unübersichtlichen Gegenden Krach machen, wie Bootie schon erwähnt hat. Markierte Wege gibt's eben deutlich weniger als z. B. in Europa, aber es gibt schon eine ganze Reihe Wandermöglichkeiten.
Falls Ihr was Mehrtätiges mit Zeltübernachtung vorhabt, wäre natürlich noch die Sicherungs des Camps wichtig, also wegen der Bären (hab ich mir aus diesem Grund auch bisher immer noch nicht getraut in AK...).


wenn wir eine konkreter Vorstellung der Reiseroute haben, würde ich mich ohnehin gern nochmal melden.


Das ist gut, dann können wir sicher auch ein paar konkrete Tipps geben.

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 Peter_Kamper
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #3 Datum: Dezember 18th, 2016 um 7:50:24pm)
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Hi,
im Prinzip haben unsere Spezialisten ja alles schon beantwortet.
Noch ein paar Stichworte:
a) Ein Wohnmobil darfst du hier mit dem normalem deutschem Fuehrerschein fahren.
b) Touren zur Besichtigung von Walen wuerde ich falls ueberhaupt erst kurz vorher buchen um sicher zu stellen, dass du einigermassen gutes Wetter hast. So wuerde ich den Ablauf der Tour (wo zuerst und wo zuletzt) eigendlich auch erst vor Ort nach der jeweiligen Wettervorhersage ( http://www.weather.gov/afc/ ) planen. Weder Homer noch Denali Park machen im Dauerregen und bei Sturm viel Sinn. Aber Campplaetze sind eben oft ausgebucht...
c) Juli ist nun mal die Hauptsaison in Alaska. Hotels sind ungeheuer teuer und sollten auch vorgebucht werden.
Allerdings gibt es auch gute Hostels wo fast immer Platz ist. Tippe bei Google einfach mal 'Hostel Anchorage Alaska' ein,.... oder welche Gegend ihr grade anfahren wollt. Diese Plaetze sind mehr Spass als Hotels und man lernt echt nette andere Reisende kennen.
Auch denke ich, dass ihr trotzdem kleinere B&B's findet, die euch kurzer Hand aufnehmen. Fuer soetwas braeuchtet ihr aber einen Computer und ein Internet Cafe oder freies WiFi, das oft in groesseren Laeden oder Buechereien angeboten wird.
d) Fuer den Goldrausch wuerde ich wahrscheinlich die Goldgraeberstadt Chicken empfehlen. Toller Platz.
Anfang July gibt es auch die "Girdwood Forest Fair', die man aus Spass besuchen koennte, wenn man in der Naehe ist. Tipp mal im April 2017 "Alaska Festivals' bei Google ein. Manche dieser echt tollen Feste sollte man im Vorbeifahren schon 'mit nehmen'.
e) Es gibt viele wirklich gute Wanderwege in Alaska und ich sehe kein Problem, solche alleine zu benutzen. Baerenspray laesst sich in fast jedem groesserem Laden wie zum Beispiel Fred Meyers in Anchorage kaufen. Dort solltet ihr euch auch eh erst einmal mit Proviant eindecken.
Seit draussen vorsichtig und laut, aber zu dieser Jahreszeit werdet ihr auf den wohl gekennzeichneten Wanderwegen eh nicht die Einzigen sein. Fragt nach Ratschlaegen in der jeweiliegen Region vor Ort ! Die Leute, die da leben wissen am Besten Bescheid und sind eigendlich immer hilfsbereit.
f) Ausser in manchen Parks darf man in Alaska auf Staatsland wild campen. Ein halbwegs vernuenftiges Zelt kostet hier 50 $.

Ansonsten wuerde ich mich wie gesagt trotz allem nicht von vorne herein festlegen und alles buchen.
Ein bischen Abenteuer ist immer nett und Alaskaner helfen meist gerne.

So, das war's ganz kurz von meiner Seite. Ansonsten haltet euch an Bootie und North. Ausser, dass Bootie sich im Monat eurer Reise (Juni anstatt Juli) vertan hat, haben Beide mit ihren Tipps absolut Recht und in mancher Hinsicht auch mehr Ahnung als ich.

Happy Trails,
Peter

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 Truck_Camper
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #4 Datum: Dezember 18th, 2016 um 8:10:46pm)
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Saluti

Ich persönlich kann dir nur die Vorteile eines Camper(WoMo) Urlaubs ans Herz legen.
a) ausser im Denali keine Reservierung notwendig
b) aussergewöhnliches Feeling auf den tollen CGs
c) Uebernachten wo es einem gefällt, gibt ja dutzende CGs
etc.etc.

