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   Zelten und Bären?
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: Zelten und Bären?  (Gelesen: 12151 mal)
 Baer
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Zelten und Bären?
( Datum: März 10th, 2013 um 10:21:22am)
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Hallo

Ich habe ja schon einiges über Bären gelesen und wie man sich ihnen gegen über verhält, das man die Vorräte abseits vom Zelt lagern soll und wenn man zu Fuß unterwegs ist sich bemerkbar machen soll.
Eine Frage lässt mich aber nicht los.
Wie sieht es Nachts aus wenn man im Zelt liegt? Lassen die einen dann in Ruhe oder muss man damit rechnen das mit mal das Zelt platt ist oder der Gleichen?
Hätte vor im Denali und Katmai NP. zu zelten.

Gruß Baer

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 North
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #1 Datum: März 10th, 2013 um 12:06:07pm)
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am März 10th, 2013 um 10:21:22am schrieb Baer :
Wie sieht es Nachts aus wenn man im Zelt liegt? Lassen die einen dann in Ruhe oder muss man damit rechnen das mit mal das Zelt platt ist oder der Gleichen?
Zitierten Beitrag lesen


Genau dafür soll man ja Esswaren und andere duftende Sachen (inkl. Zahnpasta) entsprechend lagern, damit eben kein Bär sich für das Zelt interessiert.  

Ich war selbst erst 2mal in Alaska und hab dort bisher noch nicht "wild" gecampt, äh, gezeltet, sondern immer nur auf Campgrounds, wo ich meine Sachen entweder - sofern vorhanden - im Auto oder eben in diesen entsprechenden Behältern/Kontainern vor Ort eingeschlossen habe (gibt's eigentlich auf allen Campingplätzen in Bärengebieten). Wenn Du im Denali NP ins Backcountry gehst und dort zeltest, kriegst Du sowieso erst mal eine Einweisung sowie solche tragbaren bärensicheren Behälter, die Du beim Zelten auch auf jeden Fall benutzen musst.

Eine andere Frage ist ja aber eher, wie man mit nächtlichem Verlassen des Zeltes umgeht.    Selbst wenn das Zelt nach nix interessantem stinkt, könnte es doch sein, dass gerade ein Bär in der Gegend rumläuft, wenn Du gerade aus dem Zelt kriechst, so dass Du ihn damit womöglich überraschst. Darüber hab ich mir letztes Jahr auch auf einem Campground in McCarthy Gedanken gemacht, zumal dort nachts mangels Stromleitung überhaupt kein Licht brennt und ich zum WC schon so ein Stückchen laufen musste. Und am Tag vor meiner Ankunft war gerade ein Bär auf derselben Campsite gesehen worden. Ich hab dann halt beschlossen, beim Aufstehen und Öffnen des Zelts immer schon mal so'n bisschen "Krach" zu machen und hab dann auch noch einen der Trekkingstöcke mit auf den Weg zum WC genommen, um mich unterwegs auf dem Schotterweg auch noch etwas "lauter" anzuhören (ohne dabei aber irgendwelche anderen Gäste aufzuwecken, hoffe ich). Wenn Du allein in der Pampa bist, kannst Du ja wahlweise auch was singen oder rufen oder so.  

Würde mich aber auch über Erfahrungsberichte aus dem Busch freuen.  

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Letzte Änderung: North - März 10th, 2013 um 12:07:55pm
 Baer
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #2 Datum: März 10th, 2013 um 1:48:20pm)
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Über meine Erfahrungen kann ich dann wohl berichten.
Über das Nachts raus gehen habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Dann einen Bären überraschen oder von ihnen überrascht zu werden wenn man das Zelt verlässt könnte zu Problemen führen. Richtig verstanden habe ich dich dann also, wenn man im Zelt liegt es keine Probleme geben könnte?

