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   Corona in Alaska und Deutschland
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   Autor  Beitrag: Corona in Alaska und Deutschland  (Gelesen: 666 mal)
 Snowdog
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Corona in Alaska und Deutschland
( Datum: März 13th, 2020 um 12:08:14am)
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am März 12th, 2020 um 9:47:07pm schrieb Milaq :
1) Es fliegt ja nur die AA von Seattle nach Anch/Fairbanks.

2) Wir fanden Euch in Germ . schon etwas fahrlaessig...sorry
Milaq
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Hallo Milaq,

lass mich bitte auch mit einem "Sorry" beginnen, weil alles, was ich antworten werde, dir nicht unbedingt gefallen wird.

1) Ob es nun eine oder zwei Fluglinien (AA / UA) sind, die von Seattle nach ANC fliegen ist nicht so von Bedeutung.
Aber es gibt einen bedeutenden Unterschied im Passagieraufkommen zwischen den Flughäfen:
Frankfurt      =  70,5  Mio.
ANC              =    5,5  Mio.    und
Fairbanks     =    1,2 Mio.

Da stossen notwendige Massnahmen allein schon von der Größe, der Vernetzung und Logistig her auf ganz unterschiedliche Anforderungen, die eben auch unterschiedliche Lösungen bedingen.

2) Fahrlässig ?  ....... mmhhh ?

Fairbanks ist für deutsche Verhältnisse mit 31.600 Einw. sehr übersichtlich.
Du hast eine relativ zentrale Stadt und viele Anwesen im Umfeld, wo viele auf sehr großen Ländereien weitgehend für sich, mit wenig Kontakt zum Nachbarn wohnen (wenn so gewollt).

Selbst wir hier auf dem Land hocken da viel dichter aufeinander.
Ich wohne in einem 780 Einw. Dorf und die nächsten 4 Dörfer liegen nur 2 - 4 km im Umkreis entfernt.
Die bei euch ergriffenen Massnahmen verdienen natürlich allen Respekt, aber selbst bei uns auf dem Land ist alles viel komplexer vernetzt und Massnahmen können nicht so einfach nach "copy and paste" übernommen werden.

Auch in unserem Landkreis (RT) gibt es "drive in" Testzentren für Corona. Du wirst im Auto getestet und musst nicht mal aussteigen. Es gibt Verordnungen, bei Verdacht   n i c h t    in eine Arztpraxis  zu gehen, sondern dich telefonisch beim Gesundheitsamt zu melden und entweder kommt ein mobiles Testteam oder man sagt dir, wie und wo du zum Test zu erscheinen hast.
Allein Reutlingen ist aber mehr als 3 x so groß wie Fairbanks.
Du brauchst also viel mehr Leute, die korrekt mitspielen.

Den Vorwurf der Fahrlässigkeit sehe ich hier also in keiner Weise gerechtfertigt.

Ich erinnere nur daran, daß zumindest in den Lower 48 insgesamt weniger Corona-Testkits zur Verfügung stehen als in Deutschland, geschweige denn in der gesamten EU.

Nichts für ungut, aber das musste mal raus !

LG vom Swabian Snowdog

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Letzte Änderung: Snowdog - März 13th, 2020 um 10:56:56am
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #1 Datum: März 14th, 2020 um 9:53:44pm)
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hi Snowdog
Der Vorwurf der Fahrlaessigkeit umfasst eigentlich mehr....aber das ist jetzt egal.
Ich will nur kurz die Einwohnerzahlen nennen.
Fairbanks hat um die 80 000 Einwohner.Das liegt daran , dass Fairbanks einschliesslich der Eingemeindung zusammen gezaehlt wird. [ Fairbankd North Star Borough /
Insgesamt Alaska circa 650 000 People.
Das "circa" deswegen, weil es hier kein "Einwohnermeldeamt" gibt.
Gezaehlt wird - wer sich zaehlen laesst.
.....................................geht gleich weiter

