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   into the wild die wahre Geschichte
(Moderator: admin)
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   Autor  Beitrag: into the wild die wahre Geschichte  (Gelesen: 11635 mal)
 Kokanee
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #15 Datum: Mai 29th, 2013 um 9:22:43pm)
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Ist das eigentlich bekannt:

http://canada365.wordpress.com/2012/01/16/fur-den-playboy-in-alaska/

Der PLAYBOY hatte es zuerst! Eben sind wohl mal wieder drei Jungs auf dem Weg zum Bus gerettet worden ... Hochwasser und so.

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Letzte Änderung: Kokanee - Mai 29th, 2013 um 9:26:02pm
 Peter_Kamper
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Meine Meinung:
(Antworten #16 Datum: Mai 31st, 2013 um 1:18:17pm)
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Eh,
muss mal einfach so ueber den doofen Bus ventilieren. Ernsthaft !
Humpty schrieb: "Stimmt es denn, dass der Bus tatsächlich aus der Wildnis geholt wurde ?
Es ist ja schon eine Gedenkstätte und sollte eigentlich als solche erhalten werden.
Wenn sich da mal ein paar Japaner verirrt haben, sollte das kein Grund dafür sein, alles ab zu brechen."
------
Oooookay, .... nein Humpty, das Ding steht immer noch dort draussen und zieht unerfahrene Moegtegern-Waldlaeufer genauso an wie junge Damen die nackt in alaskanischen Seen baden Mosquitos anziehen.
Der Unterschied zwischen den Waldlaeufern und den Mosquitos ist, dass die Mosquitos genau wissen was sie tuen.
Ich habe keine Ahnung wieso man mir eine Gedenkstaette bauen sollte wenn ich irgendwo mit ein paar Buechern und 2 Kilo Reis hinziehe, einen Elch schmerzvoll erlege, das Fleisch verrotten lasse anstatt es in Streifen zu trocknen ( upps) und dann wenn es mir unbequem wird am Ufer des nun grossen Flusses wie ein Welpe hoch und runter laufe aber nicht nach hause kann.
Gedenkstaette, hm ? Der Bus hat als Gedenkstaette inzwischen mehr tote Touristen geschaffen als manche Kletterstrecke am Mount McKinley.
--------------
Ich spreche fuer die meisten Alaskaner wenn ich denke, dass die US Airforce ein F-18 Jetfighter-Squadron von der Eielson Airforce Base in Northpole  aufrufen sollte um den Bus als Traingsziel zu benutzen.
'Locked...., Fire !"
20 Air-to-Ground missiles sollten die 'Gedenkstaette' hoffentlich aus der Welt schaffen.
Ehrlich...., viele Alaskaner waeren gluecklich drueber.
Eine etwas friedlichere Loesung waere ein grosser Airforce Helikopter. Man legt dann einfach drei Schlingen um den Bus, hebt ihn und fliegt ihn weg.
Beide Ideen sind diskutiert worden. Die 'Raketen-Idee' wurde natuerlich verworfen. Aber das Ding einfach wegzufliegen wird hier in Alaska oft diskutiert. Ich hoffe, es wird dann publiziert !
===========
Ich habe grossen Respekt vor vielen lebenden und verstorbenen Menschen die die nordische Wildnis wirklich gespuert, erforscht und erlebt haben.
Der Junge, der aus reiner Dummheit verhungert ist ( er hat sich nicht vergiftet... dies wurde in Befunden der University of Fairbanks nochmals klar gestellt) verdient weder ein Gedenkstaette noch Applaus.
Trotzdem hat er es inzwischen geschafft zumindest 3 Leute zu toeten und weit mehr auf dem Trail zu verletzten.