Sicher, wenn du jede Nacht bequem in einem grossen Bett schlafen willst, dann bist du mit der PKW Variante besser dran.
Wie schon erwähnt sind gute/preiswerte B&B/Hotels/Motels in der HS selten.
Auswahl hast du eigentlich nur in den grösseren Städten:
Anchorage/Fairbanks/Seward/Homer, generell in der Aglomeration Anchorage.

Wenn ein WoMo in Frage kommen könnte, ist eine schnelle Reservation von Nöten. (z.B ein 30ft MH Modell)
Zu viert in einem WoMo ist die gute Chemie untereinander wichtig.
Gletscher Touren sind immer vor Ort, je nach Wetterlage zu buchen.
Das wärs vorerst; weitere Fragen beantworte ich gerne.
Habe unterdessen 8 jährige Yukon/AK Erfahrung.

Gruss
TC

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Letzte Änderung: Truck_Camper - Dezember 19th, 2016 um 11:47:22am
 North
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #5 Datum: Dezember 19th, 2016 um 9:25:16am)
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am Dezember 18th, 2016 um 7:50:24pm schrieb Peter_Kamper :
d) Fuer den Goldrausch wuerde ich wahrscheinlich die Goldgraeberstadt Chicken empfehlen.
Zitierten Beitrag lesen


Wobei hier noch zu beachten wäre, dass zumindest normale Miet-PKWs ab Anchorage die Straße dorthin gar nicht befahren dürfen.

Womit wir bei einem weiteren wichtigen Punkt wären: Einige Highways (die nicht so gut befestigten...)  in Alaska sind für Mietwagen nicht erlaubt (Versicherung greift nicht), wobei es meines Wissens Unterschiede zwischen PKW und Womo gibt (mit letzteren darf man wohl etwas mehr?) bzw. es auch spezielle Mietfirmen gibt, die für einen entsprechend vielfachen Preis auch die Gravel Highways erlauben.

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 EnDe
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #6 Datum: Dezember 21st, 2016 um 5:49:35pm)
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Vielen Dank schon mal für eure Antworten und Tipps! Ich seh schon, nen Schottland-Urlaub planen ist etwas einfacher  
Beim nächsten Treffen werd ich das mal alles mit einfließen lassen und dann sehen wir schon, in welche Richtung es geht. Generell sind meine Reisegefährten aber keine Vorbuchfans... dann wäre so ein WoMo ja eigtl. nicht verkehrt.
Wenn unsere Route grob steht, werd ich sie euch mal präsentieren, dann könnt ihr euren Senf bzgl. Machbarkeit dazugeben

ääh, was mir gerade noch einfällt: das 2. Mädel im Bunde ist absolut pferdeverrückt und sie möchte wenn möglich mal auf ner Ranch übernachten. Hat da jmd. Erfahrung?

Herzlichen Dank für die Hilfe!

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 Kokanee
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #7 Datum: Dezember 22nd, 2016 um 6:11:18am)
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Also falls ihr bei der Routenplanung mit der Zeit ins Schwitzen kommen solltet: ich halte Chicken für ziemlich verzichtbar, erst recht, wenn man nur deshalb da langfährt und wieder zurück. Ist irgendwie nicht mein Humor und was gibt es zu sehen? Kurz vor Touristenfalle.

Für eine "real experience" mit Pferden könnte ich mir Pioneer Outfitters vorstellen, Chisana, Wrangell St. Elias. Ich würde einfach mal von der Dauerrundreise absehen und die anderen drei auch auf Pferde setzen. Keine Ahnung, was das kostet. Zumindest wirkt es auf mich, naja, halbwegs authentisch. Allerdings, keine Ahnung wie der Stand bei dem Laden ist. Goldrausch ist zumindest auch dabei. Und zu viert relativieren sich ggfs. die Preise.

Ne Standardgletscherwanderung wohl etwas länger müsste es in den Chugach-Mountains geben und auch unten an der Küste Katmai-Halbinsel (wo einige Wege sind, regnet halt eher)

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 BeateR
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #8 Datum: Dezember 23rd, 2016 um 8:10:59pm)
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Hallo,

und jetzt auch noch meinen "Senf" dazu:

Wie "Truck-Camper" schon schrieb, wäre ein Wohnmobil eine gute Alternative. Damit müsstet Ihr, ausser im Denali NP, nichts vorbuchen. Campingplätze gibts genügend. Ausserdem ist (mit bestimmten Regeln) dort überall wild-campen erlaubt. Und wenn Ihr Euch gut versteht wird evtl. das Womo sogar noch günstiger sein als 2 Doppelzimmer.