 Milaq

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 Milaq
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #2 Datum: März 14th, 2020 um 10:17:18pm)
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so , zum link.
Ich bin kein "Friend von Medrod,eigentlich durch einen anderen Musher grad auf den Artikel aufmerksam geworden.
Hier wird mehr ueber die History der People jenseits des Norton Sound [Inuit] und deren Verhaeltnis  zum IDI geschrieben.
Viele wissen z.B. in europa davon nichts.
Trotzdem, , man kann es nicht unter den Tisch fallen lassen, weil grad international die Inuit vereinigt [ spaeter davon mehr ] mehr und mehr mit einer Stimme sprechen.
Ich finde , dass grad in diesem Artikel ein wenig mehr zum Ausdruck kommt, was schon lange gaert, in einer Zeit - wo die Offiziellen verschweigen, dass es ueber die Koepfe der dort lebenden Menschen gehen kann, dass Geld offensichtlich nur bestimmt.
Ich will Euch nicht den Spass nehmen ,aber Ihr solltet auch den anderen Stimmen zuhoeren.
Auch sie haben nichts dagegen, wollen aber nicht mehr gebraucht werden.
Der Musher Keller aus Willow wird voller Respekt hier genannt.
Also, lasst Euch nicht die Freude am Race nehmen, aber seht bitte auch das ganze Bild.
Ueberall im Land sind sportl.Veranstaltungen ab einer gewissen Groessenordnung abgesagt . [ vorerst ]
Schule/Kita Uni geschlossen,stattdessen online Unterricht { vorerst]
Besuche im Seniorhome abgesagt  [vorerst ]
Spassevents, Meetings in oeffentl. Gebaeuden....,das grosse Arctic Game hier in Fairbanks,Conferences...uvm
es ist national Emergency ausgerufen worden [ erstmal]

Das IDI darf weitermachen ?  erstmal  ...?...oder/ ?]


https://craigmedred.news/2020/03/14/great-new-fear/      

Milaq    

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Letzte Änderung: Milaq - März 14th, 2020 um 10:26:46pm
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #3 Datum: März 14th, 2020 um 10:28:09pm)
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sorry, bitte guckt nochmals nach dem u.a. link.
Ich hab es berichtigt , hatte vorher einen falschen link reingesetzt.
sorry again

Milaq

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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #4 Datum: März 15th, 2020 um 12:57:27am)
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am März 14th, 2020 um 10:17:18pm schrieb Milaq :
https://craigmedred.news/2020/03/14/great-new-fear/      
Zitierten Beitrag lesen

Übersetzung I:
Große neue Angst

VON CRAIG MEDRED AM 14. MÄRZ 2020 • (14 KOMMENTARE)

Alaskas letztes großes Rennen schien auf eine Konfrontation mit Amerikas großer neuer Angst zu zusteuern, als das Iditarod Trail Sled Dog Race am Freitag in Richtung Beringmeerküste zog.
Besorgt über das Pandemie-Coronavirus COVID-19 kündigte das windgepeitschte, 250-köpfige Küstendorf Shaktoolik - ein historisch zentraler Kontrollpunkt in vielen Iditarod - an, dass das Rennen dieses Jahr nicht erwünscht sei.
Vierzig Meilen südlich im regionalen Zentrum von Unalakleet (700 Einwohner) beschränkten Stadtbeamte den Zugang zu Kontrollpunkten zu Mushern, Beamten und Medien vom Iditarod.
Fünfzig Meilen nördlich am Ufer der Norton Bay überlegte die Gemeinde Koyuk mit 330 Einwohnern, Shaktooliks Führung zu folgen und Iditarod zu bitten, das Dorf zu meiden.
"Wir wollen sie nicht im Dorf haben", schrieb Charles Swanson von dort aus.  „Die meisten unserer Führungskräfte in verschiedenen Unternehmen möchten, dass sie etwas abseits der Stadt am Strand liegen. Ich habe gehört, Shaktoolik lässt sie Shaktoolik umgehen.  Ich hoffe, dass es hier genauso ist. "
Obwohl diese Dörfer klein und abgelegen sind, wissen sie genau, was im Rest der Welt und in dem Land, in dem Präsident Donald Trump am Donnerstag einen nationalen Notstand ausgerufen hat, vor sich geht.
"... Es würde mich nicht wundern, wenn mehr Dörfer dasselbe tun (wie Shaktoolik)", schrieb Nome-Reporter James Mason am späten Freitagabend.  „Ich höre immer wieder Leute, die über Shishmaref in der spanischen Grippeepidemie sprechen.  Sie postierten bewaffnete Wachen auf jeder Spur und bekamen keine Grippe.  Andere Dörfer wurden ausgelöscht.  Ich denke, es gibt eine gewisse Sympathie für diesen Ansatz. "
Die Geschichte der spanischen Grippe, an der 1917 und 1918 weltweit 50 Millionen Menschen starben, ist im Nordwesten Alaskas gut in Erinnerung geblieben.
"Die erste Welle der Pandemie übersprang Alaska, aber die zweite Welle verwüstete Alaskaner, nachdem infizierte Dampfschiffpassagiere am 20. Oktober 1918 in Nome eingetroffen waren", stellte das staatliche Ministerium für Gesundheit und soziale Dienste (DHSS) am 100. Jahrestag der Katastrophe fest  .  „Von Nome aus verbreitete sich das Virus schnell auf der Seward-Halbinsel und dann in ganz Alaska, tötete eine große Anzahl von Menschen und löschte in einigen Fällen ganze Dörfer aus.  Laut dem neuen DHSS-Bericht waren über 80 Prozent aller Pandemietoten Alaska-Ureinwohner.
„Diese DHSS-Analyse sagt auf der Grundlage der Bevölkerungsdaten von 2016 auch voraus, wie viele Menschen in Alaska sterben würden, wenn heute eine ähnliche Pandemie auftreten würde.  Wenn wir eine Grippesaison mit der gleichen Todesrate wie die Epidemiewelle im späten Herbst 1918 hätten, wäre die geschätzte Zahl der Todesfälle 11.970 Alaskaner. “
Der neue Erreger ist nicht die Grippe, aber die schreckliche, zwei Jahre alte Warnung des DHSS hallt jetzt im ganzen Staat wider.  Es war vor zwei Jahren ein Pitch für die Entwicklung von Grippeimpfstoffen.
COVID-19 war damals ein Unbekannter.  Es ist erst vor Monaten in Wuhan, China, aufgetaucht, und es wird angenommen, dass ein Impfstoff ein Jahr oder länger entfernt ist.