Ihn als Held hinzustellen und den Bus 'eine Gedenkstaette' zu nennen ist einfach Bloedsinn und bis der Bus verschwindet wird es auf dem Trail nur mehr Ungluecke und Tote fuer nichts und wieder nichts geben, obwohl die Aussicht und der Trail nicht so toll sind.
Hmmm, aber da ist jemand verhungert und ein paar sind ertrunken. Andere sind von Grizzlies angegriffen worden.
'Hoehrt sich Klasse an. Kommst du mit ? " - "Klar !".
Echt... ? Ist das was man heutzutage als Abenteuer ansieht ?

Na dann viel Spass,
Peter




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 dr-blei
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #17 Datum: Mai 31st, 2013 um 4:01:05pm)
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Ich denke das Peter eigentlich alles gesagt hat was relevant ist und man kann nur zustimmen!
Nur eines möchte ich bemerken so inspirierend ein Karl May oder andere Autoren auch sein mögen so unheimlich weit weg sind sie von der Realität. Trotzdem kann oder ist ein gut vorbereiteter Wildnisstripp einfach ein wunderschönes, bleibendes Erlebniss. Viele der heutigen Touristen stellen sich das Leben im Busch viel zu einfach vor und machen schon bei der Planung grundlegende Fehler, ungeachtet aller anderen plötzlich auftretenden Gefahrenszenarien in die man kommen kann. Aber wenn eine Gefahr eintritt oft nicht wissen was sie tun sollen!

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Letzte Änderung: dr-blei - Mai 31st, 2013 um 4:07:19pm
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #18 Datum: Mai 31st, 2013 um 5:12:22pm)
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Übrigens gibt's gute Neuigkeiten für Humpty: Die zweifelhafte TV-Doku wird schon bald wiederholt, nämlich am

Sonntag, 16.06. , um 22:05   Uhr auf n-tv  

Danach bin ich aber auch mal auf das Urteil gespannt.  

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 Peter_Kamper
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #19 Datum: Mai 31st, 2013 um 10:41:15pm)
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Uebrigens mussten vor drei Tagen wieder drei deutsche ca. 20jaehrige Wanderer von ihrem Trip zum Bus gerettet worden, weil das Wasser des Savage Rivers mit dem sommerlichen Temperaturen zu weit angestiegen war.

Fuer diejenigen die Englisch koennen ist hier noch ein netter Bericht ueber McCandless in dem klar gestellt wird, dass der Junge weder von wilden Erbsen (Sean Penn's Film) noch von anderem Saatgut (Krakauer) vergiftet wurde. (In der Tat denkt Krakauer jetzt offiziell, dass Chris an Schimmel auf dem Samen gestorben sein koennte weil er diesen in einem Plastikbeutel verstaut haben soll. (Wie oft aendern wir die Geschichte ??)
http://www.farnorthscience.com/2007/10/09/media-watch/out-of-the-wild/  
====
Und dann gibt es hier noch einen Artikel, der die Sache am besten zusammen fast:
"A man made cold by the universe" ist der Artikel eines alaskanischen Professors der mitten im Winter mit Freunden auf Motorschlitten zum Bus fuhr:  
http://aplangandcomp.blogs.rsu1.org/files/2011/05/simpsononmccandless.pdf  Hier ein kurzer Ausschnitt des Artikels:

"Three notebooks sat on the plywood table (in the bus). They included a three-ring binder protecting a
photocopy of Krakauer's original magazine article with its blaring headline: "Lost In the Wild." It
was a Monty Python moment when someone pointed out an unrelated title on the cover: "Are
you too thin? The case for fat." This kind of humor is one reason why Alaskans fear dying ridiculously:
the living are so cruel to the foolish dead. "

Nun denn,
ich dachte diese Artikel interessieren vielleicht jemanden...
Peter

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Letzte Änderung: Peter_Kamper - Mai 31st, 2013 um 10:42:43pm
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #20 Datum: Juni 3rd, 2013 um 4:08:39pm)
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am Mai 31st, 2013 um 10:41:15pm schrieb Peter_Kamper :
in dem klar gestellt wird, dass der Junge weder von wilden Erbsen (Sean Penn's Film) noch von anderem Saatgut (Krakauer) vergiftet wurde. (In der Tat denkt Krakauer jetzt offiziell, dass Chris an Schimmel auf dem Samen gestorben sein koennte weil er diesen in einem Plastikbeutel verstaut haben soll. (Wie oft aendern wir die Geschichte ??)
Zitierten Beitrag lesen


