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   Autor  Beitrag: Oelbohrungen im ANWR  (Gelesen: 12612 mal)
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Alaska 4ever
     

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Oelbohrungen im ANWR
( Datum: August 13th, 2001 um 5:45:03pm)
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Hallo,

was haltet ihr von dem Vorhaben der Bush-Regierung
im Arctic National Wildlife Refuge [ANWR] nach Oel zu bohren?
Ist es umwelpolitisch sinnvoll oder sogar gefährlich?
Oder ist es notwendig um die USA von Ölimporten unabhängiger zu machen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Sind die grosse Karibu-Herde (Porcupine) und andere Tier- und Pflanzenarten
wirklich gefährdet oder ist das alles nur eine Übertreibung von Umweltschützern?
Was meint ihr? Oder sollten wir uns aus der Diskussion
heraushalten - geht uns ja eigentlich nichts an, oder?

Grüße
Ragnar

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 Peter Kamper
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Re: Oelbohrungen im ANWR Teil I
(Antworten #1 Datum: August 15th, 2001 um 2:19:06pm)
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ANWR....,das "Arctic National Wildlife Refuge" noerdlich der Brooks
Range,so sagte der alaskanische Senator Murkowski,ist ohne grosse
Bedeutung.Mehr Moos und Pfuetzen,Schnee und Wind, als Wild und Natur.
Das Oel,so fuhr er fort,das darunter liegt kann allerdings die USA vom
Wuergegriff der arabischen Laender retten,die jederzeit den Hahn zur
amerikanischen Oekonomie zudrehen koennen.
Mit Enthusiasmus lud er dann mehrere Senatoren im Februar 2002 zu einem
Flug ueber ANWR ein.
Alles was sie sahen war ein von Schnee bedecktes
Flachland.
"Sehen sie,meine verehrten Damen und Herren Senatoren,dies ist worueber
wir hier reden.....
Wollen sie wirklich sagen,dass sie diese oede Flaeche gegen die
Sicherheit Amerikas eintauschen wollen ?"
Selbst die Alaskaner,die wirklich in ANWR bohren wollen lachten ueber
Murkowski's Trick.Immerhin war es zu der Zeit nur fuer 2 Stunden pro Tag
hell.
Ein Herr,der FUER diese neuen Oelfelder ist sagte mir lachend:" Ich
hoffe,er ist in den 1 1/2 Stunden drueber geflogen in denen sie sehen
konnten,wie schoen weiss es ist."
=================
Ich lebe seit 18 Jahren in Alaska und habe von 1984-88 auf den
exestierenden Erdoelfeldern noerdlich der Brooks Range gearbeitet.
Die Eindruecke,an die ich mich erinnere sind Wintertage an denen
verheerende Winterstuerme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h
draussen tobten waehrend wir uns in im Fruehstuecksraum eines der Camps
mit unserer Ausruestung versammelten.
Wir wurden in Convoys eingeteilt um unsere Arbeitsstaetten zu
erreichen,guckten auf die jede Minute mit neuen Wind-und Kaeltedaten
gespeisten Monitoren an der Decke und eilten zurueck zu unseren Zimmern
um vielleicht eine zweite Gesichtsmaske zu hohlen oder noch einen extra
Pullover unter unsere einteiligen arktischen Anzuege zu ziehen.
Die "fast"-Sonnenauf-und Untergaenge im Winter waren wunderschoen und
man konnte sie bei klarem Wetter zwischen 13 und 14 Uhr betrachten.
Die Sonne sahen wir nie wirklich bis spaet im Februar,wenn sie langsam
am Horizont erschien.Erst nur fuer Minuten an klaren Tagen,spaeter in
ihrer vollen blutroten Schoenheit,oft verzerrt durch die treibenden
Eiskristalle,die dem gefrohrenen Eismeer eigen sind.
Es war ein Abenteuer und ich hatte Spass (oder glaube zumindest mich
daran zu erinnern,dass ich mit halbgefrohrenen Fingern Spass hatte....