Ein Nachteil des Wohnmobils: Ihr könnt es erst am Tag nach Eurer Ankunft übernehmen. Dann folgt die Einführung, Ihr müsst einkaufen (für das abendliche Lagerfeuer), etc. Also werdet Ihr an diesem Tag höchstens noch 100 km fahren können. Und am letzten Tag müsst Ihr das Womo, je nach Anbieter, schon im Laufe des Vormittags zurückgeben.

LG
Beate

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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #9 Datum: Dezember 25th, 2016 um 12:40:54pm)
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Noch was zu den Gletschern: Da kommt es auch darauf an, was Euch so vorschwebt. Truck_Camper schrieb was von geführten Touren (Stichwort Buchen) und Kokanee was von längeren Gletscherwanderungen.
Es gibt aber auch ziemlich einfache Wanderungen mit Gletscherkontakt, bzw. am Exit Glacier (bei Seward) oder in Kennecott (bei McCarthy), wo es auch einen einfachen Wanderweg zum Gletscher mit der Möglichkeit, auf den Gletscher zu latschen, gibt.
Das sind jetzt die 2, die ich persönlich bisher kenne, aber es gibt natürlich noch mehr, z. B. am Matanuska Glacier etc.

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 EnDe
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #10 Datum: Dezember 26th, 2016 um 5:28:12pm)
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Oh, vielen Dank an Euch


Es gibt aber auch ziemlich einfache Wanderungen mit Gletscherkontakt, bzw. am Exit Glacier (bei Seward) oder in Kennecott (bei McCarthy), wo es auch einen einfachen Wanderweg zum Gletscher mit der Möglichkeit, auf den Gletscher zu latschen, gibt.

jup, an so was hatte ich gedacht und auch schon den Exit Glacier ins Auge gefasst. Würde auch passen, da ich unbedingt nach Seward / auf die Kenai-Halbinsel möchte.

Das WoMo hab ich dem Rest nach meiner Präsentation der Kosten schon schmackhaft machen können. Das würde definitiv günstiger werden, sogar als 1 Zimmer in das wir uns zu viert quetschen (wenn man den Mietwagen mit einrechnet, der ja beim WoMo auch wegfällt). Mich hats direkt auf den Hosenboden gesetzt, als ich die Zimmerpreise gesehen hab. Ich hab ja mit mehr als anderswo gerechnet, aber das, was ich da rausgefunden hab, hat mich doch ein wenig erschreckt

Was jetzt schon klar ist, ist, dass wir die Inside Passage weglassen (nennt man die Region so oder eigtl. nur den Wasserweg? naja, ihr wisst, was ich meine denk ich)
2 von uns wollen unbedingt über den Polarkreis fahren und eigentlich auch bis Prudhoe Bay / Deadhorse. Wenn man das bei WoMo-Anmeldung bekannt gibt, klappt das dann wohl mit der Erlaubnis für den Dalton Highway? (der ist ja zumindest bei den Standard-Mietfahrzeugen nicht erlaubt) Ist das eigentlich eurer Ansicht nach ein albernes Vorhaben, beim ersten (und vmtl. einzigen) Alaska-Urlaub diese Strecke fahren zu wollen? Generell sind wir froh, auch mal von den Standard-Touri-Strecken wegzukommen und ein bisschen was "Anderes" zu machen. Aber es sind halt auch fast 800 km ab Fairbanks, die wir auch wieder zurückfahren müssen...
Hier würde mich eure Einschätzung auch sehr interessieren.


Ich persönlich kann dir nur die Vorteile eines Camper(WoMo) Urlaubs ans Herz legen.
a) ausser im Denali keine Reservierung notwendig

erfahrungsgemäß wie weit im Voraus nötig? wenn wir das von unterwegs aus machen würden, z.B. 2 Tage vorher, ist das realistisch oder ein absolutes Unding?

VG,
Nadine

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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #11 Datum: Dezember 26th, 2016 um 5:37:04pm)
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Hallo Nadine / EnDe
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was mir gerade noch einfällt: das 2. Mädel im Bunde ist absolut pferdeverrückt und sie möchte wenn möglich mal auf ner Ranch übernachten. Hat da jmd. Erfahrung?
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Sollte eure Routenplanung den Kreis Alaska Highway bis Whitehorse/Yukon, Klondike Highway bis Dawson (Goldgräber Historie) und Top of the World Road zurück nach Alaska beinhalten, hätte ich bei Whitehorse einen Top Tip für eure "Pferdeverrückte". Die Sky High Wilderness Ranch liegt in absolut traumhafter Landschaft direkt am Fish Lake. Hier der Link:

www.skyhighwilderness.com

Aus persönlicher Ansicht ist die Ranch für Pferde und Husky Freunde nur zu empfehlen.