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 borntobewild
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #3 Datum: März 11th, 2013 um 6:43:56pm)
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Hi,
ich habe schon ein paar Nächte im Zelt im Yukon und Alaska verbracht.  
Am Yukon ist mal nachts ein Bär zwischen unseren Zelten   maschiert. Er hat kein Interesse an uns gehabt.
In Alaska ist mal ein bekanntes Päärchen im Zelt getötet worden: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/1443788/Final-cries-of-couple-killed-by-bear.html

Es ist schwierig darauf die richtige antwort zu geben. Ich meine es ist sehr Wichtig einige Regeln zu beachten.
Zu diesem Thema hat auch Peter einiges, lesenwertes geschrieben: http://www.angelfire.com/de/kanualaska/bear.html

Jürgen

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 Peter_Kamper
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #4 Datum: März 14th, 2013 um 12:57:20pm)
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Ja,
ich denke mal du wirst gefressen werden.
Immerhin gibt es noch ein paar andere Geschichten noerdlich der Brooks Range:
http://www.adn.com/2008/08/29/509629/grizzly-attacks-woman-in-tent.html

Abgesehen davon gibt es auch noch die selbst mir absolut schleierhafte Geschichte der zwei Kanuten (sie waren wahrscheinlich erfahrener als ich) die nie geloest wurde. Ich hoffe du kannst englisch:
http://www.americanwhitewater.org/content/Accident/detail/accidentid/909/
Ich kann wahrscheinlich weitere Faelle finden die dir den Schlaf versauen werden ...
-------
Auf Campingplaetzen ist es wirklich schwierig von einem Baer getoetet zu werden. Da musst du dich schon anstrengen. Die Foersterei in Chitina hatte mal ein Schreiben an der Wand haengen, das helfen koennte:

"Wie kann man Photos von einem Baeren machen ?"
a) Kaufen sie eine Speckseite und halbieren sie diese.
b) Braten sie eine der Haelften, kuehlen sie das Fett so dass sie es ueber ihr Zelt traeufeln koennen. Der Rest des gebratene Specks sollte am Fussende ihres Schlafsacks aufgehoben werden.
c) Halbieren sie die andere Haelfte nochmals und legen sie eines der Viertel unter ihr Kopfkissen nachdem sie sich damit eingerieben haben.
d) Das uebrig gebliebene Viertel sollte ebenfalls geteilt werden so dass es auf beide Hosentaschen verteilt werden kann falls sie wandern gehen wollen.
e) Bitte beachten sie, dass nachts fuer Baerenphotos ein Blitzlicht nuetzlich sein kann und Weitwinkelobjektive bei Nahaufnahmen erfahrungsgemaess bessere Bilder liefern.
Viel Erfolg,
ihre Foersterei."
-
Dies war eine interne E-Mail die ein Foerster damals vor 20 Jahren an die Wand der kleinen Foersterei in Chitina genagelt hatte nachdem zu viele Touristen fragten wo man denn die Baeren photographieren kann......
Als meine Freunde und ich dort vorbei kamen lachten wir. Heutzutage wuerde man soetwas bei Fish& Game natuerlich nicht mehr fnden.
Es waere leicht moeglich, dass ein xxx solche Ratschlaege befolgt und den Staat Alaska verklagt.
--------------
Wir reden nicht ueber Campgrounds sondern ueber irgendwo im Busch campen, richtig ?
Immerhin ist in Campgrounds in Alaska kaum jemandem jemals irgendwas passiert.
Die Chance ist ungefaehr so gross wie ein Lottogewinn. Im Falle, dass du allerdings das Lotto gewinnst, mach keine unnoetigen Bewegungen im Zelt (sowas wie aufstehen oder Beulen ins Zelt machen die der Baer sieht) sondern sing einfach 'We all live in a yellow submarine'. Der Rythmus der Worte scheint zu funktionieren. Ich hab's in einem Notfall vor langer Zeit ausprobiert.
------
Ansonsten habe Erfurcht oder auch nur Furcht. Das ist gesund wenn man nicht ganz oben an der Futterkette steht.
Koche nicht im Zelt und traue dem Gott deiner Wahl. Irgendwann wirst du dann schon einschlafen.
Wenn tatsaechlich eine Tatze ans Zelt klopft, fang einfach an zu singen aber mach keine panischen Bewegungen....
Manchmal wundere ich mich ob 'We will rock you' von Queen auch funktioniert. Aber ehrlich gesagt.... ich denke der Rythmus ist zu schnell. Ich wuerde 'Yellow Submarine" waehlen....
Viel Spass,
Peter

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 Baer
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #5 Datum: März 14th, 2013 um 6:45:27pm)
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Wenn ich das richtig verstehe ist das Zelten in der freien Wildnis riskanter als auf einen Campingplatz? Ich kenne jetzt nicht die Gegebenheiten von Alaskas Campingplätzen. Sind die besonders gesichert oder schiebt da einer Nachtwache? Kann ich mir nicht vorstellen.