Das war Prudhoe Bay.
Ich war Hilfsmechaniker,Uebersetzer, Brunnenkopftechniker (toller
Name,aber ich schaufelte nur Schnee),und groesstenteils nur einfach
Arbeiter.....
Damit war es mein Job die von den ewigen Eismeerstuermen getriebene
weisse Masse irgendwohin zu schaufeln wo der Wind sie nicht wieder in
den Weg der "wirklichen" Brunnenkopftechniker trieb,versuchte schweizer
Architekten mit texanischen Elektrikern zusammenzubringen (der Trick
war,die gegenseitigen Flueche in Hoeflichkeiten zu uebersetzen und
half alaskanischen Mechanikern Bagger wieder in Gang zu bringen,deren
Fuehrerhaus 20 Stufen ueber dem Boden lag.Riesige Maschienen arbeiten
dort oben in der Tundra,unvorstellbar fuer den "normalen" Bauloewen...
------
Ich sage dies alles nur,damit die Leute,die wirklich nach Oel in ANWR
bohren wollen nicht denken ich sei einfach  "einer von den
Umweltschuetzern".....

+++++++++++++
Weiter geht es im zweiten Teil
----------------
Peter Kamper
Fairbanks,Alaska
kamper@mosquitonet.com
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 Peter Kamper
 Gast
 
Re: Oelbohrungen im ANWR II
(Antworten #2 Datum: August 15th, 2001 um 2:22:18pm)
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+++++++++
Fortsetzung:

Als erstes wuerde ich gerne erklaert haben,wieso wir nachts im Winter
Schmutzwasser mit Oel in die Tundra pumpten.
Haben "wir" nie getan ?
Ich als Hilfsmechaniker musste die Schlaeuche legen.....
Ganze Kettenraupen sowie viele andere Dinge sind
nach Zeugenaussagen zwischen 1974 und 1988 in der Tundra vergraben
worden.
"Eine Raupe,die du nicht mehr brauchst hat ihr eigenes Loch gegraben,ist
reingefahren und eine andere Raupe hat es zugeschuettet.Es war einfach
etwas,das ueber die Steuer verrechnet wurde.Totalverlust.....",so
erzaehlten mir einige Veteranen Prudhoe Bay's...
Vielleicht vergraebt man keine Raupen mehr,aber ueberall passieren
Unfaelle und die Nachtschichten pumpen mit grosser Wahrscheinlichkeit
immer noch "Wasser" (ich denke man weiss was ich meine.....) in die
Tundra und unters Eis.
Dies ist wie Dinge oft ablaufen.
Falls ein Fall so dramatisch wird,dass er wirklich an die Behoerde
gemeldet werden muss,wird wahrscheinlich jemand gefeuert....,aus reiner
Ruecksicht gegenueber der Natur.
============
Nun aber zum wirklichen Thema....:
Die meisten Alaskaner wollen ANWR geoeffnet haben.
Viele von uns "brauchen" (haha) das Geld und wir haben jede Menge
Tundra.So zumindest verlaeuft die Logik so.
Ausserdem gibt es keine Strasse zu ANWR und damit koennen wir nicht
wirklich dort ohne Buschflugzeuge jagen.
Klar ist es flach und oede bis die Porcupine-Herde das Gebiet
bezieht,aber wir denken an Jobs und das Geld,das der Staat durch neue
Steuern bekommen kann.
Deutschland schreckte nicht davor zurueck,den letzten Baeren zu
schiessen und in diesem Sinne gibt es auch hier eine Politik des
Volkes,die nicht davor zurueckschreckt den letzten Tropfen Oel aus dem
Boden zu hohlen.
(Ok,ein weithergehohlter Vergleich,....aber...
=========
Selbst Amerika weiss,dass Bush ein Handlanger der Oelindustrie ist.Viel
haben dies erst nach der Wahl wirklich herausgefunden.
Er macht allerdings neuerdings kein Hehl daraus.
Die Gewerkschaften,deren Kraft unumstritten ist sind ebenfalls fuer die
Oeffnung ANWR's am kaempfen um Arbeitsstellen zu beschaffen.
Viele Senatoren werden ihr Herz "der Stimme des Volkes",naemlich den
Gewerkschaften,preisgeben,und die Frage ist eigendlich nur,wann ANWR
geoeffnet wird und nicht ob es geoeffnet wird.
Leider,leider,leider....ist dies die Wahrheit.
Dinge waeren anders verlaufen,wenn Gore Praesident geworden waere.
Er haette auch das internationale Umweltschutz-Abkommen unterzeichnet.
Aber.....
----------------
Nun zu meiner persoenlichen Meinung:
Ich sehe keine Moeglichkeit,die Oeffnung ANWR's zu verhindern,allerdings
sehe ich eine Moeglichkeit dies zu verzoegern.
Neue Erfindungen im Bereich der Erdoelbohrungen werden fast monatlich
bekannt gegeben und solange
die Oeffnung verzoegert wird,solange werden neue umweltfreundlichere
Methoden erfunden werden.
Ein Erdoelvorkommen von der Groesse,die in ANWR vermutet wird,wird ohne
Zweifel von einem Land,das energiehungriger als jeder andere Staat
dieses Planeten ist ausgenuetzt werden.
In dieser Hinsicht mache ich mir keine Hoffnungen,
zumal die offizielle alaskanische Politik der Idee gegenueber positiv
eingestellt ist.
Aufhalten,diskutieren,neue scharfere Regelungen und Aufpasser,Auflagen
und Gesetze sind fuer mich persoenlich die einzige Hoffnung ANWR intakt
zu halten.
Dies ist,worauf ich hoffe....
Manche moegen sagen,dass ich einfach kapituliere....,denn eigendlich
will ich keine Bohrtuerme in ANWR sehen.
In meinen Augen allerdings kann ich nur dafuer kaempfen den Missbrauch
dieser wunderbaren Ebene lang genug hinaus zu zoegern damit der Senat
und Alaska Zeit hat mehr Gesetze zu machen und das die Technologie
ausgefeilter wird.