Danke für die Links (die pdf muss ich mir noch in Ruhe durchlesen). Aber ist das mit der Todesursache nicht sowieso schon ein alter Hut? Also ich habe das so in Erinnerung: Die Theorie mit den verwechselten Pflanzen, die S. Penn im Film verwendet hat, hatte Krakauer ja schon 10 Jahre zuvor in seinem Buch widerlegt. Statt dessen hat er die Vermutung angestellt, irgendso ein Stoff (Swainsonin oder so?) in den Kartoffelsamen hätte den Prozess des Verhungerns beschleunigt, wobei er auch schrieb, dass die Ergebnisse der diesbezüglichen Untersuchungen zum Zeitpunkt des Buchdrucks noch ausstanden (ich hab die allererste deutsche Auflage, weiß nicht, ob da später was geändert wurde). Und dabei hieß es doch auch schon im Buch, dass dieses Zeugs ihn nicht umgebracht hätte, wenn er deutlich mehr zu futtern gehabt hätte. Also der Tod durch Verhungern war doch schon damals klar, dachte ich. Danach kam halt irgendwie noch raus, dass diese neuere Vermutung von Krakauer auch falsch war.
Nun weiß ich gar nicht, warum darüber immer noch so viel geschrieben und spekuliert wurde/wird. Ok, dass Krakauer und auch andere nach solchen Erklärungen gesucht haben, lag natürlich an diesem mysteriösen "Tagebuch"-Eintrag "fault of pot. seeds", auf den man sich irgendeinen Reim machen wollte. Andererseits war das doch nur die Notiz von McCandless selbst und der kann ja auch was Falsches vermutet haben, ganz einfach.
Irgendwie scheint es aber auch Leute zu geben, die meinen, irgendeine Art von Vergiftung würde den Typen im Nachhinein besser dastehen lassen als bloßes Verhungern, was meiner Meinung nach kompletter Humbug ist. An welchem Fehler (sich nicht richtig um Nahrung kümmern zu können versus falsche Pflanzen zu verspeisen) der Typ nun gestorben ist, ist doch letzten Endes egal. Er ist blauäugig und extrem schlecht vorbereitet in die Wildnis gelatscht und hat den Preis dafür bezahlt.

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 Kokanee
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Re: Meine Meinung:
(Antworten #21 Datum: Juni 3rd, 2013 um 11:58:00pm)
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am Mai 31st, 2013 um 1:18:17pm schrieb Peter_Kamper :
Eh,
muss mal einfach so ueber den doofen Bus ventilieren. Ernsthaft !
Humpty schrieb: "Stimmt es denn, dass der Bus tatsächlich aus der Wildnis geholt wurde ?
Es ist ja schon eine Gedenkstätte und sollte eigentlich als solche erhalten werden.
Wenn sich da mal ein paar Japaner verirrt haben, sollte das kein Grund dafür sein, alles ab zu brechen."
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Oooookay, .... nein Humpty, das Ding steht immer noch dort draussen und zieht unerfahrene Moegtegern-Waldlaeufer genauso an wie junge Damen die nackt in alaskanischen Seen baden Mosquitos anziehen.
Der Unterschied zwischen den Waldlaeufern und den Mosquitos ist, dass die Mosquitos genau wissen was sie tuen.
Ich habe keine Ahnung wieso man mir eine Gedenkstaette bauen sollte wenn ich irgendwo mit ein paar Buechern und 2 Kilo Reis hinziehe, einen Elch schmerzvoll erlege, das Fleisch verrotten lasse anstatt es in Streifen zu trocknen ( upps) und dann wenn es mir unbequem wird am Ufer des nun grossen Flusses wie ein Welpe hoch und runter laufe aber nicht nach hause kann.
Gedenkstaette, hm ? Der Bus hat als Gedenkstaette inzwischen mehr tote Touristen geschaffen als manche Kletterstrecke am Mount McKinley.
--------------
Ich spreche fuer die meisten Alaskaner wenn ich denke, dass die US Airforce ein F-18 Jetfighter-Squadron von der Eielson Airforce Base in Northpole  aufrufen sollte um den Bus als Traingsziel zu benutzen.
'Locked...., Fire !"
20 Air-to-Ground missiles sollten die 'Gedenkstaette' hoffentlich aus der Welt schaffen.
Ehrlich...., viele Alaskaner waeren gluecklich drueber.
Eine etwas friedlichere Loesung waere ein grosser Airforce Helikopter. Man legt dann einfach drei Schlingen um den Bus, hebt ihn und fliegt ihn weg.
Beide Ideen sind diskutiert worden. Die 'Raketen-Idee' wurde natuerlich verworfen. Aber das Ding einfach wegzufliegen wird hier in Alaska oft diskutiert. Ich hoffe, es wird dann publiziert !
===========