Ob Yellow Submarine oder We will Rock you. Ich glaube das würde dann von meiner mentalen Verfassung abhängen. Tendieren würd ich ja ehr zum zweiten aber ob es den Bären dann auch besänftigt.

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 murpsel
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #6 Datum: März 16th, 2013 um 6:47:21pm)
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Also ich hab jetzt mindestens schon 100 Nächte im Yukon und Alaska im Zelt oder auch einfach nur im Schlafsack mitten in der Wildnis gepennt und bis jetzt nie irgendwelche Probleme gehabt. Das gefährlichste war wohl letztes Jahr eine aufgeschreckte Elchkuh, die fast mein Zelt über den Haufen gerannt hat.
Wenn man, wie ja schon beschrieben die Grundregeln einhält und die Verpflegung nicht gerade im Zelt deponiert oder dort kocht, muss man schon verdammtes Pech haben von einem Bären gefressen zu werden.  Wenn es dich beruhigt und  du mal für kleine Königstiger aus dem Schlafsack und zwischen die Büsche musst, kannst du wie Peter ja schon schreibt dann ein kleines Liedchen anstimmen.
Trotzdem sollte man den Respekt nicht verlieren, ein Bärenspray für den absoluten Notfall dabei haben und auch wissen, wo es griffbereit zur Hand liegt.

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 dr-blei
 Gast
 
Re: Zelten und Bären?
(Antworten #7 Datum: März 17th, 2013 um 4:25:15pm)
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@ Baer
Wenn du Infos über Bären lesen willst so schau auf meinen Blog! Nebenbei hast du noch Flussbeschreibungen, allgemeine Infos,Wissenswertes zum Fischen!

http://yukonblog-dr-blei.blogspot.co.at/

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 Kokanee
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #8 Datum: März 21st, 2013 um 11:58:41pm)
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am März 14th, 2013 um 6:45:27pm schrieb Baer :
Wenn ich das richtig verstehe ist das Zelten in der freien Wildnis riskanter als auf einen Campingplatz? Ich kenne jetzt nicht die Gegebenheiten von Alaskas Campingplätzen. Sind die besonders gesichert oder schiebt da einer Nachtwache? Kann ich mir nicht vorstellen.
Zitierten Beitrag lesen


Ich war ein paar Tage im Kluane – alles war voll Bärenscheiße. Weil – gerade Beerensaison und ich natürlich auf dem Weg mit den ausgiebigsten Büschen. Das fand ich eher beruhigend, naja fast. Sie waren beschäftigt, ich war bemüht, mein Kommen anzukündigen, viel Krach gemacht.

Im Juni wäre ich nicht so beruhigt. Da sind sie hungrig und finden nicht gleich was Begleitet einen schon ständig, das Thema. Wichtig scheint mir: einen übersichtlichen Platz finden mit Auswegen nach allen Seiten (für Bär, für unsereins ist sowieso kein Baum da). In der Zone, in der man am ersten Tag zelten sollte, war natürlich prompt ein fetter Tatzenabdruck. Ich hab mal ein Feuer gemacht, da war praktischerweise eine Feuerstelle und Treibholz.

Die Bärentonne – naja, wird nicht immer 100 m weit weggestellt (man packt alles ein, stellt sie weg - und dann fällt einem ein, dass man noch Zähne putzen wollte, fiel schon gestern aus ...)
Morgens fällt der erste Blick drauf … (übrigens finde ich die schwarze Farbe höchst unpraktisch. Ich hatte Gelbe Säcke dabei, hab ich immer für was auch immer – da kam die Tonne rein, etwas sichtbarer) außerdem: es passt nicht unbedingt alles rein … nächtliches Aufstehen kam nicht vor – vielleicht programmiert man sich da automatisch, hab ich auch nicht drüber nachgedacht.