+++++++++++++
Weiter geht es im dritten Teil
----------------
Peter Kamper
Fairbanks,Alaska
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 Peter Kamper
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Re: Oelbohrungen im ANWR III
(Antworten #3 Datum: August 15th, 2001 um 2:23:35pm)
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++++++++++
Fortsetzung:

Werden Oelbohrungen in ANWR die Karibous der Porcupine-Herde in
irgendeiner Weise beeinflussen ?
"Natuerlich nicht.....!",sagt Bush und haelt das Photo hoch,das drei
Karibous unter der Alaska Pipeline zeigt.
Der alaskanische Senator Murkowski haelt das selbe Photo bei einer
andern Veranstaltung hoch und verdammt die "New York Post",die eine
Eisbaerin mit zwei Jungen in einem Artikel abbildeten,der gegen die
Oelbohrungen in ANWR war.
Seine Detektive fanden heraus,dass das Photo 50 km oestlich von ANWR
geschossen wurde.
"Laecherlich" wurde der Artikel genannt."Effekthascherei....!"
Als ob es 50 km oder sogar 500 km weiter westlich keine Eisbaerinnen
geben wuerde!!!!
Politiker........
================
Vor Jahren sass ich in einer kleine Huette am Dalton Highway in der
Brooks Range und ein Trapper,der fast sein gesammtes Leben in der Arktik
verbrachte,und den Bau der Trans-Alaska Pipeline miterlebt hatte
erzaehlte vom ersten Herbst als die Caribous die Pipeline fanden,als sie
nahe Adigun Pass ueber die Berge gegen Sueden zogen:
"Schnee war an dem Tag gefallen und ich wusste,dass die Karibou bald
ueber die Berge kommen mussten.Trucker (Lastwagenfahrer) hatten schon
vor Tagen erzaehlt,dass die Tiere auf der anderen Seite der Brooks Range
in die Berge zogen.
Das erste Tier,das kam war eine alte Kuh.Herden werden immer von den
erfahrensten Kuehen geleitet.
Sie kam den Seitenpass hinunter,den ein Grossteil der Herde jedes Jahr
nimmt und stand ploetzlich vor der Pipeline.
Die gesamte Vorderfront der Herde,ungefaehr 150 Tiere,stoppte hinter
ihr.
Ich erinnere mich noch heute,wie sie seitwaerts trabte um Wind von der
Sache zu kriegen,zu schnauben anfing und nach ungefaehr 15 Minuten
umdrehte und den Pass hoch wieder gegen Norden verschwand.
Sie trabte durch die Herde den Pass hoch und 150 Tiere kehrten um.
In dem Jahr sahen wir kaum ein einziges Karibou im Umkreis von 100 km.
Keiner weiss,wo sie hingingen.Obwohl wir in spaeteren Jahren wieder
Karibou hatten sind die grossen Herden,die in alten Tagen durch unser
Tal trabten lange verschwunden.
Keiner kann mir erzaehlen,dass die Pipeline den Karibous ueberhaupt nichts
ausmacht......."
==============
Das Oel wird gefoerdert werden.
Die Frage ist nur "wann".....und "wie".
Um so spaeter,um so besser.