Ihn als Held hinzustellen und den Bus 'eine Gedenkstaette' zu nennen ist einfach Bloedsinn und bis der Bus verschwindet wird es auf dem Trail nur mehr Ungluecke und Tote fuer nichts und wieder nichts geben, obwohl die Aussicht und der Trail nicht so toll sind.
Hmmm, aber da ist jemand verhungert und ein paar sind ertrunken. Andere sind von Grizzlies angegriffen worden.
'Hoehrt sich Klasse an. Kommst du mit ? " - "Klar !".
Echt... ? Ist das was man heutzutage als Abenteuer ansieht ?
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naja, man muss nicht ganz weglassen, dass da einer der "material world" konsequent den Rücken gekehrt hat. Wie planvoll oder was andere daraus machen -

Und Bus wegschaffen - ist da nicht auch die Theorie, dann laufen Besucher eben noch weiter in den Busch, in der Hoffnung, was zu finden? So gibt es ein Ziel. Und ein ganz untouristischer Werbefaktor ist es vielleicht auch nicht.

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Letzte Änderung: Kokanee - Juni 4th, 2013 um 12:03:05am
 dr-blei
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Re: Meine Meinung:
(Antworten #22 Datum: Juni 4th, 2013 um 3:17:33am)
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am Juni 3rd, 2013 um 11:58:00pm schrieb Kokanee :
naja, man muss nicht ganz weglassen, dass da einer der "material world" konsequent den Rücken gekehrt hat. Wie planvoll oder was andere daraus machen -

Und Bus wegschaffen - ist da nicht auch die Theorie, dann laufen Besucher eben noch weiter in den Busch, in der Hoffnung, was zu finden? So gibt es ein Ziel. Und ein ganz untouristischer Werbefaktor ist es vielleicht auch nicht.
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Der Material World den Rücken kehren ist eine Utopie und hat zumindest im Norden noch nie 100% funktioniert denn der Mensch ist immer irgendwo abhängig. Sei es das er auf Grundnahrungsmittel wie Mehl und Salz angewiesen ist oder auf Fallen,Waffen ,Munition und Werkzeuge. Im Endeffekt hat das auch der Junge Mann einsehen müssen aber leider zu spät.
Fakt ist das er eigentlich planlos & vollkommen unzureichend ausgerüstet sich in die Wildniss begeben hat. Die Konsequenz daraus war sein selbstverschuldeter Tod so schlimm das auch für seine Eltern & Freunde sein mag!
Auf den Touristischen Effekt kann Alaska gerne verzichten vor allem dann wenn die Game Warden &  die State Troopers solche Halbschuhtouristen dann suchen und retten müssen.
Vor allem warum sollten Touristen noch weiter in den Busch gehen wenn diese vermeintliche Gedenkstätte nicht mehr existiert und diese Tatsache auch noch bekannt wäre