Weiter in Übersetzung II

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Letzte Änderung: Snowdog - Juli 29th, 2020 um 4:39:27am
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #5 Datum: März 15th, 2020 um 1:00:19am)
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Übersetzung II

Nome schlug hart zu

"Während der Influenzapandemie von 1918-1919 ereigneten sich fast zwei Drittel der durch Influenza verursachten Todesfälle im Nome-Volkszählungsgebiet", berichtete DHSS.
Diese Katastrophe könnte ohne spätere wissenschaftliche Untersuchungen in die Geschichte eingegangen sein.  Der Grippeforscher exhumierte 1997 Leichen im Dorf Brevig Mission, wo die Grippe „innerhalb von fünf Tagen 72 Einwohner tötete und nur acht Kinder und Jugendliche am Leben ließ“, berichtete American History.
Aus dem Körper einer Frau namens Lucy konnten die Wissenschaftler ein spanisches Grippevirus wiederherstellen und seine genetische Sequenz entschlüsseln, um die Funktionsweise des Virus zu entschlüsseln und Einblicke zu gewinnen, „wie sie wachsen, mutieren, vom Tier zum Tier springen  Tier und greifen ihre Gastgeber an “, berichtete das Magazin im Jahr 2013.
Neben der Förderung der Grippeforschung hat das Projekt zum Guten oder Schlechten auch das Bewusstsein der Küstenbewohner für ihre eigene Verwundbarkeit geschärft.  Swanson gab bereitwillig zu, die COVID-19-Angst zu teilen, die die Nation erfasste.
"Ich habe das Gefühl, dass das Virus bald in den Dörfern sein wird", sagte er.  „Sobald es soweit ist, werden wir gexxxt.
„Ich glaube, dass es in Alaska weitaus weiter verbreitet ist als behauptet.  Anchorage ist das Herz für Alaskas Reisen, Essen, Versandhandel und Hauptschifffahrtswege. "
Die Anchorage-Befürchtungen sind begründet.  Der internationale Flughafen in der größten Stadt des Bundesstaates hat sich lange Zeit als "Luftkreuzung der Welt" bezeichnet.
Es ist nicht nur ein wichtiger Einreisehafen für den Staat, sondern auch eine Tankstelle für viele große Frachtunternehmen, die von Asien in die Lower 49 reisen.
Der Staat bestätigte am Donnerstag seinen ersten Fall von COVID-19 und berichtete: „Der Patient ist ein Ausländer, der kurz nach seiner Ankunft in Anchorage am 11. März Fieber und Atemwegsbeschwerden entwickelt hat.
„DHSS arbeitet eng mit dem Alaska Regional Hospital zusammen, in dem diese Person getestet wurde.  Es wurden strenge Protokolle zur Infektionskontrolle befolgt.  Dies ist ein reisebezogener Fall von COVID-19, kein Fall einer von der Gemeinde erworbenen Infektion. “
Der Flughafen verzeichnet normalerweise einen Anstieg des Passagierverkehrs, der Anfang März zum Start des Iditarod in Anchorage und einige Wochen später zum Ziel in Nome kommt.  Der Iditarod ist für beide Städte die größte Wintertourismusattraktion, aber abgesehen von den Mushern und Medien wagen sich nur wenige Menschen in die abgelegenen ländlichen Gemeinden des Staates.