An sich ist ein Bär wohl höchstens mal neugierig, was das denn für ein Ding ist, das Zelt, denke ich. Im Normalfall Hab von einem gehört, der schlief unter’m Tarp und hatte wohl 2x Grizzlybesuch – sicher auch aus Neugierde, was das denn ist. Muss ich nicht haben, dann doch lieber Zelt.

Unterschied zum Campground: da sind andere Leute, da wirkt es „zivil“, man hat eine Bank und gewöhnlich einen praktischen Bärenschrank oder andere praktische Vorrichtungen, um sein Futter loszuwerden (ich stelle übrigens auch alles andere weg, was nicht gebraucht wird, Rucksack könnte nach Sonnencreme riechen z.B., auch wenn er an sich wohl vor allem nach Mensch riecht. Und, s.o., auch noch der Topf passt nicht unbedingt noch in die Tonne … Hatte allerdings auch noch einen wasserdichten Packsack, da kam der dann rein und schien mir ziemlich dicht (vermutlich ein Irrtum bezogen auf Bärennasen, an sich wurde aber schon bisschen auf wenig riechendes Essen geachtet. Klappt nicht mit Kaffee - das nächste Mal evtl. doch kein Kaffee).
Einen Raum, in den man zur Not flüchten kann, und wenn es das Plumpsklo ist, das ein Grizzly locker zerlegt, gibt es auf einem Campground ja gewöhnlich auch.

Essen aufhängen find ich übrigens relativ utopisch. Wenn man viel dabei hat, wird das eine ziemliche Aktion – und hängt dann immer noch nicht hoch genug … an sich rochen meine Sachen von Tagen zuvor ziemlich nach Rauch. Scheint mir schon vorteilhaft. Überlegungen, sich mit Seife zu waschen, wurden verworfen. Aber: morgens hab ich mir einen Spritzer Deo gegönnt. Verflog sowieso nach fünf Minuten. Ein Ureinwohner hielt das für ziemlich leichtsinnig, wenn ich ihn richtig interpretiert habe. 15 ml  .

Vom Katmai hab ich mal Bilder gesehen, da stehen die Leute hinter'm Zaun. Weiß nicht, ob das nur für den Fluss gilt, da woher man die Bilder kennt, oder für den Campground. Dort ist die Lage ja noch mal anders, weil sich so viele auf einmal tummeln. Die rennen einen dann evlt. unbeabsichtigt um - bzw. was so Superfotografen anstellen, kann man vom letzten Sommer im Denali nachlesen.

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Letzte Änderung: Kokanee - März 22nd, 2013 um 12:04:01am
 dr-blei
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #9 Datum: März 22nd, 2013 um 11:27:49am)
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Zitat Kokane...An sich ist ein Bär wohl höchstens mal neugierig, was das denn für ein Ding ist, das Zelt, denke ich. Im Normalfall Hab von einem gehört, der schlief unter’m Tarp und hatte wohl 2x Grizzlybesuch – sicher auch aus Neugierde, was das denn ist. Muss ich nicht haben, dann doch lieber Zelt.
.............................................................................
Im Prinzip ist es egal ob Tarp oder Zelt wenn der Bär neugierig ist spielt das keine Rolle! Vor allem sind Blackys neugieriger als Grizzlys aber nicht immer!

Auch ist es ein Unsinn das man auf Campgrounds sicherer sei als in der Wildniss denn diese liegen mitten in der Wildniss. Beispiel Engeneer Creek am Dempster oder Lapi River Campground am Campbell Highway Yukon Bzw. ein Campground nach der Ortschaft Chicken in Alaska.Und und und es gäbe noch unzählige. Im Gegenteil ist es so das dort viele Menschen kochen und die Bären riechen eben sehr weit. Auch ist es so das Bären schnell lernen wo etwas zu holen ist darum werden ja Abfallkübel relativ bärensicher zu gemacht. Im allgemeinen ist die Bärenpopulation relativ gering und wenn man die Grundregeln beachtet auch relativ sicher. Es ist auch so das sich der Mensch subjektiv sicherer fühlt in der Gemeinschaft von anderen Campern. Auch ist der Rauch von mehreren Lagerfeuern auf Campgrounds intensiver als ein einsames an einem Bushcamp.