Grüße und ride on
Swabian Snowdog

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Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. / aus Sibirien.
 BeateR
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #12 Datum: Dezember 26th, 2016 um 6:07:10pm)
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am Dezember 26th, 2016 um 5:28:12pm schrieb EnDe :
2 von uns wollen unbedingt über den Polarkreis fahren und eigentlich auch bis Prudhoe Bay / Deadhorse.
Zitierten Beitrag lesen


Nachdem Ihr sowieso nur 18 Tage habt, könnt Ihr Prudhoe Bay vergessen. Am besten auch den Polarkreis. Ihr habt einfach keine Zeit dafür. Bis Prudhoe Bay müsstet Ihr hin und zurück mindestens 4, besser 5 Tage rechnen. Und "Standard-Touristen-Routen" gibts in Alaska/Yukon sowieso nicht. Es ist überall wenig los.
Wenn etwas länger Zeit wäre, würde ich den Dempster Highway bis zum Polarkreis empfehlen. Geht aber bei Eurem Zeitfenster nicht.

Aber: Ihr könnt sicher sein, die Landschaft sieht nördlich des Polarkreises auch nicht viel anders aus als südlich


Die Reservierung im Denali NP würde ich machen, sobald die Route feststeht. Gerade wenn Ihr IM Nationalpark übernachten wollt (Teklanika CG ist mein Favorit), dann ist schnell Reservierung schon nötig. Dazu kommt, dass Ihr dann auch gleich den Bus bis zum Wonderlake reservieren könnt/solltet. Denn da sollte man schon versuchen, den ersten Bus morgens zu bekommen.

Wenn Eure Route mal feststeht, kann ich Euch bestimmt noch einige Highlights dazu schreiben.

Beate

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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #13 Datum: Dezember 27th, 2016 um 10:40:07am)
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am Dezember 26th, 2016 um 6:07:10pm schrieb BeateR :
Aber: Ihr könnt sicher sein, die Landschaft sieht nördlich des Polarkreises auch nicht viel anders aus als südlich

Zitierten Beitrag lesen


Naja, das würde ich so jetzt auch wieder nicht sagen. Ich war zwar selbst in Amerika erst einmal nördlich des PK, nämlich in Coldfoot für eine Nacht, aber schon auf dem Stück dahin fand ich die Landschaft (beginnende Brooks Range) sehr beeindruckend. Bin aber sowieso Tundra-Fan. Ok, sowas hat man auch im Denali-NP.
Aber noch weiter nördlich soll es ja nochmal anders aussehen, auch wenn ich die Gegend bisher nur von Bildern kenne. Highlight wären für mich dort die Moschusochsen, die sonst in Alaska nur schwer außerhalb von Zäunen anzutreffen sind.

Aber es stimmt natürlich, dass man sich für die Strecke schon genug Zeit nehmen sollte.

Außerdem ist ja noch gar nicht sicher, ob das gemietete Kfz den Dalton Hwy überhaupt wird befahren dürfen. Eine Alternative wäre dann eben, sich mit dem Dalton Highway Express oder einem anderen Touranbieter (z. B. http://www.northernalaska.com) hinkarren zu lassen.

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 BeateR
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Re: Alaska im Juli 2017
(Antworten #14 Datum: Dezember 27th, 2016 um 11:33:48am)
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Ja, natürlich hast Du Recht, je weiter nördlich man kommt, desto karger wird die Landschaft. Nur dafür ist halt bei nur 18 Tagen keine Zeit. Und ob man nun bis zum Polarkreis fährt, evtl. noch 10 km weiter, das macht keinen Unterschied in der Landschaft.

Ich selbst bin den Dalton auch noch nicht gefahren, da viele Womo-Vermieter diesen Highway verbieten. Aber auf dem Dempster waren wir schon bis Inuvik. Und wenn man Zeit hat, ist das wirklich eine tolle Gegend.

in NWT waren wir auch schon nördlich des Polarkreises. Vielleicht ist es deshalb für mich keine Besonderheit mehr. Und in Norwegen ist es ja ziemlich einfach, nördlich des Polarkreises zu kommen.

Beate

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