Weiter in Übersetzung III

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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #6 Datum: März 15th, 2020 um 1:01:26am)
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Übersetzung III

Zeiten ändern sich

Das ist sowohl eine gute als auch eine schlechte Sache.  Es hilft, die mögliche COVID-19-Exposition der Landbewohner zu minimieren, unterstreicht jedoch die schwindende Verbindung zwischen dem größten Sportereignis des Staates und den Menschen, die einst ein großer Teil davon waren.
Hundeteams sind heute in den Dörfern selten.  High School Basketball und das Iron Dog Schneemaschinenrennen sind beliebter als das 1.000 Meilen lange Hunderennen von Willow nach Nome.
Iditarod-Teilnehmer aus ländlichen Gebieten sind selten, und Musher der Alaska-Ureinwohner - einst Schlüsselspieler bei The Last Great Race - sind noch seltener.
Einige Dorfbewohner ärgern sich über das, was sie als Übernahme ihrer Gemeinden durch Iditarod im März ansehen, mit der anschließenden Parade von Iditalebrities und begeisterten Medien, die kommen und gehen, während die Dörfer wenig Aufmerksamkeit erhalten.
"Ich persönlich habe mich nie zu sehr für Iditarod interessiert", sagte ein Dorfbewohner am Freitag.  „Als kleines Kind, das im Frühjahr in Nome aufwuchs, musste ich Heu und Hundescheiße aufräumen, die (die verstorbene) Susan Butcher zurückgelassen hatte.  Sie war damals bei unserer Nachbarin.  Sogar jetzt hinterlassen sie ein Chaos. “
Butcher wurde zur Legende des Schlittenhundesports, indem sie vier Iditarods gewann, bevor sie hier vorzeitig an Krebs starb.  Sie half auch dabei, die Verbindung des Iditarod zu den Dörfern für immer zu ändern.
Sie und ihr Ehemann David Monson, beide kluge Konkurrenten, erkannten früh den Wert der Pflege von Dorfkontakten in den frühen Tagen des Rennens, als die Dorfbewohner um die Möglichkeit wetteiferten, Musher aufzunehmen.
Die Verbindungen zwischen Butcher und Monson in den Dörfern wurden so gut und hilfreich, dass andere Musher sich darüber beschwerten, dass Butcher im Rennen einen unfairen Wettbewerbsvorteil erlangt hatte.  Infolgedessen führte der Iditarod mit den besten Absichten eine „Korrallierungspolitik“ ein, die allen Mushern in jedem Dorf die gleichen Unterkünfte - oft eine Schule - bot.
Obwohl die Regel das Spielfeld ausgeglichen haben könnte, hat sie die Trennung zwischen Dorfbewohnern und Mushern vergrößert und die Bühne für große und nicht kleine Versammlungen von Menschen bereitet, vor denen mit COVID-19, das durch die Welt fegt, ausdrücklich gewarnt wird.
Es gibt jetzt wenig Grund für Dorfbewohner, Risiken einzugehen, um das Rennen zu unterstützen.
Wo die Musher dieses Jahr an der Küste landen werden, bleibt unklar.  Es wird berichtet, dass Iditarod plant, Zelte aufzubauen, um Musher in „Old Shaktoolik“ zu schützen, einem verlassenen Gemeindegebiet, etwa fünf Meilen vom heutigen Dorf entfernt.
Was genau der Plan für andere Dörfer ist, ist unklar.  Das Dorf Golovin, in dem etwa 155 Menschen etwa 100 Meilen östlich von Nome leben, soll Iditarod gebeten haben, seinen Weg durch die Stadt umzuleiten.
Der Plan für White Mountain, eine Gemeinde von 190, etwa 80 Meilen von Nome entfernt, ist unbekannt, aber es ist ein entscheidender Stopp.  Musher müssen ihre Teams dort acht Stunden lang ausruhen, bevor sie den letzten Stoß nach Nome machen.
Mason sagte, der Stadtrat von Nome habe am Donnerstag erwogen, das Rennen am Sicherheitskontrollpunkt etwa 20 Meilen östlich der Stadt zu stoppen, lehnte diese Idee jedoch ab.  Das Rennen wird in Nome enden, aber der Rat hat die großen Feierlichkeiten nach dem Rennen, die normalerweise nach dem Rennen stattfinden, gestrichen.
Die Musher selbst waren Freitagabend noch am Yukon.  Brent Sass aus Eureka führte das Rennen gegen 19:30 Uhr aus Galena heraus.
Vor ihm befanden sich 85 Meilen Wanderweg entlang des Flusses nach Kaltag, bevor der 85 Meilen lange Sprung über die Kaltag Portage nach Unalakleet erfolgt.