Auch ist es so die Küche von den Zelten entfernt aufzustellen und die Töpfe und Pfannen nach dem Essen auszuwaschen.

2012 war es so das etliche Bären alleine in der Stadt Whitehorse und Umgebung erschossen werden mussten da sie in Häuser und Gärten eindrangen!

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Letzte Änderung: dr-blei - März 22nd, 2013 um 9:40:23pm
 Kokanee
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #10 Datum: März 22nd, 2013 um 9:34:38pm)
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Ich meine, dass einem ein Campground schneller mal sicherer vorkommt. Und sei es, dass es nur ein Plumpskklo gibt.  

Edit: bzgl. Zelten und Bären und Wildnis und Küste fand ich zuletzt das noch ganz nett:

http://www.zeit.de/2013/10/Alaska-Camping-Grizzlys

Aber du willst ja woanders hin. Der Elektrozaun hat schon seine Berechtigung.

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Letzte Änderung: Kokanee - März 23rd, 2013 um 1:05:27pm
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #11 Datum: März 23rd, 2013 um 8:18:29pm)
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Ja ich seh schon, es ist auf jeden Fall Abenteuer pur. Unter einen Tarp zu nächtigen, ich glaub das wäre nun rein gar nichts für mich. Allein wenn dann ein neugieriger Bär in der Nähe ist.

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 Kokanee
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #12 Datum: März 24th, 2013 um 12:46:56pm)
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Wenn ein Auto daneben steht, sieht die Sache eben auch wieder anders aus. An sich find ich: freie Sicht hilft enorm, die ist im Katmai ja wohl meist gegeben bzw. in dem Tal, und man gewöhnt sich dran. Irgendwo hab ich schon gelesen, besser kein Tarp. Beim Zelt wird erst das Zelt mal probeweise angeknabbert oder es wirkt von vornherein nicht so interessant.

Da in dem Vulkan-Valley steht wohl auch die eine oder andere Hütte. Wenn man die ansteuert, was man vermutlich tut, ist man doch sicher auch nicht ständig völlig alleine, tirfft mal wen bzw. hat Optionen.  Und: so viele Bären rennen da vielleicht nicht rum, was sollen sie in der Asche? Sind doch lieber am Lachsfluss. Aber das werden die einem vor Ort schon sagen. Außerdem wird da doch hingefahren, es gibt eine Straße. Vergleichsweise unwild.  

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Letzte Änderung: Kokanee - März 24th, 2013 um 1:33:15pm
 dr-blei
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #13 Datum: März 24th, 2013 um 5:22:07pm)
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Zitat Kokanee! Wenn ein Auto daneben steht, sieht die Sache eben auch wieder anders aus.
-------------------------------------------------------

Der Satz ist nicht zutreffend sondern gefährlicher Unsinn. Tatsache ist und das sage ich dir als Jäger das sich Wildtiere nicht um Autos scheren vor allem wenn sie still stehen. Habe in meinem Jägerleben dutzende male miterlebt das sich Wildtiere um unter einem Hochstand geparkten Auto in keinster Weise abschrecken geschweige  den sich vertreiben lassen. 2012 stand ich zwei Meter von einem Schwarzbären mit 3 Monate altem Jungen entfernt und die Bärin interessierte der Truck überhaupt nicht. Waren natürlich tolle Aufnahmen aus der Entfernung wo auf dem Fell der Bärin sogar die Fliegen zu senen waren!

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 BeateR
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Re: Zelten und Bären?
(Antworten #14 Datum: März 24th, 2013 um 5:34:54pm)
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Hallo,

ist zwar jetzt nicht Alaska, sondern Afrika: Dort lieben es die Raubtiere, vor allem Löwen, unter den Autos zu übernachten, denn dort ist es schön warm.

Also ich bin auch der Überzeugung, dass Raubtiere sich von einem Auto nicht beeinflussen lassen. Das ist doch für die nichts anderes als ein Felsen.

Beate

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