Peter Kamper
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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #4 Datum: September 1st, 2001 um 5:08:49pm)
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Hallo,

ich finde gut, dass Du dieses Thema ansprichst, und ich finde vor allem den Schlußsatz meines Vorredners gut:

>Das Oel wird gefoerdert werden.
>Die Frage ist nur "wann".....und "wie".
>Um so spaeter,um so besser.

Leider ist es offensichtlich so, dass eine der letzten ursprünglichen Landschaften der Welt auch noch geopfert werden muss.

Weitere Informationen zum Thema findet Ihr auf folgenden Seiten:

http://de.news.yahoo.com/010827/12/1wk64.html

und im Topthema vom 6.8.2001 bei
http://www.clickfish.com/kanada. Dort geht es um die Karibuherde im Norden Alaska und Kanadas, die davon betroffen sein wird. Auf der Seite gibt es weitere Links zum Thema.

Gruss,
Mona  

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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #5 Datum: April 18th, 2002 um 9:08:40pm)
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Meldung von heute:


Der US-Senat hat am Donnerstag gegen den Plan von Präsident George W. Bush zur Ölförderung in einem Naturschutzgebiet in Alaska gestimmt.
...damit lehnte die Kammer den Teil von Bushs Energiegesetz ab, das die Erschließung von Vorkommen in dem Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) ermöglicht hätte.


Ich kommentiere die Meldung nicht  

RNR

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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #6 Datum: April 18th, 2002 um 9:21:42pm)
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Danke für die gute Nachricht, Ragnar. Aber mal abwarten , wie lange das anhält.

Gruss,
Mona

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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #7 Datum: April 18th, 2002 um 10:14:08pm)
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Hi Mona,

tja ich glaube da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen... Ob Bush so leicht aufgibt?

Gruss
Ragnar

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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #8 Datum: April 18th, 2002 um 10:26:49pm)
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Kann ich mir eigentlich auch nicht so recht vorstellen. Obwohl er jetzt ja - verständlicherweise - mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Gruss,
Mona

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Letzte Änderung: Mona - April 18th, 2002 um 10:27:16pm
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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #9 Datum: April 26th, 2002 um 2:16:46pm)
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Für ihren Kampf gegen Ölbohrungen in Alaska sind drei Umweltschützer mit dem diesjährigen Goldmann-Preis ausgezeichnet worden.
Die drei Alaskaer Jonathon Solomon, Sarah James und Norma Kassi sind Gwich'in-Indianer und leben in dem von der Ölförderung bedrohten Arctic National Wildlife Refuge...