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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #7 Datum: März 15th, 2020 um 1:28:48am)
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Wie so oft lohnt sich bei G. Medred auch ein Blick in die Kommentare.
Hier ein Auszug davon:
÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷
»Vicki Hurley

14. März 2020 um 9:31 Uhr

Viele verzerrte Fakten und unehrliche Berichterstattungstechniken in diesem Stück.  Übrigens haben Sie in jeder Gruppe von Menschen immer unterschiedliche Meinungen.  Die Tatsache, dass der Autor ein paar Leute finden konnte, die den Iditarod nicht mögen, bedeutet nicht viel.  Es ist viel einfacher, viele, viele Bilder und Videos aus den vergangenen Jahren zu finden, die eine Menge Leute zeigen, die an den Kontrollpunkten stehen und jedem Musher zujubeln, wenn er oder sie hereinkommt. Während es für das Dorf Shaktoolik vernünftig ist, über vieles nervös zu sein  Keine andere Geschichte dieser Angelegenheit, die ich gelesen habe, zeigt die Feindseligkeit, die dieser Schriftsteller zu implizieren versucht.  Jeder, der die WAHRHEIT möchte, kann sie leicht auf der Website und der Facebook-Seite von Anchorage Daily News, der Website und der Facebook-Seite des Iditarod Trail Committee, der KTUU-Website und der Facebook-Seite, der Facebook-Seite von Iditarod 2020, den Facebook-Seiten einzelner Musher und vielen anderen finden  andere ehrliche Nachrichtenagenturen.


Antworten

craigmedred

14. März 2020 um 11:02 Uhr

Vicki: Wie viel  Zeit hast du in diesen Dörfern verbracht, um tatsächlich mit Menschen zu reden?  Sie leiten die Leser auf Websites und Facebook-Seiten weiter, auf denen die Dörfer nur als Requisiten für das Iditarod-Rennen behandelt werden. Dies scheint auf einen grundlegenden Mangel an Wissen hinzudeuten.
Die Beziehung zwischen den Dörfern und Iditarod ist kompliziert und manchmal schwierig.  Das Rennen findet einmal im Jahr in den Dörfern statt.  In vielen von ihnen wird eigenes Personal hinzugezogen, um die Kontrollpunkte zu besetzen, da den Einheimischen nicht wirklich vertraut wird oder nicht so viele sich engagieren möchten.
Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie sogar Verwandte hätten, die von außerhalb kamen, Ihr Haus übernahmen und sagten: "Hey, Vicki, Schatz.  Du gehst einfach rüber, setzt deinen Hintern auf das Sofa und gehst aus dem Weg.  Wir haben das abgedeckt. "

Antworten

»Steve Stine

14. März 2020 um 8:40 Uhr

Craig,
Gute Berichterstattung und sehr erfrischend, um aktuelle „Quellen“ von den Menschen in den Dörfern zu hören, was andere Medienseiten zu vermeiden scheinen.
Besonders ein Absatz ist wirklich aufgefallen:
"Ich persönlich habe mich nie zu sehr für Iditarod interessiert", sagte ein Dorfbewohner am Freitag.
„Als kleines Kind, das im Frühjahr in Nome aufwuchs, musste ich Heu und Hundescheiße aufräumen, die (die verstorbene) Susan Butcher zurückgelassen hatte.
Sie war damals bei unserer Nachbarin.  Sogar jetzt hinterlassen sie ein Chaos. “
Diese Berichte aus der ersten Person widersprechen dem Argument, dass man, um die einheimische Kultur in Alaska zu unterstützen, irgendwie das Iditarod unterstützen muss. Offensichtlich sind die beiden „kulturell“ voneinander getrennt.