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Letzte Änderung: dr-blei - Juni 4th, 2013 um 3:18:47am
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #23 Datum: Juni 4th, 2013 um 1:42:13pm)
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Das Thema ist echt nicht totzukriegen, gerade heute ist wieder ein neuer Artikel dazu erschienen.  

http://www.alaskadispatch.com/article/20130603/mccandless-magic-bus-near-healy-alaska-should-it-stay-or-should-it-go

Ich bin übrigens der Meinung, dass man die Entscheidung über die Zukunft des Busses völlig unabhängig von vor über 20 Jahren dort vorgefallenen Sache machen sollte. Wenn der Bus nach wie vor als eine Art Schutzhütte für Jäger & Co. dient, so wie er es sowohl vor als auch nach McCandless Aufenthalt anscheinend viele Jahre getan hat, dann wäre es doch blöd, das Teil nur wegen ein paar Bekloppten wegzunehmen. Aber das müssen natürlich die Leute vor Ort entscheiden und abwägen.
Die Kiste extra als "Gedenkstätte" zu erhalten, halte ich für völlig dämlich. Ok, McCandless war ein interessanter Mensch und hat die halbe Welt inspiriert. Und nur durch diesen außergewöhnlichen Tod am Stampede Trail ist überhaupt so großes Interesse an seiner Geschichte und damit dann auch das Buch und später der Film entstanden. Aber ist wirklich sein Tod das bemerkenswerteste an seiner Geschichte? Da müsste man ja jedes x-beliebige Krankenhaus für heilig erklären, sobald dort mal irgendjemand von öffentlichem Interesse gestorben ist.  

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 dr-blei
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #24 Datum: Juni 4th, 2013 um 2:40:06pm)
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Es ist halt leider in unserer Zeit so daß die Gesellschaft, vor allem aber die Presse Helden braucht oder diese auch wenn es nötig oder gewinnbringend erscheint so manche Person dazu hochstilisiert. Da das ohne genaue Hinterfragung von so manchen Ereignissen geschieht liegt in der Natur der Sache oder wird bewusst negiert. Da wird schon mal so manches wichtige Detail vergessen und oder auch dazuerfunden nur um die Sache möglichst an Spannung gewinnen zu lassen und einen Helden zu kreiren. Leider wird bei solchen Aktionen alles als entweder gegeben oder vorbestimmt dargestellt und ist von der Realität meilenweit entfernt! Und das ist meiner Meinung sehr verantwortungslos, da es doch sehr viele Nachahmer dazu animiert es auch zu versuchen wo dann am Ende wieder große Aktionen der Rettungskräfte erforderlich sind. Vor allem aber wenn es nicht noch schlimmer kommt und Tote zu beklagen sind!

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Letzte Änderung: dr-blei - Juni 4th, 2013 um 2:46:45pm
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #25 Datum: Juni 16th, 2013 um 4:28:16pm)
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Nochmal zur Erinnerung für Humpty: Heute abend auf n-tv.   , scheinbar sogar schon um 21:05 Uhr.

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 Humpty
 Cheechako
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #26 Datum: Juni 16th, 2013 um 7:27:20pm)
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Hallo zusammen

Erst mal vielen herzlichen Dank -ich hätte es glatt verpasst -wir kommen gerade vom Urlaub zurück.

Liebe Grüße

Humpty

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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #27 Datum: Februar 7th, 2014 um 4:28:15pm)
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Übirgens gibt es das Original der besagten "Doku" mittlerweile auch im Netz: http://www.cine.org/film/back-to-the-wild/

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 Martin80
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #28 Datum: Februar 21st, 2014 um 9:02:47am)
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Ist das denn Legal?  

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 Doc-Blei
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Re: into the wild die wahre Geschichte
(Antworten #29 Datum: Februar 21st, 2014 um 9:34:57am)
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Ich hab sie jedenfalls auch denn in At ist es legal einem Kopie für den priv. Gebrauch anzufertigen!

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Grüße
Erwin-Doc-Blei
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