Hier noch ein Link zu den Gwich'in-Indianern:
http://www.alaska.net/~gwichin/


gruss
ragnar

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Letzte Änderung: admin - Mai 23rd, 2012 um 5:30:51pm
 Girlie16
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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #10 Datum: September 13th, 2003 um 12:25:57pm)
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Ich finde es nicht dut,das dort gebohrt werden soll!Wenn er (George W.Bush) meint irgendwo nach Öl graben zu lassen, dann soll er das in seinem Garten machen oder dort, wo er nicht so viel zerstören kann!!!!    Man sollte ihm mal gewaltig in den A**** treten,damit er mal wieder auf den Boden kommt!!

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 Oli
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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #11 Datum: September 13th, 2003 um 2:00:04pm)
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Hallo Ich finde es nicht gut das dort nach öl gebohrt werden soll.Die Menscheit ist für mich das dümmste Lebewesen wir zerstören immer selbst unseren Lebensraum ,ich glaube nicht daran das die masse der Menschen dies je Kapiert .Für mich ist gibt es keine Rechtfertigung dort nach Öl zu Bohren . Das Bush dafür ist ist klar weil die Industrie natürlich dahinter steht.Aber menschen sollten kapieren das es nicht wert ist die Umwelt zu zerstören,aber ich habe da wenig hoffnung. Ich hoffe natürlich das dies gestoppt wird . Die Natur ist einfach zu einzigartig und zu schön um sie zu zerstören,und ich bin froh das es angagierte Naturschützer gibt die versuchen die Natur und damit uns zu retten. Ich könnte mich darüber noch lange aufregen aber das Forum hat warscheinlich nicht genug Platz dafür.
Also Ende ich hier  Mfg Oli

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 Alex
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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #12 Datum: Februar 22nd, 2004 um 3:15:12pm)
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ich hoffe das es noch eine Weile dauert bis eine Entschiedung getroffen ist.
In der neuen GEO ist ein, wie ich finde, ziemlich interessanter Bericht zu dem Thema.

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Re: Oelbohrungen im ANWR
(Antworten #13 Datum: September 21st, 2004 um 2:57:03pm)
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Die größten Ölreserven und 750 000 neue Jobs

Der überwiegende Teil der Bewohner Alaskas ist für eine Nutzung der Öl- und Gasreserven an der Küste von ANWR. 10 Gründe sollen nach Angaben von "Arctic Power", einer Interessensgemeinschaft  Alaskas , dafür sprechen:

-  8 Prozent des Naturreservats ANWR sind nur betroffen.

- Alaska hat grosse zusätzliche Einnahmen.

- Bis zu 750 000 neue Arbeitsplätze werden geschaffen.

- Viele amerikanische Bundesstaaten profitierten  von dem Projekt. Der wirtschaftliche Nutzen des  vergleichbaren North-Slope-Ölfelds zwischen 1980 und  1994 lag bei 50 Milliarden Dollar.

- Nur in Alaska gibt es größere Ölreserven.

- Die Produktion am North-Slope-Ölfeld ist wieder gesunken.

-  Öl- Importe werden immer teurer.

- Es gibt keine schlechten Auswirkungen auf die Umwelt.  Die Zahl der Elche/Karibus ist trotz Ölproduktion stetig gestiegen.

- Allerneueste Technologien schonen die Umwelt.

- 75 Prozent und mehr der Alaskaner befürworten das Vorhaben.

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Bush will mehr Oel
(Antworten #14 Datum: November 17th, 2004 um 6:32:59pm)
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Die Regierung der USA nimmt einen neuen Anlauf auf die Genehmigung der Ölförderung im ANWR. "Es ist eine der ersten Sachen, die wir nächstes Jahr in Angriff nehmen", erklärte ein Mitarbeiter des US-Energieministers S. Abraham. Einige der neu gewählten Senatoren hätten bereits ihre Zustimmung signalisiert, erklärte Abraham vergangene Woche ...

der ganze Artikel unter http://www.taz.de

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