Antworten

craigmedred

14. März 2020 um 11:04 Uhr

Steve: Ich weiß nicht, ob die kulturelle Trennung nur bei Iditarod auftritt.
Es gibt eine wachsende kulturelle Kluft zwischen dem ländlichen und städtischen Alaska im Allgemeinen und dem ländlichen und städtischen Amerika.  Die dominierende Kultur - dh.  urban - neigt dazu, auf die meisten ländlichen Kulturen herab zu blicken.

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Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. / aus Sibirien.
 Susanne_B.
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #8 Datum: März 15th, 2020 um 9:39:03am)
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Danke für die Übersetzungen

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Viele Grüße von
Susanne
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #9 Datum: März 15th, 2020 um 11:31:09am)
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Ja, danke für die Übersetzungen.

Das sind ja viele Infos und wieder viele verschiedene Aspekte...

Egal wie man es dreht: Es scheint immer nur um Geld zu gehen...

Muss das jetzt mal alles verdauen.

Bootie

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Solange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt, fühlt das Tier, dass der Mensch nicht denkt! (unbekannt)
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #10 Datum: März 15th, 2020 um 1:10:17pm)
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Ja, auch von mir vielen Dank für die Fleißarbeit!!!!
Da bin ich jetzt mal gespannt wo das ID enden wird.
Aber es wäre schon eine Ironie des Schicksals wenn ausgerechnet der Lauf, der ja ursprünglich zum Gedenken an den Serumlauf zur Rettung der Diphtherie- Epedemierkrankten stattfindet, nun eine neue Seuche bringen würde

Dann sollte man doch lieber so konsequent sein wie die Norweger!
Aber, da steckt wohl zuviel Geld dahinter

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Liebe Grüße
Renate


Was uns mit Hunden verbindet, ist die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.
 Snowdog
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #11 Datum: März 15th, 2020 um 2:47:44pm)
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Etwas mehr Information, wie USA und Deutschland mit der / über die Corona-Situation umgehen / streiten.
÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷
USA und Deutschland streiten um Impfstoff

In Tübingen forscht die Firma CureVac mit Hochdruck an einem Corona-Impfstoff, die Rechte daran wollen sich offenbar aber die USA exklusiv sichern. Die Bundesregierung versucht, das zu verhindern.

Zwischen Deutschland und den USA gibt es Auseinandersetzungen um das Tübinger Unternehmen CureVac, das an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Welt am Sonntag".

Danach versucht US-Präsident Donald Trump offenbar, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. "Aber eben nur für die USA", zitiert das Blatt eine anonyme Quelle.

Bundesregierung hält dagegen

Um dies zu verhindern, verhandeln Vertreter der Bundesregierung nun mit CureVac. "Die Bundesregierung ist sehr daran interessiert, dass Impf- und Wirkstoffe gegen das neuartige Corona-Virus auch in Deutschland und in Europa entwickelt werden", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. "Diesbezüglich ist die Regierung in intensivem Austausch mit der Firma CureVac." Deutschland versuche, das Unternehmen mit finanziellen Angeboten zu halten. Das Unternehmen wollte sich den Angaben zufolge nicht äußern.

SPD-Fraktionsvize Bernd Westpahl forderte die Bundesregierung auf, einen Verkauf der Tübinger Firma CureVac in die USA zu verhindern. "Es geht jetzt um deutsche und europäische Interessen", sagte Westphal der Nachrichtenagentur Reuters. "Die USA haben sich für Abschottung und 'American first' entschieden sowie gegen multilaterale Zusammenarbeit. Daher muss CureVac falls nötig auch mit öffentlichen Geldern unterstützt werden", fügt er hinzu.

Zwei Stoffe für klinische Phase vorbereitet

Auf ihrer Internet-Seite berichtet CureVac, der damalige Vorstandsvorsitzende Daniel Menichella habe sich Anfang März auf Einladung des Weißen Hauses mit Trump, Vizepräsident Mike Pence, Mitgliedern der Coronavirus-Task-Force sowie weiteren hochrangigen Pharma- und Biotechmanagern getroffen. Dabei seien Strategien und Möglichkeiten zur schnellen Entwicklung und Produktion eines Impfstoffes diskutiert worden. Menichella, der vor wenigen Tagen von Ingmar Hoerr an der CureVac-Vorstandsspitze abgelöst worden war, habe das Potenzial der Impfstoffentwicklung hervorgeghoben, heißt es dort. "Wir sind sehr zuversichtlich, innerhalb weniger Monate einen wirksamen Impfstoffkandidaten entwickeln zu können", wird Menichella zitiert.

Am Freitag hatte CureVac-Mitbegründer und Vorstandsmitglied Florian von der Mülbe der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, man habe die Forschungen mit einer Vielzahl möglicher Impfstoffe begonnen und wähle nun die zwei besten aus, um mit ihnen klinische Tests zu starten. Die Firma hofft, im Juni oder Juli einen experimentellen Impfstoff entwickelt zu haben, um dann die Genehmigung der Aufsichtsbehörden für Erprobungen mit Menschen zu bekommen.
÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷
Das ist wohl kein Vorgehen der USA nach der feinen Art.
Nennt sich wohl Turbo-Kapitalismus !        

Da möchte ich nur sagen, liebe Regierung, tut alles, damit dieses  Labor in Schwaben bleibt !
Und dem Donnie möchte ich mal ganz in unserem Sinne zurufen:

"GERMANY FIRST !"

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Letzte Änderung: Snowdog - März 15th, 2020 um 3:05:11pm
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #12 Datum: März 15th, 2020 um 4:12:44pm)
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am März 15th, 2020 um 1:10:17pm schrieb Habicht :
Ja, auch von mir vielen Dank für die Fleißarbeit!!!!
Da bin ich jetzt mal gespannt wo das ID enden wird.
Aber es wäre schon eine Ironie des Schicksals wenn ausgerechnet der Lauf, der ja ursprünglich zum Gedenken an den Serumlauf zur Rettung der Diphtherie- Epedemierkrankten stattfindet, nun eine neue Seuche bringen würde

Dann sollte man doch lieber so konsequent sein wie die Norweger!
Aber, da steckt wohl zuviel Geld dahinter
Zitierten Beitrag lesen


Genau. Aber es ist das erste Jahr mit Qrill... Ich fürchte, die ziehen das durch... Geld eben...

Und wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es einige Dörfer, die sich vom ID überrannt fühlen bzw. dass sie sich nicht mehr genug mit eingebunden fühlen. Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt mit Qrill noch schlimmer wird. Aber das ist eine Meinung aus der Ferne. Ich kenne ja niemanden drüben.
Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass die Einheimischen sich über das ID freuen - man sah viele Leute mit Schildern wie "Mushers welcom" usw. Und es waren auch immer viele Fans vor Ort.

Aber das ist ja nur das, was ich aus Videos kenne. Daher kann ich da auch gar nicht mitreden.

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Solange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlt, fühlt das Tier, dass der Mensch nicht denkt! (unbekannt)
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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #13 Datum: März 15th, 2020 um 4:18:18pm)
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Impfstoff Corona von CureVac

@Snowdog

Das ist ja der Hammer! Unglaublich! Ich denke, Donnie ist so gegen die Europäer - Einen Monat kein Flug dahin, falls "nur" einen Monat... Aber einen Impfstoff aus Europa will er haben. Aber hallo.

Typisch Trump!

Hoffentlich kann die Regierung die Firma in D halten!

Wie du schriebst:

Da möchte ich nur sagen, liebe Regierung, tut alles, damit dieses  Labor in Schwaben bleibt !
Und dem Donnie möchte ich mal ganz in unserem Sinne zurufen:

"GERMANY FIRST !"

Ganz meine Meinung!

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Re: Corona in Alaska und Deutschland
(Antworten #14 Datum: März 15th, 2020 um 4:29:43pm)
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am März 15th, 2020 um 1:10:17pm schrieb Habicht :
Dann sollte man doch lieber so konsequent sein wie die Norweger!
Aber, da steckt wohl zuviel Geld dahinter
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Hallo Habicht,

nicht vergessen:
Hinter QPAWS steckt    Aker Biomarine AS.

Das sind auch konsequente Norweger und die ziehen ihr Ding entspechend durch.

Ich möchte nicht wissen, ob das ID noch liefe, wenn da andere Sponsoren beteiligt wären  

Swabian Snowdog

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Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. / aus Sibirien.
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